{"id":156682,"date":"2014-12-08T11:00:00","date_gmt":"2014-12-08T11:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2014\/12\/bka-deutscher-viktimisierungssurvey-2012-bka-und-mpi-freiburg-veroeffentlichen-studie-zur-sicherheitslage-in-deutschland\/"},"modified":"2014-12-08T11:00:00","modified_gmt":"2014-12-08T11:00:00","slug":"bka-deutscher-viktimisierungssurvey-2012-bka-und-mpi-freiburg-veroeffentlichen-studie-zur-sicherheitslage-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bka-deutscher-viktimisierungssurvey-2012-bka-und-mpi-freiburg-veroeffentlichen-studie-zur-sicherheitslage-in-deutschland\/","title":{"rendered":"BKA: &#8222;Deutscher Viktimisierungssurvey 2012&#8220; &#8211; BKA und MPI Freiburg ver\u00f6ffentlichen Studie zur Sicherheitslage in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Wie h\u00e4ufig werden B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in  Deutschland Opfer von Diebstahl, Raub, K\u00f6rperverletzung und anderen  Delikten? Wie sicher f\u00fchlen sie sich in ihrer Umgebung und wie  zufrieden sind sie mit der Arbeit der deutschen Polizei?<!--more-->     Mit diesen und \u00e4hnlichen Fragen befasst sich der &#8222;Deutsche  Viktimisierungssurvey 2012&#8220; &#8211; eine gemeinsam vom Bundeskriminalamt  (BKA) und dem Max-Planck-Institut (MPI) f\u00fcr ausl\u00e4ndisches und  internationales Strafrecht in Freiburg durchgef\u00fchrte Studie.     Grundlage dieses Projektes bildet die bislang gr\u00f6\u00dfte in  Deutschland durchgef\u00fchrte Opferbefragung. Rund 35.000 Personen gaben  Auskunft zu ihren Erfahrungen als Opfer von Kriminalit\u00e4t, zu ihrem  Sicherheitsempfinden und ihren kriminalit\u00e4tsbezogenen Einstellungen.     Der &#8222;Deutsche Viktimisierungssurvey&#8220; soll die Polizeiliche  Kriminalstatistik (PKS) &#8211; die nur die polizeilich registrierte  Kriminalit\u00e4t (Hellfeld) abbildet &#8211; als Grundlage f\u00fcr eine Bewertung  der Kriminalit\u00e4tslage in Deutschland erg\u00e4nzen. Hierf\u00fcr befasst sich  die Studie auch mit Themen, die in der PKS nicht enthalten sind &#8211;  etwa der Zufriedenheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mit der Polizei  oder dem Vertrauen und der Hilfsbereitschaft innerhalb eines  Wohngebietes.     Der nun vorliegende Bericht stellt die zentralen Befunde der  Studie vor und bietet einen umfassenden Blick auf das  Sicherheitsempfinden der Bev\u00f6lkerung in Deutschland sowie  Ansatzpunkte f\u00fcr k\u00fcnftige Pr\u00e4ventionsarbeit.     Die Studie kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen:     &#8211; Abh\u00e4ngig vom jeweiligen Delikt halten es 3 bis 5 Prozent der       Befragten f\u00fcr wahrscheinlich, in naher Zukunft Opfer       beispielsweise einer K\u00f6rperverletzung, eines Einbruchs oder       Raubes zu werden. Allerdings variiert das Sicherheitsgef\u00fchl nach      Personengruppe und Wohnlage.     &#8211; Frauen und \u00e4ltere Menschen f\u00fcrchten sich st\u00e4rker vor       Kriminalit\u00e4t als andere Personengruppen. Zudem haben       Opfererfahrungen einen starken Einfluss auf die Risikobewertung.      Einbruchsopfer etwa bewerten das Risiko eines nochmaligen       Einbruchs in ihrer Wohnung sieben Mal h\u00f6her als Personen, die       bisher nicht von einem Einbruch betroffen waren. Zugleich erh\u00f6ht      das Einbruchserlebnis wie kein anderes Delikt die Furcht, auch       Opfer anderer Straftaten wie K\u00f6rperverletzung, Raub und       sexueller Bel\u00e4stigung zu werden.     &#8211; Bewohner von St\u00e4dten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern sind am       st\u00e4rksten von allgemeiner Kriminalit\u00e4tsfurcht betroffen. Die       Furcht vor Raub\u00fcberf\u00e4llen und Wohnungseinbr\u00fcchen steigt mit       zunehmender Gr\u00f6\u00dfe des Wohnortes an.     &#8211; Der Anteil der Opfererlebnisse, die bei der Polizei zur Anzeige       gebracht werden, variiert je nach Delikt mitunter erheblich:       Beim Kraftwagendiebstahl sind es rund 99 Prozent der F\u00e4lle, beim      Wohnungseinbruch etwa 88 Prozent der vollendeten und 58 Prozent       der versuchten Taten, beim Waren- und Dienstleistungsbetrug       hingegen nur rund 9 Prozent.     &#8211; Bei den Opfererlebnissen stehen insbesondere Betrugsdelikte wie       der Waren- und Dienstleistungsbetrug im Vordergrund, aber auch       K\u00f6rperverletzungsdelikte.     &#8211; 87 Prozent der Befragten haben ein hohes Vertrauen in die       Polizei und deren Arbeit bei der Verbrechensbek\u00e4mpfung.     Die gesamte Studie &#8222;Der Deutsche Viktimisierungssurvey 2012  einschlie\u00dflich aller Ergebnisse steht unter www.bka.de sowie unter  www.mpicc.de zur Einsicht und zum Download zur Verf\u00fcgung.     Kontakt: F\u00fcr weiterf\u00fchrende Informationen zu den Themen  &#8222;Opfererlebnisse&#8220; und &#8222;Einstellungen zur Polizei&#8220; k\u00f6nnen Sie sich an  das Bundeskriminalamt, Pressestelle (Pressestelle@bka.bund.de, Tel.  0611-55-13083), wenden.     F\u00fcr Informationen zu den Themen &#8222;Sicherheitsgef\u00fchl&#8220; und  &#8222;Kriminalit\u00e4tsfurcht&#8220; wenden Sie sich bitte an das  Max-Planck-Institut in Freiburg (presse@mpicc.de), Frau Dr. Dina  Hummelsheim (Tel. 0761-7081-344), oder Frau Andrea Keller  (0761-7081-273).     R\u00fcckfragen bitte an:  Bundeskriminalamt Pressestelle   Telefon: 0611-551 3083 Fax: 0611-551 2323 www.bka.de<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/polizeipresse\/pm\/7\/2900107\/bka-deutscher-viktimisierungssurvey-2012-bka-und-mpi-freiburg-veroeffentlichen-studie-zur\/api\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Wie h\u00e4ufig werden B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Deutschland Opfer von Diebstahl, Raub, K\u00f6rperverletzung und anderen Delikten? 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