{"id":15031,"date":"2010-05-06T22:30:33","date_gmt":"2010-05-06T20:30:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2010\/05\/licht-und-schatten-am-schaltverteiler\/"},"modified":"2010-05-06T22:30:53","modified_gmt":"2010-05-06T20:30:53","slug":"licht-und-schatten-am-schaltverteiler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/licht-und-schatten-am-schaltverteiler\/","title":{"rendered":"Licht und Schatten am Schaltverteiler"},"content":{"rendered":"<div><span><span style=\"font-size: x-small;\"> <\/span><\/span><\/div>\n<div><span><span style=\"font-size: x-small;\">Bonn, 06. Mai 2010 \u2013 Der sogenannte Schaltverteiler, der vor  der Verzweigung der Hauptleitung in die jeweiligen Kabelverzweiger liegt, ist  von zentraler Bedeutung f\u00fcr den Breitbandausbau in l\u00e4ndlichen Gebieten. F\u00fcr eine  hochbitratige Anbindung von Haushalten ist es technisch erforderlich, die  Schnittstellen der \u00dcbertragungstechnik n\u00e4her an die Kunden heranzur\u00fccken, damit  die hohen Geschwindigkeiten der hochbitratigen Breitbandnetze nicht auf den  letzten Metern zum Endkunden verloren gehen. Mit der von der Bundesnetzagentur  im M\u00e4rz 2009 geschaffenen Verpflichtung der Deutschen Telekom Wettbewerbern den  Zugang zu den Schaltverteilern zu gew\u00e4hren, er\u00f6ffnet die Bundesnetzagentur die  M\u00f6glichkeit den Auf- und Ausbau moderner Breitbandnetze wirtschaftlich,  nachfragegerecht und ohne staatliche F\u00f6rderung auch in Regionen zu realisieren,  in denen es bisher keine Breitbandversorgung gibt.<!--more--><\/span><\/span><\/div>\n<div><span><span style=\"font-size: x-small;\"> <\/span><\/span><\/div>\n<div><span><span style=\"font-size: x-small;\">Gestern hat die Bundesnetzagentur den Tenor einer neuen  Entgeltentscheidung f\u00fcr den Zugang zum Schaltverteiler bekannt gegeben. Im  Gegensatz zur vorherigen Entgeltfestsetzung wird nun f\u00fcr mehrere  Leistungspositionen als bisher ein Pauschalentgelt festgelegt.<\/span><\/span><\/div>\n<div><span><span style=\"font-size: x-small;\">Der BREKO begr\u00fc\u00dft den von der Bundesnetzagentur  eingeschlagenen Weg, f\u00fcr Zugangsleistungen pauschalierte Entgelte festzulegen.  Dies hatten BREKO-Unternehmen bereits in der Vergangenheit wiederholt gefordert,  um ihre Investitionsentscheidungen auf eine gesicherte Berechnungsgrundlage  st\u00fctzen zu k\u00f6nnen. <\/span><\/span><\/div>\n<div><span><span style=\"font-size: x-small;\">Die mit der Pauschalierung einhergehende, teilweise  signifikante Preissteigerung, ist f\u00fcr die alternativen Carrier ein herber  R\u00fcckschlag. Marktgerechte und Gewinn erm\u00f6glichende Preise sind f\u00fcr den  wirtschaftlichen Erfolg entscheidend. <\/span><\/span><\/div>\n<div><span><span style=\"font-size: x-small;\">Vergleichsrechnungen von verschiedenen  BREKO-Mitgliedsunternehmen zwischen der alten und der neuen Entgeltregulierung  f\u00fcr den gleichen Schaltverteiler ergeben Preissteigerungen von 30 bis \u00fcber 50  Prozent. Besonders deutlich fallen die Steigerungen im Bereich der  Lohnanteile\/Arbeitszeiten, die bis zur \u00dcbergabe eines Schaltverteilers in Ansatz  gebracht werden, ins Auge. Nach neuer Entgeltregulierung werden 172 statt bis 81  Stunden f\u00fcr Arbeiten bis zur \u00dcbergabe eines Schaltverteilers in Rechnung  gestellt. &#8222;Hier sehen die im BREKO organisierten Mitgliedsunternehmen  erheblichen Nachbesserungsbedarf&#8220;, sagt BREKO Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Stephan  Albers. Dabei geht es den Wettbewerbern vor allem darum, nur die tats\u00e4chlich  entstehenden Kosten zu zahlen. Um zu marktgerechten Preisen zu gelangen und um  weiterhin Wettbewerb beim Breitbandausbau auch in l\u00e4ndlichen Gebieten zu  erm\u00f6glichen sind zahlreiche Positionen der heutigen Entgeltentscheidung der  Bundesnetzagentur im Detail am Markt zu \u00fcberpr\u00fcfen. &#8222;Viele Projekte von  kleineren Netzbetreibern, die zur Verbesserung der Breitbandversorgung im  l\u00e4ndlichen Raum geplant sind, werden Kostensteigerungen in dieser H\u00f6he nicht  auffangen k\u00f6nnen&#8220;, erg\u00e4nzt BREKO Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Stephan  Albers.<\/span><\/span><\/div>\n<div><span><span style=\"font-size: x-small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/div>\n<div><span> <\/span><\/div>\n<div><span> <\/span><\/div>\n<div><span><span style=\"font-size: x-small;\">\u00dcber den BREKO<\/span><\/span><\/div>\n<div><span><span style=\"font-size: x-small;\">BREKO ist ein im Jahre 1999 gegr\u00fcndeter Zusammenschluss von  Festnetzbetreibern, der sich zum Ziel gesetzt hat, faire Wettbewerbsbedingungen  in einem liberalisierten Telekommunikationsmarkt zu schaffen. Die derzeit rund  50 Mitgliedsunternehmen besch\u00e4ftigen ca. 56.000 Mitarbeiter, investierten rund  1,3 Mrd. EUR und erwirtschaften einen Umsatz in H\u00f6he von etwa 7 Mrd. EUR  (Angaben bezogen auf das Wirtschaftsjahr 2009). <\/span><\/span><\/div>\n<div><span><span style=\"font-size: x-small;\">Weitere Informationen unter <a title=\"http:\/\/www.brekoverband.de\/\" href=\"http:\/\/www.brekoverband.de\/\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">www.brekoverband.de<\/span><\/span><\/a> .<\/span><\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonn, 06. 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