{"id":118557,"date":"2014-03-15T00:31:23","date_gmt":"2014-03-14T23:31:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=118557"},"modified":"2014-03-15T00:37:17","modified_gmt":"2014-03-14T23:37:17","slug":"118557","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/118557\/","title":{"rendered":"Vorausgef\u00fcllte Steuererkl\u00e4rung: Segen oder Fluch?"},"content":{"rendered":"<p dir=\"ltr\"><b><i><span style=\"font-family: Calibri;\"><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Pareton-Logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-118558\" alt=\"Pareton-Logo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Pareton-Logo.jpg\" width=\"150\" height=\"118\" \/><\/a>Ingersheim, M\u00e4rz 2014 &#8211; In Deutschland gibt nur jeder Dritte seine Steuererkl\u00e4rung ab. Die Gr\u00fcnde sind vielf\u00e4ltig und der Staat profitiert davon, denn er kassiert mit der Lohnsteuer deutlich mehr als ihm letztendlich zusteht. Pro Jahr summiert sich die durchschnittlich nicht zur\u00fcckgeholte Steuer von 823 Euro auf eine Milliarde Euro.<\/span><\/i><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Die wesentlichen Gr\u00fcnde weshalb der deutsche Steuerzahler seine Steuererkl\u00e4rung nicht abgibt sind laut dem Institut der deutschen Wirtschaft folgende:<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">Der Aufwand lohnt sich nicht, da das Einkommen zu niedrig ist<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">Die un\u00fcbersichtlichen Steuerformulare<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\"><!--more-->Geringe bzw. fehlende Kenntnisse der steuerlichen RegelungenDer Zeitaufwand f\u00fcr eine Steuererkl\u00e4rung wird vom Institut der deutschen Wirtschaft im Durchschnitt auf 6,3 Stunden gesch\u00e4tzt. Setzt man die durchschnittliche Steuerr\u00fcckerstattung von 823 Euro an ergibt sich ein Stundenlohn von immerhin 130 Euro. Dieser l\u00e4sst sich noch optimieren, wenn man die Dienste von pareton in Anspruch nimmt. Bei einem durchschnittlichen Einkommen von 34.000 Euro kostet eine Steuererkl\u00e4rung 79 Euro und der Zeitaufwand reduziert sich auf 1 Stunde und der Stundenlohn explodiert auf 744 Euro. Neben diesem sch\u00f6nen Nebeneffekt muss der Steuerzahler sich bei pareton weder mit den un\u00fcbersichtlichen Formulare herumschlagen noch muss er Kenntnisse \u00fcber steuerliche Regelungen haben.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Nicht nur die Privatwirtschaft versucht dem Steuerzahler unter die Arme zu greifen, auch der Gesetzgeber versucht sich dem Problem anzunehmen. Mit der vorausgef\u00fcllten Steuererkl\u00e4rung wollte er dem Steuerb\u00fcrger eine M\u00f6glichkeit an die Hand geben, seine Steuererkl\u00e4rung einfach, schnell und ohne Aufwand abzugeben. Die vorausgef\u00fcllte Steuererkl\u00e4rung kann seit dem 1. M\u00e4rz 2014 online beim Finanzamt abgerufen werden. Vorausgef\u00fcllt sind alle Felder zu denen Daten von Banken, Kranken-, Renten-, Riesterversicherungen und von Arbeitgebern an das Finanzamt \u00fcbermittelt wurden. Matthias Raisch Inhaber von pareton stellt dazu lakonisch fest: \u201eWie so oft, ist aber auch hier gut gemeint, nicht gleich gut gemacht. Die vorausgef\u00fcllte Steuererkl\u00e4rung ist Augenwischerei.\u201c Denn auch hier muss sich der Steuerb\u00fcrger mit Formularen und Regelungen auseinandersetzen. Das f\u00e4ngt schon damit an wo muss und kann er z.B. seine Fahrtkosten eintragen. Raisch ist sich sicher, dass die vorausgef\u00fcllte Steuererkl\u00e4rung die Quote der Steuererkl\u00e4rungsabgeber nicht wesentlich erh\u00f6hen wird.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Eine wirklich schnelle, einfache und dazu noch g\u00fcnstige L\u00f6sung bietet seit Juli 2013 pareton mit seiner Onlinesteuererkl\u00e4rung. pareton ist die erste und einzige Steuererkl\u00e4rung nur mit Mausklick. Hier werden alle Daten von pareton erfasst und dem Kunden online zur Verf\u00fcgung gestellt. Dieser muss dann mit wenigen Mausklicks seine Steuererkl\u00e4rung online erstellen, pr\u00fcfen und ans Finanzamt \u00fcbertragen. Zudem ermittelt die Software zuverl\u00e4ssig die m\u00f6gliche Erstattung oder Nachzahlung und ist ausgestattet mit einer Geld-zur\u00fcck-Garantie. Matthias Raisch, erkl\u00e4rt: \u201eWir sind \u00fcberzeugt, dass wir unserer Kunden zu sehr geringen Kosten das bestm\u00f6gliche Ergebnis pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen. Deshalb gibt es die pareton-Steuererkl\u00e4rung auch mit Geld-zur\u00fcck-Garantie.\u201c Pareton-Kunden gehen bei der Erstellung der Steuererkl\u00e4rung kein Risiko ein. Das schw\u00e4bische Startup erstattet allen Kunden, die mit einer anderen Steuererkl\u00e4rungs-Software mehr Geld zur\u00fcckerhalten oder weniger nachzahlen m\u00fcssten, das komplette Honorar zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><span style=\"font-family: Calibri;\">Wer muss eine Steuererkl\u00e4rung abgeben<\/span><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Nicht jeder Steuerzahler unterliegt der Pflichtveranlagung und ist verpflichtet seine Steuererkl\u00e4rung abzugeben. Im Einkommensgesetz ist festgelegt wer der Pflichtveranlagung unterliegt und wer nicht:<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Eine Verpflichtung besteht f\u00fcr alle Steuerzahler ab einem Einkommen im Jahr von:<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">16.260 \u20ac f\u00fcr Ehepaare und<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">8.130 \u20ac f\u00fcr Singles<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Ist man ausschlie\u00dflich Arbeitnehmer, muss eine Steuererkl\u00e4rung abgeben, wenn Sie \u00fcber den o.g. Grenzen liegen und eine der folgenden Kriterien erf\u00fcllen:<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">Sie oder Ihr Ehepartner haben\/hat die Steuerklasse III oder V<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">Sie oder Ihr Ehepartner haben\/hat einen Freibetrag eingetragen<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">Sie oder Ihr Ehepartner haben\/hat Lohnersatzleistungen erhalten<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">Sie oder Ihr Ehepartner haben\/hat au\u00dferordentliche Eink\u00fcnfte (z.B. Abfindung)<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">Sie geschieden wurden und ihr ehemaliger Partner im gleichen Jahr wieder geheiratet hat<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">Sie von mehreren Arbeitgebern Lohn erhalten haben, der nicht pauschal versteuert wurde<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Auch wer nicht der Pflichtveranlagung unterliegt, kann \u00fcber die Steuererkl\u00e4rung zu viel entrichtet Lohnsteuer zur\u00fcckholen. pareton bietet seinen Kunden einen kostenlosen Online-Quickcheck an. Dieser ermittelt mit 5 Angaben eine m\u00f6gliche Steuerr\u00fcckerstattung. Grunds\u00e4tzlich kann man sagen, dass sich eine Abgabe der Steuererkl\u00e4rung lohnt, wenn z.B.:<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">die Werbungskosten wie Fahrtkosten, Berufskleidung, Fachliteratur, Beitr\u00e4ge Gewerkschaft den Pauschbetrag von 1.000 Euro \u00fcbersteigen<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">die Sonderausgaben wie Spenden, Ausbildungskosten, Haushaltsnahe Dienstleistungen die Pauschale von 36 Euro \u00fcbersteigen<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span> <span style=\"font-family: Calibri;\">es Au\u00dfergew\u00f6hnliche Belastungen gibt, wie z.B. Ausbildung der Kinder, Krankheitskosten, Scheidung, Pflegekosten der Eltern.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><span style=\"font-family: Calibri;\">Bis wann muss man seine Steuererkl\u00e4rung abgeben<\/span><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\">\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;\">Die Steuererkl\u00e4rung 2013 muss eigentlich bis zum 31.Mai 2014 beim zust\u00e4ndigen Finanzamt abgegeben werden. Da der 31. Mai 2014 ein Samstag ist, verl\u00e4ngert sich die Frist bis zum 2. Juni 2014. Mit einer Fristverl\u00e4ngerung (Antrag) kann der Termin bis zum 30.9.2014 verl\u00e4ngert werden. Wer zu sp\u00e4t kommt, kann vom Finanzamt mit einem Zwangsgeld von 150 bis 500 Euro belegt werden. \u00dcberlassen Sie Ihre Einkommensteuererkl\u00e4rung dem\u00a0Steuerberater\u00a0oder\u00a0Lohnsteuerhilfeverein, verl\u00e4ngert sich die Abgabefrist bis zum\u00a031.12.\u00a0<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Unterliegen ein Steuerpflichtiger nicht der Pflichtveranlagung kann er f\u00fcr die letzte 4 Jahre eine freiwillige Steuererkl\u00e4rung einreichen. In 2014 als f\u00fcr die Jahre 2009, 2010, 2011 und 2013. F\u00fcr die rechtzeitige Abgabe ist dabei das Eingangsdatum beim Finanzamt. Mit pareton ist das kein Problem, da die Steuererkl\u00e4rung mittels der Elsterschnittstelle online abgegeben wird.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ingersheim, M\u00e4rz 2014 &#8211; In Deutschland gibt nur jeder Dritte seine Steuererkl\u00e4rung ab. 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