{"id":11478,"date":"2010-02-11T12:48:52","date_gmt":"2010-02-11T11:48:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/2010\/02\/pol-rz-stormarn-10-11-02-10-mittwoch-donnerstag-bundesautobahn-1-glatteunfalle-setzen-sich-fort\/"},"modified":"2010-02-11T13:26:02","modified_gmt":"2010-02-11T12:26:02","slug":"pol-rz-stormarn-10-11-02-10-mittwoch-donnerstag-bundesautobahn-1-glatteunfalle-setzen-sich-fort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-rz-stormarn-10-11-02-10-mittwoch-donnerstag-bundesautobahn-1-glatteunfalle-setzen-sich-fort\/","title":{"rendered":"POL-RZ: Stormarn\/ 10.- 11.02.10, Mittwoch- Donnerstag Bundesautobahn 1- Gl\u00e4tteunf\u00e4lle setzen sich fort"},"content":{"rendered":"<p>Ratzeburg (ots) &#8211; Die Gl\u00e4tteunf\u00e4lle auf der BAB 1 setzten sich gestern Abend bis heute Morgen weiter fort. Gestern Abend, gegen 19.30 Uhr stellte sich ein niederl\u00e4ndischer Sattelzug in H\u00f6he der Rastst\u00e4tte Buddikate quer. Der Fahrer war in Richtung L\u00fcbeck unterwegs, als er pl\u00f6tzlich aufgrund\u00a0 der Witterungsverh\u00e4ltnisse nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle \u00fcber seinen Sattelzug, der mit S\u00e4cken voller Kartoffelmehl beladen war, verlor und ins Schleudern geriet. Die Sattelzugmaschine und der Auflieger hatten sich dadurch so verkeilt, dass die Ladung auf die Fahrbahn fiel.<!--more--> Der Fahrer blieb unverletzt. Die Beamten des Polizei- Autobahnreviers Bad Oldesloe mussten die BAB 1 in H\u00f6he des Verz\u00f6gerungsstreifens zur Buddikate voll sperren und lie\u00dfen den Verkehr zwischen der Buddikate und der Unfallstelle \u00fcber das Rastst\u00e4ttengel\u00e4nde ablaufen. Der Sachschaden wird hier auf etwa 58.000 Euro gesch\u00e4tzt. Die Sperrung zog sich \u00fcber mehrere Stunden hin, denn die Ladung musste von dem Unternehmen des Fahrers m\u00fchsam von der Fahrbahn gesammelt werden.<\/p>\n<p>Gegen 21.45 Uhr kam es in dem Bereich noch einmal zu einem Unfall. Ein 34j\u00e4hriger Spanier war mit seinem Sattelzug ebenfalls in Richtung L\u00fcbeck unterwegs. Seine Ladung bestand aus 24 Tonnen Orangen. Der Spanier musste zun\u00e4chst aufgrund des Unfalls mit dem niederl\u00e4ndischen Sattelzuges und der noch bestehenden Sperrung erst einmal vor der Rastst\u00e4tte Buddikate im Stau stehen. Als er dann \u00fcber den Rastplatz umgeleitet wurde,\u00a0 und mehrer hundert Meter hinter dem Rastplatz wieder beschleunigte, geriet auch er nach links hin\u00fcber auf der eisglatten Fahrbahn ins Schleudern. Er prallte dort gegen die Mittelschutzplanke, besch\u00e4digte f\u00fcnf Elemente der Planke, stie\u00df noch ein zweites Mal dagegen und besch\u00e4digte dabei drei Elemente. Anschlie\u00dfend schleuderte er \u00fcber alle drei Fahrtstreifen und rammte mit der Front seiner Zugmaschine die Sattelzugmaschine\u00a0 eines dort fahrenden 53j\u00e4hrigen Fahrers aus Plau am See. Der 53j\u00e4hrige versuchte zun\u00e4chst noch, dem entgegenschleudernden Sattelzug des Spaniers aus zu weichen und gleichzeitig ab zu bremsen. Dabei lenkte er sein<br \/>\nGef\u00e4hrt auf den Standstreifen hin\u00fcber, wurde aber von dem anderen gegen die Schutzplanke gedr\u00fcckt. Die beiden Fahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht. Der Spanier trug leichte Schulter- und Kopfverletzungen davon. Weil die T\u00fcr der Sattelzugmaschine klemmte und er nicht aussteigen konnte, musste die Freiwillige Feuerwehr Bargteheide anr\u00fccken und die T\u00fcr \u00f6ffnen. Der 34j\u00e4hrige wurde vorsorglich in die Klinik eingeliefert. Der 53j\u00e4hrige Fahrer trug leichtere Prellungen am Kopf und an den Armen und Beinen davon. Er wollte gegebenenfalls selbst einen Arzt aufsuchen. Die Beamten des Autobahnreviers mussten zwei Fahrstreifen in Richtung L\u00fcbeck f\u00fcr die Unfallaufnahme und die Bergung bis ca. 02.00 Uhr sperren. Der Gesamtschaden wird hier auf ca. 180.600 Euro gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Auch der Fahrer eines Sprinters hatte gestern Abend Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck. Der 39j\u00e4hrige Boizenburger geriet gegen 20.40 Uhr auf der Fahrt nach Hamburg, in H\u00f6he der Gemeinde Todendorf, auf der winterglatten Fahrbahn ins Rutschen. Zuerst touchierte er die Mittelschutzplanke, schleuderte quer \u00fcber alle drei Fahrtsreifen zur\u00fcck und stie\u00df gegen die rechte Schutzplanke. Der Aufprall dort war so stark, dass sich der Sprinter \u00fcberschlug und im angrenzenden Graben zum Liegen kam. Der 39j\u00e4hrige blieb unverletzt. Der Mercedes Sprinter trug einen wirtschaftlichen Totalschaden in einer H\u00f6he von etwa 4000 Euro davon.<br \/>\nDer Schaden an den sieben Elementen der Schutzplanke betr\u00e4gt ca. 700 Euro.<\/p>\n<p>Heute Morgen kam es\u00a0 erneut zu einem erheblichen Stau auf der BAB 1, nachdem der Fahrer eines Lkw mit Anh\u00e4nger (nicht beladen- \u00fcber 12 Tonnen Gewicht) fast die Mittelschutzplanke durchbrochen hatte. Der 48j\u00e4hrige Passower war gegen 04.30 Uhr in Richtung L\u00fcbeck unterwegs, als er in H\u00f6he der Gemeinde Siek aufgrund der Witterungsverh\u00e4ltnisse nicht angepasster, zu hoher, Geschwindigkeit, ins Schleudern geriet und gegen die Mittelschutzplanke prallte. Der 48j\u00e4hrige blieb unverletzt. Allerdings war die Mittelschutzplanke so stark besch\u00e4digt, dass die Tr\u00fcmmer in die Gegenfahrbahn, in Richtung Hamburg, hineinragten. Die Beamten mussten die Autobahn in Richtung L\u00fcbeck f\u00fcr die Bergung des Lkw etwa 40 Minuten lang voll sperren. Auch zwei Fahrtsreifen in Richtung Hamburg mussten aufgrund der gef\u00e4hrlich besch\u00e4digten Mittelschutzplanke gesperrt werden. Es bildeten sich zu der Zeit in beide Fahrtrichtungen ca. 10 Kilometer lange Staus. Gegen 09.30 hatte sich der Stau in Richtung L\u00fcbeck komplett abgebaut.\u00a0 In Fahrtrichtung Hamburg staute sich der Verkehr<br \/>\nnoch auf eine L\u00e4nge von 7 Kilometern. Bisher sind in dem Bereich die jeweils linken (3. Fahrstreifen) Fahrtsreifen in beide Richtungen immer noch gesperrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ratzeburg (ots) &#8211; Die Gl\u00e4tteunf\u00e4lle auf der BAB 1 setzten sich gestern Abend bis heute Morgen weiter fort. 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