{"id":12091,"date":"2010-02-19T18:45:12","date_gmt":"2010-02-19T17:45:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/2010\/02\/drager-mit-hohem-ertragswachstum-im-vierten-quartal\/"},"modified":"2010-02-19T18:48:08","modified_gmt":"2010-02-19T17:48:08","slug":"drager-mit-hohem-ertragswachstum-im-vierten-quartal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/drager-mit-hohem-ertragswachstum-im-vierten-quartal\/","title":{"rendered":"Dr\u00e4ger mit hohem Ertragswachstum im vierten Quartal"},"content":{"rendered":"<p>&#8211; EBIT im vierten Quartal erreicht 51,7 Mio. EUR (Q1-Q3 2009: 28,4 Mio. EUR)<br \/>\n&#8211; Auftragsbestand erreicht Rekordwert<br \/>\n&#8211; Turnaround-Programm mit deutlich h\u00f6heren Einsparungen<br \/>\nL\u00fcbeck &#8211; Die Dr\u00e4gerwerk AG &amp; Co. KGaA hat nach dem vorl\u00e4ufigen, noch nicht testierten Abschluss im vierten Quartal 2009 die Ertragskraft deutlich gesteigert. Allein in diesem Zeitraum erzielte das Unternehmen ein EBIT von 51,7 Mio. EUR (Q1-Q3 2009: 28,4 Mio. EUR).<!--more--> Damit hat Dr\u00e4ger von Oktober bis Dezember einen fast doppelt so hohen Ergebnisbeitrag erwirtschaftet wie in den neun vorangegangenen Monaten. Das EBIT im Gesamtjahr 2009 betrug 80,1 Mio. EUR. Dies ist umso beachtlicher vor dem Hintergrund einer Wertberichtigung auf Tieftauchsysteme im Unternehmensbereich Sicherheitstechnik in H\u00f6he von 30 Mio. EUR, davon allein 19,6 Mio. EUR im vierten Quartal. Der wesentliche Teil dieser Wertberichtigung war notwendig geworden, da ein Kunde &#8211; bedingt durch die Finanzkrise &#8211; einen Gro\u00dfauftrag stornieren musste. Dieser negative Effekt wurde durch die Nettoeinsparungen aus dem Turnaround-Programm kompensiert, die f\u00fcr das Gesamtjahr mit 45 Mio. EUR rund 20 Mio. EUR \u00fcber der letzten Sch\u00e4tzung aus dem dritten Quartal 2009 lagen. Dar\u00fcber hinaus haben sich neue Produkte, eine anziehende Nachfrage sowie ein gestiegener Umsatzanteil des margenst\u00e4rkeren Ger\u00e4tegesch\u00e4fts im vierten Quartal positiv auf die Umsatz- und Auftragslage des Unternehmensbereichs Medizintechnik ausgewirkt.<br \/>\nKonzern-Umsatz nahezu stabil &#8211; Auftragsbestand steigt um 9,2 Prozent<br \/>\nW\u00e4hrend der Auftragseingang im Konzern w\u00e4hrungsbereinigt um 2,9 Prozent auf 1.978,3 Mio. EUR zulegte, stieg der Auftragsbestand sogar um 9,2 Prozent auf den Rekordwert von 440,1 Mio. EUR. Der Konzern-Umsatz erreichte mit 1.911,1 Mio. EUR nahezu das Vorjahresniveau (- 0,2 Prozent). Das Konzern-EBIT lag bei 80,1 Mio. EUR (2008: 105,8 Mio. EUR), der Jahres\u00fcberschuss bei 32,5 Mio. EUR (2008: 49,4 Mio. EUR\u00b3).<br \/>\nMedizintechnik kehrt auf Wachstumspfad zur\u00fcck<br \/>\nIm Unternehmensbereich Medizintechnik legte der Auftragseingang w\u00e4hrungsbereinigt um 5,4 Prozent auf 1.339,6 Mio. EUR zu. Durch den starken Auftragseingang zum Jahresende konnten viele Bestellungen aus unterschiedlichen Produktbereichen nicht mehr im Gesch\u00e4ftsjahr 2009 ausgeliefert werden, sodass die Reichweite des Auftragsbestands auf 3,6 Monate stieg (31.12.2008: 2,1 Monate). Das Volumen des Auftragsbestands wuchs um \u00fcber 36 Prozent auf einen Rekordwert von 300,5 Mio. EUR (31.12.2008: 219,8 Mio. EUR). Der Umsatz wuchs um 2,0 Prozent auf 1.261,5 Mio. EUR, das EBIT in der Medizintechnik legte um 1,6 Prozent auf 76,7 Mio. EUR zu.<br \/>\nSicherheitstechnik leidet unter Auftragsstorno f\u00fcr Tieftauchsysteme<br \/>\nDer Auftragseingang des Unternehmensbereichs Sicherheitstechnik verringerte sich w\u00e4hrungsbereinigt um 1,7 Prozent auf 665,9 Mio. EUR. Bemerkenswert robust haben sich das Ger\u00e4tegesch\u00e4ft (Feuerwehrausr\u00fcstungen), die station\u00e4re und mobile Gasmesstechnik sowie die Diagnostik (Atemalkohol- und Drogenmess-Systeme) entwickelt. Der Auftragsbestand sank um 23,7 Prozent auf 140,7 Mio. EUR. Der Umsatz lag mit 676,9 Mio. EUR um 4,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das EBIT der Sicherheitstechnik reduzierte sich vor allem bedingt durch die Wertberichtigung auf die Tieftauchsysteme in H\u00f6he von 30 Mio. EUR um 50,5 Prozent auf 30,2 Mio. EUR.<br \/>\nPositive Entwicklung der liquiden Mittel<br \/>\nZum 31. Dezember 2009 lag der Bestand der liquiden Mittel im Konzern bei 344 Mio. EUR. Das Verh\u00e4ltnis der Nettofinanzverbindlichkeiten (Net Debt) zum EBITDA betrug 2,6 (2008: 1,6).<br \/>\nAusblick<br \/>\nF\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2010 erwartet Dr\u00e4ger im Konzern ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Gest\u00fctzt auf einen gr\u00f6\u00dferen Anteil neuer Produkte sowie auf eine bessere Kostenposition aus den fortlaufenden Ma\u00dfnahmen des Turnaround-Programms geht Dr\u00e4ger f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2010 von einer Steigerung der Konzern-EBIT-Marge auf 5 bis 6 Prozent (2009: 4,2 Prozent) aus.<br \/>\nKennzahlen f\u00fcr 2009 (Mio. EUR)<br \/>\n2009\u00a0\u00a0 \u00a02008\u00a0\u00a0 \u00a0Ver\u00e4nderung<br \/>\nAuftragseingang\u00a0\u00a0 \u00a01.978,3\u00a0\u00a0 \u00a01.930,4\u00a0\u00a0 \u00a0+2,9 %1<br \/>\nMedizintechnik\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 1.339,6\u00a0\u00a0 \u00a01.276,9\u00a0\u00a0 \u00a0+5,4 %1<br \/>\nSicherheitstechnik\u00a0\u00a0\u00a0 665,9\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 679,6\u00a0\u00a0 \u00a0-1,7 %1<\/p>\n<p>Umsatz\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1.911,1\u00a0\u00a0 \u00a01.924,5\u00a0\u00a0 \u00a0-0,2 %1<br \/>\nMedizintechnik\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 1.261,5\u00a0\u00a0 \u00a01.243,8\u00a0\u00a0 \u00a0+2,0 %1<br \/>\nSicherheitstechnik\u00a0\u00a0 \u00a0676,9\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 706,8\u00a0\u00a0 \u00a0-4,0 %1<\/p>\n<p>EBIT2 \u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 80,1\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 105,8\u00a0\u00a0 \u00a0-24,3 %<br \/>\nMedizintechnik\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 76,7\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 75,5\u00a0\u00a0 \u00a0+1,6 %<br \/>\nSicherheitstechnik\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 30,2 \u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 61,0\u00a0\u00a0 \u00a0-50,5 %<\/p>\n<p>EBIT-Marge \u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 4,2 %\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 5,5, %<br \/>\nMedizintechnik\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 6,1 %\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 6,1 %<br \/>\nSicherheitstechnik\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 4,5 %\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 8,6 %<\/p>\n<p>Jahres\u00fcberschuss\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 32,5\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 49,4\u00b3\u00a0\u00a0 \u00a0-34,2 %<\/p>\n<p>1 W\u00e4hrungsbereinigt<br \/>\n2 EBIT = Ergebnis vor Zinssaldo und Steuern vom Einkommen<br \/>\n\u00b3 Aufgrund der verpflichtend neu anzuwendenden Regelung in IAS 32 zur Klassifizierung von Eigen- und Fremdkapital hat Dr\u00e4ger seine Bilanzierungspraxis f\u00fcr das ausgewiesene Genusscheinkapital \u00fcberpr\u00fcft und einen Anpassungsbedarf erkannt. Daher wurde im Einklang mit IAS 32 und IAS 39 im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 erstmals eine Eigen- und Fremdkapitalkomponente f\u00fcr die jeweiligen Serien der Genusscheine ausgewiesen und entsprechend bewertet. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu erm\u00f6glichen, wurden die Vorjahreswerte entsprechend angepasst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; EBIT im vierten Quartal erreicht 51,7 Mio. EUR (Q1-Q3 2009: 28,4 Mio. 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