{"id":148235,"date":"2014-09-15T08:04:03","date_gmt":"2014-09-15T06:04:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=148235"},"modified":"2014-09-15T08:04:03","modified_gmt":"2014-09-15T06:04:03","slug":"neuer-landrat-im-kreis-segeberg-im-schulterschluss-mit-ihk-wirtschaftsbeirat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/neuer-landrat-im-kreis-segeberg-im-schulterschluss-mit-ihk-wirtschaftsbeirat\/","title":{"rendered":"Neuer Landrat im Kreis Segeberg im Schulterschluss mit IHK-Wirtschaftsbeirat\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Dynamik im Kreis Segeberg nimmt immer mehr zu. Das sei auf dem Arbeitsmarkt, aber auch in den St\u00e4dten und Gemeinden deutlich zu sp\u00fcren, sagte Bernd Jorkisch, Vicepr\u00e4ses der IHK zu L\u00fcbeck und Vorsitzender des IHK-Wirtschaftsbeirates f\u00fcr den Kreis Segeberg.<!--more--> \u201eEine Reihe positiver Nachrichten st\u00fctzen diese Einsch\u00e4tzung\u201c, betonte er in der Sitzung des Wirtschaftsbeirates im Landhaus Saggau in Ellerau.<\/p>\n<p>An erster Stelle nannte der Vorsitzende die Zustimmung der Stadtvertretung in Bad Segeberg zum Ausbau des LevoParks nach den Pl\u00e4nen der Investorenfamilie Wachholtz. Vor genau einem Jahr hatten sich die Mitglieder des Wirtschaftsbeirats mit dem Thema befasst und an die Stadt appelliert, die Pl\u00e4ne von Familie Wachholtz als Chance f\u00fcr Bad Segeberg zu begreifen und zu unterst\u00fctzen. Jorkisch: \u201eDer Wirtschaftsbeirat begr\u00fc\u00dft die Entscheidung der Stadt Bad Segeberg zum LevoPark. Unser gemeinsames Ziel muss sein: Der LevoPark prosperiert \u2013 Bad Segeberg profitiert\u201c, fasste der Vorsitzende die Diskussion im Gremium zusammen. B\u00fcrgermeister Dieter Sch\u00f6nfeld hatte zuvor betont, die Sorge der Kaufleute in der Innenstadt vor einem Kaufkraftverlust ernst zu nehmen. Er sei davon \u00fcberzeugt, dass Familie Wachholtz diese Sorge teile und Schaden von Stadt und Wirtschaft abwenden werde.<\/p>\n<p>Diese habe in den vergangenen Monaten neue Impulse durch das Projekt StellWERK des Jobcenters erhalten. Dort erhalten Arbeitssuchende mit Potenzial eine maximal achtw\u00f6chige Intensivbetreuung, um z\u00fcgig einen neuen Job zu finden. Die Bilanz \u00fcberzeugte den Wirtschaftsbeirat. Jobcenter-Bereichsleiter Stefan Stahl gab bekannt, dass 33 Frauen und M\u00e4nner von insgesamt rund 70 Teilnehmern innerhalb k\u00fcrzester Zeit als Fachkr\u00e4fte wieder in Lohn und Brot gekommen waren. Jorkisch lobte das Erfolgsmodell und begr\u00fc\u00dfte im Interesse der Wirtschaft die geplante Ausdehnung des Programms auf Norderstedt und Kaltenkirchen. \u201eMit dem Projekt ist einer schwierig zu vermittelnden Klientel und den auf Fachkr\u00e4fte angewiesenen Unternehmen gleicherma\u00dfen gedient. Halten Sie weiterhin den Kontakt zur Wirtschaft\u201c, betonte der Vorsitzende.<\/p>\n<p>Eine enge Bindung an die Wirtschaft suchte auch der neue Landrat, Jan Peter Schr\u00f6der. Nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt nahm er an der Sitzung des Wirtschaftsbeirates teil und stellte dessen Arbeit als wichtig f\u00fcr den Kreis heraus. \u201eIch freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen\u201c, sagte er. Die Verwaltung wolle er als einen Dienstleister f\u00fcr die B\u00fcrger und die Wirtschaft aufstellen. Kirchturmdenken lehne er ab. Nur durch den Blick \u00fcber den Tellerrand hinaus, zum Beispiel in die Nachbargemeinde und auch in die Nachbarregion, k\u00f6nnten sich Kommunen erfolgreich aufstellen. \u201eWir m\u00fcssen die Starken st\u00e4rken, um auch die schw\u00e4cheren Bereiche des Kreises unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen\u201c, betonte er mit Blick auf den im Verh\u00e4ltnis zum S\u00fcden des Kreises eher strukturschwachen Nordosten. \u201eDort ist das Leben sehr attraktiv. Wenn wir Datenautobahnen bauen, k\u00f6nnen die Menschen auch im l\u00e4ndlichen Raum arbeiten.\u201c Bernd Jorkisch stellte fest, dass die Herangehensweise des neuen Landrats der Linie des Wirtschaftsbeirates entspreche und sagte Schr\u00f6der die volle Unterst\u00fctzung des Gremiums zu.<\/p>\n<p>Wie nachhaltig dessen Arbeit ist, hat sich aktuell in Bad Segeberg gezeigt. Dort er\u00f6ffnete B\u00fcrgermeister Sch\u00f6nfeld die neue Seepromenade. Er betonte, dass es auch dem Engagement der Mitglieder des Wirtschaftsbeirates zu verdanken sei, dass die Kreisstadt nun eine attraktive Promenade rund um den See besitze. Das Gremium hatte vor dreieinhalb Jahren gefordert, die Ablehnung des Projektes durch die Stadtvertretung noch einmal zu \u00fcberdenken. Zugleich sagte die Wirtschaft Hilfe zu. Am Ende gelang es der Stadt, F\u00f6rdermittel zu generieren. \u201eBad Segeberg nimmt zwar die Konsolidierungshilfe des Landes in Anspruch. Der Ausbau der Seepromenade ist aber wichtig f\u00fcr die Vermarktung des Tourismus- und Gesundheitsstandortes, er ist eine Investition in die Zukunft\u201c, sagte Jorkisch. In diesem Zusammenhang begr\u00fc\u00dfte der Vorsitzende das Konzept \u201eGesundheitspark\u201c, mit dem sich die Kreisstadt als Gesundheitsstandort pr\u00e4sentiert. Die ersten Angebote sind im Internet zu finden unter www.gesundheitspark.de.<\/p>\n<p>Als weitere St\u00e4rkung des Standortes bewertete Jorkisch zudem die sich vertiefende Kooperation zwischen dem Wirtschaftsbeirat und der Landwirtschaft. \u201eWir wollen alle dasselbe: unseren Kreis Segeberg voranbringen.\u201c Besonders im l\u00e4ndlichen Bereich sei die Landwirtschaft ein bedeutender Wirtschaftszweig, so Jorkisch. Innovative Konzepte wie von Familie Saggau in Ellerau seien der richtige Weg, den Menschen die Landwirtschaft und die Produktion von Nahrungsmitteln in der Region n\u00e4her zu bringen. Familie Saggau hat im Zuge eines Generationenwechsels die Zahl des Milchviehs deutlich erh\u00f6ht und in den Bau moderner Stallanlagen investiert. Zudem betreibt die Familie ein Hofcaf\u00e9 und ein Hotel. Besonders an den Wochenenden gibt es regelm\u00e4\u00dfig Anst\u00fcrme von Menschen, die auf dem Hof Torte und Kuchen essen wollen. \u201eIn der Kombination mit dem Hofbetrieb haben Sie die Landwirtschaft erlebbar gemacht\u201c, lobte Jorkisch.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Jens-Walter Bohnenkamp ist st\u00e4ndiger Gast im Wirtschaftsbeirat. Auch er begr\u00fc\u00dfte den Schulterschluss mit der regionalen Wirtschaft. Bauern seien ebenfalls Unternehmer, die hart kalkulieren m\u00fcssen. Die Wirtschaftlichkeit jedes Betriebes sei entscheidend von politischen Rahmenbedingungen abh\u00e4ngig. Trotz des R\u00fcckgangs der landwirtschaftlichen Betriebe sei die Landwirtschaft in der Lage, die Menschen in der Region mit heimischen Produkten zu versorgen. Das Vorurteil, gro\u00dfe Bauernh\u00f6fe w\u00fcrden wie Industriebetriebe produzieren, wies Bohnenkamp entschieden zur\u00fcck. Der Trend gehe zu gro\u00dfen Betrieben, die wirtschaftlich und mit hoher Qualit\u00e4t produzieren k\u00f6nnten, sagte Bohnenkamp.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Dynamik im Kreis Segeberg nimmt immer mehr zu. 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