{"id":111792,"date":"2014-01-23T08:46:06","date_gmt":"2014-01-23T07:46:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=111792"},"modified":"2014-01-23T08:46:06","modified_gmt":"2014-01-23T07:46:06","slug":"jetzt-mussen-wir-zugig-in-den-arbeitsprozess-einsteigen-und-das-konzept-umsetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/jetzt-mussen-wir-zugig-in-den-arbeitsprozess-einsteigen-und-das-konzept-umsetzen\/","title":{"rendered":"Jetzt m\u00fcssen wir z\u00fcgig in den Arbeitsprozess einsteigen und das Konzept umsetzen"},"content":{"rendered":"<p>Das Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein ist mit \u00fcber 11.000 Besch\u00e4ftigten der gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber in unserem Land. Es werden dort Menschen mit schwersten Erkrankungen auf h\u00f6chstem medizinischen Niveau behandelt und es wird gelehrt und geforscht.<\/p>\n<p>Debatten im Parlament sollten daher den Respekt gegen\u00fcber allen Verantwortlichen im Management, in der Lehre, in der Medizin, der Pflege und im Service zum Ausdruck bringen. Meine Fraktion hat gro\u00dfen Respekt vor den Menschen, die diese hervorragende Arbeit tagt\u00e4glich leisten.<\/p>\n<p>Das UKSH ist und bleibt als Maximalversorger ein starkes und leistungsf\u00e4higes Universit\u00e4tsklinikum. Was w\u00e4re denn gewesen, wenn wir in der EHEC Krise kein UKSH in Schleswig-Holstein gehabt h\u00e4tten?<!--more--><\/p>\n<p>Wir alle sind hier in der Verantwortung f\u00fcr ein gut funktionierendes UKSH. Der FDP-Antrag suggeriert, es g\u00e4be kein Konzept, nach dem diese Uniklinik arbeitet. Das ist nat\u00fcrlich Unsinn.<\/p>\n<p>Frau Ministerin Wende hat in ihrem Bericht klar und strukturiert das Arbeitspaket der Regierung offen gelegt: Die Umsetzung des Eckpunktekonzeptes zur wirtschaftlichen Konsolidierung des UKSH beruht auf den f\u00fcnf S\u00e4ulen 1. Bundesinitiativen, 2. Reform der internen Organisationsstrukturen 3. Ausgabencontrolling 4. Die bauliche Sanierung und 5. Optimierung der Kommunikationsstrukturen.<\/p>\n<p>Die Ministerin hat deutlich gemacht, dass 2014 viel Arbeit anliegt und dass sie das Parlament an diesem Prozess umfassend beteiligen will.<\/p>\n<p>Mehr geht nicht! Ich denke, es muss jetzt endlich Schluss sein mit der Besserwisserei. Das hilft weder dem UKSH noch den Menschen.<\/p>\n<p>Jetzt m\u00fcssen wir z\u00fcgig in den Arbeitsprozess einsteigen und die von der Ministerin skizzierten Bausteine umsetzen.<\/p>\n<p>Der wichtigste Punkt ist dabei die bauliche Sanierung. Die Sanierungskosten des UKSH sind mehrfach kommuniziert und gepr\u00fcft worden. Durch den wettbewerblichen Dialog, der derzeit l\u00e4uft, ist sichergestellt, dass es Festpreismodelle geben wird und dass das Baukonsortium, das den Auftrag erh\u00e4lt, an diese vertraglich gebunden sind.<\/p>\n<p>Durch kluges Zinsmanagement k\u00f6nnen wir die j\u00e4hrlichen Kosten senken \u2013 die Rendite bleibt im System und wird nicht gierigen Hedgefonds gezahlt \u2013 das ist genau der richtige Ansatz. Unsere Politik verhindert ein Desaster, wie bei der Elbphilharmonie oder beim Berliner Flughafen mit millionenschweren Mehrkosten.<\/p>\n<p>\u00dcber die k\u00fcrzlich angek\u00fcndigte schwarze Null habe ich mich jedoch ein wenig gewundert. Ich bin der Ansicht, dass wir hierbei auf dem Teppich bleiben sollen: es gibt noch viel zu viele Fragezeichen. Dieses Ziel wurde schon viel zu h\u00e4ufig ausgegeben und dann gerissen.<\/p>\n<p>Liebe KollegInnen,<\/p>\n<p>11.000 MitarbeiterInnen wollen vor 2015 wissen, wie es mit dem UKSH weitergeht. Darauf haben sie ein Anrecht, denn sie waren es, die viele Opfer gebracht haben, um die Wirtschaftlichkeit des UKSH zu erreichen. Und sie erwarten auch, dass sie bei allen Bem\u00fchungen nicht im Regen stehen gelassen werden und das gilt auch f\u00fcr die tarifliche Gestaltung. F\u00fcnf Jahre ohne Aufwuchs sind genug!<\/p>\n<p>Gesundheitsvorsorge ist und bleibt Daseinsvorsorge und kostet Geld. In Zeiten des Fachkr\u00e4ftemangels werden wir qualifiziertes Personal nur dann halten, wenn wir es anst\u00e4ndig bezahlen.<\/p>\n<p>Das UKSH ist das einzige Krankenhaus in Schleswig-Holstein mit Maximalversorgung und wird es unter unserer politischen Verantwortung auch bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein ist mit \u00fcber 11.000 Besch\u00e4ftigten der gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber in unserem Land. 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