{"id":12569,"date":"2010-03-04T13:38:10","date_gmt":"2010-03-04T12:38:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/2010\/03\/erdbeben-in-chile-verschob-die-erdachse-nasa-tage-sind-nun-um-126-mikrosekunden-kurzer\/"},"modified":"2010-03-04T13:38:42","modified_gmt":"2010-03-04T12:38:42","slug":"erdbeben-in-chile-verschob-die-erdachse-nasa-tage-sind-nun-um-126-mikrosekunden-kurzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/erdbeben-in-chile-verschob-die-erdachse-nasa-tage-sind-nun-um-126-mikrosekunden-kurzer\/","title":{"rendered":"Erdbeben in Chile verschob die Erdachse &#8211; NASA: Tage sind nun um 1,26 Mikrosekunden k\u00fcrzer"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: right; width: 168px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"3\" width=\"168\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"center\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/img.pte.at\/\/lowrespics\/1267610175i18582.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" align=\"middle\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->Unser  Planet dreht sich seit dem Beben in Chile nicht mehr so wie zuvor  (Foto: Nasa)<!-- end copyrighttext --><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"line-height: 140%;\"> Pasadena\/Potsdam (pte\/03.03.2010\/11:10) &#8211;   <!-- LIVING AD - VIDEOADD CONTENT START \/\/--> Um 1,26 Mikrosekunden k\u00fcrzer dauert der Erdentag seit am Samstag ein  Beben der St\u00e4rke 8,8 den S\u00fcden Chiles ersch\u00fcttert hat. Das berichten  Experten der Raumfahrtsbeh\u00f6rde NASA <a href=\"http:\/\/www.nasa.gov\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.nasa.gov<\/a>. Laut ihren Berechnungen hat die  schwere Naturkatastrophe die Erdachse um acht Zentimeter verschoben und  somit die Rotation ver\u00e4ndert, was zu diesem Effekt f\u00fchrte. Das mit 9,1  wesentlich st\u00e4rkere Sumatra-Beben 2004 h\u00e4tte allerdings mit einer  Tagesk\u00fcrzung von 6,8 Mikrosekunden eine deutlich gr\u00f6\u00dfere Wirkung gehabt.  Eine Mikrosekunde ist der millionste Teil einer Sekunde.<\/span><\/p>\n<div style=\"float: right; margin: 5px; padding-right: 5px ! important;\"><script type=\"text\/javascript\">\/\/ <![CDATA[\n\/\/ <![CDATA[\n\/\/[CDATA[\n   var m3_u = (location.protocol=='https:'?'https:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/sja.php':'http:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/sja.php');\n   var m3_r = Math.floor(Math.random()*99999999999);\n   if (!document.MAX_used) document.MAX_used = ',';\n   document.write (\"<scr\"+\"ipt type='text\/javascript' src='\"+m3_u);\n   document.write (\"?zoneid=82\");\n   document.write ('&amp;cb=' + m3_r);\n   if (document.MAX_used != ',') document.write (\"&amp;exclude=\" + document.MAX_used);\n   document.write (\"&amp;loc=\" + escape(window.location));\n   if (document.referrer) document.write (\"&amp;referer=\" + escape(document.referrer));\n   if (document.context) document.write (\"&#038;context=\" + escape(document.context));\n   if (document.mmm_fo) document.write (\"&amp;mmm_fo=1\");\n   document.write (\"'><\\\/scr\"+\"ipt>\");\n\/\/]]\n\/\/ --&gt;\n\/\/ ]]><\/script><script src=\"http:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/sja.php?zoneid=82&amp;cb=29156083337&amp;loc=http%3A\/\/www.pressetext.de\/news\/100303017\/erdbeben-in-chile-verschob-die-erdachse\/&amp;referer=http%3A\/\/www.pressetext.de\/channel\/leben\/\" type=\"text\/javascript\"><\/script><noscript><\/noscript><\/div>\n<p><strong>Jedes Beben ver\u00e4ndert die Erdrotation<\/strong><\/p>\n<p>Als &#8222;interessant, jedoch kaum relevant&#8220; stuft der Seismologe  Winfried Hanka vom Geoforschungszentrum Potsdam <a href=\"http:\/\/www.gfz-potsdam.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.gfz-potsdam.de<\/a> dieses Ph\u00e4nomen ein, das zudem bisher nicht gemessen wurde, sondern nur  im Modell mit idealisierten Eigenschaften berechnet werden konnte.  &#8222;Jedes Erdbeben, das ja eine Massenverschiebung bedeutet, ver\u00e4ndert die  Erdachse und somit auch auf die Rotation. Je weiter das Epizentrum vom  \u00c4quator entfernt ist, desto st\u00e4rker trifft das zu. Allerdings verl\u00e4ngern  andere Beben die Tage wieder &#8211; in Summe d\u00fcrfte sich also nichts  \u00e4ndern&#8220;, so der Experte gegen\u00fcber pressetext.<!--more-->Das Beben in Chile geh\u00f6rt zu den f\u00fcnf st\u00e4rksten, die seit Beginn der  Erdbebenmessungen rund um 1900 gemessen wurden. Platz eins dieser  Wertung nimmt mit einer Magnitude von 9,5 ebenfalls ein Beben in Chile  ein, das im Jahr 1960 stattfand. &#8222;Dass diese Region so aktiv ist, h\u00e4ngt  mit ihrer relativen Plattengeschwindigkeit zusammen, die die weltweit  h\u00f6chste ist. Die pazifische Platte dr\u00e4ngt j\u00e4hrlich sechs Zentimeter  ostw\u00e4rts und schiebt sich unter die s\u00fcdamerikanische, die ihrerseits  zwei Zentimeter nach Westen driftet&#8220;, erkl\u00e4rt Hanka. Beliebig stark  k\u00f6nnten die Beben jedoch nicht werden, da die Erdkruste ab einer  gewissen St\u00e4rke bricht.<\/p>\n<p><strong>Gefahr neuer Vulkane in den Anden<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem Hauptbeben erlebte Chile mehrere Nachbeben, deren bisher  st\u00e4rkstes die Magnitude 6,5 erreichte. Andere Folgen des Bebens zeigten  sich bisher im Tsunami, der die chilenische K\u00fcste und einige  vorgelagerte Inseln schwer besch\u00e4digte. In seiner Pazifik\u00fcberquerung bis  nach Japan ebbte er jedoch auf eine ein Meter hohe Welle ab und  richtete zumindest im asiatischen Pazifik keine Sch\u00e4den an, was Experten  auf seine Ausl\u00f6sung in seichtem Wasser sowie auf die seit 2004  verbesserten Fr\u00fchwarnsystem zur\u00fcckf\u00fchren.<\/p>\n<p>Noch bevorstehen k\u00f6nnte allerdings eine st\u00e4rkere vulkanische  Aktivit\u00e4t in den Anden. &#8222;Nachdem die subduzierte Nazca-Platte im  Erdinneren schmilzt, steigt das Schmelzprodukt nach oben und f\u00fcllt die  Magnakammern. Durch Druck oder weitere Massenverschiebungen k\u00f6nnten  diese undicht werden, zuvor geschlossene Kan\u00e4le \u00f6ffnen und die Lava an  die Oberfl\u00e4che bef\u00f6rdern&#8220;, so Hanka. Zwar gibt es in Chile ohnehin ein  dichtes Netz zur Vermessung der seismischen Aktivit\u00e4t, mit Hilfe dessen  man aufsteigende Lava zu berechnen versuche. &#8222;Konkret wei\u00df jedoch  niemand, wann und wo es soweit ist&#8220;, gibt der Experte zu bedenken.<\/p>\n<p><strong>Keine Zuspitzung der Bebenaktivit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Dass in diesem Jahr nach dem leichteren, jedoch aus menschlicher  Sicht weit folgenschweren Erdbeben in Haiti nun bereits eine zweites  gro\u00dfes Beben den Planeten ersch\u00fcttert, ist f\u00fcr Hanka kein Alarmsignal.  &#8222;Die Magnastr\u00f6me im Erdinneren treiben die Platten st\u00e4ndig an, die  Drift- und Konvergenzraten bleiben jedoch langfristig gleich. Auch die  Spannungen, die sich weltweit aufbauen, ver\u00e4ndern sich in Summe nicht.  Es ist eher unwahrscheinlich, dass es in diesem Jahr zu einem weiteren  \u00e4hnlich starken Beben wie nun in Chile kommt.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Planet dreht sich seit dem Beben in Chile nicht mehr so wie zuvor (Foto: Nasa) Pasadena\/Potsdam (pte\/03.03.2010\/11:10) &#8211; Um<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-12569","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12569","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12569"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12569\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12569"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12569"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}