{"id":153269,"date":"2014-11-07T09:42:39","date_gmt":"2014-11-07T08:42:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=153269"},"modified":"2014-11-07T09:42:39","modified_gmt":"2014-11-07T08:42:39","slug":"meldungen-mhl-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/meldungen-mhl-november\/","title":{"rendered":"Meldungen MHL November"},"content":{"rendered":"<p>Der Klarinettist Krzysztof Grzybowski erh\u00e4lt den diesj\u00e4hrigen Kiwanis-Preis. Im Preistr\u00e4gerkonzert am Freitag, 7. November um 20 Uhr stellt der 23-J\u00e4hrige sich mit einem Soloprogramm im Kammermusiksaal der Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) vor.<!--more--><\/p>\n<p>Mit Werken von Schumann, Rossini, Lutoslawski und Gershwin \u00fcberwiegen im ersten Konzertteil die klassischen T\u00f6ne.\u00a0 Im zweiten Teil sind mit den Pr\u00e9ludes f\u00fcr Klarinette und Klavier von George Gershwin und dem \u201eCarneval di Venezia\u201c des zeitgen\u00f6ssischen ungarischen Komponisten B\u00e9la Kov\u00e1cs\u00a0 auch Ankl\u00e4nge an Jazz und Tango zu h\u00f6ren. Am Klavier begleitet Christian Ruvolo. Den mit 1.500 Euro dotierten Preis, der zum 22. Mal verliehen wird, \u00fcberreicht Andreas Pahlke, Pr\u00e4sident des Kiwanis Club L\u00fcbeck-Hanse.<\/p>\n<p>Der geb\u00fcrtige Pole Grzybowski studierte zun\u00e4chst in Warschau und wechselte im Oktober 2013 an die MHL in die Klasse der Professoren Sabine Meyer und Reiner Wehle. In seinem Heimatland wurde er bereits mit zahlreichen Auszeichnungen und Stipendien bedacht. Er konzertierte mit vielen polnischen Orchestern und trat als Solist und Kammermusiker auch in Europa auf. Im Januar 2015 wird er als Solist mit der Academy St. Martin in the Fields in London musizieren. Der junge Klarinettist, der im dritten Semester des Masterstudiengangs \u201eMusikpraxis\u201c studiert, zu seiner Auszeichnung: \u201eDer Preis ist f\u00fcr mich ein sehr gro\u00dfer Erfolg, weil er meine intensive Arbeit honoriert. Und er gibt mir die Motivation, mich als Musiker immer weiter zu entwickeln. Dank des Preises werde ich nun an weiteren Wettbewerben teilnehmen k\u00f6nnen.\u201c Seit 22 Jahren unterst\u00fctzt der Kiwanis Club L\u00fcbeck-Hanse e.V. Studierende der MHL und zeichnet sie j\u00e4hrlich mit einem F\u00f6rderpreis aus. Seitdem wurden 53.000 Euro F\u00f6rdergelder vergeben.<\/p>\n<p>Der Eintritt zum Preistr\u00e4gerkonzert kostet 10 Euro. Karten sind im Vorverkauf bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel, im Klassik-Kontor sowie im LN-Pressehaus erh\u00e4ltlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sa, 8.11., 15 Uhr<\/p>\n<p>Eschenburg-Trio pr\u00e4sentiert Klaviertrios<\/p>\n<p>Das Brahms-Institut an der Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) l\u00e4dt am Samstag, 8. November um 15 Uhr im Rahmen seiner Reihe \u201eMusik im Museum\u201c zum Kammermusik-konzert mit dem Eschenburg Trio in die Villa Eschenburg ein.<\/p>\n<p>Das Eschenburg Trio mit John Doig (Violine), Victoria Harrild (Violoncello) und Violetta Khachikyan (Klavier) stellt Klaviertrios von Johannes Brahms und Huw Watkins einander gegen\u00fcber. Auf dem Programm steht das H-Dur-Trio op. 8 von Brahms, das es in zwei unterschiedlichen Fassungen gibt. Es erklingt in der sp\u00e4teren Version von 1889, zu der der Komponist an seinen Verleger Simrock ironisch schrieb: \u201eWegen des verneuerten Trios mu\u00df ich noch ausdr\u00fccklich sagen, da\u00df das alte zwar schlecht ist, ich aber nicht behaupte, das neue sei gut! Was Sie mit dem alten anfangen, ob Sie es einschmelzen oder auch neu drucken, ist mir, im Ernst, ganz einerlei.\u201c<\/p>\n<p>Der zeitgen\u00f6ssische englische Komponist Huw Watkins, 1976 in South Wales geboren,\u00a0 interpretiert in seinem 2009 entstandenen Klaviertrio die Gattung neu, ohne jedoch mit Anspielungen an die klassisch-romantische Tradition zu sparen. Stefan Weymar moderiert das Konzert und f\u00fchrt im Anschluss durch die aktuelle Ausstellung \u201eKonstellationen. Mendelssohn und Brahms\u201c.<\/p>\n<p>Karten f\u00fcr acht, erm\u00e4\u00dfigt f\u00fcnf Euro sind im Vorverkauf ausschlie\u00dflich bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel erh\u00e4ltlich. Restkarten gibt es ab 14 Uhr an der Tageskasse. Ab 14 Uhr werden im Wintergarten Kaffee und Kuchen serviert (nicht im Eintrittspreis enthalten).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sa, 8.11., 19.30 Uhr<\/p>\n<p>Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung musizieren<\/p>\n<p>Die Stipendiaten 2014 der Marie-Luise Imbusch-Stiftung stellen sich am Samstag, 8. November um 19.30 Uhr im Gro\u00dfen Saal der Musikhochschule (MHL) vor. Sie pr\u00e4sentieren sich solistisch und im Ensemble mit Musik aus vier Jahrhunderten. Es stehen Werke unter anderem von Tallis, Poulenc, Schumann, Grieg, Reger und Mack auf dem Programm.<\/p>\n<p>Als Preistr\u00e4ger des Deutschen Musikwettbewerbs zeichnete die Stiftung den Pianisten Martin Klett und das Ensemble Nobiles\u00a0 aus. Das 2006 von f\u00fcnf ehemaligen Thomanern gegr\u00fcndete Vokal-Ensemble pr\u00e4sentiert Chors\u00e4tze von Tallis und Poulenc. Die russische Organistin Albina Gayfutdinova\u00a0 aus der Klasse von Prof. Arvid Gast, eine der f\u00fcnf MHL-Studierenden, die Monats- und Jahresstipendien erhalten, bringt Alains \u201eLitanies\u201c zu Geh\u00f6r. Der israelische Klarinettist Or Posti und die kasachische Pianistin Anastassiya Dranchuk stellen sich mit Robert Schumanns Fantasiest\u00fccken op. 73 vor. Das Klarinettentrio \u201eClamor Hospes\u201c mit Ivo und Ilja Ruf sowie Nikolai Gast pr\u00e4sentiert das St\u00fcck \u201eTrio Infernale\u201c von MHL-Professor Dieter Mack. Das Quartett \u201ePassion du Saxophon\u201c schlie\u00dflich bringt einen Rag des Zeitgenossen Jean Matitia zu Geh\u00f6r. Unter den Stipendiaten sind auch 15 junge Musiker aus Schleswig-Holstein, die sich einen Preis beim Bundeswettbewerb \u201eJugend musiziert\u201c erspielt haben. Dazu geh\u00f6ren Violinistin Frederike Gast sowie die Fl\u00f6tisten Charlotte Vera Susanna Kuffer und Theodor Squire, alle drei Sch\u00fcler am Institut f\u00fcr schulbegleitende Musikausbildung der MHL. Prof. Rico Gubler, Pr\u00e4sident der MHL, wird die jungen Musiker begr\u00fc\u00dfen, die Preise \u00fcberreicht am Ende des Konzertes Hans-J\u00f6rg Niether, Vorstandsvorsitzender der Marie-Luise Imbusch-Stiftung. Insgesamt vergab die Imbusch-Stiftung in diesem Jahr F\u00f6rdergelder in H\u00f6he von 32.000 Euro an 26 Stipendiaten. In \u00fcber 20 Jahren f\u00f6rderte sie rund 350 junge Musikerinnen und Musiker. Die Stiftung geht auf die L\u00fcbecker Kauffrau Marie-Luise Imbusch zur\u00fcck, die mit ihrem Verm\u00f6gen begabte junge Musiker f\u00f6rdern wollte. Sie verf\u00fcgte 1982, dass der Stiftungsvorstand j\u00e4hrlich die Stipendiaten aus Studierenden der MHL, Preistr\u00e4gern des Deutschen Musikrates und Preistr\u00e4gern des Bundeswettbewerbs \u201eJugend musiziert\u201c ausw\u00e4hlen solle. Aktuell geh\u00f6ren Rechtsanwalt und Notar Hans-J\u00f6rg Niether, MHL-Pr\u00e4sident Prof. Rico Gubler und Wirtschaftspr\u00fcfer Dr. Stefan Schreiber zum Vorstand.<\/p>\n<p>Der Eintritt zum Stipendiatenkonzert ist frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So, 9.11., 17 Uhr und Mo, 10.11. 20 Uhr<\/p>\n<p>\u201eFrisch vom Blech\u201c: junge Profis der MHL pr\u00e4sentieren sich in Itzehoe und Kiel in der Reihe \u201aWir in Schleswig-Holstein\u2018<\/p>\n<p>Frische Blechbl\u00e4serkl\u00e4nge pr\u00e4sentieren Studierende der Bl\u00e4serklassen der Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) am Sonntag, 9. November um 17 Uhr im Kulturhof Itzehoe und am Montag, 10. November um 20 Uhr im Kieler Opernhaus. Die Konzerte unter dem Motto \u201eFrisch vom Blech\u201c sind Teil der Konzertreihe, mit der die MHL, einzige Musikhochschule Schleswig-Holsteins, ihre Arbeit auch au\u00dferhalb ihres L\u00fcbecker Stammsitzes vorstellt.<\/p>\n<p>Zwei Bl\u00e4ser-Ensemble der MHL unter Leitung von Matthias Krebber und Michael Ranzenberg bringen in \u201eFrisch vom Blech\u201c Bl\u00e4sermusik aus mehr als vier Jahrhunderten zum Klingen.\u00a0 Moderiert von S\u00f6nke Behrens spielen die zwanzig jungen Musiker Werke von Samuel Scheidt, Johann Sebastian Bach, Benjamin Britten, Erik Morales, Paul Tanner und David Uber. Auf dem Programm steht auch Brittens festliche \u201eFanfare for St. Edmundsbury\u201c, die er f\u00fcr einen gro\u00dfen Festakt in der Kathedrale 1959 komponierte. Drei Solotrompeter stellen ihre Motive zun\u00e4chst getrennt voneinander vor. Wenn sie anschlie\u00dfend zeitgleich spielen, entsteht in der Klangmischung ein neues H\u00f6rerlebnis. Das Trompetenquintett \u201eCityscapes\u201c von Erik Morales besticht durch Melodiereichtum, gro\u00dfe Virtuosit\u00e4t und den ungew\u00f6hnlichen Einsatz der Instrumente: durch rhythmisches Schlagen auf das Mundst\u00fcck entsteht ein ungewohnter Trompetenklang. Vom zeitgen\u00f6ssischen amerikanischen Komponisten James Christensen ist \u201eParis at Rest\u201c zu h\u00f6ren. Er arbeitet als Arrangeur und Komponist f\u00fcr Disney und entlehnt seine kompositorischen Motive vielfach aus Fabelwelten und Mythen. Im abwechslungsreichen Programm fehlen auch klassische Bl\u00e4serwerke nicht: \u201eDrei \u00dcberraschungen\u201c von Johann Sebastian Bach k\u00fcndigt das Programm an. Welche St\u00fccke sich dahinter verbergen, wollen die jungen Musiker allerdings noch nicht verraten, nur soviel: \u201eDie St\u00fccke geh\u00f6ren zur Hitparade der Klassik.\u201c<\/p>\n<p>Das Konzert am Sonntag, 9. November findet um 17 Uhr im Kulturhof Itzhoe in der Dorfstra\u00dfe 4 statt. Karten f\u00fcr 13 Euro, erm\u00e4\u00dfigt 9 Euro, sind im Vorverkauf in der Itzehoer Musikalienhandlung \u201eDur und Moll\u201c (Dorfstr. 4, Telefon 04821\/799937) erh\u00e4ltlich. Am Montag, 10. November sind die jungen Musiker um 20 Uhr zu Gast im Opernhausfoyer Milchstra\u00dfe im Theater Kiel. Karten f\u00fcr 13 Euro (erm\u00e4\u00dfigt 9 Euro) sind im Vorverkauf bei den Kieler Theaterkassen im Opern- und Schauspielhaus (Rathausplatz 4 und Holtenauer Stra\u00dfe 103, Telefon 0431\/901901) erh\u00e4ltlich. Restkarten gibt es jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fr, 14.11., 20 Uhr<\/p>\n<p>Studierende treten zusammen mit NDR Chor auf<\/p>\n<p>Zum\u00a0 Abschlusskonzert eines Chorworkshops unter Leitung von Michael Gl\u00e4ser l\u00e4dt die Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) am Freitag, 14. November um 20 Uhr in den gro\u00dfen Saal ein. Rund 50 Gesangsstudierende der Musikhochschulen L\u00fcbeck und Hamburg stehen dabei mit den Profis\u00e4ngerinnen und -S\u00e4ngern des NDR Chores, einem der f\u00fchrenden deutschen Kammerch\u00f6re, zusammen auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p>Michael Gl\u00e4ser (M\u00fcnchen), einer der renommiertesten deutschen Chordirigenten und Chorleitungsprofessoren, hat mit den S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern\u00a0 A-cappella-Werke aus drei Epochen einstudiert. Unter anderem stehen St\u00fccke aus Distlers M\u00f6rike-Chorliederbuch, Mendelssohns Motette \u201eJauchzet dem Herrn alle Welt\u201c und Morten Lauridsens \u201eO Magnum Mysterium\u201c auf dem Programm. Weitere Werke erklingen von Brahms, Reger, Wolff und Gallus. Der Workshop erm\u00f6glicht Gesangsstudierenden einen Einblick in den Beruf des professionellen Chors\u00e4ngers. S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger des NDR Chors, haben Gl\u00e4ser bei der Erarbeitung des rund 45-min\u00fctigen Programms unterst\u00fctzt. Die Studierenden mussten sich wie in einem professionellen Rundfunkchor zuvor mit einem Vorsingen f\u00fcr die Teilnahme qualifizieren. Martin Hundelt, Vizepr\u00e4sident und Gesangslehrer an der MHL: \u201eEin so reiz- und anspruchsvolles Berufsfeld aus erster Hand am eigenen Leib, also mit der eigenen Stimme kennenzulernen, ist f\u00fcr unsere Studierenden eine gro\u00dfe Bereicherung&#8220;.\u00a0 Der Workshop vermittelt den Studierenden, was es bedeutet in einem professionellen Chor zu singen: sich in einen Gesamtklang zu integrieren, aufgrund der Repertoiref\u00fclle perfekt vom Blatt zu singen und bei der Artikulation der eigenen Stimme stets das gemeinsam k\u00fcnstlerische Ergebnis im Auge zu behalten. Dazu Marita Prohmann, Managerin des NDR Chores: \u201eWir wollen das Berufsbild mit seinen ganz spezifischen Anforderungen bekannter machen. Der Workshop soll auch zeigen, dass wir h\u00f6chst attraktive Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr ausgebildete Gesangssolisten zu bieten haben. Selbst das Solosingen muss bei uns niemand aufgeben!\u201c Michael Gl\u00e4ser, Professor f\u00fcr Dirigieren an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater M\u00fcnchen, ist einer der profiliertesten deutschen Chordirigenten mit gro\u00dfer Erfahrung in der musikalischen Arbeit mit jungen S\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Das Vokalprogramm wird erg\u00e4nzt vom Ensemble f\u00fcr Alte Musik der MHL unter Leitung von Prof. Hans-J\u00fcrgen Schnoor. Sie spielen Bachs Konzert f\u00fcr Oboe, Violine und Orchester c-Moll sowie \u201eDer Winter\u201c aus Vivaldis \u201eVier Jahreszeiten\u201c. Als Solisten pr\u00e4sentieren sich drei Studierende der MHL: Azadeh Maghsoodi und Juliane F\u00e4rber (Violine) sowie Valerie Colen (Oboe).<\/p>\n<p>Karten f\u00fcr 10\u00a0 und 15 Euro, erm\u00e4\u00dfigt\u00a0 5 und\u00a0 8 verkauft \u201eDie Konzertkasse\u201c im Hause Hugendubel, das LN-Pressehaus und das \u201eKlassik-Kontor\u201c. Restkarten sind an der Abendkasse in der MHL eine Stunde vor Konzertbeginn erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Di, 18.11 und Mi, 19.11.<\/p>\n<p>51. Possehl-Musikwettbewerb: 23 Studierende wetteifern um Preis<\/p>\n<p>Am Dienstag 18. und Mittwoch 19. November bietet die Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) wieder die M\u00f6glichkeit, ihre besten Studierenden im musikalischen Wettstreit zu erleben. 23 Studierende verschiedener F\u00e4cher, darunter drei Ensembles, treten dann im Gro\u00dfen Saal mit rund halbst\u00fcndigen Programmen in zwei Runden gegeneinander an.<\/p>\n<p>Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Weitere 5.000 Euro stellt die Possehl Stiftung f\u00fcr den zweiten und dritten Preis sowie f\u00fcr zwei Pr\u00e4mien zur Verf\u00fcgung.\u00a0 Zu den Juroren geh\u00f6ren in diesem Jahr als Vertreter der Possehl-Stiftung Dr. Ole Kr\u00f6nert (Vorsitz) und Prof. Inge-Susann R\u00f6mhild. Als Vertreter der MHL sitzen Pr\u00e4sident Prof. Rico Gubler sowie die Professoren Angela Firkins und Barbara Westphal in der Jury. Weitere Juroren sind die Musikredakteure J\u00fcrgen Feldhoff (L\u00fcbecker Nachrichten) und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten) sowie Prof. Gerd Uecker, Vorsitzender des Hochschulrats und ehemaliger Intendant der Semperoper Dresden.<\/p>\n<p>Beim Preistr\u00e4gerkonzert am Donnerstag, 15. Januar 2015 um 19.30 Uhr werden die Preistr\u00e4ger ihre k\u00fcnstlerischen F\u00e4higkeiten im Gro\u00dfen Saal der MHL noch einmal \u00f6ffentlich unter Beweis stellen. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an Studierende, die mindestens ein Semester an der MHL studiert haben und aufgrund ihrer \u201eBegabung, ihrer Leistungen, ihrer k\u00fcnstlerischen Aussage und ihrer Pers\u00f6nlichkeit\u201c besondere Anerkennung und F\u00f6rderung verdienen. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preistr\u00e4ger des Wettbewerbs, Preistr\u00e4ger 2013 war der Bratschist Tomek Neugebauer. Wann der Wettbewerb an beiden Tagen startet, gibt die MHL kurzfristig per Aushang bekannt. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fr, 21.11. und Sa,22.11., jeweils 17 Uhr<\/p>\n<p>&#8222;Ost trifft West&#8220; \u2013 Studierende pr\u00e4sentieren Rock- und Popsongs<\/p>\n<p>Studierende der Gesangsklassen Britta Rex und John Lehman stellen am Freitag, 21. und Samstag, 22. November jeweils um 17 Uhr im Kammermusiksaal deutsche Rock- und Popsongs vor.<\/p>\n<p>Zu h\u00f6ren sind deutsche Liedtitel, darunter auch von K\u00fcnstlern und Bands der ehemaligen DDR. St\u00fccke unter anderem von Veronika Fischer, Renft, Jule Neigel, Pohlmann, Joy Delalany, Dirk Michaelis, Ulla Meineke, Luxusl\u00e4rm, Gregor Meyle und Ina M\u00fcller werden von den Gesangsstudierenden und Instrumentalisten der MHL neu interpretiert. Darunter sind bekannte Songs wie \u201eWeil ich dich Liebe\u201c, \u201eGibt mir dein Feuer\u201c, \u201eAu Revoir\u201c, \u201eKribbeln im Bauch\u201c, \u201eStar Wars\u201c und \u201e\u00dcber Sieben Br\u00fccken musst du geh&#8217;n\u201c. Es singen Svenja Gl\u00f6ckner, Yiman Liu, Iga Osowka, Konstantin Busack, Ariane Jahn, Katharina Horst de Cuestas und Frederik Schlender. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fr, 21.11., 19.30 Uhr<\/p>\n<p>\u201eTango at its best\u201c: Raul Jaurena und Bernd Ruf gastieren mit MHL Tango-Group im Kulturforum Schwimmhalle<\/p>\n<p>Neue und klassische Tangokl\u00e4nge sind am Freitag, 21. November um 19.30 Uhr im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Pl\u00f6n zu h\u00f6ren. In der Konzertreihe \u201eWir in Schleswig-Holstein\u201c spielt die Tango-Group der Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) unter Leitung von Bernd Ruf zusammen mit dem renommierten Bandoneonisten Raul Jaurena (Montevideo).<\/p>\n<p>Auf dem Programm stehen Tango-Klassiker unter anderem von Hanibal Troilo und Osvaldo Pugliese sowie Kompositionen von Astor Piazzolla. Sieben Studierende der MHL entfachen Tango-Fieber an Violinen, Kontrabass, Fl\u00f6te, Klarinette, Piano und Bandoneon. Dass Latin Grammy Gewinner Raul Jaurena die Arrangements speziell f\u00fcr die MHL-Tango-Group angefertigt hat, garantiert einen authentischen Tango-Sound. Weiterhin pr\u00e4sentieren sich Jaurena und Ruf als Duo mit ihrem \u201eJaurena Ruf Project\u201c. Auf dem Programm stehen neben klassischen Kompositionen von Piazzolla auch neue Tangokl\u00e4nge von Jaurena.\u00a0 Das Duo spielte auf den gro\u00dfen Tango-Festivals in Montevideo und Buenos Aires, trat in New York, Tiflis, Wien und Berlin auf und wurde f\u00fcr seine Tango-CD-Produktionen mehrfach ausgezeichnet. Es pr\u00e4sentiert musikalische Geschichten rund um das Leben: poetisch und sinnlich, klangliche Gespr\u00e4che, die in ihrer Intimit\u00e4t, Eindr\u00fccklichkeit und Offenheit ber\u00fchren wollen.<\/p>\n<p>Dazu Projektleiter Bernd Ruf: \u201eAls ich vor zehn Jahren den internationalen Bandoneon-Meister Raul Jaurena an die MHL einlud, konnte niemand ahnen, wie tief sich der mitgebrachte Tango-Virus von einer zur n\u00e4chsten Studentengeneration \u00fcbertr\u00e4gt.\u201c Im Abstand von ein bis zwei Jahren begeisterte der Latin Grammy Gewinner Jaurena in einw\u00f6chigen Workshops die jungen Musiker f\u00fcr den Tango.<\/p>\n<p>Karten f\u00fcr 15 Euro, erm\u00e4\u00dfigt 10 Euro sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Schneider (L\u00fcbecker Str. 18, Telefon 04522\/789939) und in der Tourist Info (Bahnhofstra\u00dfe 5, Telefon 04522\/50950) erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So, 23.11., 17 Uhr<\/p>\n<p>Resonanzen \u2013 Musikprojekt mit schwerkranken Menschen<\/p>\n<p>Am Sonntag, 23. November l\u00e4dt die Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) um 17 Uhr zur Abschlusspr\u00e4sentation \u201eResonanzen\u201c ein. Damit findet ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Projekt \u00f6ffentliche Resonanz. Schwer erkrankte Menschen, deren Angeh\u00f6rige und in der Pflege t\u00e4tige Menschen stehen im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Beitr\u00e4ge von 30 Teilnehmern reflektieren Erinnerungen, Krankheitsverlauf und den Umgang mit der Krankheit. So wurden Texte, die die Erkrankten geschrieben haben, von Prof. Franz Danksagm\u00fcller, Professor f\u00fcr Orgel und Improvisation an der MHL\u00a0 und seinen Studierenden in Kl\u00e4nge umgesetzt. Einige der am Projekt beteiligten Personen wirken aktiv an der Auff\u00fchrung mit. Das musikalische Konzept\u00a0 haben Prof. Franz Danksagm\u00fcller und Kirchenmusikstudentin Anne Michael in Zusammenarbeit mit den Teilnehmern erarbeitet. Weitere Beitr\u00e4ge stammen von Lars Schwarze, Fabian Luchterhandt, Lauren Newton (vocalist), David Cariano Timme und Roman Schlonski (Schlagzeug). Die Stimmk\u00fcnstlerin Lauren Newton kommentiert und erweitert die von den Teilnehmern erzeugten Kl\u00e4nge.<\/p>\n<p>Das Publikum erwartet eine Kombination aus Konzert, Ausstellung und Videoinstallationen. Dazu Projektleiter Prof. Franz Danksagm\u00fcller: \u201eMenschen in dieser Situation sind mit den wesentlichen Fragen des Lebens konfrontiert. Die daraus entstandenen Erkenntnisse und Einsichten sind der Ausgangspunkt f\u00fcr unser Projekt. Ein Ziel ist es, sie einer breiteren \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen.\u201c Die Beitr\u00e4ge zu diesem Projekt entstanden in vielen Gespr\u00e4chen, die im vergangenen Jahr mit Betroffenen gef\u00fchrt wurden. Eine Besonderheit werden sogenannte Sonifikationen von Laborwerten und Krankendaten sein. Dabei werden Tabellen entweder als Partituren verwendet oder die Messwerte in Kl\u00e4nge umgewandelt. Die Videointerviews der Teilnehmer gew\u00e4hren einen tiefen Einblick in ihr Leben und ihren pers\u00f6nlichen Umgang mit der Krankheit. Der aus den Teilnehmern gebildete Chor unter Leitung von Kirchenmusikstudentin Anne Michael thematisiert nicht nur die mit der Erkrankung verbundenen Emotionen, sondern steht auch f\u00fcr den Zusammenhalt der Betroffenen.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wird das Projekt es von \u00c4rzten und Therapeuten des Palliativnetzwerks Travebogen, der Uniklinik, der Sana Kliniken, der Caritas, der Muschel in Bad Segeberg und dem Friedrich Ebert Krankenhaus in Neum\u00fcnster. Der Eintritt zu \u201eResonanzen\u201c ist frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mi, 26.11., 18 Uhr<\/p>\n<p>Von der Klaviervirtuosenausbildung zum Lehramt in Musik und Latein \u2013 neuer Vortrag der F\u00f6rderergesellschaft<\/p>\n<p>Am Mittwoch, 26. November l\u00e4dt die F\u00f6rderergesellschaft der Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) um 18 Uhr im H\u00f6rsaal der Holstentorhalle zu einem weiteren Vortrag ein. Referent ist diesmal Christian Reisser, Konzertpianist und Lehrer an der Lauenburgischen Gelehrtenschule in Ratzeburg.<\/p>\n<p>Im Vortrag wird er von seinem pers\u00f6nlichen Weg \u201eVon der Konzertpianistenausbildung zum Lehramt in Musik und Latein\u201c berichten. Reisser hat an der Musikhochschule L\u00fcbeck bei Prof. James Tocco Klavier studiert und die Pr\u00fcfungen bis zum Solistenexamen mit gro\u00dfem Erfolg absolviert. Mit einem anschlie\u00dfenden Zweitstudium der lateinischen Sprache hat er dann jedoch einen anderen Berufsweg eingeschlagen und ist nun als Studienrat f\u00fcr Musik und Latein am Gymnasium in Ratzeburg t\u00e4tig. Dem Konzertbetrieb hat er sich inzwischen wieder zugewendet und tritt in Deutschland und in seiner \u00f6sterreichischen Heimat, unter anderem in Wien, als Pianist auf. So wird er am 16. November eine Konzertmatinee im L\u00fcbecker Kolosseum geben. Christian Reissers Vortrag wendet sich nicht nur an ein musikalisch interessiertes Laienpublikum, sondern in besonderer Weise auch an Lehrende und Studierende. Er wird einen R\u00fcckblick auf seine Studienzeit und seine Ausbildung werfen aus pers\u00f6nlicher Erfahrung ebenso spannende wie realistische Ausblicke auf die sehr verschiedenen Berufsperspektiven und Lebensentw\u00fcrfe eines Musikers bieten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die M\u00f6glichkeit zu Fragen und zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mi, 26.11., 19 Uhr<\/p>\n<p>Themenabend zu Felix Mendelssohn in der Villa Eschenburg<\/p>\n<p>Am Mittwoch, 26. November, l\u00e4dt die Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) um 19 Uhr zu einem Themenabend mit Werken von Felix Mendelssohn in die Villa Eschenburg ein.<\/p>\n<p>Es spielen der Cellist Ulf Tischbirek und der Pianist Konrad Elser, beide Professoren an der MHL. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL moderiert das Konzert und f\u00fchrt im Anschluss durch die aktuelle Ausstellung \u201eKonstellationen. Felix Mendelssohn und Johannes Brahms\u201c.<\/p>\n<p>Auf dem Konzertprogramm steht die Violoncellosonate B-Dur op. 45, \u00fcber die Robert Schumann 1838\u00a0 in der Neuen Zeitschrift f\u00fcr Musik begeistert schrieb: \u201eDie Sonate ist reinste, durch sich selbst g\u00fcltigste Musik, eine Sonate, wie sie irgend je aus gro\u00dfen K\u00fcnstlerh\u00e4nden hervor-gegangen, im Besonderen wenn man will, eine Sonate f\u00fcr feinste Familienzirkel, am besten etwa nach einigen Goethe\u2019schen oder Lord Byron\u2019schen Gedichten zu genie\u00dfen\u201c. Sie ist nicht das einzige Werk dieser Besetzung, das aus der Feder des gro\u00dfen Hamburgers in der Villa Eschenburg erklingt. Passend zur aktuellen Ausstellung stellen Ulf Tischbirek und Konrad Elser weitere Duos f\u00fcr Violoncello und Klavier von Mendelssohn vor: die Sonate D-Dur op. 58, die \u201eVariations concertantes\u201c op. 17 und das \u201eLied ohne Worte\u201c D-Dur op. 109.<\/p>\n<p>Karten f\u00fcr 8, erm\u00e4\u00dfigt 5 Euro sind im Vorverkauf ausschlie\u00dflich bei der Konzertkasse (im Hause Hugendubel) erh\u00e4ltlich. Restkarten gibt es ab 18 Uhr an der Abendkasse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fr, 28.11., 20 Uhr<\/p>\n<p>\u201eJunge K\u00fcnstler live\u201c: Nachwuchsf\u00f6rderung mit dem Mikrofon<\/p>\n<p>Am Freitag, 28. November um 20 Uhr hei\u00dft es aus dem Gro\u00dfen Saal der Musikhoch-schule L\u00fcbeck (MHL) wieder: \u201eStart \u2013 Junge K\u00fcnstler live\u201c. In der von NDR Kultur live \u00fcbertragenen Radiosendung pr\u00e4sentieren sich herausragende Studierende aller Aus-bildungsbereiche der MHL, moderiert von Eva Schramm und Kamilla Kaiser.<\/p>\n<p>NDR Kultur stellt die derzeit besten Musikstudierenden L\u00fcbecks vor und wirft dabei einen Blick in die verschiedenen Ausbildungsbereiche der MHL. Solobeitr\u00e4ge, Kammermusik, Alte Musik, Oper und Operette stehen auf dem Programm. Unter anderem wird sich das Ensemble f\u00fcr Alte Musik unter Leitung von Prof. Hans-J\u00fcrgen Schnoor mit Bachs drittem Brandenburgischen Konzert pr\u00e4sentieren. Gesangsstudierende stellen Ausz\u00fcge aus Lortzings Oper \u201eDer Wildsch\u00fctz\u201c und Offenbachs Operette \u201eDie Insel Tulipatan\u201c vor, die im Rahmen der Musiktheaterszenen im Januar 2015 auf dem Spielplan stehen. Zu Gast ist auch die Pianistin, Komponistin und Klangk\u00fcnstlerin Ulrike Haage. Die Grenzg\u00e4ngerin geh\u00f6rt zu den vielseitigsten K\u00fcnstlerinnen in Deutschland und wurde unter anderem mit dem Deutschen Jazzpreis, dem H\u00f6rspielpreis der Kriegsblinden, dem Prix Italia und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Mit der Sendereihe \u201eStart \u2013 Junge K\u00fcnstler live\u201c stellt das Radioprogramm NDR Kultur des Norddeutschen Rundfunks herausragende Studierende der norddeutschen Musikhochschulen in L\u00fcbeck, Rostock, Hannover und Hamburg vor. Die Sendung erm\u00f6glicht es jungen Talenten,\u00a0 sich einer breiten H\u00f6rerschaft zu pr\u00e4sentieren und Mikrofonerfahrungen zu sammeln. Ein Live-Auftritt bei \u201eStart\u201c ist begehrt: Nur k\u00fcnstlerisch weit fortgeschrittene Studierende werden von ihren Professoren ausgew\u00e4hlt und auf die \u201eStart\u201c-B\u00fchne geschickt. Karten sind im Vorverkauf bei der Konzertkasse Weiland f\u00fcr 8 Euro, f\u00fcr Inhaber der NDR Kultur Karte f\u00fcr 6,40 Euro erh\u00e4ltlich, erm\u00e4\u00dfigte Karten f\u00fcr 4 Euro gibt es ausschlie\u00dflich an der Abendkasse. Die Live-\u00dcbertragung beginnt um 20 Uhr, weshalb Publikum nur bis 19.55 Uhr eingelassen werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>MHL-Kirchenmusiker erh\u00e4lt Kompositionsauftrag von Londoner Temple Church<\/p>\n<p>Unter dem Titel \u201eThe winter of the world\u201c widmet die Londoner Temple Church am 11. November, dem Jahrestag des Waffenstillstands, einen\u00a0 ganzen Konzertabend den Ein-dr\u00fccken und Berichten des Ersten Weltkrieges. Im Mittelpunkt\u00a0 steht die Urauff\u00fchrung eines Werkes, das zwei junge Komponisten als Auftragswerk geschrieben haben, da-runter ein Kirchenmusikstudent der MHL.<\/p>\n<p>Die Temple Church in London, bekannt durch die Grabmale der Tempelritter oder als Dreh- und Handlungsort von Dan Browns \u201eThe Da Vinci Code \u2013 Sakrileg\u201c, hat den Jahrestag des Waffenstillstandes\u00a0 am Ende des Ersten Weltkrieges 1918 zum Anlass genommen, eine Auftragskomposition an zwei junge Komponisten zu vergeben: den Briten Gareth Treseder und den Deutschen Lars Schwarze, MHL-Student der Kirchenmusik im f\u00fcnften Semester. Dabei war es ihr besonders wichtig, dass die gemeinschaftliche musikalische Zusammenarbeit der beiden jungen Komponisten mit der Symbolkraft der Vers\u00f6hnung nach au\u00dfen strahlt. So haben sie in Absprache mit Roger Sayer, Musikdirektor der Temple Church, jeweils zwei Verse von Martin Luthers bekanntem Kirchenlied \u201eEin feste Burg\u201c vertont, das mit seinem unersch\u00fctterlichen Bekenntnis zu Gott eine geeignete Text- und Melodiegrundlage war. Mit der Besetzung f\u00fcr Knabenstimmen, Orgel und Bariton Solo steht die entstandene rund f\u00fcnfzehnmin\u00fctige Komposition ganz in der Tradition der englischen Kirchenmusik. F\u00fcr Lars Schwarze ist der Kompositionsauftrag das erste Projekt im neuen Kirchenmusikprofil \u201eImprovisation, Komposition und Neue Medien\u201c, das\u00a0 Franz Danksagm\u00fcller, Professor f\u00fcr Orgel und Improvisation, 2014 an der MHL etabliert hat. F\u00fcr den 23-J\u00e4hrigen Schwarze, der seit Oktober 2012 in L\u00fcbeck Orgel bei Prof. Arvid Gast und Improvisation bei Prof. Franz Danksagm\u00fcller studiert, bedeutet das Projekt die Chance, sich international auszuprobieren und zu profilieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neue Publikation der MHL: \u201eStunde Null&#8220; \u2013 zur Musik um 1945<\/p>\n<p>Prof. Dr. Volker Scherliess, langj\u00e4hriger Dozent f\u00fcr Musikwissenschaft an der MHL, hat eine neue Publikation vorgelegt: \u201eStunde Null&#8220; \u2013 zur Musik um 1945. Sie geht auf ein Symposium der Gesellschaft f\u00fcr Musikforschung zur\u00fcck, das bereits 2003 in L\u00fcbeck stattfand und enth\u00e4lt dar\u00fcber hinaus einige weitere Beitr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Die Aufs\u00e4tze besch\u00e4ftigen sich mit der musikalischen Situation zurzeit von Kriegsende und Wiederaufbau. Enthalten sind einerseits allgemeine\u00a0 Aspekte zum \u00dcbergang und Neubeginn in Ost- und Westdeutschland, andererseits Spezialuntersuchungen zu Paul Hindemith, Eduard Erdmann, Bernd Alois Zimmermann und zum jungen Henze. Besonderes Gewicht kommt drei Berichten von Zeitzeugen zu: dem Er\u00f6ffnungsvortrag von Peter Wapnewski, den autobiografischen Darstellungen des Frankfurter Musikhistorikers Peter Cahn sowie denen Walter Levins, langj\u00e4hriger Primarius des Lasalle Quartetts und L\u00fcbecker Kammermusik-Lehrer. Der Band enth\u00e4lt auch einen Beitrag von Christoph Flamm, seit diesem Semester Professor f\u00fcr Musikwissenschaft an der MHL. Er ist im B\u00e4renreiter-Verlag erschienen, umfasst 249 Seiten und kostet 39,95 Euro (ISBN 978-3-7618-2128-2). Bei gro\u00dfen Veranstaltungen ist er auch am Infostand im Konzertfoyer der MHL erh\u00e4ltlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Klarinettist Krzysztof Grzybowski erh\u00e4lt den diesj\u00e4hrigen Kiwanis-Preis. Im Preistr\u00e4gerkonzert am Freitag, 7. 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