{"id":118712,"date":"2014-03-17T13:14:42","date_gmt":"2014-03-17T13:14:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2014\/03\/wsp-sh-arbeitsreiches-wochenende-fur-die-wasserschutzpolizei-brunsbuttel\/"},"modified":"2014-03-17T13:14:42","modified_gmt":"2014-03-17T13:14:42","slug":"wsp-sh-arbeitsreiches-wochenende-fur-die-wasserschutzpolizei-brunsbuttel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wsp-sh-arbeitsreiches-wochenende-fur-die-wasserschutzpolizei-brunsbuttel\/","title":{"rendered":"WSP-SH: Arbeitsreiches Wochenende f\u00fcr die Wasserschutzpolizei Brunsb\u00fcttel"},"content":{"rendered":"<p>Brunsb\u00fcttel (ots) &#8211; Gleich sieben Schiffsunf\u00e4lle und eine  Gew\u00e4sserverunreinigung besch\u00e4ftigten die Beamten der   Wasserschutzpolizei Brunsb\u00fcttel am vergangenen Wochenende. Am Sonntag war der Containerfrachter &#8222;TONGAN&#8220;, Flagge Liberia, L\u00e4nge 141 Meter,  gegen 12.45 Uhr auf der Elbe vor Brunsb\u00fcttel im Bereich der  Nordostreede vor Anker gegangen.<!--more--> Das Schiff befand sich auf der Reise von Hamburg nach Fredericia in D\u00e4nemark und wartete auf die  Schleusung in den Nord-Ostsee-Kanal.  Gegen 17.20 Uhr wurde an Bord  festgestellt, dass der Anker pl\u00f6tzlich nicht mehr hielt und das  Schiff Richtung Elbufer vertreibt. Um nicht auf Grund zu laufen,  wurde der zweite Anker fallen gelassen und die Hauptmaschine  gestartet. Weiterhin war ein Schlepper geordert worden. Es konnte  jedoch nicht mehr verhindert werden, dass der Containerfrachter eine  Untiefentonne ber\u00fchrte und auf Grund lief. Der Frachter kam mit  Schlepperhilfe wieder frei. Vor Ort konnten keine Sch\u00e4den am Schiff  festgestellt werden. Trotzdem muss der Frachter in Kiel von  Gutachtern untersucht werden. Gleich zwei Schiffsunf\u00e4lle verursachte  das unter der  Flagge von Zypern fahrende Massengutschiff &#8222;OKYALOS&#8220;,  Heimathafen Limassol, L\u00e4nge 225 Meter, 39026 BRZ. Der Bulkcarrier war leer auf der Reise von den Niederlanden nach Liepaja in Lettland und  fuhr am Sonntag mit Schlepperassistenz durch den Nord-Ostsee-Kanal.  In der Ausweiche Kudensee brach die Schleppleine zum Heckschlepper.  In der Folge wurde der Bulker durch den starken Nord-Ostwind gegen  zwei Dalben auf der S\u00fcdseite der Weiche ger\u00fcckt. Die Dalben (zwei  16er Pfahlgruppen) wurden dabei erheblich besch\u00e4digt. Durch den Bruch der Schleppleine war auf dem Heckschlepper eine Winde besch\u00e4digt  worden, so dass das Fahrzeug ausgetauscht werden musste. Mit neuem  Assistenzschlepper wurde die Reise Richtung Kiel fortgesetzt. In der  Ausweiche Sch\u00fclp stie\u00df MS &#8222;OKYALOS&#8220; dann gegen  11.45 Uhr wiederum  auf der S\u00fcdseite gegen sechs  Stahldalben. Auch hier d\u00fcrfte der  starke Nord-Ostwind mit unfallurs\u00e4chlich gewesen sein. MS &#8222;OKYALOS&#8220;  konnte die Reise fortsetzen und wird in Kiel von der  Wasserschutzpolizei und Schiffsbesichtigern aufgesucht. An den  Stahldalben entstand teilweise erheblicher Sachschaden. Zu einer  weiteren Dalbenanfahrung war es am Sonntag im Bereich der Mole 1  gekommen. Der Minibulker &#8222;ARKLOW RAIDER&#8220;, Heimathafen Arklow in  Irland, L\u00e4nge 90 Meter, war von See kommend in den kleinen  Schleusenvorhafen eingelaufen. Das Schiff war leer f\u00fcr Brunsb\u00fcttel,  Hafen Ostermoor, bestimmt. Durch den starken Nord-Westwind war der  Frachter gegen die s\u00fcdliche Kaianlage gedr\u00fcckt worden. Am Schiff war  nur geringf\u00fcgiger Schaden entstanden. In wie weit die Mole 1  besch\u00e4digt worden ist, muss noch untersucht werden. Bereits am  Samstag war das Containerschiff  MS &#8222;JOHANNA&#8220;, Heimathafen London,  L\u00e4nge 122 Meter, BRZ 6363, gegen 21.20 Uhr auslaufend aus der Kleinen S\u00fcdschleuse von einer Windb\u00f6e erfasst und gegen die Mole 1 gedr\u00fcckt  worden. Das Schiff befand sich auf der Reise von Kokkola\/Finnland  nach Antwerpen. Auch hier waren nur geringe Sch\u00e4den (Farbabrieb)  entstanden. Das Schiff konnte die Reise nach Belgien fortsetzen und  wird bei der n\u00e4chsten Kanalpassage von der Wasserschutzpolizei zwecks Unfallermittlungen aufgesucht. Erheblicher Sachschaden war am Samstag am Fluttor Nor 7.2 der Kleinen S\u00fcdschleuse entstanden. Das MS  &#8222;PASSAAT&#8220;, Heimathafen Delfzijl in den Niederlanden, L\u00e4nge 83 Meter,  war ebenfalls in Ballast auf der Reise von Grimsby\/England nach  Vierow\/Mecklenburg Vorpommern gegen 06.37 Uhr in die Schleuse  eingelaufen. Durch starken achterlichen Wind und Ausfall des  Bugstrahlruders konnte das Schiff nicht mehr rechtzeitig aufgestoppt  werden und stie\u00df gegen das Schleusentor. Das Fluttor Nr. 7.2 wurde  nicht unerheblich besch\u00e4digt, konnte aber weiter betrieben werden.   Am Schiff war nur geringer Sachschaden im Bugbereich entstanden. Der  Frachter durfte die Reise zum Bestimmungsort fortsetzen und wird dort von Besichtigern der Berufsgenossenschaft Verkehr aufgesucht. Eine  weitere Dalbenanfahrung hatte sich bereits am Samstag kurz nach  Mitternacht in der Ausweiche Sch\u00fclp ereignet.  Der unter der Flagge  von Liberia fahrende Containerfrachter &#8222;DS AGILITY&#8220;, Heimathafen  Monrovia, L\u00e4nge 148 Meter, BRZ 9940, war auf der Reise von Rotterdam  nach Riga auf der S\u00fcdseite der Weiche mit dem Stahldalben Nr. 75  kollidiert. Der Dalben wurde dabei erheblich besch\u00e4digt. &#8222;DS AGILITY&#8220; konnte die Reise fortsetzen und wurde von Beamten des  Wasserschutzpolizeireviers Kiel zwecks Unfallermittlung in der  Schleuse Kiel-Holtenau aufgesucht.     Der \u00dcberl\u00e4ufer (Austritt von Schwer\u00f6l) auf dem MS &#8222;MAR MISOL&#8220; am  Sonntag gegen 05.00 Uhr im Binnenhafen Brunsb\u00fcttel  ist bereits im  ots eingestellt.   ots Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein &#8211; Abt. 4 &#8211; Wasserschutzpolizei  Digitale Pressemappe: http:\/\/www.polizeipresse.de\/p_story.htx?firmaid=43800  R\u00fcckfragen bitte an:  Landespolizeiamt Schleswig-Holstein Abt. 4 Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein Wasserschutzpolizeirevier Brunsb\u00fcttel Pressestelle Norbert Vallentin Telefon: 04852\/900-0<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/polizeipresse\/pm\/43800\/2689492\/wsp-sh-arbeitsreiches-wochenende-fuer-die-wasserschutzpolizei-brunsbuettel\/api\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brunsb\u00fcttel (ots) &#8211; Gleich sieben Schiffsunf\u00e4lle und eine Gew\u00e4sserverunreinigung besch\u00e4ftigten die Beamten der Wasserschutzpolizei Brunsb\u00fcttel am vergangenen Wochenende. Am Sonntag<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-118712","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-besondere-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118712"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118712\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=118712"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}