{"id":152401,"date":"2014-10-29T08:31:31","date_gmt":"2014-10-29T07:31:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=152401"},"modified":"2014-10-29T08:31:31","modified_gmt":"2014-10-29T07:31:31","slug":"kreativer-netzausbau-vor-ort-erleichtert-den-ausbau-hochmoderner-glasfasernetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/kreativer-netzausbau-vor-ort-erleichtert-den-ausbau-hochmoderner-glasfasernetze\/","title":{"rendered":"Kreativer Netzausbau vor Ort erleichtert den Ausbau hochmoderner  Glasfasernetze"},"content":{"rendered":"<p>Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) setzt beim fl\u00e4chendeckenden Breitbandausbau in Deutschland auf den kreativen Netzausbau vor Ort. Denn die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke der inzwischen mehr als 115 Netzbetreiber des f\u00fchrenden deutschen Breitband-Verbands liegt in Kreativit\u00e4t und Innovationskraft beim regionalen und lokalen Netzausbau. <!--more-->Deshalb hat der Verband Ende vergangenen Jahres auch die BREKO-Glasfaseroffensive mit ihrem zentralen Motto \u201eWir bauen die Netze\u201c gestartet.<\/p>\n<p>In l\u00e4ndlichen und unterversorgten Regionen betragen die Tiefbaukosten bis zu 80 Prozent des gesamten Breitbandausbaus und stellen damit den entscheidenden limitierenden Faktor bei der fl\u00e4chendeckenden Versorgung mit schnellem Internet dar. Genau hier spielen die j\u00fcngst von der Bundesnetzagentur genehmigten, innovativen technischen L\u00f6sungen f\u00fcr mehr Breitband in der Fl\u00e4che[1] eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p>Norbert Westfal, BREKO-Vorstandsmitglied und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Mitgliedsunternehmens EWE TEL, betont: \u201eMit diesen neuen und innovativen L\u00f6sungen haben die regionalen und lokalen Netzbetreiber des BREKO ein wichtiges Instrument an die Hand bekommen, um auch unterversorgte und insbesondere l\u00e4ndliche Regionen zu \u00fcberschaubaren Kosten mit schnellen Breitbandanschl\u00fcssen versorgen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Auch der stetig zunehmende Einsatz alternativer Verlegetechniken beim fl\u00e4chendeckenden Ausbau mit hochmodernen Glasfasernetzen hilft dabei, die Tiefbaukosten deutlich zu senken. \u201eSo kann ein Ausbau auch dort erm\u00f6glicht werden, wo er aufgrund der hohen Kosten sonst nicht wirtschaftlich darstellbar w\u00e4re\u201c, sagt BREKO-Pr\u00e4sident Ralf Kleint.<\/p>\n<p>Die Mitgliedsunternehmen des BREKO setzen eine ganze Reihe alternativer Technologien insbesondere zur Verlegung zukunftssicherer Glasfaserleitungen ein. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Mini-Trenching (die minimal-invasive Verlegung der Leitungen in nur rund 30 Zentimetern Tiefe) oder die oberirdische Verlegung als Freileitung auf Beton-, Stahl- oder Holzmasten. Mit solchen Methoden lassen sich die Tiefbaukosten, die typischerweise bei etwa 80 Euro pro Leitungs-Meter oder mehr liegen, auf bis zu 30 Euro oder weniger pro verlegtem Meter senken. Auch die Mitnutzung von Versorgungsleitungen der Energieversorger kann zu Synergieeffekten beim Glasfaserausbau f\u00fchren. Die konkreten Nutzungsm\u00f6glichkeiten und etwaige Einsparpotenziale m\u00fcssen im Einzelfall gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Der Verband appelliert unterdessen an die Politik, die im Juni 2014 ver\u00f6ffentlichte EU-Kostensenkungsrichtlinie (\u201eEU-Richtlinie zur Reduzierung der Kosten des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen\u201c) mit Augenma\u00df in nationales Recht umzusetzen. Das deutsche Telekommunikationsgesetz (TKG) hat bereits wichtige Grundlagen zur Kostensenkung festgelegt.<\/p>\n<p>\u201eVieles von dem, was in der EU-Kostensenkungsrichtlinie angelegt ist, wurde mit dem neuen TKG schon vorweggenommen oder ist sogar fast wortgleich aus dem TKG in die Richtlinie \u00fcbernommen worden\u201c, erl\u00e4utert BREKO-Pr\u00e4sident Kleint. \u201eSoweit die neue Richtlinie \u00fcber die Regelungen des deutschen TKG hinausgeht \u2013 also vor allem beim Thema Zugangsanspruch zu passiver Infrastruktur \u2013, r\u00e4t der BREKO zur gesetzgeberischen Zur\u00fcckhaltung. Die F\u00f6rderung freiwilliger Kooperationen sollte stets Vorrang haben.\u201c<\/p>\n<p>Aus Sicht des BREKO sind Ma\u00dfnahmen, die dazu geeignet sind, die Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit Hochgeschwindigkeitsnetzen langfristig sicherzustellen, grunds\u00e4tzlich zu bef\u00fcrworten. Synergien, die durch die Nutzung alternativer Infrastrukturen entstehen, werden auf Basis des TKG bereits heute genutzt. Wo eine Versorgung mit breitbandigen Netzen bereits gegeben ist, k\u00f6nnen sich Zugangsverpflichtungen zu Telekommunikationsinfrastrukturen auch kontraproduktiv auswirken. Die Umsetzung der Richtlinie darf nicht dazu f\u00fchren, dass Investitionsanreize ausgehebelt werden und der Wettbewerb so mittelfristig gef\u00e4hrdet wird. BREKO-Pr\u00e4sident Ralf Kleint res\u00fcmiert: \u201eDie gr\u00f6\u00dften Erfolge bei der fl\u00e4chendeckenden Versorgung mit Hochgeschwindigkeitsnetzen lassen sich langfristig nur durch funktionierenden Wettbewerb um Kunden und fairen Wettbewerb um F\u00f6rdermittel erreichen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) setzt beim fl\u00e4chendeckenden Breitbandausbau in Deutschland auf den kreativen Netzausbau vor Ort. 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