{"id":113608,"date":"2014-02-06T07:54:49","date_gmt":"2014-02-06T06:54:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=113608"},"modified":"2014-02-06T22:38:46","modified_gmt":"2014-02-06T21:38:46","slug":"bettina-hagedorn-spd-und-ingo-gadechens-cdu-besuchen-das-jobcenter-ostholstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bettina-hagedorn-spd-und-ingo-gadechens-cdu-besuchen-das-jobcenter-ostholstein\/","title":{"rendered":"Bettina Hagedorn (SPD) und Ingo G\u00e4dechens (CDU) besuchen das Jobcenter Ostholstein"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<figure id=\"attachment_113609\" aria-describedby=\"caption-attachment-113609\" style=\"width: 216px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/IMG_9249-Bearbeitet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-113609\" alt=\"Von links: Karsten Marzian, Wolfgang Werner, Bettina Hagedorn, Reinhard Sager, Ingo G\u00e4dechens und Ulrich Mietschke  \" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/IMG_9249-Bearbeitet-216x216.jpg\" width=\"216\" height=\"216\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-113609\" class=\"wp-caption-text\">Von links: Karsten Marzian, Wolfgang Werner, Bettina Hagedorn, Reinhard Sager, Ingo G\u00e4dechens und Ulrich Mietschke<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am 3. Februar 2014 besuchten die Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (SPD) und Ingo G\u00e4dechens (CDU) das Jobcenter Ostholstein. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Tr\u00e4gerversammlung, Landrat Reinhard Sager, dem Vorsitzenden der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Agentur f\u00fcr Arbeit L\u00fcbeck, Wolfgang Werner, dem Vorsitzenden des Beirats des Jobcenters, Kreishandwerksmeister Ulrich Mietschke, und dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Jobcenters Ostholstein, Karsten Marzian, diskutierten sie \u00fcber die schwierige Finanzlage der Jobcenter und besonders die des Jobcenters Ostholstein.<!--more-->2010 stellte der Bund dem Jobcenter Ostholstein noch 11,5 Millionen Euro f\u00fcr die Eingliederungsleistungen f\u00fcr Arbeitslose zur Verf\u00fcgung. Die Kosten f\u00fcr die Verwaltung beliefen sich auf 10,0 Millionen und konnten vollst\u00e4ndig aus den zugewiesenen Mitteln des Bundes und des Kreises Ostholstein gedeckt werden. 84,8 Prozent der Verwaltungskosten der Jobcenter tr\u00e4gt aktuell der Bund, 15,2 Prozent \u00fcbernehmen die Kommunen.<\/p>\n<\/div>\n<div align=\"left\">Seit 2012 muss das Jobcenter Ostholstein Gelder aus den Eingliederungsleistungen f\u00fcr Arbeitslose nutzen, um die gestiegenen Personal- und Sachkosten bei sinkenden Mittelzuweisungen des Bundes f\u00fcr die Verwaltungsausgaben decken zu k\u00f6nnen. Die Personalkosten haben sich bei gleichbleibender Mitarbeiterzahl vor allem wegen Tariferh\u00f6hungen und die Mietkosten insbesondere wegen der gestiegenen Energiekosten deutlich erh\u00f6ht. Problematisch ist auch, dass der Bund die Mittel f\u00fcr die Verwaltungskosten nach der Zahl der Bedarfsgemeinschaften, die bei den Jobcentern Leistungen zum Lebensunterhalt beziehen, verteilt. Damit werden Jobcenter mit guten Vermittlungserfolgen von Arbeitslosen und einem R\u00fcckgang der Bedarfsgemeinschaften bei ihren Verwaltungsbudgets finanziell schlechter gestellt.<\/div>\n<div align=\"left\"><span style=\"font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div align=\"left\">Nach den aktuellen Planungen des Bundes soll das Jobcenter Ostholstein in diesem Jahr 6,6 Millionen Euro f\u00fcr Eingliederungsleistungen f\u00fcr Arbeitslose und einschlie\u00dflich der Mittel des Kreises Ostholstein 10,1 Millionen Euro f\u00fcr die Personal- und Sachkosten erhalten. Angesichts der erheblichen Steigerungen vor allem durch die Tariferh\u00f6hungen und insbesondere bei den Energiekosten ben\u00f6tigt das Jobcenter Ostholstein 2014 allerdings 11,8 Millionen Euro, um seine Personal- und Sachkosten finanzieren zu k\u00f6nnen. Daher m\u00fcssen 2014 rund 1,7 Millionen Euro aus den Eingliederungsleistungen in das Verwaltungsbudget \u00fcbertragen werden. F\u00fcr die aktive Arbeitsmarktpolitik werden 2014 somit nur noch rund 4,9 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung stehen. In dieser schwierigen finanziellen Situation, die zu Lasten der beruflichen Aktivierung, Qualifizierung und Eingliederung vor allem von Langzeitarbeitslosen geht, befinden sich bundesweit nahezu alle Jobcenter, und dies beeinflusst ihre Arbeit und Leistungsf\u00e4higkeit negativ.<\/div>\n<div align=\"left\"><span style=\"font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div align=\"left\">W\u00e4hrend die Zahl der beim Jobcenter Ostholstein gemeldeten Arbeitslosen von 2010 bis 2013 um 532 oder 11,6 Prozent auf 4.046 gesunken ist,\u00a0 verringerten sich die Mittel f\u00fcr die Eingliederungsleistungen des Jobcenters im selben Zeitraum um 5,4 Millionen Euro oder 47,0 Prozent und von 2013 auf 2014 noch einmal um 1,2 Millionen oder 19,3 Prozent auf 4,9 Millionen Euro. Das ist eine Reduzierung von 2010 bis 2014 um 6,6 Millionen Euro oder 57,4 Prozent. 2010 wurden \u00fcber 4.000 arbeitslose Frauen und M\u00e4nner mit Hilfe der Eingliederungsleistungen des Jobcenters aktiviert, qualifiziert und in den Arbeitsmarkt integriert. In diesem Jahr k\u00f6nnen es voraussichtlich noch 1.400 sein.<\/div>\n<div align=\"left\"><\/div>\n<div align=\"left\">Die Mittel des Bundes f\u00fcr die Verwaltungskosten des Jobcenters Ostholstein haben sich von 8,7 Millionen Euro im Jahr 2010 auf geplante 8,3 Millionen Euro in diesem Jahr verringert.<\/div>\n<div align=\"left\"><\/div>\n<div align=\"left\">Lediglich durch die Sonderprogramme \u201eB\u00fcrgerarbeit\u201c und \u201e50plus\u201c konnte das Jobcenter Ostholstein den R\u00fcckgang bei den Eingliederungsleistungen zum Teil finanziell kompensieren. Beide Projekte enden allerdings. In diesem Jahr das Programm \u201eB\u00fcrgerarbeit\u201c und 2015 das Projekt \u201e50plus\u201c.<\/div>\n<div align=\"left\"><\/div>\n<div align=\"left\">\u201eWir beobachten diese Entwicklung zu Lasten der Arbeitsmarktpolitik mit Sorge. Wir sind aber ebenso der Auffassung, dass das Jobcenter Ostholstein auch k\u00fcnftig eine gute Personalausstattung entsprechend der im Sozialgesetzbuch II festgelegten Betreuungsschl\u00fcssel f\u00fcr seine Kunden ben\u00f6tigt, um seinen anspruchsvollen Aufgaben und Anforderungen im Kreis Ostholstein gerecht zu werden.<\/div>\n<div align=\"left\">Die gute, intensive Betreuung der Kunden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein genauso wichtiger Schl\u00fcssel f\u00fcr eine erfolgreiche Arbeit des Jobcenters wie ausk\u00f6mmliche Finanzmittel bei den Eingliederungsleistungen. Dies ist bei einem hohen und weiter steigenden Anteil von Arbeitslosen mit erheblichen Vermittlungshemmnissen umso wichtiger. Um gerade f\u00fcr diese Frauen und M\u00e4nner alle Chancen auf dem Arbeitsmarkt auszusch\u00f6pfen, muss das Jobcenter Ostholstein personell wie finanziell gut ausgestattet sein. Der Bund ist jetzt gefordert, den Jobcentern ausk\u00f6mmliche Finanzmittel f\u00fcr ihre wichtige Arbeit zu geben\u201c, erkl\u00e4rten Landrat Reinhard Sager und Kreishandwerksmeister Ulrich Mietschke gestern in Eutin.<\/div>\n<div align=\"left\"><\/div>\n<div align=\"left\">\u201eWir brauchen dringend eine ausk\u00f6mmliche Finanzausstattung f\u00fcr unser Jobcenter und eine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage bei der Mittelverteilung durch den Bund\u201c, sagte Ingo G\u00e4dechens.<\/div>\n<div align=\"left\"><span style=\"font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div align=\"left\">\u201eDie schrittweise Halbierung der Mittel f\u00fcr die aktive Arbeitsmarktpolitik von 2010 bis 2014 ist in Ostholstein und bundesweit Konsequenz des Kahlschlags der Vorg\u00e4ngerregierung im Bereich Arbeit und Soziales und fatalerweise bis 2017 im Finanzplan von Finanzminister Sch\u00e4uble festgeschrieben.<\/div>\n<div align=\"left\">Mit den stark gek\u00fcrzten Mitteln, die f\u00fcr die F\u00f6rderung der Langzeitarbeitslosen in Ostholstein jetzt und in den n\u00e4chsten Jahren nur noch zur Verf\u00fcgung stehen sollen, ist die Qualifizierung der Langzeitarbeitslosen und sind gute kommunale Projekte wie die Tafeln und Sozialkaufh\u00e4user bedroht. Das Jobcenter kann so seiner Arbeit bei der Qualifizierung von Arbeitslosen und den Herausforderungen des Fachkr\u00e4ftemangels effektiv kaum gerecht werden\u201c, erkl\u00e4rte Bettina Hagedorn.<\/div>\n<div><span style=\"font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div align=\"left\">\u201eMit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie seiner Arbeitsmarktpolitik leistet das Jobcenter Ostholstein einen wichtigen aktiven Beitrag f\u00fcr den sozialen Frieden in Ostholstein. Durch die z\u00fcgige, qualifizierte Bearbeitung von Leistungsantr\u00e4gen und die guten Ergebnisse bei der Integration von Langzeitarbeitslosen in Besch\u00e4ftigung hilft es nicht nur den betroffenen Arbeitslosen, sondern auch den Unternehmen bei der Deckung ihrer Personalbedarfe. Hierf\u00fcr ben\u00f6tigt das Jobcenter die erforderlichen Geldmittel\u201c, betonten Wolfgang Werner und Karsten Marzian.<\/div>\n<div><span style=\"font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 3. Februar 2014 besuchten die Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (SPD) und Ingo G\u00e4dechens (CDU) das Jobcenter Ostholstein. 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