{"id":106869,"date":"2013-12-17T12:47:34","date_gmt":"2013-12-17T12:47:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2013\/12\/lka-sh-explosionen-weitreichende-ermittlungen-in-der-pinneberger-sprengstoffszene\/"},"modified":"2013-12-17T12:47:34","modified_gmt":"2013-12-17T12:47:34","slug":"lka-sh-explosionen-weitreichende-ermittlungen-in-der-pinneberger-sprengstoffszene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/lka-sh-explosionen-weitreichende-ermittlungen-in-der-pinneberger-sprengstoffszene\/","title":{"rendered":"LKA-SH: Explosionen &#8211; weitreichende Ermittlungen in der Pinneberger &#8222;Sprengstoffszene&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Kiel (ots) &#8211; Die Sprengstoffermittler des Landeskriminalamtes sind gemeinsam mit der Polizei Pinneberg in der Aufkl\u00e4rung der Explosionen in Pinneberg ein gutes St\u00fcck vorangekommen.     Nach einem Zeugenaufruf am 15.10.2013 gingen zahlreiche Hinweise  bei der Polizei ein.<!--more--> Dank dieser Hinweise konnten die Ermittler die  Umst\u00e4nde einzelner Explosionen aufbereiten, so dass die  Staatsanwaltschaft Itzehoe diverse Ermittlungsverfahren einleitete.     So gelang es den Ermittlern bislang folgende Taten aufzuhellen:     &#8211;\tAm 16.10.2013 durchsuchten Sprengstoffermittler des  Landeskriminalamtes die Wohnung eines 25-j\u00e4hrigen Pinnebergers.  Dieser hatte zuvor auf einem Youtube-Channel unter einem Pseudonym  diverse selbstgedrehte Videos eingestellt, die die Sprengung  verschiedener legaler und illegaler pyrotechnischer Gegenst\u00e4nde  dokumentieren sollten. Durch weitere Internetrecherchen und  Auswertung der Videos konnte der Mann ermittelt werden. Bei der  Durchsuchung wurden diverse pyrotechnische Gegenst\u00e4nde  sichergestellt, die er nicht besitzen durfte.     &#8211;\tIn den Abendstunden des 31.10.2013 kam es im Bereich der  Richard-K\u00f6hn-Stra\u00dfe zu einer gef\u00e4hrlichen K\u00f6rperverletzung zum  Nachteil eines 13-j\u00e4hrigen M\u00e4dchens. Eine zun\u00e4chst unbekannte  m\u00e4nnliche Person war &#8222;b\u00f6llernd&#8220; durch die Stra\u00dfen gezogen.  Der Mann  nutze dabei so genannte &#8222;Polenb\u00f6ller&#8220;, um mehrere Explosionen  herbeizuf\u00fchren. Einen entz\u00fcndeten B\u00f6ller warf der Beschuldigte der  Gesch\u00e4digten vor die F\u00fc\u00dfe. Nach der Umsetzung des extrem lauten  Knallk\u00f6rpers, klagte das M\u00e4dchen \u00fcber Kopfschmerzen, Druck auf den  Ohren und einen sogenannten &#8222;Tinitus&#8220;. Im Rahmen der  Fahndungsma\u00dfnahmen nahmen  Beamte des Polizeireviers Pinneberg einen  43 j\u00e4hrigen Tatverd\u00e4chtiger noch am Abend im Stadtgebiet vorl\u00e4ufig  fest. Der Mann stand unter Alkoholeinfluss. Bei einer Durchsuchung  der Wohnung des Beschuldigten konnte eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl von  &#8222;Polenb\u00f6llern&#8220; sichergestellt werden.     &#8211;\tDie bislang gr\u00f6\u00dfte Menge erlaubnispflichtiger und auch illegaler Pyrotechnik im Raum Pinneberg stellten die Beamten am 10.12.2013 bei  einem 17-j\u00e4hrigen Jugendlichen aus Rellingen sicher. Dieser hatte  sich zuvor \u00fcber das Internet mehrere gro\u00dfe Kartons mit Kugelbomben  f\u00fcr Gro\u00dffeuerwerke, Bengalische Feuer und illegale Sprengk\u00f6rper aus  Polen liefern lassen. Insgesamt wurden \u00fcber 30 kg Pyrotechnik,  darunter mehrere Tausend &#8222;Polenb\u00f6ller&#8220;, sichergestellt. Im Vorwege  hatte der Jugendliche versucht, Kaufinteressenten f\u00fcr seine illegale  Ware zu finden. Die Beamten waren auch hier durch einen konkreten  Zeugenhinweis auf den Jugendlichen aufmerksam geworden.     &#8211;\tZwei unabh\u00e4ngig voneinander erhaltene Hinweise f\u00fchrten die  Ermittler auf die Spur eines 46 j\u00e4hrigen Mannes aus Pinneberg. Bei  der Durchsuchung der Wohnung am 05.11.2013 fanden die Ermittler keine illegale Pyrotechnik oder Materialien vor, die zum Bau von  Sprengk\u00f6rpern vorgesehen sein d\u00fcrften. Der Beschuldigte, der bereits  in der Vergangenheit einschl\u00e4gig wegen Sprengstoffdelikten in  Erscheinung getreten war, machte keine Angaben zum Tatvorwurf. \u00dcber  weitere intensivierte Ermittlungen nach der ersten Durchsuchung  machten die Ermittler eine in einem Lagergeb\u00e4ude vom Beschuldigten  eingerichtete Werkstatt auf dem Land ausfindig. Diese Werkstatt  durchsuchten die Beamten am 12.12.2013  und beschlagnahmten dort  legale Pyrotechnik sowie metallische Materialien, die zur Herstellung von Sprengk\u00f6rpern dienen k\u00f6nnten. Eine kriminaltechnische  Untersuchung wird nun vorgenommen.     Die Ermittlungen in den vorgenannten F\u00e4llen werden fortgesetzt.     An dieser Stelle m\u00f6chten wir den Hinweisgebern danken und die  Pinneberger zugleich ermuntern, weitere auff\u00e4llige Beobachtungen dem  Landeskriminalamt unter Telefon 0431 160-61111, der Polizei in  Pinneberg unter Telefon 04101 2020 oder \u00fcber den Polizeiruf 110 zu  melden. Wir nehmen Ihre Hinweise ernst und werden auch zuk\u00fcnftig  entschlossen gegen die Verursacher vorgehen.     Explosionsartige Knallger\u00e4usche hatten seit dem Fr\u00fchjahr  regelm\u00e4\u00dfig Bewohner im Stadtgebiet Pinnebergs aus dem Schlaf  schrecken und nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Besonders aus den  Bereichen Quellental, im  Umfeld der M\u00fchlenau und in Fahlt meldeten  besorgte B\u00fcrger diese teilweise ohrenbet\u00e4ubenden Knallger\u00e4usche, die  sich zumeist am Wochenende in den Nacht- und fr\u00fchen Morgenstunden  ereigneten.     R\u00fcckfragen bitte an: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein Stefan Jung Telefon: 0431\/160-4050 E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/polizeipresse\/pm\/2256\/2623259\/lka-sh-explosionen-weitreichende-ermittlungen-in-der-pinneberger-sprengstoffszene\/api\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (ots) &#8211; Die Sprengstoffermittler des Landeskriminalamtes sind gemeinsam mit der Polizei Pinneberg in der Aufkl\u00e4rung der Explosionen in Pinneberg<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-106869","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-besondere-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106869"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106869\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=106869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=106869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}