{"id":15680,"date":"2010-05-21T15:48:46","date_gmt":"2010-05-21T13:48:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=15680"},"modified":"2010-05-21T15:48:46","modified_gmt":"2010-05-21T13:48:46","slug":"facebook-und-co-geben-private-daten-an-werbekunden-wall-street-journal-ortet-nachsten-datenschutzskandal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/facebook-und-co-geben-private-daten-an-werbekunden-wall-street-journal-ortet-nachsten-datenschutzskandal\/","title":{"rendered":"Facebook und Co geben private Daten an Werbekunden &#8211; Wall Street Journal ortet n\u00e4chsten Datenschutzskandal"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"border: 0pt none;\" src=\"http:\/\/img.pte.at\/\/lowrespics\/1274431090i27773.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" align=\"middle\" \/>Datenschutzskandal  oder Missverst\u00e4ndnis? (Foto: pixelio.de\/jenpix.de)New York (pte\/21.05.2010\/10:40) &#8211;<\/p>\n<p><!-- LIVING AD - VIDEOADD CONTENT START \/\/-->Facebook, MySpace und andere soziale Netzwerke sollen sensible  Nutzerdaten an Werbekunden weitergegeben haben. Entgegen den Richtlinien  und Beteuerungen seitens der Plattformbetreiber wurden laut einem  Bericht des Wall Street Journal pers\u00f6nliche Informationen ohne  Zustimmung der User versendet. Die Daten sollen ein genaues  Identifizieren der Personen erm\u00f6glichen.<!--more-->Die Informationen gingen an Werbekunden wie Googles DoubleClick  und Yahoos Right Media und sollen sowohl Nutzernamen, Wohnort, Alter und  Beruf umfasst haben. Die Weitergabe sei dann passiert, wenn Nutzer in  den sozialen Netzwerken auf Anzeigen klickten. Google und Yahoo beteuern  jedoch, keine solchen Daten zu haben oder zu benutzen.<\/p>\n<p><strong>Zwischen  Skandal und Missverst\u00e4ndnis<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem WSJ-Bericht wird nun  diskutiert, ob es sich tats\u00e4chlich um einen gro\u00dfen Skandal oder nur um  ein Missverst\u00e4ndnis handelt. An sich werden den Werbern jedes Mal, wenn  ein Nutzer auf einen Link klickt, die URLs angezeigt, von wo aus der  Nutzer zugegriffen hat. Im aktuellen Fall sollen aber weit mehr Daten  als \u00fcblich mitversendet worden sein. Offen ist, ob die Weitergabe  m\u00f6glicherweise auch unabsichtlich geschah.<\/p>\n<p>&#8222;Facebook gibt keine  Nutzerdaten weiter&#8220;, betont eine Sprecherin der Plattform gegen\u00fcber  pressetext. Laut dem WSJ-Bericht gab es jedoch zumindest ein teilweises  Eingest\u00e4ndnis der betroffenen Social Networks, dass hier sensible  Informationen an Dritte gelangt sind. Denn die Plattformen sollen nach  dem Aufkommen der Vorw\u00fcrfe den Code f\u00fcr die Daten\u00fcbermittlung ge\u00e4ndert  haben. Neben Facebook und MySpace wurden auch Seiten wie Digg und  LiveJournal als Datens\u00fcnder kritisiert.<\/p>\n<p><strong>Facebook am Pranger<\/strong><\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig  davon, in wie vielen F\u00e4llen &#8211; ob unabsichtlich oder bewusst &#8211; die  Informationen nach Au\u00dfen gelangten, steht Facebook neuerlich am  st\u00e4rksten unter Druck. Einerseits sollen \u00fcber die Seite noch mehr  pers\u00f6nliche Daten mitgeliefert worden sein als bei anderen Portalen,  andererseits ist Facebook derzeit ohnehin geh\u00f6rig unter Beschuss. Der  vom WSJ geortete Skandal kommt demnach zu einem \u00e4u\u00dferst ung\u00fcnstigen  Zeitpunkt f\u00fcr das popul\u00e4re Netzwerk.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datenschutzskandal oder Missverst\u00e4ndnis? 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