{"id":15199,"date":"2010-05-11T13:09:27","date_gmt":"2010-05-11T11:09:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=15199"},"modified":"2010-05-11T13:09:27","modified_gmt":"2010-05-11T11:09:27","slug":"brain-scans-als-lugendetektor-vor-gericht-denkbar-verfahren-ist-jedoch-noch-nicht-ausgereift","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/brain-scans-als-lugendetektor-vor-gericht-denkbar-verfahren-ist-jedoch-noch-nicht-ausgereift\/","title":{"rendered":"Brain-Scans als L\u00fcgendetektor vor Gericht denkbar &#8211; Verfahren ist jedoch noch nicht ausgereift"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"border: 0pt  none;\" src=\"http:\/\/img.pte.at\/\/lowrespics\/1273564260i22075.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"300\" align=\"middle\" \/>Gehinscans  k\u00f6nnten Justicia k\u00fcnftig helfen (Foto:  aboutpixel.de\/Burkhard Trautsch)Stanford (pte\/11.05.2010\/10:00) &#8211;<\/p>\n<p><!-- LIVING AD - VIDEOADD CONTENT START \/\/-->Hirn-Szintigrafien k\u00f6nnten sich in Zukunft als n\u00fctzliche L\u00fcgendetektoren  erweisen, die sichtbar machen, wenn etwa ein Zeuge beim Identifizieren  eines Verd\u00e4chtigen nicht die Wahrheit sagt. Wissenschaftlern der  Stanford University <a href=\"http:\/\/www.stanford.edu\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.stanford.edu<\/a> ist es \u00fcber die Gehirnwellen gelungen, festzustellen, ob eine Person  einen Menschen auf einem Bild wirklich wiedererkannte.<!--more--><\/p>\n<div><script type=\"text\/javascript\">\/\/ <![CDATA[\n\/\/ <![CDATA[\n\/\/<![CDATA[\n   var m3_u = (location.protocol=='https:'?'https:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/sja.php':'http:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/sja.php');\n   var m3_r = Math.floor(Math.random()*99999999999);\n   if (!document.MAX_used) document.MAX_used = ',';\n   document.write (\"<scr\"+\"ipt type='text\/javascript' src='\"+m3_u);    document.write (\"?zoneid=82\");    document.write ('&amp;cb=' + m3_r);    if (document.MAX_used != ',') document.write (\"&amp;exclude=\" + document.MAX_used);    document.write (\"&amp;loc=\" + escape(window.location));    if (document.referrer) document.write (\"&amp;referer=\" + escape(document.referrer));    if (document.context) document.write (\"&#038;context=\" + escape(document.context));    if (document.mmm_fo) document.write (\"&amp;mmm_fo=1\");    document.write (\"'><\\\/scr\"+\"ipt>\");\n\/\/\n\/\/ ]]><\/script><script src=\"http:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/sja.php?zoneid=82&amp;cb=34829693048&amp;loc=http%3A\/\/www.pressetext.de\/news\/100511011\/brain-scans-als-luegendetektor-vor-gericht-denkbar\/&amp;referer=http%3A\/\/www.pressetext.de\/channel\/leben\/&amp;mmm_fo=1\" type=\"text\/javascript\"><\/script><noscript><a href='http:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/kc.php?n=aaaefdd0&amp;cb=022445464651' target='_blank'><img src='http:\/\/ins.pressetext.com\/www\/dist\/va.php?zoneid=82&amp;cb=022445464651&amp;n=aaaefdd0' border='0' alt=''><\/a><\/noscript><\/div>\n<p>Die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRI) zeigte die  verr\u00e4terische Gehirnaktivit\u00e4t w\u00e4hrend des Tests. Details der  Untersuchung wurde in PNAS <a href=\"http:\/\/www.pnas.org\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.pnas.org<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Experten wie Geraint Rees vom University College London  warnten jedoch laut BBC, dass dieses Verfahren nicht missbrauchssicher  sei und zu falschen Ergebnissen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p><strong>Rechtliche Auswirkungen<\/strong><\/p>\n<p>Und solche falschen Ergebnisse k\u00f6nnten ernste rechtliche  Auswirkungen haben, r\u00e4umte auch der leitende Wissenschaftler Jesse  Rissman ein. F\u00fcr den Test wurden 16 Freiwillige ersucht, sich Hunderte  Gesichter in einer Bilddatenbank anzusehen.<\/p>\n<p>In einem n\u00e4chsten Schritt wurde den Teilnehmern eine Reihe von  Bildern gezeigt, einige kannten sie bereits, andere waren neu. Die  Teilnehmer wurden dann gefragt, welche Fotos sie wiedererkannten,  w\u00e4hrend sie an einen Magnetresonanztomografien angeschlossen waren.  Mittels einer Computersoftware, die die Daten der Brain-Scans  analysierte, konnten eindeutige Muster identifiziert werden, die  widerzuspiegeln schienen, was eine Person dachte.<\/p>\n<p><strong>Verfahren nicht perfekt<\/strong><\/p>\n<p>Die Scans reichten aus, um festzustellen, ob Gesichter als alt oder  neu identifiziert wurden und ob dieses Erkennen mit einer Erinnerung  verbunden war. Das Verfahren funktionierte jedoch nicht perfekt. Es  konnte nicht unterscheiden, ob jemand sich wirklich erinnerte oder sich  nur f\u00e4lschlicherweise an ein noch nie gesehenes Gesicht zu erinnern  meinte. Rissman erkl\u00e4rte, dass das Verfahren nur so gut sei wie das  Erinnerungsverm\u00f6gen eines Menschen. Das Ged\u00e4chtnis kann fehlerfrei  funktionieren, muss es aber nicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Einsatz im Gerichtssaal m\u00fcsste das Verfahren nicht nur  feststellen k\u00f6nnen, ob eine Erinnerung vorhanden ist, sondern auch, ob  sie stimmt. Es sei unter Umst\u00e4nden auch m\u00f6glich, den Scanner zu  \u00fcberlisten. Die gesammelten Daten g\u00e4ben dar\u00fcber keine Auskunft, da die  Teilnehmer ersucht wurden, wahre Antworten zu geben. Wollte jemand den  Test \u00fcberlisten, k\u00f6nnte dies m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p><strong>Identit\u00e4t verschleiern<\/strong><\/p>\n<p>Um die Identit\u00e4t eines schuldigen Verd\u00e4chtigen zu verschleiern,  k\u00f6nnte ein Zeuge sich auf ein neues Bild konzentrieren oder zum Beispiel  an seine Pl\u00e4ne f\u00fcr diesen Tag denken. Um jemanden f\u00e4lschlich zu  belasten, k\u00f6nnte der Zeuge sich auf ein Bild aus seiner Erinnerung  konzentrieren oder sich an ein noch nicht lange zur\u00fcckliegendes Ereignis  erinnern. Weitere Studien seien daher laut Rissman geplant. Untersucht  werden m\u00fcssten das Langzeitged\u00e4chtnis und Zeugenaussagen. Bis zu einer  Anwendung in der Praxis sei es daher noch ein weiter Weg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gehinscans k\u00f6nnten Justicia k\u00fcnftig helfen (Foto: aboutpixel.de\/Burkhard Trautsch)Stanford (pte\/11.05.2010\/10:00) &#8211; Hirn-Szintigrafien k\u00f6nnten sich in Zukunft als n\u00fctzliche L\u00fcgendetektoren erweisen, die<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-15199","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-menschlich-gesehen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15199","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15199"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15199\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15199"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15199"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15199"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}