{"id":139982,"date":"2014-07-11T11:30:02","date_gmt":"2014-07-11T11:30:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2014\/07\/bka-bundeskriminalamt-und-staatsanwaltschaft-halle-saale-warnen-vor-dem-missbrauch-als-drogenkurier\/"},"modified":"2014-07-11T11:30:02","modified_gmt":"2014-07-11T11:30:02","slug":"bka-bundeskriminalamt-und-staatsanwaltschaft-halle-saale-warnen-vor-dem-missbrauch-als-drogenkurier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bka-bundeskriminalamt-und-staatsanwaltschaft-halle-saale-warnen-vor-dem-missbrauch-als-drogenkurier\/","title":{"rendered":"BKA: Bundeskriminalamt und Staatsanwaltschaft Halle (Saale) warnen vor dem Missbrauch als Drogenkurier"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Zur Anwerbung von Drogenkurieren bedienen sich  Rauschgifth\u00e4ndlerbanden vermehrt sozialer Netzwerke. Dabei sind sich  die angeworbenen Kuriere ihrer Funktion als Drogenschmuggler oftmals  nicht bewusst und gehen wegen der Aussicht auf schnell verdientes  Geld ein hohes Risiko ein.<!--more-->     So haben das Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Halle  (Saale) im Rahmen aktueller Ermittlungen festgestellt, dass eine  unbekannte Person unter Verwendung der Namen &#8222;Ben&#8220;, &#8222;Ben Benson&#8220;,  &#8222;Ben White&#8220; und &#8222;Ben Werner&#8220; in sozialen Netzwerken deutsche  Staatsangeh\u00f6rige anwirbt, um mit deren Hilfe angebliche  &#8222;Designerkleidung&#8220; aus S\u00fcdamerika nach Europa oder Afrika zu  transportieren. Als Entlohnung werden mehrere tausend Euro in  Aussicht gestellt. Erfolgreich angeworbenen Opfern werden in  S\u00fcdamerika statt der &#8222;Designerkleidung&#8220; jedoch minderwertige Waren  \u00fcbergeben, in denen zum Teil mehrere Kilogramm Kokain versteckt sind. Wenn sich die Opfer auf die R\u00fcckreise begeben, fungieren sie &#8211; ohne  dies zu wissen &#8211; als Rauschgiftkuriere und werden bei entsprechenden  Kontrollen am Abreise- oder Ankunftsflughafen festgenommen.     Es sind auch F\u00e4lle bekannt, in denen Frauen eine Liebesbeziehung  vorget\u00e4uscht wurde. In der Hoffnung &#8222;Ben&#8220; pers\u00f6nlich zu treffen,  reisen sie nach S\u00fcdamerika und werden bei ihrer R\u00fcckreise als  Drogenschmugglerin missbraucht.     F\u00fcr die Kommunikation mit den Drogenkurieren nutzen die T\u00e4ter  h\u00e4ufig &#8222;Messenger-Dienste&#8220; unter Verwendung ghanaischer Rufnummern.  Die unbekannte Person &#8222;BEN&#8220; \u00fcbersendet zu seiner Legitimation das  Bild eines gef\u00e4lschten Reisepasses per E-Mail.     Drei angeworbene Frauen wurden bereits beim Kokainschmuggel im  Ausland festgenommen. Ihnen drohen nun langj\u00e4hrige Haftstrafen.     Das Bundeskriminalamt warnt eindringlich davor, sich f\u00fcr angeblich harmlose Kurierdienste in S\u00fcdamerika zur Verf\u00fcgung zu stellen. Die  Aussicht auf leicht verdientes Geld oder auch die erhoffte  Liebesbeziehung k\u00f6nnen schnell in einer Festnahme als Drogenkurier  enden. Grunds\u00e4tzlich gilt: Nehmen Sie niemals Gep\u00e4ckst\u00fccke, Kleidung, Geschenke oder andere Gegenst\u00e4nde von Personen entgegen, die Sie  nicht kennen! Rauschgift kann \u00fcberall versteckt sein. Transportieren  Sie nur das Reisegep\u00e4ck, das Sie auch selbst gepackt haben.     Beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise des  Ausw\u00e4rtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de.     R\u00fcckfragen bitte an:  Bundeskriminalamt Pressestelle   Telefon: 0611-551 3083 Fax: 0611-551 2323 www.bka.de<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/polizeipresse\/pm\/7\/2782113\/bka-bundeskriminalamt-und-staatsanwaltschaft-halle-saale-warnen-vor-dem-missbrauch-als-drogenkurier\/api\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Zur Anwerbung von Drogenkurieren bedienen sich Rauschgifth\u00e4ndlerbanden vermehrt sozialer Netzwerke. 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