{"id":155253,"date":"2014-10-22T23:29:48","date_gmt":"2014-10-22T23:29:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2014\/10\/fw-od-ein-bisschen-sesam-oeffne-dichneue-feuerwache-in-stapelfeld-funktioniert-ohne-schloss-und-schluessel-3\/"},"modified":"2014-10-22T23:29:48","modified_gmt":"2014-10-22T23:29:48","slug":"fw-od-ein-bisschen-sesam-oeffne-dichneue-feuerwache-in-stapelfeld-funktioniert-ohne-schloss-und-schluessel-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fw-od-ein-bisschen-sesam-oeffne-dichneue-feuerwache-in-stapelfeld-funktioniert-ohne-schloss-und-schluessel-3\/","title":{"rendered":"FW-OD: Ein bisschen &#8222;Sesam-\u00f6ffne-dich&#8220;:\nNeue Feuerwache in Stapelfeld funktioniert ohne Schloss und Schl\u00fcssel"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Ein modernes, sehr funktionales Geb\u00e4ude mit hocheffizienter W\u00e4rmed\u00e4mmung und Heizung sowie fortschrittlicher Haus- und Sicherheitstechnik: Das neue Feuerwehrhaus in Stapelfeld.\n(Foto: KFV Stormarn\/O. Heydasch)\" src=\"http:\/\/www.presseportal.de\/bild\/300896-preview-pressemitteilung-einweihungfeuerwehrhausstapelfeldoktober2014054.jpg\" \/><\/p>\n<p>Travenbr\u00fcck (ots) &#8211;      Es ist vollbracht! Die neue Stapelfelder Feuerwache mit dem  nebenan liegenden Bauhof ist fertiggestellt und wurde dieser Tage  feierlich eingeweiht. Das neue Feuerwehrhaus an der Hauptstra\u00dfe,  am  \u00f6stlichen Ortsrand von  Stapelfeld (Stormarn),zeigt was in ihm  steckt.<!--more--> Es ist das Ergebnis einer ausgewogenen, funktionalen und  kostenbewussten Planung und Realisierung, zukunftsf\u00e4hig und  energetisch vorbildlich. &#8222;Unser Ziel bei Planung und Ausf\u00fchrung war  Gestaltung, Funktion und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen&#8220;,  sagte B\u00fcrgermeister J\u00fcrgen Westphal. &#8220; An einigen Stellen mussten  allerdings Kompromisse gefunden werden. Nicht alles was gut und  w\u00fcnschenswert  w\u00e4re, konnte auch realisiert werden.&#8220; Das alte  Feuerwehrhaus in der Stra\u00dfe &#8222;Hinter der Schule&#8220;,  1980 in Betrieb  genommen und damals von einer gro\u00dfen Boulevard-Zeitung als das  sch\u00f6nste  &#8222;Spritzenhaus der Republik&#8220; betitelt, gen\u00fcgte den  feuerwehrspezifischen Anforderungen nicht mehr, da sich Aufgaben,  Organisation und Ausstattung der Feuerwehren im Lauf der Jahrzehnte  deutlich gewandelt haben. Da das gleiche auch f\u00fcr den von der  Struktur her sehr einfachen Bauhof &#8211; ohne Heizung und flie\u00dfend Wasser &#8211; galt, entschloss sich die Gemeinde f\u00fcr den kombinierten Neubau  Feuerwehr\/Bauhof und nahm f\u00fcr dessen Realisierung sehr viel Geld in  die Hand. Die Planungen f\u00fcr das Geb\u00e4ude begannen 2012. Vor der  eigentlichen Ausf\u00fchrungsplanung wurde mit viel Verve \u00fcber viele   Entscheidungen in Detailfragen &#8211; von der Beschaffenheit der Fu\u00dfb\u00f6den  bis hin zur Farbwahl &#8211;   gerungen.  Und dann dauerte die Realisierung des Neubaus,  vom Spatenstich im Herbst 2013 bis zur \u00dcbergabe, nur  ein Jahr. &#8222;Mit rund 1,95 Millionen Euro ist das Projekt nur  geringf\u00fcgig teurer geworden als geplant&#8220;, freute sich Architekt  Thomas Miegel-Kayser. Bei Planung und Bau wurden insbesondere auch  die neuen DIN-Normen und Vorschriften der Feuerwehr-Unfallkasse  (HFUK) ber\u00fccksichtigt, sagte Miegel-Kayser. Auf einer 5000  Quadratmeter gro\u00dfen Fl\u00e4che eines ehemaligen Rapsfeldes entstand ein  moderner, fast barrierefreier  Zweckbau aus Betonfertigteilen und  Ingenieurholzbau mit rund 1100 Quadratmetern Nutz- und Technikfl\u00e4che. Ausgestattet  mit hocheffizienter Heizung und W\u00e4rmed\u00e4mmung und einer  sehr fortschrittlichen Haus- und Sicherungstechnik. Schl\u00fcssel  ben\u00f6tigt man f\u00fcr das Feuerwehrhaus nicht mehr, da der Zugang ins  Geb\u00e4ude und in alle R\u00e4umen nur noch \u00fcber Fingerscanner m\u00f6glich ist.  Die Ausbaugewerke der miteinander verbundenen Geb\u00e4udeteile, von denen 700 Quadratmeter auf das Feuerwehrhaus und 400 Quadratmeter  auf den  Bauhof entfallen, sind aus energiespezifischen Gr\u00fcnden stark ged\u00e4mmt. Die 280 Quadratmeter gro\u00dfe und bis f\u00fcnf Meter hohe Fahrzeughalle der  Feuerwehr  (Bauhof 280 Quadratmeter) verf\u00fcgt \u00fcber drei vier Meter  hohe und f\u00fcnf Meter breite Tore (Bauhof zwei Tore),  der Hallenboden  ist mit einem Belag der h\u00f6chsten Rutschfestigkeitsstufe &#8222;R12&#8220;   ausgestattet. Die Einsatzfahrzeuge werden w\u00e4hrend der Standzeiten  \u00fcber Energieblocks mit Strom und Druckluft versorgt. In der Halle  gibt es eine moderne Abgas-Absaugung, die es erlaubt die  L\u00f6schfahrzeuge auch innerhalb des Geb\u00e4udes warmlaufen zu lassen, eine Stiefel-Reinigungsanlage und eine gut ausger\u00fcstete Werkstatt mit  hohem Industriestandard. Im Alarmfall erreichen die Helfer  Fahrzeughalle und Umkleiden \u00fcber einen Seiteneingang. Alle R\u00e4ume am  Alarm-Weg haben eine H\u00f6he von 2,25 Meter und T\u00fcrbreiten von \u00fcber  einem Meter. So k\u00f6nnen sich die Helfer auch in  ihrer  Feuerwehr-Schutzbekleidung gut bewegen und bequem die  Einsatzfahrzeuge erreichen. Auch das entspr\u00e4che den Vorgaben der  Feuerwehr-Unfallkasse, erkl\u00e4rte  Miegel-Kayser. Im  Obergeschoss des  Geb\u00e4udes befinden sich Bereitschafts- und Schulungsr\u00e4ume mit  modernster Multimedia-Ausstattung. In den 80 Quadratmeter gro\u00dfen  Schulungsraum, der f\u00fcr Ausbildungsvorhaben und Zusammenk\u00fcnfte  konzipiert wurde, ist eine zweckm\u00e4\u00dfige Teek\u00fcche intregiert. Hier  werden sich k\u00fcnftig auch  die Musiker des Feuerwehr-Musikzuges   Braak-Stapelfeld zu ihren gemeinsamen \u00dcbungsabenden treffen. Einen  Raum f\u00fcr ihre empfindlichen Instrumente gibt  es in dem Neubau  nat\u00fcrlich auch. Das Highlight d\u00fcrfte jedoch das Energiekonzept der  Temperierung des Geb\u00e4udes  sein. &#8222;Nur ein Fernw\u00e4rmeanschluss ist  ausreichend um in der Grundlage zu temperieren&#8220;, erkl\u00e4rte  Miegel-Kayser und berichtet stolz, dass der Neubau  mit dem  zukunftsweisenden Konzept nur wenig mehr Energie ben\u00f6tigt als ein  gr\u00f6\u00dferes Einfamilienhaus. So wird die Temperatur in den Hallen  durch elektronische Regelung auf konstant sieben Grad gehalten; die in den  Aufenthaltsr\u00e4umen und Umkleiden auf 14 Grad. Im Einsatz- oder  Bedarfsfall kann die Temperatur auf Knopfdruck rasch hochgefahren  werden. So kann beispielsweise \u00fcbersch\u00fcssige W\u00e4rme aus dem Schulungs- und Bereitschaftsraum auch f\u00fcr die Erw\u00e4rmung der Fahrzeughalle  genutzt werden. Nach den Worten des Architekten sinkt der  Energieverbrauch mit diesem Konzept pro Quadratmeter auf ein Viertel  dessen, was vorher \u00fcblich war. &#8222;Wir werden die neue Wache mit gro\u00dfer  Freude beziehen und unsere Arbeit mit Leidenschaft fortsetzen&#8220;, sagte der Stapelfelder Wehrf\u00fchrer Markus Klaus und k\u00fcndigte an, dass  Fahrzeuge und Ger\u00e4t bereits zur neuen Wache verlegt werden. Die Wehr  wird sich endg\u00fcltig ab dem 25. Oktober vom neuen Standort  &#8222;einsatzbereit melden&#8220;, so Klaus. Was geschieht nun mit dem alten  Feuerwehrhaus? Dar\u00fcber sollen die Stapelfelder B\u00fcrger mitentscheiden. Die Gemeinde hat dazu bereits einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben.     R\u00fcckfragen bitte an:  Kreisfeuerwehrverband Stormarn Otto Heydasch Telefon: 0177 677 31 78 E-Mail: Otto.Heydasch@kfv-stormarn.de<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/polizeipresse\/pm\/68032\/2861670\/fw-od-ein-bisschen-sesam-oeffne-dich-neue-feuerwache-in-stapelfeld-funktioniert-ohne-schloss-und\/api\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Travenbr\u00fcck (ots) &#8211; Es ist vollbracht! 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