{"id":144225,"date":"2014-08-05T12:40:25","date_gmt":"2014-08-05T10:40:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=144225"},"modified":"2014-08-05T12:40:25","modified_gmt":"2014-08-05T10:40:25","slug":"neue-sonderausstellung-eine-eiserne-zeit-ist-angebrochen-100-jahre-erster-weltkrieg-in-luebeck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/neue-sonderausstellung-eine-eiserne-zeit-ist-angebrochen-100-jahre-erster-weltkrieg-in-luebeck\/","title":{"rendered":"Neue Sonderausstellung:\u00a0\u201eEine eiserne Zeit ist angebrochen\u2026\u00a0100 Jahre Erster Weltkrieg in L\u00fcbeck\u201c"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-144226\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Ausmarsch-Regiment-L\u00fcbeck_2-320x201.jpg\" alt=\"Ausmarsch Regiment L\u00fcbeck_2\" width=\"166\" height=\"104\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Ausmarsch-Regiment-L\u00fcbeck_2-320x201.jpg 320w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Ausmarsch-Regiment-L\u00fcbeck_2-540x340.jpg 540w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Ausmarsch-Regiment-L\u00fcbeck_2.jpg 550w\" sizes=\"auto, (max-width: 166px) 100vw, 166px\" \/>Laufzeit<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\"><b>: 2. August bis 26. Oktober 2014,\u00a0<\/b><\/span><b>St. Annen Museum im Museumsquartier &#8211; \u00a0<\/b>Am 2. August 1914 begann mit der Generalmobilmachung in Deutschland der Erste Weltkrieg. Die L\u00fcbecker Museen zeigen aus diesem Anlass vom 2. August bis 26. Oktober 2014 die Sonderausstellung \u201eEine eiserne Zeit ist angebrochen\u2026 100 Jahre Erster Weltkrieg in L\u00fcbeck\u201c im St. Annen-Museum im Museumsquartier.<!--more--><\/p>\n<p>In drei gro\u00dfen Ausstellungsthemen werden die Auswirkungen des Krieges auf das Leben in der Stadt, das Leben im Felde und das \u201eHeldengedenken\u201c beleuchtet.\u00a0\u201e<span style=\"font-family: NeoSans, 'Neo Sans';\"><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\">Gegen\u00fcber den Schrecken des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkrieges ist der Erste Weltkrieg weitestgehend in Vergessenheit geraten. Das einhundertste Jubil\u00e4um bietet sich an, in einer Ausstellung zu untersuchen, wie die L\u00fcbecker diesen Krieg erlebt haben.\u201c erl\u00e4utert der Kurator der Ausstellung, der Historiker Dr. Wolfgang Muth.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\">Obwohl L\u00fcbeck weit ab von den Fronten lag, wirkte sich der Krieg doch sehr bald auf die Bev\u00f6lkerung aus. Die Wirtschaft wurde mehr und mehr auf Kriegsproduktion umgestellt. Die Ern\u00e4hrungslage wurde immer schwieriger. Bei Vielen ist auch heute noch der \u201eSteckr\u00fcbenwinter\u201c 1917 ein Ausdruck f\u00fcr die Hungermisere der Menschen.\u00a0<\/span><\/span>Nach und nach wurde die gesamte Bev\u00f6lkerung zur Unterst\u00fctzung des Krieges mobilisiert: Kinder, Jugendliche und Frauen wurden in immer st\u00e4rkerem Ma\u00dfe in die\u00a0zivile Organisation des Krieges einbezogen. Gro\u00dfe Lazarette \u2013 vor allem das Barackenlazarett auf dem Burgfeld \u2013 mussten die immer gr\u00f6\u00dfer werdende Zahl der<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\">Verwundeten aufnehmen. Kriegs- und Zivilgefangene aus den gegnerischen L\u00e4ndern wurden in der L\u00fcbecker Wirtschaft eingesetzt. Das ganze wurde unterf\u00fcttert durch eine intensive Propaganda, bei der die L\u00fcbecker Presse eine wichtige Rolle spielte.<\/span><\/span><span style=\"font-family: 'Neo Sans'; color: rgb(0, 0, 0);\">Die anf\u00e4ngliche Begeisterung nahm bei Teilen der Bev\u00f6lkerung mit der Zeit ab. Vor allem in der Arbeiterschaft \u00e4u\u00dferten sich Proteste, die im Januar 1918 in einem Streik gipfelten. Die Streikenden forderten neben einer Verbesserung der Ern\u00e4hrungslage auch einen schnellen Friedensschluss ohne Annexionen und die Einf\u00fchrung eines demokratischen Wahlrechtes.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-144227\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/I._Weltkrieg-St.-Annen-Museum_2-320x214.jpg\" alt=\"I._Weltkrieg, St. Annen-Museum_2\" width=\"164\" height=\"110\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/I._Weltkrieg-St.-Annen-Museum_2-320x214.jpg 320w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/I._Weltkrieg-St.-Annen-Museum_2-508x340.jpg 508w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/I._Weltkrieg-St.-Annen-Museum_2.jpg 550w\" sizes=\"auto, (max-width: 164px) 100vw, 164px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\">Die in der Stadt stationierten Milit\u00e4reinheiten, vor allem das Infanterie-Regiment 162 \u201eL\u00fcbeck\u201c, r\u00fcckten sofort bei Kriegsbeginn ins Feld. Immer neue Ersatzeinheiten wurden in der Stadt ausgebildet, vereidigt und als Nachschub an die Fronten geschickt. Der Kontakt zu den Angeh\u00f6rigen im Feld, durch Nachrichten per Feldpost oder durch das Verschicken von \u201eLiebesgaben\u201c war f\u00fcr die meisten Menschen sehr wichtig. In der Ausstellung werden einige Einzelschicksale von L\u00fcbecker Soldaten erz\u00e4hlt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\">Der Blutzoll der L\u00fcbecker war sehr hoch. Allein das Regiment \u201eL\u00fcbeck\u201c verlor 83 Offiziere und 1755 Unteroffiziere und Mannschaften. Insgesamt fielen mehr als 3000 L\u00fcbecker w\u00e4hrend des Krieges. In den \u201eVaterst\u00e4dtischen Bl\u00e4ttern\u201c wurde Woche um Woche eine \u201eEhrentafel\u201c mit Kurzlebensl\u00e4ufen und Fotos der L\u00fcbecker Gefallenen ver\u00f6ffentlicht. In der Stadt begann bald eine intensive Diskussion um ein w\u00fcrdiges Gedenken an die Gefallenen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: NeoSans, 'Neo Sans';\"><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\">Die Ausstellung wird am Samstag, 2. August um 15 Uhr im Foyer der Kunsthalle St. Annen er\u00f6ffnet. Es sprechen Reinhold Hiller, Vorsitzender des Stiftungsrates der Kulturstiftung der Hansestadt L\u00fcbeck, und Historiker Dr. Wolfgang Muth, Leiter des Industriemuseums Geschichtswerkstatt Herrenwyk und Kurator der Ausstellung im St. Annen-Museum. Der Eintritt betr\u00e4gt f\u00fcr Erwachsene \/ Erm\u00e4\u00dfigte \/ Kinder: 6 \/ 3 \/ 2 \u20ac<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\">Kuratorenf\u00fchrungen finden am 10.8. und am 14.9. um 11.30 Uhr, am 28.9. um 15 Uhr und am 26.10. um 11.30 Uhr statt. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\">Die Teilnahme kostet f\u00fcr Erwachsene \/ Erm\u00e4\u00dfigte \/ Kinder: 10 \/ 7 \/ 6 \u20ac<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: NeoSans, 'Neo Sans';\"><span style=\"font-family: 'Neo Sans';\">Zur Museumsnacht am 30. August f\u00fchrt Dr. Wolfgang Muth um 20.30, 21.30 und um 22.30 Uhr. Eine kostenfreie F\u00fchrung f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte bietet der Historiker am 28.8. um 15 Uhr an.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laufzeit: 2. August bis 26. 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