{"id":160796,"date":"2015-01-10T11:00:14","date_gmt":"2015-01-10T10:00:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=160796"},"modified":"2015-01-10T11:00:14","modified_gmt":"2015-01-10T10:00:14","slug":"ihk-zu-luebeck-wirtschaft-startet-optimistisch-ins-neue-jahr-konjunkturklimaindex-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/ihk-zu-luebeck-wirtschaft-startet-optimistisch-ins-neue-jahr-konjunkturklimaindex-gestiegen\/","title":{"rendered":"IHK zu L\u00fcbeck: Wirtschaft startet optimistisch ins neue Jahr \u2013 Konjunkturklimaindex gestiegen"},"content":{"rendered":"<p>Die Stimmung der Wirtschaft im HanseBelt ist gut: Der Anstieg des IHK-Konjunkturklimaindex auf 125,1 Punkte belegt die positive Stimmung. Mit mehr Service und Beratungsangeboten will die IHK zu L\u00fcbeck ihre Mitglieder passgenauer unterst\u00fctzen. Die Mitgliedsunternehmen sind aufgerufen, Ende des Jahres ihre neue Vollversammlung zu w\u00e4hlen.<!--more--><\/p>\n<p>Der erneute Anstieg des Industrieumsatzes in Schleswig-Holstein, die erh\u00f6hte Binnennachfrage, das Weihnachtsgesch\u00e4ft auf hohem Niveau und der ungeahnte Touristenansturm auf die Ostseek\u00fcste haben der Wirtschaft im Bezirk der IHK zu L\u00fcbeck einen guten Start in das neue Jahr beschert. Ebenfalls g\u00fcnstig auf die gesch\u00e4ftliche Lage der Unternehmen wirkten sich das weltweite Anziehen der Konjunktur aufgrund des sinkenden \u00d6lpreises und positive Daten vom Arbeitsmarkt aus. \u201eTrotzdem ist die Lage in der Wirtschaft angespannt. Die wirtschaftliche Schieflage Russlands, deren weiterreichende Folgen heute noch nicht absehbar sind, wirkt sich belastend auf den exportstarken industriellen Mittelstand im IHK-Bezirk aus. Hinzu kommen \u00e4u\u00dfere Faktoren wie die Ukraine-Krise, die Kriege im Nahen Osten und die wieder aktuellen Probleme im Euroraum. Auch die Rente mit 63, die Auswirkungen des Mindestlohnes und die mangelnde Rechtssicherheit bei der Erbschaftssteuer lasten wie Blei auf dem Mittelstand\u201c, sagte Friederike C. K\u00fchn, Pr\u00e4ses der IHK zu L\u00fcbeck. Gemeinsam mit IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lars Sch\u00f6ning und seinem Stellvertreter Nils Thoralf Jarck zog K\u00fchn in der IHK-Jahrespressekonferenz eine Bilanz des zu Ende gegangenen Jahres und gab einen Ausblick auf 2015.<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen endlich wegkommen von einem ideologisch motivierten Reformgeist zu echter, auf Langfristigkeit und vor allem volkswirtschaftlichen Nutzen angelegter Gestaltung\u201c, mahnte die Pr\u00e4ses. Die Unsicherheiten bei der Erbschaftssteuer w\u00fcrden besonders die kleinen und mittleren Betriebe treffen, die die Wirtschaftsstruktur des Nordens pr\u00e4gen. \u201eDer steigenden Steuerlast k\u00f6nnten Arbeitspl\u00e4tze zum Opfer fallen. Am Ende schadet der Staat sich selbst, indem er Investitionen hemmt. Sowohl die Existenz als auch die Wettbewerbsf\u00e4higkeit vieler Betriebe seien gef\u00e4hrdet.\u201c, betonte K\u00fchn. Zudem werde es f\u00fcr Gr\u00fcndungsinteressenten immer unattraktiver, einen bestehenden Betrieb zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Trotz insgesamt ung\u00fcnstiger Rahmenbedingungen bleibe der Mittelstand im HanseBelt optimistisch. \u201eDie Aussichten f\u00fcr 2015 sind gut, unsere Mitgliedsbetriebe berichten in einer aktuellen Konjunkturumfrage \u00fcber volle Auftragsb\u00fccher und eine hohe Auslastung auch in den kommenden Monaten. Der Konjunkturklimaindex ist nach einer ersten Trendrechnung um 3,2 Punkte auf 125,1 Punkte gestiegen, die Stimmung ist deutlich besser als im vorangegangen Quartal\u201c, berichtete K\u00fchn. \u201eEin wichtiger Treiber dieser grunds\u00e4tzlich erfreulichen Entwicklung ist das gut laufende Auslandsgesch\u00e4ft der IHK-Mitglieder.\u201c Au\u00dfer der aktuellen Entwicklung des Eurokurses d\u00fcrften hier auch die fortgesetzten Gespr\u00e4che zum transatlantischen Handelsabkommen TTIP weiteren Auftrieb geben. \u201eDas Handelsvolumen zwischen Schleswig-Holstein und den USA erreicht heute schon ein Niveau von ann\u00e4hernd 2,5 Milliarden j\u00e4hrlich\u201c, f\u00fchrte die Pr\u00e4ses aus. Auch die Besch\u00e4ftigungslage werde stabil bleiben, da die Unternehmen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels rechtzeitig Fachkr\u00e4fte gewinnen und halten wollen. Davon zeuge die niedrige Arbeitslosigkeit\u00a0 besonders in den Kreisen Segeberg und Stormarn.<\/p>\n<p>Die Rente mit 63 sei allerdings die verkehrte Antwort auf den Fachkr\u00e4ftemangel. \u201eEine neue Fr\u00fchverrentungswelle belastet unsere Sozialsysteme und erschwert es dem Mittelstand, Fachkr\u00e4fte zu halten. Im Zuge des demografischen Wandels aber sind die Betriebe auf \u00e4ltere Mitarbeiter und deren\u00a0 Erfahrung angewiesen\u201c, so K\u00fchn. Auch die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns seien vor dem Hintergrund des Fachkr\u00e4ftemangels gef\u00e4hrlich: \u201eBesonders kleinere Unternehmen der Branchen Transport, Tourismus, Handel und Dienstleistungen d\u00fcrften Schwierigkeiten haben, die Besch\u00e4ftigung in dem jetzigen Ma\u00dfe aufrecht zu erhalten.\u201c Der Mindestlohn setze Einstiegsh\u00fcrden f\u00fcr Geringqualifizierte, die Schw\u00e4chsten am Arbeitsmarkt. Auch die im Gesetz verankerte Altersgrenze von 18 Jahren greife zu fr\u00fch. Eine Folge sei, dass junge Menschen sich f\u00fcr einen kurzfristig attraktiveren Mindestlohnjob entscheiden k\u00f6nnten, anstatt eine langfristig lohnendere qualifizierte Ausbildung zu absolvieren, bem\u00e4ngelte K\u00fchn.<\/p>\n<p>Dem pflichtete Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sch\u00f6ning bei: \u201eNach wie vor sind eine solide duale Ausbildung und darauf aufbauende Weiterbildung Schl\u00fcsselfaktoren f\u00fcr die Qualit\u00e4t in allen Arbeits- und Prozessabl\u00e4ufen. Kein Unternehmen will darauf verzichten.\u201c Daher habe die Wirtschaft gemeinsam mit der Bundesregierung, den Gewerkschaften und weiteren Partnern die Allianz f\u00fcr Aus- und Weiterbildung von 2015 bis 2018 vereinbart. \u201eDamit wollen wir f\u00fcr unser bew\u00e4hrtes duales System werben und mehr Auszubildende gewinnen\u201c, so Sch\u00f6ning. Elementar f\u00fcr den Erfolg der Allianz ist das Know-how der ausbildenden Betriebe \u201eDie Wirtschaft stellt trotz des Bewerberr\u00fcckganges auch weiterhin ausreichend Pl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung und macht jedem Jugendlichen ein Angebot.\u201c<\/p>\n<p>Das belege die positive Bilanz des Ausbildungsjahres: 2014 stieg die Zahl der bei der IHK registrierten Vertr\u00e4ge um rund 3,3 Prozent auf 3.930. Es gebe weiterhin viele Pl\u00e4tze, aber zu wenig passende Bewerber. Allein im Bezirk der IHK zu L\u00fcbeck blieben knapp 400 Stellen unbesetzt, so Sch\u00f6ning. Die IHK werde daher 2015 die Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden noch passgenauer unterst\u00fctzen, k\u00fcndigte er an. Das fange bereits vor der Ausbildung an. \u201eSeit Ende des Jahres betreiben wir in der IHK Schleswig-Holstein eine neue Praktikantenb\u00f6rse. Eine Hospitanz ist eine wichtige Entscheidungshilfe f\u00fcr Jugendliche auf der Suche nach dem richtigen Beruf und f\u00fcr Arbeitgeber bei der Auswahl der Bewerber.\u201c Auch bei der Suche nach Fachkr\u00e4ften werde die IHK ihren Service f\u00fcr die Mitglieder durch den Einsatz eines neuen Fachkr\u00e4fteberaters ausbauen. \u201eDer neue Mitarbeiter soll auch kleineren Unternehmen M\u00f6glichkeiten der Personalgewinnung aufzeigen\u201c, erl\u00e4uterte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer.<\/p>\n<p>Mit einer neuen Datenbank wollen die drei IHKs in Schleswig-Holstein auch Angebot und Nachfrage bei der Unternehmensnachfolge st\u00e4rker als bisher zusammenbringen. \u201eAnfang vergangenen Jahres haben wir den Begriff \u201aChefmangel\u2018 gepr\u00e4gt und damit die Unternehmer sensibilisiert, sich rechtzeitig Gedanken \u00fcber die Betriebs\u00fcbergabe zu machen\u201c, so Sch\u00f6ning. In den kommenden Jahren stehen mehrere Tausend Firmen zur \u00dcbergabe an, jedoch fehlt h\u00e4ufig ein Nachfolger. \u201eDas k\u00f6nnen wir nicht hinnehmen, es stehen Wohlstand, Wachstum, Know-how, Innovationsf\u00e4higkeit und vor allem Arbeitspl\u00e4tze sowie die Altersversorgung der Unternehmer auf dem Spiel. Daher haben wir unser Beratung- und Informationsangebot im Jahr 2014 verst\u00e4rkt und mehr Unternehmer erreicht als in den Vorjahren.\u201c<\/p>\n<p>Das sei ein Beleg f\u00fcr die Wirksamkeit der konsequenten Kunden- und Dienstleistungsorientierung der IHK. \u201eDer Service f\u00fcr unsere Mitglieder ist unser Kerngesch\u00e4ft. Durch die gro\u00dfe Kundenn\u00e4he haben wir unser Angebot im vergangenen Jahr ausgebaut\u201c, sagte Sch\u00f6ning. Es habe sich gezeigt, dass die Mitglieder mehr Beratung vor Ort und auch in individualisierter Form w\u00fcnschten. \u201eIm vergangenen Jahr sind wir mit unseren Angeboten st\u00e4rker in die Region gegangen. Besonders in unseren Gesch\u00e4ftsstellen Ahrensburg und Norderstedt haben wir unsere Veranstaltungen jeweils mehr als verdoppelt und entsprechend h\u00f6here Teilnahmen unserer Kunden erzielt\u201c, erl\u00e4uterte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer.<\/p>\n<p>Diesen Kurs wolle die IHK in diesem Jahr fortsetzen und ihre Mitglieder noch gezielter und bei Bedarf auch noch individueller beraten. In den Gespr\u00e4chen haben die Betriebe immer h\u00e4ufiger Beratungsbedarf rund um die Themen Innovationen und Energie angemeldet. \u201eWir haben darauf reagiert und unseren Gesch\u00e4ftsbereich Innovation und Umwelt durch eine interne Umstrukturierung deutlich gest\u00e4rkt\u201c, so Sch\u00f6ning. Insgesamt haben die IHK-Experten dieses Bereiches im vorigen Jahr 60 Betriebe individuell beraten und 30 Kontakte zwischen Firmen und Hochschulen oder Forschungseinrichtungen vermittelt.<\/p>\n<p>Mit ihrem Angebot will die IHK dazu beitragen, die Standortqualit\u00e4t im HanseBelt zu verbessern. \u201eHier sollen sich Unternehmen wohl f\u00fchlen. Das f\u00e4ngt schon bei den Gr\u00fcndungen an: Junge Selbstst\u00e4ndige m\u00fcssen ein ideales Umfeld vorfinden, um ihre Gesch\u00e4ftsidee entwickeln zu k\u00f6nnen\u201c, sagte Nils Thoralf Jarck, stellvertretender Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Leiter des Gesch\u00e4ftsbereiches Existenzgr\u00fcndung und Unternehmensf\u00f6rderung. Der aktuelle Gr\u00fcnderreport der IHK zu L\u00fcbeck st\u00fctze diesen Ansatz. Besonders im Hamburger Umland ist die Gr\u00fcndungsintensit\u00e4t \u2013<br \/>\ndie Anzahl der Gr\u00fcndungen pro 1.000 Einwohner \u2013 h\u00f6her als beispielsweise in L\u00fcbeck oder Ostholstein. \u201eDer hohen Nachfrage werden wir mit einem st\u00e4rkeren Beratungsangebot vor Ort in den Kreisen Stormarn und Segeberg begegnen.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Trend erfordere allerdings eine Konsolidierung der Rahmenbedingungen. \u201eEiner unserer Arbeitsschwerpunkte 2015 wird das Thema \u201aUnternehmertum st\u00e4rken\u2018 sein. Unter diesem Motto steht auch unser traditioneller Neujahrsempfang am 14. Januar 2015 in L\u00fcbeck. Dort wollen wir einen Startschuss f\u00fcr eine neue Kultur im Wirtschaftsleben bei uns im Norden geben\u201c, k\u00fcndigte Sch\u00f6ning an.<\/p>\n<p>Die von der IHK unterst\u00fctzte HanseBelt Initiative habe f\u00fcr die Region bereits einen wichtigen Schritt getan. Im Sommer unterzeichneten die Mitglieder eine in Deutschland bisher einzigartige Charta f\u00fcr eine moderne Unternehmenskultur, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Sch\u00f6ning: \u201eDas ist ein deutliches Signal f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte, bei den attraktiven Arbeitgebern hier im HanseBelt zu bleiben oder sich f\u00fcr einen Wechsel in den Norden zu entscheiden.\u201c Die Wirtschaft in der Region habe sich damit ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen.<\/p>\n<p>\u201eEs ist ein gutes Zeichen, wenn die Unternehmen Zukunft gestalten und am Standort aktiv werden\u201c, lobte Pr\u00e4ses K\u00fchn. Die Wirtschaft brauche eine starke Interessenvertretung, erg\u00e4nzte sie mit Blick auf die Wahl zur IHK-Vollversammlung Ende des Jahres. Alle IHK-Mitglieder in den Kreisen Ostholstein, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg sowie in der Hansestadt L\u00fcbeck sind vom 9. November bis 8. Dezember 2015 aufgerufen, ihre 64 Vertreter f\u00fcr das h\u00f6chste Gremium der Kammer zu w\u00e4hlen. \u201eWie die Gesellschaft lebt auch die Wirtschaft vom Mitmachen. Wer w\u00e4hlt oder ein Ehrenamt in der Selbstverwaltung der Wirtschaft aus\u00fcbt, kann mitbestimmen und die Rahmenbedingungen f\u00fcr die regionale Wirtschaft mitgestalten\u201c, so K\u00fchn. Das fange bei Infrastrukturprojekten wie dem Ausbau von Stra\u00dfen und der Breitbandversorgung an und reiche bis zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz oder der Erbschaftsteuer.<\/p>\n<p>Die entsprechende Einflussnahme w\u00fcrde im Verbund der IHK-Organisation geschehen. \u201eKooperationen sind ein wichtiges Thema, an dem wir auch im neuen Jahr weiter arbeiten wollen\u201c, k\u00fcndigte K\u00fchn an. Im Sommer haben sich die Mitglieder der Vollversammlungen der IHK Flensburg, der IHK zu Kiel und der IHK zu L\u00fcbeck in einer gemeinsamen Sitzung einhellig gegen eine Erh\u00f6hung von Steuern und Abgaben ausgesprochen. \u201eDas ist ein deutliches Signal an die Landesregierung\u201c, betonte die Pr\u00e4ses, die zugleich Pr\u00e4sidentin der Arbeitsgemeinschaft IHK Schleswig-Holstein ist.<\/p>\n<p>Auch \u00fcber die Landesgrenzen hinaus hat sich die IHK zu L\u00fcbeck engagiert. \u201eMit der IHK zu Schwerin haben wir gemeinsame Veranstaltungen organisiert. Au\u00dferdem haben wir mit beiden Vollversammlungen in einer Vor-Ort-Tour den Fehmarnbelt besucht und uns gemeinsam \u00fcber den aktuellen Planungsstand f\u00fcr die feste Fehmarnbelt-Querung informiert. Der Schulterschluss der Wirtschaft in beiden IHK-Bezirken belegt die Bedeutung des Projektes. Die Schweriner wollen ebenfalls von den Impulsen profitieren und entwickeln derzeit Konzepte daf\u00fcr.\u201c Zudem hatte die IHK zu L\u00fcbeck im zweiten Halbjahr den Vorsitz in der IHK Nord inne, dem Zusammenschluss von 13 IHKs in den f\u00fcnf norddeutschen K\u00fcstenl\u00e4ndern. Die IHK zu L\u00fcbeck habe neue Akzente gesetzt und unter anderem das auf dem Neujahrsempfang vor einem Jahr gepr\u00e4gte Thema Frauen als Fachkr\u00e4ftepotenzial f\u00fcr die norddeutsche Wirtschaft erfolgreich in die Nachbarbundesl\u00e4nder gespielt.<\/p>\n<p>Herausragend seien auch die Ergebnisse der gemeinsamen Konferenz der IHK Nord-Spitzen sowie der Wirtschafts- und Verkehrsministerkonferenz der f\u00fcnf norddeutschen K\u00fcstenl\u00e4nder im vergangenen September gewesen. In Itzehoe haben Wirtschaft und Politik eine bisher einzigartige Kooperation bei Infrastrukturvorhaben vereinbart. Eine Arbeitsgruppe befasst sich derzeit mit der elementaren Frage der Finanzierung von Bauvorhaben. Einmalig ist auch der am selben Tag besiegelte Schulterschluss zugunsten der Bewerbung der Hansestadt Hamburg um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele 2024 oder 2028. K\u00fchn: \u201eDie Wirtschaft und die Landesregierungen haben hier ein deutliches Signal ausgesandt, denn wir sehen damit einhergehend entsprechend dem Beschluss unserer Vollversammlung auch die Chancen f\u00fcr den weiteren Ausbau der Infrastruktur im HanseBelt.\u201c<\/p>\n<p>Da habe noch einiges zu geschehen: Der Stillstand beim Bau der Autobahn 20 sei ein R\u00fcckschlag f\u00fcr den gemeinsamen Wirtschaftsraum Schleswig-Holstein-Hamburg. \u201eAndere Regionen sind uns bei derartigen Projekten weit voraus. Wir m\u00fcssen endlich die Weichen stellen, damit wir vorankommen\u201c, sagte Sch\u00f6ning. Das betrifft auch den Ausbau der B404 von Bargteheide nach S\u00fcden als A21. \u201eDie Elbquerungen sind extrem anf\u00e4llig f\u00fcr St\u00f6rungen, wie die unfallbedingte Sperrung der S\u00fcderelbbr\u00fccke in Hamburg belegt. Daher fordern wir, die Planungsreife f\u00fcr den Ausbau der B404 voranzutreiben und das Projekt in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen.\u201c<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich seien die Landesregierung und die Kommunen weiterhin gefordert, die B\u00fcrokratie abzubauen und ihre Haushalte zu konsolidieren. \u201eNur dann lassen sich Belastungen f\u00fcr die Wirtschaft vermeiden. Wir haben es satt, st\u00e4ndig die L\u00fccken in den Etats durch h\u00f6here Abgaben und einen h\u00f6heren b\u00fcrokratischen Aufwand stopfen zu m\u00fcssen\u201c, betonte Pr\u00e4ses K\u00fchn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stimmung der Wirtschaft im HanseBelt ist gut: Der Anstieg des IHK-Konjunkturklimaindex auf 125,1 Punkte belegt die positive Stimmung. 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