{"id":11386,"date":"2010-02-09T22:52:52","date_gmt":"2010-02-09T21:52:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=11386"},"modified":"2010-02-11T13:50:12","modified_gmt":"2010-02-11T12:50:12","slug":"arbeitsmarktbilanz-2009-und-ausblick-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/arbeitsmarktbilanz-2009-und-ausblick-2010\/","title":{"rendered":"Arbeitsmarktbilanz 2009 und Ausblick 2010"},"content":{"rendered":"<p>\u2022 Arbeitslosigkeit und Besch\u00e4ftigung in der Hansestadt L\u00fcbeck nahezu unver\u00e4ndert<br \/>\n\u2022 Arbeitslosenquote liegt bei 12,3 Prozent<br \/>\n\u2022 Verst\u00e4rkter Einsatz von Kurzarbeit und arbeitsmarkpolitischen Instrumenten<\/p>\n<p>Obwohl das Bruttoinlandsprodukt 2009 bundesweit um 5,0 Prozent zur\u00fcckging, hat die Wirtschafts- und Finanzkrise den Ostholsteiner Arbeits- und Ausbildungsmarkt weitgehend verschont. Die mittelst\u00e4ndische Struktur und ein hoher Besch\u00e4ftigungsstand im Dienstleistungssektor wirkten sich dabei positiv aus. \u201eUnser Arbeitsmarkt ist weniger exportabh\u00e4ngig und hat weniger H\u00f6hen und Tiefen als andere Arbeitsm\u00e4rkten Deutschland. <!--more-->Er entwickelt sich langsamer als anderenorts, aber auch stetiger. Es sind die vielen kleinen mittelst\u00e4ndischen Unternehmen, die unsere Region pr\u00e4gen. Mit Hilfe der Kurzarbeit konnten Betriebe trotz Auftragseinbr\u00fcchen wertvolle Facharbeiter halten. Auch durch den verst\u00e4rkten Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente, wie zum Beispiel die F\u00f6rderung Geringqualifizierter, blieb die Arbeitslosigkeit nahezu auf Vorjahresniveau. Das ist vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung eine gute Ausgangsbasis, denn so stehen die ben\u00f6tigten Fachkr\u00e4ften beim Aufschwung wieder zur Verf\u00fcgung. Und die Wirtschaftsinstitute gehen f\u00fcr 2010 zumindest wieder von einem moderaten Wachstum zwischen 1,2 und 2,1 Prozent aus\u201c, erkl\u00e4rt Wolfgang Werner, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Agentur f\u00fcr Arbeit L\u00fcbeck.<\/p>\n<p>1. \u00dcber 12 Millionen Euro f\u00fcr Kurzarbeit statt Entlassungen in L\u00fcbeck und Ostholstein<br \/>\n2009 wurden 5,8 Millionen Euro konjunkturelles Kurzarbeitergeld (Kug), 1,1 Millionen Euro Saison-Kug in den Wintermonaten Dezember bis M\u00e4rz an Betriebe des Baugewerbes und 0,5 Millionen Euro an Transfer-Kug gew\u00e4hrt. Mit der Zahlung von Transfer-Kug sollen bei betrieblichen Restrukturierungsma\u00dfnahmen (Betriebs\u00e4nderungen im Sinne von \u00a7 111 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)) Entlassungen vermieden werden.<br \/>\nAu\u00dferdem wurden 3,9 Millionen Euro an Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen erstattet und mit 0,5 Millionen Euro die umlagefinanzierte Winterbesch\u00e4ftigung gef\u00f6rdert.<br \/>\nDabei wurde monatlich f\u00fcr durchschnittlich 2.500 Arbeitnehmer in 200 Betrieben Kug gezahlt. Der zeitliche Arbeitsausfall war unterschiedlich. Umgerechnet auf ein Vollzeit\u00e4quivalent entsprach es einer monatlichen Entlastung von 805 Arbeitnehmern, die dadurch nicht arbeitslos wurden.<\/p>\n<p>Die Kurzarbeiterquote (Personen in Kurzarbeit im Verh\u00e4ltnis zu sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten) betrug 1,7 Prozent. In Schleswig-Holstein lag sie bei 2,1 und im Bundesgebiet bei 4,1 Prozent.<\/p>\n<p>Es gab 612 Eintritte in Qualifizierungsma\u00dfnahmen w\u00e4hrend der Kurzarbeit, die mit 0,3 Millionen Euro von der Arbeitsagentur gef\u00f6rdert wurden.<br \/>\nDie meisten Anzeigen zum konjunkturellen Kug gab es von M\u00e4rz bis Mai. Meldungen erfolgten insbesondere aus dem verarbeitenden Gewerbe, Verkehrsgewerbe sowie Handel. W\u00e4hrend in den Wintermonaten das Saison-Kug aus dem Baugewerbe \u00fcberwog.<br \/>\nAnzeigen \u00fcber Kurzarbeit und Anzahl betroffener Personen Bezieher von Kurzarbeitergeld und Entlastung<\/p>\n<p>2. Arbeitskr\u00e4fteangebot<br \/>\nIm Bezirk der Agentur f\u00fcr Arbeit L\u00fcbeck waren im Jahresdurchschnitt 20.807 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet, 91 oder 0,4 Prozent mehr als 2008 (Bund + 4,8 %, Schleswig-Holstein: + 2,8 %).<br \/>\n.<br \/>\nIn der Hansestadt stieg die Arbeitslosigkeit mit 0,5 Prozent oder 63 Frauen und M\u00e4nnern auf 12.848 etwas st\u00e4rker an als im Gesamtagenturbezirk. Die Vormonatsschwankungen liegen dabei zwischen plus 8,4 Prozent und minus 5,1 Prozent.<br \/>\nVon den 12.848 Arbeitslosen waren 2.807 (+6,5 Prozent) dem Personenkreis nach SGB III (Betreuung durch die Agentur f\u00fcr Arbeit) und 10.040 (-1,1 Prozent) dem Personenkreis nach SGB II (ehemalige Arbeitslosenhilfeempf\u00e4nger und erwerbsf\u00e4hige Sozialhilfeempf\u00e4nger, die seit 2005 von der Arbeitsgemeinschaft L\u00fcbeck betreut werden) zuzuordnen.<\/p>\n<p>Dabei gab es kein \u201eVerschieben\u201c vom Rechtskreis SGB III zum SGB II, denn die Zahl der \u00dcbertritte geht zur\u00fcck. W\u00e4hrend im ersten Quartal 2007 noch 9,6 Prozent der Arbeitslosengeld I-Bezieher sich nach Auslaufen der Leistung bei der Arbeitsge-meinschaft meldeten, waren es im dritten Quartal 2009 lediglich 6,3 Prozent.<\/p>\n<p>Bei weiteren 1.300 Arbeitnehmern, die sich arbeitsuchend gemeldet haben, wurde die Arbeitslosigkeit verhindert. Sie konnten bereits w\u00e4hrend der Job-to-Job-Phase integriert werden.<\/p>\n<p>Die Arbeitslosigkeit konnte schneller beendet werden. Nahezu 60 Prozent der Arbeitslosen, die von der Arbeitsagentur betreut werden, und nahezu 34 Prozent der von der Arbeitsgemeinschaft Betreuten konnten innerhalb von drei Monaten integriert werden.<\/p>\n<p>Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen stieg im Jahresdurchschnitt 2009 um 0,1 Prozentpunkte auf 12,3 Prozent. Damit bleibt sie h\u00f6her als die Quote des Agenturbezirkes (10,1 Prozent), von Schleswig-Holstein (7,8 Prozent) und vom Bundesgebietes (8,2 Prozent).<\/p>\n<p>Die Arbeitslosenquote der von der Arbeitsagentur betreuten Arbeitnehmer stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent. Die Quote der Kunden der Arbeitsgemeinschaft L\u00fcbeck ging dagegen um 0,1 Prozentpunkte auf 9,6 Prozent zur\u00fcck.<\/p>\n<p>3. Arbeitslosigkeit einzelner Personengruppen<br \/>\nFrauen konnten st\u00e4rker von der Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren als M\u00e4nner. W\u00e4hrend im Jahresdurchschnitt 3,6 Prozent weniger Frauen arbeitslos waren als 2008, stieg die Arbeitslosigkeit bei M\u00e4nnern um 4,0 Prozent an. Entsprechend ging ihr Anteil an allen Arbeitslosen von 46,0 Prozent auf 44,1 Prozent zur\u00fcck. Insgesamt waren 5.667 Frauen (1.208 SGB III, 4.459 SGB II) und 7.181 M\u00e4nner (1.326 SGB III, 5.582 SGB II) im Jahresdurchschnitt arbeitslos.<br \/>\nDie Arbeitslosigkeit ging bei J\u00fcngeren unter 25 Jahren, die von der Arbeitsagentur betreut werden, um 1,4 Prozent zur\u00fcck, w\u00e4hrend es bei der Arbeitsgemeinschaft einen Anstieg um 2,1 Prozent gab. Im Jahresdurchschnitt waren 1.465 J\u00fcngere (449 SGB III, 1.017 SGB II) arbeitslos gemeldet. Ihr Anteil ist unver\u00e4ndert bei 11,4 Prozent geblieben (Schleswig-Holstein 11,8 Prozent).<\/p>\n<p>Insgesamt waren 3.112 \u00c4ltere (814 SGB III, 2.298 SGB II) arbeitslos gemeldet, 1,0 Prozent weniger als 2008. Einen Anstieg von 10,0 Prozent gab es bei der<br \/>\nArbeitsagentur, w\u00e4hrend in der Arbeitsgemeinschaft 4,4 Prozent \u00c4ltere weniger von Arbeitslosigkeit betroffen waren. Ihr Anteil an allen Arbeitslosen ist von 24,6 auf 24,2 Prozent zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Langzeitarbeitslose konnten von der Entwicklung am L\u00fcbecker Arbeitsmarkt \u00fcberproportional positiv profitieren. Besonders stark ging die Arbeitslosigkeit mit 19,1 Prozent bei der Arbeitsagentur zur\u00fcck, w\u00e4hrend es bei der Arbeitsgemeinschaft 10,0 Prozent waren. Bei der Arbeitsagentur waren 10,3 Prozent aller Arbeitslosen Langzeitarbeitslose (288) und bei der Arbeitsgemeinschaft 46,4 Prozent (4.657). In beiden Rechtskreisen waren 4.944 Arbeitnehmer ein Jahr und l\u00e4nger arbeitslos (-10,6 Prozent). Ihr Anteil an allen Arbeitslosen ging von 43,3 auf 38,5 Prozent zur\u00fcck.<\/p>\n<p>4. Arbeitskr\u00e4fteangebot in der Region L\u00fcbeck und Ostholstein<\/p>\n<p>Die Entwicklung in den Gesch\u00e4ftstellenbezirken verlief unterschiedlich. W\u00e4hrend es im Bezirk der Gesch\u00e4ftsstellen Neustadt, Oldenburg und Timmendorfer Strand einen R\u00fcckgang gab, stieg die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Hauptagentur und in Eutin an. Die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichnet die Dienststelle Timmendorfer Strand und die h\u00f6chste die Hauptagentur L\u00fcbeck.<\/p>\n<p>Die Hansestadt L\u00fcbeck liegt mit seiner Quote von 12,3 Prozent nicht mehr an der Spitze aller kreisfreien St\u00e4dte in Schleswig-Holstein. Die h\u00f6chste Quote hat nunmehr mit 13,0 Prozent die Stadt Flensburg.<\/p>\n<p>5. Arbeitskr\u00e4ftenachfrage<br \/>\n2009 wurden in der Hansestadt L\u00fcbeck 8.683 offene Stellen zur Besetzung gemeldet, das waren 3,2 Prozent weniger als 2008. 4.959 (-19,2 Prozent) davon wurden f\u00fcr ungef\u00f6rderte Arbeitsverh\u00e4ltnisse angeboten. In Westdeutschland betrug der R\u00fcckgang bei den ungef\u00f6rderten Arbeitsverh\u00e4ltnissen 19,3 Prozent und in Schleswig-Holstein 14,8 Prozent.<br \/>\nMehr Stellenangebote gab es lediglich bei \u00f6ffentlichen Verwaltungen (+35,5 Prozent), im Gesundheits- und Sozialwesen (+20,4 Prozent) sowie bei Erziehung- und Unterricht (+1,6 Prozent).<br \/>\nDie st\u00e4rkste Nachfrage gab es wie im Vorjahr in der Arbeitnehmer\u00fcberlassung (1.294 Stellen) sowie wirtschaftlichen Dienstleistungen (845 Stellen bei z.B. Grundst\u00fccks- und Wohnungswesen, freiberuflichen, wissenschaftlichen und sonstigen Dienstleistungen).<\/p>\n<p>6. Besch\u00e4ftigung<br \/>\nDie Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten stieg im Vorjahresvergleich im ersten Halbjahr 2009 in der Hansestadt L\u00fcbeck auf 81.478 (+281 oder 0,3 Prozent). Die Entwicklung fiel etwas positiver als im Bundesgebiet (-0,3 Prozent) sowie im Gesamtbezirk (+0,1 Prozent) und etwas ung\u00fcnstiger als in Schleswig-Holstein (+0,4 Prozent) aus.<\/p>\n<p>Insbesondere in den Wirtschaftsbereichen Gesundheits- und Sozialwesen (+716), Gastgewerbe (+119) sowie Erbringung von sonstigen \u00f6ffentlichen und pers\u00f6nlichen Dienstleistungen (+117) gab es mehr Besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<p>Einen R\u00fcckgang gab es bei sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen wie z.B. Arbeitnehmer\u00fcberlassung (-453), Handel (-198) sowie Baugewerbe (-29).<br \/>\nAnteil der zehn besch\u00e4ftigungsst\u00e4rksten Wirtschaftszweige und Ver\u00e4nderung zum Vorjahr<\/p>\n<p>7. Ausgaben der Agentur f\u00fcr Arbeit L\u00fcbeck<br \/>\nDie Agentur f\u00fcr Arbeit L\u00fcbeck hat 2009 in der Hansestadt L\u00fcbeck und Ostholstein 182,3 Millionen Euro ausgegeben; 30,7 Millionen oder 20,3 Prozent mehr als 2008.<\/p>\n<p>53,6 Prozent der Haushaltsmittel wurden unter anderem f\u00fcr die Lohnersatzleistungen Arbeitslosengeld I (90,1 Mio.Euro; +13,6 Prozent) und Insolvenzgeld (7,7 Mio.Euro; +105,6 Prozent) gezahlt. Dabei gab es im Jahresdurchschnitt 6.123 Arbeitslosengeld I-Bezieher, die monatlich durchschnittlich 714,- Euro erhielten.<br \/>\n33,5 Prozent (61,0 Mio.Euro; +30,3 Prozent) wurden f\u00fcr Leistungen der aktiven Arbeitsf\u00f6rderung, wie zum Beispiel Weiterbildung, Trainingsma\u00dfnahmen oder F\u00f6rderung der Selbst\u00e4ndigkeit gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>8. Gesch\u00e4ftspolitische Ziele 2010<br \/>\nDie Bundesagentur f\u00fcr Arbeit hat bereits vor sechs Jahren ein neues Steuerungsmodell eingef\u00fchrt, das durch eine Kopplung von Wirkung und Wirtschaftlichkeit gepr\u00e4gt ist. Vom Vorstand werden Gesch\u00e4ftpolitische Ziele festgelegt, Zielvereinbarungen mit den Arbeitsagenturen abgeschlossen und die Zielerreichung unterj\u00e4hrig \u00fcberpr\u00fcft. Dabei wurden Vergleichsregionen gebildet, die in einem Ranking miteinander konkurrieren. Die Agentur f\u00fcr Arbeit L\u00fcbeck ist mit zehn weiteren Agenturen im Vergleichstyp III b eingestuft. Dieser Vergleichstyp ist durch eine \u00fcberdurchschnittliche Arbeitslosigkeit gekennzeichnet, die deutlich \u00fcber dem Westdurchschnitt liegt, und deren Bezirke einen hohen Tertiarisierungsgrad aufweisen.<br \/>\nDie \u00fcbergeordneten Gesch\u00e4ftpolitischen Ziele bleiben auch f\u00fcr 2010 bestehen<br \/>\n\u2022 Beratung und Integration nachhaltig verbessern<br \/>\n\u2022 Wirkungsorientiert und wirtschaftlich arbeiten<br \/>\n\u2022 Hohe Kundenzufriedenheit erzielen<br \/>\n\u2022 Mitarbeiter-\/ innen motivieren und Potenziale erkennen und aussch\u00f6pfen<\/p>\n<p>Bei regelm\u00e4\u00dfigen Kundenbefragungen haben Arbeitgeber der Arbeitsagentur die Note 2,4 gegeben. 80 Prozent w\u00fcrden die Dienste der Arbeitsagentur wieder in Anspruch nehmen. Arbeitnehmer vergaben bei der Kundenzufriedenheit ebenfalls die Note 2,4.<\/p>\n<p>Die Integration von Arbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt wird auch 2010 durch arbeitsmarktpolitische Ma\u00dfnahmen unterst\u00fctzt. F\u00fcr Weiterbildung, Trainingsma\u00dfnahmen, Eingliederungszusch\u00fcsse und F\u00f6rderung der Selbst\u00e4ndigkeit wurden rund 4.900 Ma\u00dfnahmenpl\u00e4tze mit insgesamt 13,7 Millionen Euro veranschlagt. 2009 haben 6.600 Teilnehmer mit einer Ma\u00dfnahme begonnen und es wurden 15,5 Millionen Euro ausgegeben.<\/p>\n<p>Hinzu kommt die \u201eWeiterbildung Geringqualifizierter und besch\u00e4ftigter \u00c4lterer ab 50 Jahre in Unternehmen\u201c (WeGebAU). Davon konnten 2009 193 Kunden profitieren und es wurden 1,9 Millionen Euro ausgegeben. 2010 stehen 2,1 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Von dem Sonderprogramm Initiative zur Flankierung des Strukturwandels zum Erwerb anerkannter Berufsabschl\u00fcsse bzw. Teilqualifikationen bei Geringqualifizierten (IFLAS) sollen 165 Kunden profitieren und 1,4 Millionen Euro stehen daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>\u201e2009 l\u00e4sst sich zusammenfassen mit den Worten \u201eWenig Krise und viel Arbeitsmarktpolitik\u201c. Die Arbeitslosigkeit konnte durch Kurzarbeit vermieden und durch den verst\u00e4rkten Einsatz arbeitsmarktpolitischer Leistungen auf Vorjahresniveau gehalten werden. Besch\u00e4ftigungssicherung und die Flankierung des Strukturwandels bleiben auch 2010 im Fokus. Die F\u00f6rderung geringqualifizierter Arbeitsloser und Besch\u00e4ftigter sowie Kurzarbeit und Qualifizierung werden fortgesetzt, um so das Fachkr\u00e4ftepotenzial in der Region zu halten\u201c, res\u00fcmiert Karsten Marzian, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer f\u00fcr den operativen Bereich in der Arbeitsagentur L\u00fcbeck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2022 Arbeitslosigkeit und Besch\u00e4ftigung in der Hansestadt L\u00fcbeck nahezu unver\u00e4ndert \u2022 Arbeitslosenquote liegt bei 12,3 Prozent \u2022 Verst\u00e4rkter Einsatz von<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-11386","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lubeck-lupe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11386","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11386"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11386\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11386"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11386"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11386"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}