{"id":104713,"date":"2013-11-28T17:42:56","date_gmt":"2013-11-28T16:42:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=104713"},"modified":"2013-11-28T17:42:56","modified_gmt":"2013-11-28T16:42:56","slug":"hans-jorn-arp-verkehrspolitische-sprecher-der-norddeutschen-cdu-landtagsfraktionen-fordern-attraktive-park-and-ride-anlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/hans-jorn-arp-verkehrspolitische-sprecher-der-norddeutschen-cdu-landtagsfraktionen-fordern-attraktive-park-and-ride-anlagen\/","title":{"rendered":"Hans-J\u00f6rn Arp: Verkehrspolitische Sprecher der norddeutschen CDU-Landtagsfraktionen fordern attraktive Park and Ride-Anlagen"},"content":{"rendered":"<p>Die verkehrspolitischen Sprecher der\u00a0CDU-Fraktionen in Norddeutschland haben auf ihrer heutigen (25. November 2013) Tagung in Hamburg eine Resolution zur k\u00fcnftigen Ausgestaltung von\u00a0Park+Ride-Anlagen (P+R) beschlossen. Eines der\u00a0Ziele ist es, Pendler m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig zum Umsteigen vom Auto auf Busse und Bahnen zu bewegen, um wichtige Verkehrsstra\u00dfen und die Innenst\u00e4dte st\u00e4rker zu entlasten. Das gelingt nur, wenn die beteiligten Bundesl\u00e4nder besser zusammenarbeiten und P+R-Anlagen vor allem sicher und sauber sind und unkompliziert genutzt werden k\u00f6nnen. <!--more-->Potentielle Nutzer m\u00fcssen sich mit modernen Kommunikationsmitteln \u00fcber die Anzahl der freien Parkpl\u00e4tze und die weitere Nutzung der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel informieren k\u00f6nnen.\u00a0Dar\u00fcber hinaus appellieren die CDU-Politiker an den Hamburger SPD-Senat, die Entscheidung ab 2014 Geb\u00fchren f\u00fcr P+R-Anlagen zu verlangen, r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<p>\u201eDer Ausbau der A7 zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen wird unsere L\u00e4nder bis 2030 besch\u00e4ftigen. Deshalb ist es notwendig, insbesondere auf den Pendlerstrecken von und nach Hamburg den notwendigen Ersatz an\u00a0Park+Ride-Pl\u00e4tzen zeitnah bereitzustellen. Es gilt\u00a0unbedingt zu verhindern, dass bisherige\u00a0P&amp;R-Nutzer, die keine Lust haben, zuk\u00fcnftig f\u00fcr ihre Stellpl\u00e4tze zu zahlen, in der N\u00e4he von Bahn- und Bushaltestellen den Anwohnern ihre Parkpl\u00e4tze zuparken. Deswegen sollte der Hamburger Senat Abstand von seinen Pl\u00e4nen zur Einf\u00fchrung kostenpflichtiger P+R-Anlagen nehmen\u201c, forderte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hans-J\u00f6rn Arp.<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt Heiko Strohmann, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Bremen: \u201eDas Hamburger Modell darf keine Schule machen. Im Gro\u00dfraum Bremen muss die Zahl der Pendler, die von\u00a0P+R Gebrauch machen und fr\u00fchzeitig auf den \u00d6PNV\u00a0umsteigen, weiter erh\u00f6ht werden. Kostenpflichtige Stellpl\u00e4tze sind f\u00fcr diese Gruppe von Autofahrern das falsche Signal. Wichtig w\u00e4re, dass der Bremer Senat die vielen verschiedenen Betreiber von\u00a0P+R-Anlagen an einen Tisch holt, um sich Gedanken\u00a0\u00fcber ein erfolgreiches Konzept f\u00fcr die Zukunft zu machen.\u201c<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt Klaus-Peter Hesse,\u00a0verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in\u00a0Hamburg: \u201eWer die Nutzung von P+R-Anlagen kostenpflichtig machen m\u00f6chte, wird genau das Gegenteil von dem Erreichen was er eigentlich vor\u00a0hat: Die Pendler werden verst\u00e4rkt in die Hamburger Innenstadt fahren oder aber in der N\u00e4he ihrer bisherigen P+R-Anlagen die Wohngebiete vollparken.\u00a0Deshalb sollte der Senat sich einen Ruck geben und auf die Einf\u00fchrung des P+R-Entgeltes Mitte 2014 verzichten. Um die P+R-Nutzerzahlen weiter zu steigern, w\u00e4re es viel wichtiger, wenn die Abstimmung mit den Hamburger Umlandkommunen endlich besser erfolgt.\u201c<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt Dietmar Eifler, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in\u00a0Mecklenburg-Vorpommern: \u201eDie Pendler aus Westmecklenburg, die sich umgestellt haben und\u00a0kosten- und umweltschonend P+R-Anlagen nutzen, d\u00fcrfen jetzt nicht f\u00fcr Ihren Umstieg auf \u00d6PNV-Angebote bestraft werden. Eine kostenpflichtige Nutzung ist ihnen gegen\u00fcber nicht nur ungerecht, sie wird sich auch sehr schnell als finanzpolitischer Rohrkrepierer erweisen, da ein Gro\u00dfteil der erzielten Einnahmen sofort in der Verwaltung versickern wird, die zur Umsetzung dieser kostenpflichtigen Nutzung notwendig ist.\u201c<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt Karsten Heineking,\u00a0verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in\u00a0Niedersachsen: \u201eEine Abzocke von Pendlern aus Niedersachsen durch den Hamburger Senat k\u00f6nnen wir nicht einfach so hinnehmen. Es gibt bessere Finanzierungsmodelle, um P+R-Anlagen zu sanieren oder neu zu bauen. Man k\u00f6nnte innenstadtnahe\u00a0P+R-Anlagen ver\u00e4u\u00dfern und aus den erzielten\u00a0Mitteln gezielt in die Anlagen an den Anfangs- und Endstationen der Bus- und Bahnlinien investieren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die verkehrspolitischen Sprecher der\u00a0CDU-Fraktionen in Norddeutschland haben auf ihrer heutigen (25. 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