{"id":14815,"date":"2010-05-01T09:43:26","date_gmt":"2010-05-01T07:43:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2010\/05\/strategien-gegen-den-fachkraftemangel\/"},"modified":"2010-05-01T09:45:30","modified_gmt":"2010-05-01T07:45:30","slug":"strategien-gegen-den-fachkraftemangel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/strategien-gegen-den-fachkraftemangel\/","title":{"rendered":"Strategien gegen den Fachkr\u00e4ftemangel"},"content":{"rendered":"<p>\u201eWir sind dem unaufhaltsamen demografischen Wandel und damit dem R\u00fcckgang der<br \/>\nBev\u00f6lkerung ausgesetzt. Um im Wettbewerb um die kl\u00fcgsten K\u00f6pfe zu bestehen, m\u00fcssen<br \/>\nwir entschlossen vorausschauend handeln und nicht nur reagieren.\u201c Mit diesen Worten<br \/>\ner\u00f6ffnete Christoph Andreas Leicht, Vizepr\u00e4sident der IHK Schleswig-Holstein, den Kongress<br \/>\n\u201eQualifiziertes Norddeutschland \u2013 Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte sichern\u201c.<!--more--> Mehr als 100 Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft aus Hamburg. Mecklenburg-Vorpommern,<br \/>\nNiedersachsen und Schleswig-Holstein waren in die L\u00fcbecker Media Docks gekommen, um<br \/>\ngemeinsam Strategien gegen den Fachkr\u00e4ftemangel zu erarbeiten. Leicht rief die<br \/>\nUnternehmen dazu auf, sich mit Personalentwicklungs-Strategien, von der Anwerbung von<br \/>\nFachkr\u00e4ften bis zur Weiterbildung, auf den Kampf um Talente vorzubereiten.<br \/>\nWie dramatisch die Folgen des demografischen Wandels sein k\u00f6nnen, schilderte Peter Todt,<br \/>\nLeiter des Gesch\u00e4ftsbereiches Aus- und Weiterbildung der IHK zu Schwerin: \u201eDer<br \/>\ndemografische Wandel hat uns voll erwischt. In diesem Jahr werden wir mit rund 10.320<br \/>\nSchulabg\u00e4ngern rund 50 Prozent weniger junge Leute f\u00fcr den Arbeitsmarkt haben als noch<br \/>\n2008.\u201c<br \/>\nZwar wird der Einbruch der Zahlen in Schleswig-Holstein nicht ganz so hoch sein, aber die<br \/>\nWirtschaft hat die Herausforderung angenommen, ausreichend Nachwuchs f\u00fcr den<br \/>\nArbeitsmarkt zu gewinnen. Unter Federf\u00fchrung der IHK zu L\u00fcbeck haben Institutionen in der<br \/>\nHanseBelt Region eine Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte-Initiative gestartet. \u201eUnsere Ziel sind es,<br \/>\nFachkr\u00e4fte zu entwickeln, zu halten oder sie anzuwerben, um im Wettbewerb mit Bayern<br \/>\noder Baden-W\u00fcrttemberg bestehen zu k\u00f6nnen\u201c, sagte Dr. Ulrich Hoffmeister, Leiter des<br \/>\nGesch\u00e4ftsbereiches Aus- und Weiterbildung der IHK zu L\u00fcbeck. Bisher sei es so, dass viele<br \/>\nAbsolventen der Fachhochschulen im Norden einen attraktiven Arbeitsplatz im S\u00fcden finden<br \/>\nw\u00fcrden. Das m\u00fcsse sich \u00e4ndern. Au\u00dferdem wolle die Initiative bisher nicht erschlossene<br \/>\nPotenziale nutzen. \u201eAllein in L\u00fcbeck haben wir etwa 5.000 Jugendliche mit<br \/>\nMigrationshintergrund, die bisher keinen Zugang zum Ausbildungsmarkt haben. Auf diese<br \/>\nwerden wir gezielt zugehen\u201c, k\u00fcndigte Hoffmeister an.<br \/>\nDr. Tamara Zieschang, Staatssekret\u00e4rin im Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Wissenschaft und<br \/>\nVerkehr des Landes Schleswig-Holstein, lobte die Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte-Initiative. \u201eSie<br \/>\nist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie wir in Norddeutschland Nachwuchs f\u00fcr die Firmen finden und<br \/>\nsichern k\u00f6nnen.\u201c Prim\u00e4r sei es Aufgabe der Wirtschaft, f\u00fcr Ausbildung zu sorgen, \u201edenn die<br \/>\nUnternehmen wissen am besten, wie sich Berufe und Lehrinhalte ver\u00e4ndern\u201c, sagte die<br \/>\nNr. 21\/2010<br \/>\nIhr Ansprechpartner:<br \/>\nMichael Legband<br \/>\nTelefon:<br \/>\n0431 5194-224<br \/>\nE-Mail:<br \/>\nlegband@kiel.ihk.de<br \/>\n30.04.2010<br \/>\nIHK Schleswig-Holstein | Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern zu Flensburg, zu Kiel und zu L\u00fcbeck<br \/>\nPostanschrift: Industrie- und Handelskammer zu Kiel | 24100 Kiel | B\u00fcroanschrift: Bergstra\u00dfe 2 | 24103 Kiel<br \/>\nInternet: www.ihk-schleswig-holstein.de 2|2<br \/>\nStaatssekret\u00e4rin. Der Staat unterst\u00fctze mit einer Vielzahl von M\u00f6glichkeiten bei der<br \/>\nWeiterbildung oder der fl\u00e4chendeckenden Teilzeit-Ausbildung. \u201eWir k\u00f6nnen uns es nicht<br \/>\nmehr erlauben, dass Jugendliche ohne Schulabschluss in den Arbeitsmarkt kommen\u201c,<br \/>\nbetonte sie. Der L\u00fcbecker Kongress in Kooperation mit dem MORO Nord-Projekt<br \/>\n(\u201eModellvorhaben der Raumordnung\u201c des Bundes) sei der Startschuss f\u00fcr einen intensiven<br \/>\nAustausch der L\u00e4nder Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-<br \/>\nHolstein in Fragen der Ausbildung und Fachkr\u00e4ftegewinnung, so Zieschang. \u201eLassen Sie und<br \/>\nin Norddeutschland gemeinsam um Nachwuchs werben und diesen Vorteil gegen\u00fcber den<br \/>\ns\u00fcddeutschen L\u00e4ndern nutzen.\u201c<br \/>\nIn Hamburg gibt es bereits acht Jahren die \u201eQualifizierungsoffensive Luftfahrt\u201c, mit der die<br \/>\nHansestadt ihre Bedeutung als einer der f\u00fchrenden Standorte des Flugzeugbaus in Europa<br \/>\nausbauen will. \u201eWir sehen das Luftfahrt-Cluster in der Metropolregion als Wachstumsmotor<br \/>\nf\u00fcr die gesamte Region\u201c, betonte Projektleiterin Ingrid Schilling-Kaletsch. Die Konzepte zur<br \/>\nNachwuchsgewinnung setzen bereits bei den achtj\u00e4hrigen Sch\u00fclern an: Messen und<br \/>\nInformationsveranstaltungen an Schulen, aber auch au\u00dferschulische Angebote wie<br \/>\nVorlesungsreihen f\u00fcr Kinder und Jugendliche an den Hochschulen und Technik-Camps in<br \/>\nden Ferien. \u201eDie Unternehmen haben nach den ersten Erfolgen einen Praxistag angeregt,<br \/>\nbei denen die M\u00e4dchen und Jungen das Gelernte anwenden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir sind dem unaufhaltsamen demografischen Wandel und damit dem R\u00fcckgang der Bev\u00f6lkerung ausgesetzt. 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