{"id":124484,"date":"2014-04-29T12:40:55","date_gmt":"2014-04-29T10:40:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=124484"},"modified":"2014-04-29T12:40:55","modified_gmt":"2014-04-29T10:40:55","slug":"nein-zur-digitalen-dividende-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/nein-zur-digitalen-dividende-ii\/","title":{"rendered":"Nein zur Digitalen Dividende II"},"content":{"rendered":"<p>Veranstaltungsbranche reagiert mit Unverst\u00e4ndnis auf CDU-Vorsto\u00df zum Breitbandausbau &#8211; Mit Unverst\u00e4ndnis reagiert der Europ\u00e4ische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) auf das j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichte Eckpunktepapier zum Breitbandausbau der Arbeitsgruppe Verkehr und digitale Infrastruktur der CDU\/ CSU Bundestagsfraktion. <!--more-->Um den Ausbau von mobilen Breitbandnetzen und somit die Verf\u00fcgbarkeit von schnellem Internet auch in l\u00e4ndlichen Regionen voranzutreiben, fordert die CDU\/ CSU Bundestagsfraktion nun die kurzfristige Versteigerung des so genannten 700 MHz Frequenzbandes.<\/p>\n<p>Entgegen den Annahmen der CDU\/ CSU wird jedoch dieses Frequenzband nicht ausschlie\u00dflich durch den Rundfunk genutzt. Vielmehr ist dieses Band der Frequenzbereich, der der mobilen Mikrofonie nach der Digitalen Dividende I im Jahr 2010 durch die Bundesnetzagentur zugewiesen wurde, nachdem der 800 MHz Bereich gewinnbringend versteigert worden war, in dem drahtlose Mikrofone bis dahin gesendet hatten.<\/p>\n<p>Entgegen allen Interessen und Empfehlungen der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft sollen nun neuerlich Frequenzbereiche zugunsten des lukrativen Breibandausbaus f\u00fcr schnelles Internet versteigert und somit dem Arbeitsbereich von Stadt- und Mehrzweckhallen, Kongressh\u00e4usern, Theatern und Universit\u00e4ten entzogen werden.<\/p>\n<p>&#8222;Bei allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Notwendigkeit des Breitbandausbaus ist es nicht akzeptabel, dass die Veranstaltungs- und Kulturwirtschaft und insbesondere die Veranstaltungsh\u00e4user bei der Vergabe der Funkfrequenzen st\u00e4ndig den K\u00fcrzeren ziehen&#8220;, so EVVC-Pr\u00e4sident Joachim K\u00f6nig. &#8222;Durch die Digitale Dividende II wird nun erneut ein gro\u00dfes Investitionsvolumen nicht absehbaren Umfangs auf Veranstaltungsh\u00e4user jeder Art und Gr\u00f6\u00dfenordnung zukommen. Diese Kosten bezahlt in letzter Instanz der Steuerzahler, da alle diese Institutionen durch Bund, L\u00e4nder und Kommunen betrieben und finanziert werden. Einen langfristigen Kompromiss zu finden, der allen betroffenen Interessensgruppen dient, ist unerl\u00e4sslich!&#8220;<\/p>\n<p>Bereits nach der Digitalen Dividende I im Jahr 2010 mussten Veranstaltungsh\u00e4user Milliardeninvestitionen t\u00e4tigen, um ihr technisches Equipment den neuen Gegebenheiten anzupassen und so die neuen Frequenzen \u00fcberhaupt nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Veranstaltungswirtschaft m\u00fcssen die Interessen der Veranstaltungs- und Kulturbranche bei der Umsetzung der\u00a0 Digitalen Dividende II unbedingt ber\u00fccksichtigt werden. Die derzeitige schwierige Situation hinsichtlich der Frequenzressourcen l\u00e4sst die Branche sorgenvoll in die Zukunft blicken, da saubere und belastbare technische Alternativen fehlen. Werden diese Ressourcen weiter verknappt, geht dies zu Lasten der 362 Millionen Veranstaltungsbesucher pro Jahr und schm\u00e4lert die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der nationalen Kongresszentren und Veranstaltungshallen.<\/p>\n<p>\u201eAuch f\u00fcr die Politik kann dieses Vorgehen nicht von Interesse sein, denn bei jeder politischen Veranstaltung \u2013 von Parteiversammlungen bis zu Wahlkampfauftritten und Parteitagen &#8211; sind drahtlose Mikrofone im Einsatz\u201c, so K\u00f6nig. \u201eAbsolut unverst\u00e4ndlich ist f\u00fcr mich auch, warum die Arbeitsgruppe Verkehr und digitale Infrastruktur der CDU\/ CSU v\u00f6llig kontr\u00e4r zu den Interessen ihrer eigenen Staatsministerin f\u00fcr Kultur und Medien im Bundeskanzleramt, Frau Professor Gr\u00fctters, handelt. Diese wiederum k\u00e4mpft ausdr\u00fccklich f\u00fcr die Belange der Kultur- und Kreativwirtschaft und hat deren Bedeutung erkannt. \u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Der EVVC<\/em><\/strong><br \/>\n<em>Der Europ\u00e4ische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) repr\u00e4sentiert \u00fcber 750 Veranstaltungszentren, Kongressh\u00e4user, Arenen und Special Event Locations jeder Gr\u00f6\u00dfenordnung in Deutschland, \u00d6sterreich, der Schweiz, Italien und weiteren angrenzenden europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/em><\/p>\n<p><em>Neben diesen, durch rund 350 Mitgliedsbetriebe vertretenen H\u00e4user, erg\u00e4nzen pers\u00f6nliche Mitglieder aus der Veranstaltungswirtschaft, Ehrenmitglieder sowie rund 70 Partnerunternehmen das breite Spektrum des Verbandes und machen den EVVC so zum vielseitigsten Kommunikationsnetzwerk der Branche.<\/em><\/p>\n<p><em>Wichtige Themen des Verbandes sind z.B. die Entwicklung der Aus- und Weiterbildung in der Branche, die Erstellung branchenrelevanter Kennzahlen sowie die Kommunikation mit der Bundespolitik zur Vertretung der Interessen der Veranstaltungsindustrie.<\/em><\/p>\n<p><em>Mehr Informationen unter <\/em><a title=\"blocked::http:\/\/www.evvc.org\/\" href=\"http:\/\/www.evvc.org\"><em title=\"blocked::http:\/\/www.evvc.org\/\">www.evvc.org<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Veranstaltungsbranche reagiert mit Unverst\u00e4ndnis auf CDU-Vorsto\u00df zum Breitbandausbau &#8211; Mit Unverst\u00e4ndnis reagiert der Europ\u00e4ische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. 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