{"id":151044,"date":"2014-10-17T09:16:55","date_gmt":"2014-10-17T07:16:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=151044"},"modified":"2014-10-17T09:18:38","modified_gmt":"2014-10-17T07:18:38","slug":"56-nordische-filmtage-luebeck-mitten-im-leben-das-programm-des-filmforum-erstmalige-kooperation-mit-sennheiser-cinemaconnect","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/56-nordische-filmtage-luebeck-mitten-im-leben-das-programm-des-filmforum-erstmalige-kooperation-mit-sennheiser-cinemaconnect\/","title":{"rendered":"56. Nordische Filmtage L\u00fcbeck: Mitten im Leben &#8211; das Programm des Filmforum \/ Erstmalige Kooperation mit Sennheiser: CinemaConnect"},"content":{"rendered":"<p>Im Programm des Filmforums der 56. Nordischen Filmtage L\u00fcbeck (29.10. \u2013 02.11.14) wird eine Auswahl der interessantesten Produktionen gezeigt, die im letzten Jahr in Hamburg und Schleswig-Holstein entstanden sind. Frei von thematischen Bindungen wurde ein repr\u00e4sentatives Festivalprogramm zusammengestellt, bei dem erstmals fast 40 Prozent der Filme von Regisseurinnen stammen. <!--more--><\/p>\n<p>Die Filme zeichnen sich durch einen sehr authentischen Erz\u00e4hlstil aus, es sind Geschichten aus dem Alltag, tragisch und komisch, mit emotionaler Tiefe und gro\u00dfer Sensibilit\u00e4t erz\u00e4hlt. Beispielhaft daf\u00fcr etwa Maike Mia H\u00f6hnes Spielfilmdeb\u00fct \u201e3\/4\u201c, ebenso wie \u201eAnderswo\u201c, ein weiterer Erstlingsfilm (Regie: Ester Amrami) und auch \u201ePatong Girl\u201d, der erste Spielfilm der Dokumentarfilmerin Susanna Salonen, die in L\u00fcbeck aufgewachsen ist, sowie \u201eVon M\u00e4dchen und Pferden\u201d, den die renommierte Hamburger Regisseurin Monika Treut im Rickelsb\u00fcller Koog drehte. Im Programm finden sich auch wieder bekannte und gesch\u00e4tzte Gesichter wieder wie Christian Theede (\u201eTill Eulenspiegel\u201c) und Lars Jessen, der seinen Film \u201eBloss kein Stress\u201c vorstellt. In seinem Film \u201eVon jetzt an kein zur\u00fcck\u201c begibt sich Christian Frosch zur\u00fcck in die 1960er Jahre und Thomas Berger widmet sich erneut einem Siegfried-Lenz-Roman mit \u201eDer Verlust\u201c. Zu den vielversprechende Newcomern z\u00e4hlt Marc Brummund, der \u201eNord bei Nordwest \u2013 K\u00e4pt\u2019n Hook\u201c mit Hinnerk Sch\u00f6nemann und Henny Reents u.a. auf dem Priwall inszenierte. Ihr Langfilmdeb\u00fct geben S\u00f6ren H\u00fcper und Christian Prettin mit der rabenschwarzen Kom\u00f6die \u201eToilets \u2013 Ein buntes Potpourri der menschlichen Niedertracht\u201c.<\/p>\n<p>Auch bei den Dokumentarfilmen in der Sektion finden die Filmemacherinnen eine sehr pers\u00f6nliche Form in der Auseinandersetzung mit ihren Themen, wie beispielsweise das Theater in \u201eDas verschwundene m\u201c von Maria Hemmleb oder <span style=\"font-size: 12px; font-family: 'Arial';\">Migranten in der Ex-DDR in <\/span>\u201eBonne Nuit Papa\u201c von Marina Kem. Nach wie vor sind Migration und Fl\u00fcchtlingsschicksale zentrale Themen f\u00fcr die Dokumentarfilmer, wie zum Beispiel \u201eIch habe einen Traum\u201c von Fredo Wulf, \u201eWillkommen auf Deutsch\u201c von Carsten Rau und Hauke Wendler sowie Dorothea Carl mit \u201epersona non data\u201c und Helmut Schulzecks \u201eManchmal denk&#8216; ich jetzt auf Deutsch\u201d. Dagegen verwischt Christoph Faulhaber die Grenzen zwischen Dokumentarischem und Fiktion in \u201eJedes Bild ist ein leeres Bild\u201c. Mit K\u00fcnstlern befassen sich Christian Mertens in seinem Film \u201ePeter Nagel\u201c \u00fcber den gleichnamigen Kieler Maler und Peter Sempel in \u201eRohschnitt Peter Br\u00f6tzmann\u201c \u00fcber den \u201eGodfather of Freejazz\u201d.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit dem Verein Andersicht e.V. und dem NDR pr\u00e4sentiert das Filmforum auch dieses Jahr wieder zwei Filmprogramme mit Audiodeskription: der \u201eTatortreiniger: Schweine\u201c l\u00e4uft vor der Preview des Tatort: Die Feigheit des L\u00f6wen. Und im Anschluss pr\u00e4sentiert Jan Georg Sch\u00fctte, \u201eAltersgl\u00fchen \u2013 Speed Dating f\u00fcr Senioren\u201c, der mit prominenter Besetzung aufwartet. Hierbei arbeitet das Festival im Filmforum zum ersten Mal mit der Sennheiser Streaming Technologies GmbH zusammen &#8211; einer 100%igen Tochter des weltweit f\u00fchrenden Anbieters von Audiosystemen, der Sennheiser electronic GmbH &amp; Co. KG. Mit CinemaConnect wird Audiodeskription und H\u00f6runterst\u00fctzung in die Kinos gebracht: Per Live-Streaming auf das eigene Smartphone. Damit stellt Sennheiser eine Technologie vor, dank der Filmbegeisterte mit Seh- oder H\u00f6rbeeintr\u00e4chtigung nicht mehr auf den Kinobesuch verzichten m\u00fcssen. Herzst\u00fcck der von Sennheiser entwickelten L\u00f6sung ist eine Smartphone-App, \u00fcber die sich die Besucher im Kinosaal mit einem speziell daf\u00fcr bereitgestellten WLAN-Netz verbinden und so Zugriff auf die zus\u00e4tzlichen Tonspuren f\u00fcr Audiodeskription oder H\u00f6runterst\u00fctzung erhalten. Diese werden per Streaming live und in Echtzeit auf das eigene Smartphone \u00fcbertragen, so dass die Nutzer \u00fcber Kopfh\u00f6rer den Film erleben k\u00f6nnen. Sennheiser stellt f\u00fcr alle Besitzer traditioneller Handys iPods und Kopfh\u00f6rer bei den Filmtage Vorf\u00fchrungen zur Verf\u00fcgung. Au\u00dferdem wird der bemerkenswerte Dokumentarfilm \u201eVom H\u00f6ren Sagen\u201c \u00fcber die Vorstellungswelt geburtsblinder Menschen mit offener Audiodeskription gezeigt, so dass f\u00fcr alle Zuschauer ein sehr anschaulicher Eindruck entsteht, wie \u201eH\u00f6rfilme\u201d funktionieren.<\/p>\n<p>Mitrei\u00dfende, interessante und unterhaltsame Kurzfilme werden in drei Programmen gezeigt: zwei davon zeigen Hochschulfilme, wobei eines dieser Programme besonders den mittellangen Filmen gewidmet ist, um dem Trend zu l\u00e4ngeren Kurzfilmen Rechnung zu tragen.<\/p>\n<p>Als prominente G\u00e4ste zu den Filmen haben bereits Victoria Trauttmansdorff (ebenfalls Mitglied in der NDR-Filmpreis-Jury), Hinnerk Sch\u00f6nemann, Henny Reents, Marleen Lohse, Devid Striesow, Angela Winkler, Helene Grass und Mario Adorf ihre Teilnahme am Festival zugesagt.<\/p>\n<p>Ab 18.10.14 ist das Programm der 56. Nordischen Filmtage L\u00fcbeck online und am 25.10.14 um 15 Uhr beginnt der Kartenvorverkauf. Weitere Informationen zum Festival unter <span style=\"font-size: 12px; font-family: 'Myriad Pro'; color: #0000ff;\">www.filmtage.luebeck.de<\/span><span style=\"font-size: 12px; font-family: 'Myriad Pro';\"> oder facebook.com\/nordicfilmdays und twitter.com\/nordicfilmdays<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 12px; font-family: 'Myriad Pro'; font-weight: bold;\"><br \/>\n<\/span><!--more--><!--more--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Programm des Filmforums der 56. 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