{"id":102057,"date":"2013-10-25T17:38:59","date_gmt":"2013-10-25T15:38:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=102057"},"modified":"2013-10-25T17:38:59","modified_gmt":"2013-10-25T15:38:59","slug":"zukunftsbranche-altenpflege-mit-weiterbildung-beschaftigter-fachkrafte-gewinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/zukunftsbranche-altenpflege-mit-weiterbildung-beschaftigter-fachkrafte-gewinnen\/","title":{"rendered":"Zukunftsbranche Altenpflege &#8211; Mit Weiterbildung Besch\u00e4ftigter Fachkr\u00e4fte gewinnen"},"content":{"rendered":"<p>Examinierte Pflegekr\u00e4fte sind schon jetzt sehr gefragt. Eine h\u00f6here Lebenserwartung und geringe Geburtenraten haben den Anteil \u00e4lterer Menschen in der Gesellschaft in den letzten Jahren deutlich steigen lassen. Und der Anteil hochbetagter Pflegebed\u00fcrftiger wird weiter zunehmen. Hinzu kommt, dass \u00c4ltere gerne an die K\u00fcstenregion ziehen, um hier den Lebensabend zu verbringen. <!--more-->Entsprechend wird der Bedarf an Pflegepersonal weiter hoch sein. Bereits jetzt sind in L\u00fcbeck und Ostholstein 26.000 sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigte im Gesundheits- und Sozialwesen besch\u00e4ftigt. In Ostholstein sind das mehr als ein F\u00fcnftel aller Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>\u201eAlle Wege m\u00fcssen erschlossen werden, um Fachpersonal zu gewinnen. Ausbildung Jugendlicher alleine reicht dabei nicht aus. Denn auch im Gesundheitswesen macht sich vermehrt die Konkurrenz mit anderen Branchen um Nachwuchskr\u00e4fte bemerkbar. In den Unternehmen finden sich oft Mitarbeiter, deren Weiterbildung sich lohnt. Diese k\u00f6nnen finanziell von der Arbeitsagentur unterst\u00fctzt werden\u201c, erkl\u00e4rt Wolfgang Werner, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Agentur f\u00fcr Arbeit L\u00fcbeck.<\/p>\n<p>M\u00f6glich wird das durch die F\u00f6rderung im Rahme des Sonderprogramms Weiterbildung Geringqualifizierter und besch\u00e4ftigter \u00e4lterer Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU). F\u00fcr die Zeiten der Fortbildung \u00fcbernimmt die Arbeitsagentur teilweise die Lohnkosten und dar\u00fcber hinaus die Weiterbildungskosten beim Tr\u00e4ger sowie entstehende Fahrkosten des Arbeitnehmers. Die Mitarbeiter bleiben dabei die gesamte Zeit der Ausbildung im Arbeitsverh\u00e4ltnis und erhalten ihren vollen Lohn.<\/p>\n<p>Diese Chance nutzt zum Beispiel die Seniorenresidenz an der Strandpromenade in Gro\u00dfenbrode. Bereits die dritte Mitarbeiterin wird hier \u00fcber WeGebAU gef\u00f6rdert. \u201eObwohl wir seit Jahren aktiv ausbilden, haben wir uns auch f\u00fcr die Weiterbildung unserer Besch\u00e4ftigten entschieden. Mit einer Fachkr\u00e4ftequote von 54 Prozent liegen wir \u00fcber dem Mindestwert von 50 Prozent, doch darauf k\u00f6nnen wir uns nicht ausruhen. Auf dem Land ist die Suche nach Personal noch schwieriger. Da ist die Weiterbildung vorhandener Arbeitskr\u00e4fte eine sehr gute M\u00f6glichkeit, um Personal zu binden\u201c, erl\u00e4utert Assunda Odebrecht, Heimleiterin der Seniorenresidenz an der Strandpromenade mit 70 Mitarbeitern und sieben Auszubildenden.<\/p>\n<p>Sich mit 47 Jahren nochmals auf die Schulbank gesetzt hat zum Beispiel Rosita Schr\u00f6der. Sie arbeitet als Pflegeassistentin in der Seniorenresidenz und startete im April 2013 die einj\u00e4hrige Fortbildung zur examinierten Altenpflegehelferin. Vor vielen Jahren machte sie eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin und arbeitete nach der Familienpause in verschiedenen Helfert\u00e4tigkeiten, auch in der Altenpflege. \u201eMir macht die abwechslungsreiche Arbeit sehr viel Spa\u00df. Ich hab keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste und setze mich auch bewusst mit dem Tod auseinander. Die Dankbarkeit und Freude, die von den betreuten Menschen entgegengebracht wird, steht f\u00fcr mich im Vordergrund und entsch\u00e4digt f\u00fcr vieles. Und die Berufsperspektiven sind wirklich gut. Deshalb will ich nach dem ersten Abschluss n\u00e4chstes Jahr m\u00f6glichst mit der Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin weitermachen\u201c, erz\u00e4hlt Rosita Schr\u00f6der.<\/p>\n<p>\u201eWir w\u00fcrden uns freuen, wenn mehr diesem Beispiel folgen. Wer keinen Abschluss hat oder mindestens vier Jahre berufsfremd arbeitet, kann unter bestimmten Voraussetzungen gef\u00f6rdert werden. Es gibt kaum noch arbeitslose examinierte Altenpflegekr\u00e4fte und wenn sich jemand bei uns meldet, findet er ganz schnell eine neue Stelle. In L\u00fcbeck und Ostholstein stehen rechnerisch einem Arbeitslosen drei offene Stellen zur Verf\u00fcgung. Entsprechend lang ist mit \u00fcber 110 Tagen die Zeit, die ben\u00f6tigt wird, um eine offene Stelle zu besetzten. Vorausschauende Personalplanung ist f\u00fcr Unternehmen unabdingbar. Weiterbildung Besch\u00e4ftigter, Einstellung Ungelernter mit dem Ziel der Fortbildung, Angebot von familienfreundlichen Arbeitszeiten f\u00fcr Alleinerziehende und Teilzeitarbeitsuchende, das sind nur einige M\u00f6glichkeiten, bei denen wir Betriebe beraten k\u00f6nnen. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf\u201c, wirbt Ulrike J\u00fcrgens, Teamleiterin des Arbeitgeber-Service Ostholstein.<\/p>\n<p>Unternehmen erreichen den gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter unter der kostenfreien Hotline 0800 4 5555 20.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Examinierte Pflegekr\u00e4fte sind schon jetzt sehr gefragt. 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