{"id":152410,"date":"2014-10-29T08:41:02","date_gmt":"2014-10-29T07:41:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=152410"},"modified":"2014-10-29T08:41:02","modified_gmt":"2014-10-29T07:41:02","slug":"einweihung-des-kunstwerks-zusammenspielsamspel-der-bildhauerin-traute-ohlenbusch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/einweihung-des-kunstwerks-zusammenspielsamspel-der-bildhauerin-traute-ohlenbusch\/","title":{"rendered":"Einweihung des Kunstwerks \u201eZusammenspiel\u201c\/\u201cSamspel\u201c der Bildhauerin Traute Ohlenbusch"},"content":{"rendered":"<p>Vor zwei Jahren wurde das grenz\u00fcbergreifende Projekt RegioSKILL in Eutin der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt. Heute hat die Handwerkskammer L\u00fcbeck gemeinsam mit allen Projektpartnern und Vertretern der Stadt Eutin gemeinsam feierlich das Kunstwerk \u201eZusammenspiel\u201c\/\u201cSamspel\u201c der Bildhauerin Traute Ohlenbusch eingeweiht. <!--more-->Die f\u00fcnfteilige Holzskulptur wurde im Rahmen des Projekts RegioSKILL unter Anleitung der K\u00fcnstlerin Traute Ohlenbusch mit deutschen und d\u00e4nischen Lehrlingen des Handwerks und Ausbildern beider Nation in einem Workshop in Nakskov und Travem\u00fcnde im Fr\u00fchjahr 2014 umgesetzt. Parallel dazu entstand ein weiteres Kunstwerk des d\u00e4nischen K\u00fcnstlers Ole Holm f\u00fcr die Schwimmhalle in Nakskov, das bereits im Mai eingeweiht werden konnte.<\/p>\n<p>\u201eDie Skulptur reflektiert die Synergie und den Vorteil von Sozialisation in der Formation des Vogelflugs\u201c, beschreibt Traute Ohlenbusch ihre f\u00fcnfteilige Holzskulptur aus Wild- bzw. Graug\u00e4nsen. Per K\u00f6ster von der Tourist Info Eutin sagte dazu erg\u00e4nzend: \u201eIch glaube, wir haben an diesem wundersch\u00f6nen, Eutin-typischen Standort ein interessantes und gut zu Eutin passendes Kunstwerk geschenkt bekommen &#8211; in Eutin verbinden sich Kultur und Natur n\u00e4mlich ideal!&#8220;<\/p>\n<p>Die Skulptur ist das letzte von insgesamt vier Kunstwerken, die im \u00f6ffentlichen Raum in Deutschland und D\u00e4nemark errichtet wurden. Inhaltlich besch\u00e4ftigen sich alle Kunstwerke mit dem Thema der regionalen Identit\u00e4t und dem Zusammenwachsen der Fehmarnbelt-Region. Monika Patschull, Projektleiterin RegioSKILL betonte: \u201eDie Fehmarnbelt-Region ist in aller Munde \u2013 doch was sich hinter dieser neu entstehenden Wirtschafts- und Kulturregion verbirgt, ist f\u00fcr die meisten Menschen wenig greifbar. Hier muss eine regionale Identit\u00e4t erst noch entstehen. Ich freue mich, dass alle Beteiligten dieses abstrakte Thema so greifbar umgesetzt haben.\u201c RegioSKILL steht f\u00fcr Regionalit\u00e4t \u2013 Sprache \u2013 Kunst \u2013 Identit\u00e4t &#8211; Lebenslanges Lernen. Angela Siegmund, Projektkoordinatorin sagte: \u201eMit allen Objekten und Kunstwerken, die in den vergangenen Jahren entstanden sind, k\u00f6nnen wir unsere Zusammenarbeit in der Fehmarnbelt-Region einem breiten Publikum zug\u00e4nglich machen\u201c. Hierzu erg\u00e4nzte Svend Erik Jessen von der berufsbildenden Schule CELF in D\u00e4nemark \u201eDie Zusammenarbeit in den deutsch-d\u00e4nischen Gruppen war hervorragend. Alle haben viel voneinander gelernt.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Finn Sommer von der Roskilde Universit\u00e4t betonte die M\u00f6glichkeit der Zusammenarbeit von Forschung und Praxis: \u201cDas Wichtigste an RegioSKILL war f\u00fcr die Teilnehmer von der Universit\u00e4t Roskilde der besonders enge Zusammenhang zwischen unserer eigenen kultur- und sozialwissenschaftlicher Forschung und praxisorientierter Entwicklungsarbeit im Rahmen ein und desselben Projekts. Studierende aus vier verschiedenen F\u00e4chern waren laufend an unserer Beobachtung und Analyse der sprachlichen und interkulturellen Kommunikations- und Lernprozesse beteiligt, die sich w\u00e4rend der kreativen Arbeit in den vier RegioSKILL-Workshops abspielten.<\/p>\n<p>Die K\u00fcnstlerin und ihr Werk:<br \/>\nTraute Ohlenbusch, geboren 1972 in Flensburg, ist seit 2000 freischaffende Bildhauerin in L\u00fcbeck. Nach Germanistik \u2013 und Soziologiestudium in G\u00f6ttingen hat sie an der Werkkunstschule Flensburg die Ausbildung zur Holzbildhauerin durchlaufen. Im Anschluss hat sie Philosophie- und Kunstgeschichte in Kiel studiert. Als Bildhauerin hat sie zahlreiche Skulpturen im \u00f6ffentlichen Raum gestaltet.<\/p>\n<p>Die horizontal angeordnete Skulpturenreihe nimmt die Weite des Kellersees auf, sie betont den sich \u00f6ffnenden Raum von Ostholstein nach Norden, entsprechend der Vogelfluglinie. Das Kunstwerk reflektiert die Synergie und den Vorteil von Sozialisation in der Formation des Vogelflugs. Aufbruch, Bewegung und Ver\u00e4nderung stehen bei der Komposition bewusst im Vordergrund &#8211; sie tragen die Idee von Identit\u00e4t und Kultur als Prozess, besonders in der Wiederholung des Motivs wird der Moment der Gemeinsamkeit und N\u00e4he akzentuiert.<\/p>\n<p>Noch einmal Traute Ohlenbusch: \u201eDurch die m\u00fcndliche \u00dcberlieferung hielt die Wildgans fr\u00fch Einzug in die M\u00e4rchen- und Sagenwelt des Nordens, wo sie als Stellvertreterin f\u00fcr Verwandlungs- und Reifeprozesse steht\u201c.<\/p>\n<p>RegioSKILL \u2013 Identit\u00e4t heute in der Fehmarnbelt-Region<\/p>\n<p>Der Hintergrund des Projektes RegioSKILL liegt in der \u00dcberlegung, die grenz\u00fcberschreitende Identifizierung und die r\u00e4umliche N\u00e4he in der Fehmarnbelt-Region anschaulich zu machen. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der modellhaften Umsetzung kleinerer Kreativ-\/Kunst-Projekte, die den Prozess des \u201eZusammenwachsens\u201c praktisch verbildlichen in Form von Kunstwerken (Burg auf Fehmarn, Tim Maertens und f\u00fcr Vordingborg Erik Rasmussen) sowie das Fehmarnbelt &#8211; Plakat,- Kulturflyer, &#8211; T-Shirt und das Fehmarnbelt \u2013 Geb\u00e4ck, incl. Verpackung.\u00a0 Diese f\u00f6rdern und symbolisieren die Wahrnehmung des gemeinsamen Wachsens und machen es erfahrbar und attraktiv f\u00fcr Bewohner und G\u00e4ste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwei Jahren wurde das grenz\u00fcbergreifende Projekt RegioSKILL in Eutin der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt. 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