{"id":14069,"date":"2010-04-15T08:06:12","date_gmt":"2010-04-15T06:06:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=14069"},"modified":"2010-04-15T08:06:12","modified_gmt":"2010-04-15T06:06:12","slug":"klassisches-arbeits-und-bildungssystem-am-ende-trendforscher-zellmann-prasentiert-neues-buch-zukunft-der-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/klassisches-arbeits-und-bildungssystem-am-ende-trendforscher-zellmann-prasentiert-neues-buch-zukunft-der-arbeit\/","title":{"rendered":"Klassisches Arbeits- und Bildungssystem am Ende &#8211; Trendforscher Zellmann pr\u00e4sentiert neues Buch &#8222;Zukunft der Arbeit&#8220;"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: right; width: 168px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"3\" width=\"168\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"center\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/img.pte.at\/\/lowrespics\/1271252754i29305.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" align=\"middle\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->Prof.  Mag. Peter Zellmanns neues Buch aus dem Molden-Verlag (Foto: Molden  Verlag)<!-- end copyrighttext --><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"line-height: 140%;\"> Wien (pte\/15.04.2010\/06:05) &#8211;   <!-- LIVING AD - VIDEOADD CONTENT START \/\/--> &#8222;Wenn nicht bald etwas geschieht, fahren wir an die Wand.&#8220; Zu diesem  Schluss kommt Buchautor und Zukunftsforscher Peter Zellmann <a href=\"http:\/\/www.freizeitforschung.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.freizeitforschung.at<\/a> in seinem neuesten Werk &#8222;Die Zukunft der Arbeit&#8220;, das diese Woche im  Molden-Verlag <a href=\"http:\/\/www.ichlese.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.ichlese.at<\/a> erschienen ist. Zellmanns Analyse basiert nicht auf reiner Spekulation,  sondern auf wissenschaftlichen Studien.<\/p>\n<div style=\"float: right; margin: 5px; padding-right: 5px ! important;\"><script type=\"text\/javascript\">\/\/ <![CDATA[\/\/ <![CDATA[\n\/\/[CDATA[\n   var m3_u = (location.protocol=='https:'?'https:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/sja.php':'http:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/sja.php');\n   var m3_r = Math.floor(Math.random()*99999999999);\n   if (!document.MAX_used) document.MAX_used = ',';\n   document.write (\"<scr\"+\"ipt type='text\/javascript' src='\"+m3_u);\n   document.write (\"?zoneid=82\");\n   document.write ('&amp;cb=' + m3_r);\n   if (document.MAX_used != ',') document.write (\"&amp;exclude=\" + document.MAX_used);\n   document.write (\"&amp;loc=\" + escape(window.location));\n   if (document.referrer) document.write (\"&amp;referer=\" + escape(document.referrer));\n   if (document.context) document.write (\"&#038;context=\" + escape(document.context));\n   if (document.mmm_fo) document.write (\"&amp;mmm_fo=1\");\n   document.write (\"'><\\\/scr\"+\"ipt>\");\n\/\/]]\n\/\/ --&gt;]]><\/script><script src=\"http:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/sja.php?zoneid=82&amp;cb=39829263670&amp;loc=http%3A\/\/www.pressetext.de\/news\/100415003\/klassisches-arbeits-und-bildungssystem-am-ende\/&amp;referer=http%3A\/\/www.pressetext.de\/channel\/leben\/&amp;mmm_fo=1\" type=\"text\/javascript\"><\/script><noscript><\/noscript><\/div>\n<p>&#8222;Man kann  heute ganz klar sagen, dass das klassische Bildungs-  und Ausbildungsmodell ausgedient hat&#8220;, so Zellmann gegen\u00fcber pressetext.  In den kommenden Jahrzehnten werde kein Stein am anderen bleiben. &#8222;Wer  an das Lebensgl\u00fcck zuk\u00fcnftiger Generationen glaubt, muss sich  einmischen. Die Verteilung der Arbeit, die Vermeidung gewaltiger  sozialer Verwerfungen und Konflikte braucht ein neues, engagiertes  Denken.&#8220; Die Gestaltung der Zukunft beginne im Jetzt. <!--more--><strong>Weg in ein neues Zeitalter<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Der Weg in die Zukunft ist der Weg von einem Zeitalter in ein  folgendes. Nicht mehr die Produktion in den Industriebetrieben und  Fabriken, sondern die personenbezogene Dienstleistung &#8211;  Wissensvermittlung, Information, Beratung, Betreuung, Pflege &#8211; wird an  Bedeutung zunehmen&#8220;, so Zellmann. Das werde den wirtschaftlichen und  damit politischen Alltag der europ\u00e4ischen Gesellschaft in Zukunft  pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>&#8222;Nicht die Industrie als solche wird weniger wichtig, sondern die  Lebensstile der Menschen \u00e4ndern sich auf diesem Weg dramatisch und  grundlegend&#8220;, so der Autor. &#8222;Die Politik, auch die Wirtschaft, vor allem  aber das Bildungs- und Ausbildungswesen hinken dieser Entwicklung nach.  Manchmal hat man den Eindruck der heillosen \u00dcberforderung, nicht der  b\u00f6sen Absicht.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Aktuelle Krise ver\u00e4ndert Szenarien nicht<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die vier Zukunftsszenarien, die dieses Buch zur Auswahl bietet,  m\u00fcnden in den beiden Fragen, welche Zukunft wir wollen und was jeder  einzelne als Teil der Gesellschaft daf\u00fcr tun kann&#8220;, meint Zellmann. Die  aktuelle Krise ver\u00e4ndere an diesen Szenarien \u00fcbrigens eher wenig, da sie  vorauszusehen war. &#8222;Wichtiger ist jedoch die Beantwortung der Frage, ob  wir daraus die richtigen Schl\u00fcsse ziehen und den \u00dcbergang als Chance  n\u00fctzen oder ob wir uns in Anbetracht der Risiken zu Tode f\u00fcrchten.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Innovation bedeutet immer Bereitschaft zur Zerst\u00f6rung von  Gewohnheiten in sich selbst. Dazu geh\u00f6ren auch Denkgewohnheiten&#8220;, meint  Zellmann. Darauf kann und soll dieses Buch Lust machen. Dabei stehe die  grunds\u00e4tzliche Bereitschaft im Vordergrund. Ob jemand dann etwas  zerst\u00f6ren wolle, bleibe jedem einzelnen \u00fcberlassen.<\/p>\n<p><strong>Weg von der alten Bildungspolitik<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Ein weiteres wichtiges Thema ist unsere Bildungspolitik&#8220;, betont  der Autor. Hier m\u00fcsse endlich begriffliche Eindeutigkeit und inhaltliche  Sicherheit vorherrschen. &#8222;Den semantisch gepr\u00e4gten Ideologiestreit \u00fcber  die Systeme leisten wir seit 40 Jahren nur mehr in \u00d6sterreich und in  einigen deutschen Bundesl\u00e4ndern&#8220;, kritisiert der Zukunftsforscher. In  diesem Zusammenhang sei es besonders wichtig, Lehrer und P\u00e4dagogen ins  Schulsystem zu bringen, die gut ausgebildet und gut bezahlt sind.<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale als Anforderungsprofil<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die Arbeitnehmer der Zukunft brauchen in erster Linie nicht eine  h\u00f6here, sondern eine andere Bildung&#8220;, meint Zellmann. &#8222;Sie brauchen  Dienstgeber, die diese Entwicklung des Arbeitsmarktes, auf dem  Pers\u00f6nlichkeit, Menschlichkeit, Herzlichkeit und empathische F\u00e4higkeiten  eine st\u00e4rkere Rolle spielen, selbst in ihre Anforderungsprofile  einbeziehen&#8220;, betont der Experte.<\/p>\n<p>Im 20. Jahrhundert haben die Menschen 230.000 Lebensstunden dazu  gewonnen. &#8222;W\u00f6chentlich arbeiten die meisten von uns heute, 100 Jahre  sp\u00e4ter, nur mehr die H\u00e4lfte &#8211; genau 39 statt 78 Stunden.&#8220; Sehr viele  haben zudem sechs Wochen Urlaub. &#8222;Nur 14 Prozent der Lebenszeit  verbringen wir in Ausbildung und Beruf. Das ist ein ungeheurer  gesellschaftlicher Fortschritt, den es freilich zu erkennen und zu  n\u00fctzen gilt.&#8220;<\/p>\n<p><strong>L\u00e4nger und flexibler arbeiten<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Es ist eigentlich selbstverst\u00e4ndlich, dass wir einen Teil dieser  gewonnenen Lebenszeit wieder der Gesellschaft, dem Arbeitsmarkt zur  Verf\u00fcgung stellen&#8220;, meint Zellmann. An einer Verl\u00e4ngerung der  Lebensarbeitszeit f\u00fchre kein Weg vorbei. Zudem m\u00fcsse man auch \u00fcber die  allt\u00e4gliche und w\u00f6chentliche Verteilung der Arbeitszeit nachdenken und  diskutieren. &#8222;Die Normalarbeitszeit des 20. Jahrhunderts gibt es als  Norm nicht mehr.&#8220;<\/p>\n<p>Unaufgeregt m\u00fcsse man auch \u00fcber ein Grundeinkommen diskutieren  d\u00fcrfen, um es einmal ordentlich in allen Details durchrechnen zu k\u00f6nnen.  &#8222;Dazu geh\u00f6rt auch der Hinweis, dass die Wirtschaft um diesen  Sockelbetrag wesentlich entlastet werden wird und dass sich die neue  Leistungsgesellschaft erst jenseits von Existenzsorgen wirklich  entfalten wird k\u00f6nnen.&#8220; Vor allem falle dann ja die heute oft  kritisierte bzw. unterstellte Wahlm\u00f6glichkeit zwischen Geld f\u00fcrs  Nichtstun und wenig mehr Geld f\u00fcr eine Erwerbsarbeit weg.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Mag. 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