{"id":13637,"date":"2010-04-04T15:27:19","date_gmt":"2010-04-04T13:27:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2010\/04\/maria-magdalena-johannes-2011-ostergottesdienst-2010-ecclesia-gemeinde-lubeck-predigt-rolf-wiesenhutter\/"},"modified":"2010-04-16T12:08:11","modified_gmt":"2010-04-16T10:08:11","slug":"maria-magdalena-johannes-2011-ostergottesdienst-2010-ecclesia-gemeinde-lubeck-predigt-rolf-wiesenhutter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/maria-magdalena-johannes-2011-ostergottesdienst-2010-ecclesia-gemeinde-lubeck-predigt-rolf-wiesenhutter\/","title":{"rendered":"Maria Magdalena &#8211; Johannes 20,11 &#8211; Ostergottesdienst 2010 &#8211; Ecclesia Gemeinde L\u00fcbeck &#8211; Predigt: Rolf Wiesenh\u00fctter"},"content":{"rendered":"<p>Sehr verehrte Leser, liebe Geschwister!<\/p>\n<p>Ostern! Jesus ist auferstanden. Er hat die S\u00fcnde und den Tod \u00fcberwunden. Jesus lebt: Gesten, heute bis in diesen Augenblick &#8211; und bis in alle Ewigkeit.<\/p>\n<p>Wir haben die Ostergeschichte gerade geh\u00f6rt. Und in dieser Geschichte erfahren wir neben Jesus, dem Auferstandenen etwas \u00fcber die erstaunlichste Pers\u00f6nlichkeit, die Gottes Wort zu bieten hat.<\/p>\n<p>Ich fange einmal anders an:<br \/>\nIn alter Zeit war eines der gr\u00f6\u00dften Vergn\u00fcgungen auf Hochzeiten und anderen Festen, sich R\u00e4tsel aufzugeben.<br \/>\nBis heute sind R\u00e4tsel und R\u00e4tselspiele beliebt.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen dem Zeitvertreib, der Unterhaltung und der Bildung dienen.<!--more-->Es gibt da aber noch eine interessantere Spielart des R\u00e4tsels, mit dem sich manche Leute viel Geld verdienen: Das ist die Verschw\u00f6rungstheorie.<\/p>\n<p>Wenn Ihr einmal in einen gro\u00dfen Buchladen gehen, dann k\u00f6nnt ihr viele solcher B\u00fccher finden,<br \/>\ndie sich mit den R\u00e4tseln scheinbar ungel\u00f6ster geschichtlicher Ereignisse befassen.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren wurde auch die Hauptfigur der sch\u00f6nsten Auferstehungsgeschichte der Bibel\u00a0 ein Opfer dieser R\u00e4tselspiele. Das ist so, weil sich der Teufel immer da breit machen will, wo Jesus die gr\u00f6\u00dften Dinge vollbracht hat.<\/p>\n<p>Ich spreche von Maria aus Magdala. Wir haben ihre Geschichte gerade geh\u00f6rt. Angeblich gibt es um sie ein gro\u00dfes R\u00e4tsel. Und die Kirche &#8211; oder mindestens der Vatikan hat da angeblich was vertuscht: N\u00e4mlich dass sie mit Jesus verheiratet war und dass sie Kinder hatten.<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren\u00a0 war es im Film \u201eDa-Vinci-Code &#8211; das Sakrileg\u201c noch ein M\u00e4dchen.<\/p>\n<p>Ein paar Jahre danach\u00a0 ist es pl\u00f6tzlich ein Junge. So behauptete es James Tabor in seinem Film \u201eDas Jesus Grab\u201c, der am Karfreitag vor drei Jahren von Pro 7 gezeigt wurde.<\/p>\n<p>Aber mal ehrlich &#8211; was hat es denn mit dieser Frau Maria Magdalena auf sich,<br \/>\ndass sie \u00fcber Jahrhunderte nicht nur die Kunst sondern auch die Phantasie der Menschen so bewegt?<br \/>\nWas ist das R\u00e4tsel, das Geheimnis dieser Frau?<\/p>\n<p>Knacken wir erst einmal ein R\u00e4tsel:<\/p>\n<p>Sie war nicht verheiratet.\u00a0 Erst recht nicht mit Jesus. Woher wissen wir das? Sie wird als unverheiratete Frau nach dem Ort benannt, aus dem sie kommt: Maria, aus dem Fischerdorf\u00a0 Magdala.<br \/>\nDas liegt am See Genezareth. Wenn sie verheiratet gewesen w\u00e4re, dann h\u00e4tte man sie &#8211; gem\u00e4\u00df der damaligen Sitte, nach ihrem Mann benannt.<br \/>\nAlso: Maria, die Frau des Jesus.<\/p>\n<p>Und sie war auch keine Prostituierte.\u00a0 Das wird ja immer wieder erz\u00e4hlt. Aber das beruht auf einer Verwechslung, die einem Papst knapp 600 Jahre nach diesem Ereignis der Auferstehung unterlaufen ist.<\/p>\n<p>Maria Magdalena war nicht mehr &#8211; aber auch nicht weniger &#8211; als eine der treuesten Anh\u00e4ngerinnen Jesu.<br \/>\nAber wer sie so nimmt, wie sie uns das Neue Testament schildert, der findet bei ihr viel mehr, als alle Verschw\u00f6rungstheoretiker oder Thriller-Autoren in sie hineingeheimnissen.<\/p>\n<p>Weil sie die erste Person war, die Jesus als Auferstandenen gesehen und gesprochen hat.<br \/>\nUnd weil sie diese Botschaft an die J\u00fcnger weitergegeben hat.<\/p>\n<p>Darum ist sie was Besonderes!<\/p>\n<p>Und mit ihrer Erfahrung, die sie gemacht hat, k\u00f6nnen wir das gr\u00f6\u00dfte aller R\u00e4tsel l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Was ist das gr\u00f6\u00dfte R\u00e4tsel in diesem Leben?<br \/>\nEs ist das Leben selber!<\/p>\n<p>Ein Theologe schreibt dazu Folgendes:<br \/>\n\u201eEs gibt kein gr\u00f6\u00dferes Geheimnis als das Leben. Einer der denkw\u00fcrdigsten Tage meines Lebens war der, an dem unser erstes Kind geboren wurde. Da sa\u00df ich nun und hielt einen kleinen Menschen in meinen Armen. Es war ein M\u00e4dchen, das seine ersten eigenen Atemz\u00fcge tat und seinen Weg ins Leben begann.<\/p>\n<p>Es ist wunderbar, wie viel zusammenkommen muss, um ein neues Leben, eine neue Seele hervorzubringen. &#8230;<br \/>\nIch wei\u00df noch, wann ich selber begann, ernsthaft \u00fcber das Leben und sein Geheimnis nachzudenken. Es war, als meine Mutter an Krebs erkrankte. Sechs Jahre erlebte ich mit, wie sie immer weniger wurde, bis sie starb, als ich 14 Jahre alt war.<\/p>\n<p>Das war mir ein R\u00e4tsel, ein Code, den ich knacken wollte,\u00a0 ja musste. Das Leben war ein Schatz und in dem Schatz war ein Geheimnis. So spannend es war, geboren zu werden,\u00a0 der Tod war nicht weniger geheimnisvoll.\u201c (Darrell L. Bock, \u201eDie Sakrileg Verschw\u00f6rung\u201c, S 140 &#8211; 141)<\/p>\n<p>Joh. 20. 11 Maria aber stand drau\u00dfen vor dem Grab und weinte.<\/p>\n<p>Wie hilft uns nun Maria Magdalena, dieses gr\u00f6\u00dfte aller R\u00e4tsel zu l\u00f6sen?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst entdecken wir mit ihr gemeinsam, was uns dabei nicht hilft. Da steht sie nun vor dem Grab Jesu und schaut hinein und sieht etwas, was sich viele Menschen als Glaubensbeweis w\u00fcnschen:<br \/>\nSie sieht zwei Engel und spricht auch noch mit ihnen!<\/p>\n<p>Engel haben derzeit wieder Konjunktur. Es gibt B\u00fccher \u00fcber Engel. Kleine Engelfiguren: \u201eDein Schutzengel beh\u00fcte dich!\u201c gibt es zu kaufen.<\/p>\n<p>Oder so eine Art Orakel mit Karten von irgendwelchen Engeln, die f\u00fcr alles M\u00f6gliche zust\u00e4ndig sind. Da gibt es so viel &#8211; manches ist einfach nur Kitsch und peinlich.<br \/>\nManches ist Aberglaube. Das meiste hat mit den Engeln der Bibel \u00fcberhaupt nichts zu tun &#8211; es ist einfach nur falsch.<\/p>\n<p>Hier aber trifft Maria auf zwei richtige Engel, Boten Gottes. Aber anstatt vor Ehrfurcht zu erstarren, sind diese faszinierenden Wesen ihr v\u00f6llig egal.<\/p>\n<p>Sie sind Nebensache. Weil sie sp\u00fcrt: So gro\u00dfartig sie auch sind, die k\u00f6nnen mir die Fragen nach dem gr\u00f6\u00dften R\u00e4tsel nicht beantworten.<\/p>\n<p>Das konnte nur der eine. Und der ist weg.<\/p>\n<p>Johannes \/ Kapitel 20<br \/>\n&#8222;Warum weinst du?&#8220; fragten die Engel. &#8222;Weil sie meinen Herrn weggenommen haben. Und ich wei\u00df nicht, wo sie ihn hingebracht haben&#8220;, antwortete Maria Magdalena.<\/p>\n<p>Nein, die Engel k\u00f6nnen ihr die Frage nach dem R\u00e4tsel des Lebens und des Todes nicht beantworten. Das konnte nur der eine, den sie hier nennt: \u201eMein Herr.\u201c<br \/>\nDas bedeutete: Der, der den h\u00f6chsten Anspruch auf mein Leben hat.\u00a0 Es ist der Anspruch Gottes.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens meinen wir genau dasselbe, wenn wir singen:<br \/>\n\u201eKyrieeleison &#8211; Herr, erbarme dich!\u201c<\/p>\n<p>Bevor Maria Jesus nachfolgte, war sie unter einen anderen Herrschaftsanspruch geraten. Das war der Herrschaftsanspruch der Finsternis.<\/p>\n<p>Denn uns wird berichtet,\u00a0 \u201eJesus hatte sie von sieben D\u00e4monen befreit&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Wie auch immer diese Herrschaft der Finsternis in ihrem Leben aussah, sie war zerst\u00f6rerisch und t\u00f6dlich. Und sie konnte sich selber nicht davon befreien.<\/p>\n<p>Aber dann kam sie in Kontakt mit Jesus und folgte ihm nach. Sie machte IHN zu ihrem HERRN und Gott.<br \/>\nUnd die Herrschaft der Finsternis musste weichen und das Leben begann f\u00fcr sie noch einmal von vorn.<\/p>\n<p>Und nun soll das alles vorbei sein?\u00a0 Jesus ist tot, so furchtbar hingerichtet worden.\u00a0 Ist jetzt alles aus?<br \/>\nKommen die D\u00e4monen in ihrer furchtbaren Macht wieder?<\/p>\n<p>Haben der Tod und die finsteren M\u00e4chte jetzt das letzte Wort \u00fcber meinem Leben und dem Leben aller anderen Menschen?<\/p>\n<p>Was soll sie da mit Engeln?<\/p>\n<p>Die wissen nicht, was es bedeutet, wenn der K\u00f6rper das Leben aushaucht. Denn sie haben keinen menschlichen Leib.<\/p>\n<p>Engel k\u00f6nnen das R\u00e4tsel des Lebens nicht knacken f\u00fcr uns Menschen. Und wenn es die Engel Gottes nicht k\u00f6nnen, wie viel weniger die falschen Kommerz- und Kitschengel in den Gesch\u00e4ften.<br \/>\nOder die Engel der New Age Bewegung und der Esoteriker!<\/p>\n<p>Wenn uns Maria Magdalena ein Geheimnis weitergibt, dann ist es das: Das R\u00e4tsel des Lebens kann nur durch den gel\u00f6st werden, den sie so nennt: \u201eMein Herr!\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir das gr\u00f6\u00dfte R\u00e4tsel l\u00f6sen wollen, dann m\u00fcssen wir uns die Frage stellen:<\/p>\n<p>\u201eWer ist Jesus f\u00fcr mich? Ist er nur eine Randfigur in meinem Leben? Ist er nur Geschichte f\u00fcr mich? Oder ist er mein Herr und mein Gott?\u201c<\/p>\n<p>Maria h\u00e4lt Jesus f\u00fcr tot, sie weint noch, sie ist noch verzweifelt.<\/p>\n<p>Sie ahnt nicht, dass eines der Geheimnisse des Lebens das ist, dass der Auferstandene dann am n\u00e4chsten ist, wenn wir es am wenigsten vermuten: Im Leid, in der Trauer, im Schmerz. Dann ist uns Jesus n\u00e4her, als wir ahnen.<\/p>\n<p>Auch wenn wir ihn nicht erkennen, so wie es Maria gerade geht.<br \/>\nSie h\u00e4lt den Auferstandenen f\u00fcr den G\u00e4rtner.<\/p>\n<p>Was ist das f\u00fcr eine merkw\u00fcrdige Verwechslung?!<br \/>\nDer Auferstandene Jesus wird mit einem G\u00e4rtner verwechselt.<\/p>\n<p>Warum eigentlich nicht mit einem strahlenden Kriegshelden, einem Superstar oder vielleicht sogar mit einem Engel?<\/p>\n<p>Ausgerechnet ein G\u00e4rtner?<\/p>\n<p>Hier sto\u00dfen wir auf ein anderes Geheimnis des Lebens.<br \/>\nWer wei\u00df, was der erste Beruf der Menschen nach der Bibel war? Was sollte Adam tun?<\/p>\n<p>Den Garten bebauen und bewahren!<\/p>\n<p>Aber aus bebauen ist abbauen, ist Raubbau geworden. Statt zu bewahren, sind wir dabei, die Sch\u00f6pfung mehr und mehr zu zerst\u00f6ren!<\/p>\n<p>Der Auferstandene erscheint Maria, als sei er ein G\u00e4rtner. Das hat gro\u00dfe Bedeutung.<br \/>\nDas Ziel des neuen Lebens, das Jesus schenken will, besteht darin, dass wir Menschen den Weg zur\u00fcck finden. Zur\u00fcck zu unserer Bestimmung. Zur\u00fcck zu dem Leben, wie Gott es urspr\u00fcnglich gemeint hat.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft jetzt nicht, wir sollen alle den Beruf des G\u00e4rtners lernen und umschulen.<\/p>\n<p>Aber es hei\u00dft, dass M\u00e4nner und Frauen dadurch, dass wir Jesus nachfolgen, unsere urspr\u00fcngliche Bestimmung wieder entdecken und leben.<\/p>\n<p>Es wird immer damit zu tun haben, dass wir ein Leben f\u00fchren, das aufbaut und bewahrt, anstatt auszubeuten und zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Das kann sich praktisch auf die Frage auswirken, welchen Beruf ich ergreife. Oder auch, bei welchen Gesch\u00e4ften ich mitmache und bei welchen nicht.<\/p>\n<p>Maria macht eine weitere besondere Entdeckung \u00fcber das Geheimnis des Lebens:<\/p>\n<p>Sie erf\u00e4hrt, dass Jesus das Geheimnis unseres pers\u00f6nlichen Lebens kennt.<\/p>\n<p>Als sie noch ganz verzweifelt ist und immer noch nicht durchblickt, da sagt Jesus nur ein Wort: &#8222;Maria!&#8220;.<br \/>\nDa fuhr sie zusammen und erkannte ihn.<\/p>\n<p>ER nennt ihren Namen.<br \/>\nDen kannten doch auch andere! Was ist das Besondere daran? War es die Art, wie ER diesen Namen aussprach? War es der Klang seiner Stimme?<\/p>\n<p>Oder war es der Ruf in die Tiefe ihrer Pers\u00f6nlichkeit hinein, der ihr sagte: \u201eDu bist von Gott geliebt und angenommen!\u201c<\/p>\n<p>Oder war es einfach dies: \u201eIch kenne dich mit Namen &#8211; und du kennst mich. Ich kenne dich bis in deine schreckliche Vergangenheit hinein, aus der ich dich befreit habe! Ich kenne dich besser, als du ahnst!\u201c<\/p>\n<p>Was auch immer &#8211; dieser wunderbare Zug an der Geschichte zeigt uns: Jesus kannte das ganz pers\u00f6nliche Geheimnis des Lebens dieser einen Frau.<\/p>\n<p>Und ER kennt auch unser ganz pers\u00f6nliches Leben mit seinen Geheimnissen. ER kennt dich und mich mit Namen.<\/p>\n<p>In Jesus, dem Auferstandenen, d\u00fcrfen alle Menschen einen Satz aus der Bibel in Anspruch nehmen, der einmal zum Volk Israel gesagt wurde:<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcrchte dich nicht, denn ich habe dich erl\u00f6st, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!\u201c (Jesaja 43,1)<\/p>\n<p>Und zuletzt: Maria findet in Jesus das Geheimnis des Lebens mit Gott. Als sie Jesus erkennt, f\u00e4llt sie ihm vor Freude um den Hals. Aber Jesus sagt zu ihr:<\/p>\n<p>&#8222;Halte mich nicht l\u00e4nger fest! Denn ich bin noch nicht zu meinem Vater zur\u00fcckgekehrt. Gehe aber zu meinen Br\u00fcdern und sage ihnen: Ich gehe zur\u00fcck zu meinem Vater und zu euerm Vater, zu meinem Gott und zu euerm Gott!&#8220;<\/p>\n<p>Das Interessante an diesen Worten ist:<\/p>\n<p>Hier nennt Jesus zum ersten mal Gott nicht nur seinen Gott, sondern auch den Gott seiner J\u00fcnger. Nicht nur seinen Vater, sondern auch: \u201eeuer Vater!\u201c<br \/>\nVielleicht ist euch das noch nie aufgefallen: Aber<br \/>\nvor seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung hat er beides nie zusammen gesagt.\u00a0 Mein Vater und Euer Vater. Da k\u00f6nnt ihr die ganze Bibel durchlesen.<\/p>\n<p>Hier ist das ganze Geheimnis von Golgatha. Das Geheimnis seines Sterbens und seiner Auferstehung.<\/p>\n<p>Das ist das Geheimnis hinter seinem Sterben und seiner Auferstehung: Das geschah nicht aus Versehen, sondern aus Vorsehung. Es geschah &#8211; damit Gott und Menschen vers\u00f6hnt werden.<\/p>\n<p>Und wir Menschen haben es n\u00f6tig, dass wir mit Gott vers\u00f6hnt werden. Wegen unserer S\u00fcnde.<\/p>\n<p>Der Theologe, den ich vorhin schon mal zitiert habe, schreibt:<\/p>\n<p>\u201eS\u00fcnde ist in unsere heutigen Kultur kein beliebtes Wort. Wenn ich gefragt werde, was S\u00fcnde ist, empfehle ich den Menschen oft, einfach ihre Tageszeitung zu lesen. Die meisten von uns werden zugeben, dass sie oft auf eine Art und Weise handeln oder reagieren, mit der sie sich selbst und andern schaden.\u201c (Bock, S143)<\/p>\n<p>Die S\u00fcnde schadet uns auch in dem Sinn, dass sie uns von Gott trennt. Und damit vom Geheimnis des Lebens abschneidet.<\/p>\n<p>Aber seit Jesus auferstanden ist, ist die Verbindung zum Sch\u00f6pfer, zur Quelle des Lebens, wieder hergestellt. Seitdem ist sein Gott auch unser Gott. Seitdem ist sein Vater auch unser Vater.<\/p>\n<p>Maria Magdalena ist keine geheimnisvolle Person, die von der Kirche oder dem Vatikan verkannt wird. Geschweige denn, die durch eine Verschw\u00f6rung unter Verschluss gehalten und verleugnet wird.<\/p>\n<p>Sie ist nicht mehr &#8211; aber auch nicht weniger &#8211; als eine der treuesten Nachfolgerinnen Jesu gewesen.<br \/>\nSie war eine der ersten Apostel &#8211; denn sie ist Jesus, dem Auferstandenen, begegnet und hat es den anderen J\u00fcngern erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Und die wollten es erst mal nicht glauben.<\/p>\n<p>Mit dem, was sie mit Jesus erlebt hat, k\u00f6nnen wir den Code, das R\u00e4tsel des Lebens knacken:<\/p>\n<p>Hier sind noch mal die L\u00f6sungsschritte:<\/p>\n<p>1. Keine au\u00dfergew\u00f6hnlichen Lebewesen wie Engel oder Au\u00dferirdische k\u00f6nnen das R\u00e4tsel f\u00fcr uns Menschen l\u00f6sen. Maria zeigt uns: Das kann nur Jesus!<\/p>\n<p>2. Jesus muss daf\u00fcr aber den h\u00f6chsten Anspruch \u00fcber unser Leben bekommen. Wir m\u00fcssen es neu lernen, in unserem Leben nachzusprechen: \u201eJesus &#8211; mein Herr!\u201c<\/p>\n<p>3. Durch den Auferstandenen finden wir unsere urspr\u00fcngliche Bestimmung im Leben. Ein Leben, das aufbaut und bewahrt.<\/p>\n<p>4. Jesus kennt das R\u00e4tsel unseres pers\u00f6nlichen Lebens. Wer immer wir sind, Er kennt uns bis in die Tiefen unseres Wesens &#8211; ER kennt uns mit Namen und liebt uns. So, wie wir sind.<\/p>\n<p>5. Jesus hat das R\u00e4tsel des Lebens mit Gott gel\u00f6st, als er starb und auferstand. Durch IHN sind wir wieder mit Gott vers\u00f6hnt.<\/p>\n<p>Johannes erz\u00e4hlt uns, wie Maria zu den J\u00fcngern ging und sagte:<br \/>\n\u201eIch habe den Herrn gesehen!\u201c und dann hat sie ihnen alles erz\u00e4hlt hat, was er ihr gesagt hat. Johannes erz\u00e4hlt uns nicht, wie die J\u00fcnger reagiert haben. Wir wissen aus anderen Berichten, dass sie das nicht glauben konnten.<\/p>\n<p>Wie ist deine Reaktion auf die Botschaft der Maria?<\/p>\n<p>L\u00e4sst du seinen Anspruch zu?<br \/>\nL\u00e4sst du dich bei deinem Namen rufen?<br \/>\nL\u00e4sst du dich mit Gott vers\u00f6hnen?<\/p>\n<p>Und wenn Du es noch nicht getan hast,\u00a0 und wenn du wieder diese Verbindung zu Gott haben willst und bereit bist, f\u00fcr Deine S\u00fcnden um Vergebung zu bitten, dann komm heute am Auferstehungstag, und Du wirst noch heute, jetzt gleich, mit ihm auferstehen, zu einem neuen Leben mit Deinem Herrn und Heiland.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr verehrte Leser, liebe Geschwister! Ostern! Jesus ist auferstanden. Er hat die S\u00fcnde und den Tod \u00fcberwunden. 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