{"id":1609,"date":"2004-08-16T15:44:00","date_gmt":"2004-08-16T15:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=1509"},"modified":"2004-08-16T15:44:00","modified_gmt":"2004-08-16T15:44:00","slug":"erfolgreiches_stressmanagement_im_beruf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/erfolgreiches_stressmanagement_im_beruf\/","title":{"rendered":"Erfolgreiches Stressmanagement im Beruf"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"CornelsenAutoren\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/CornelsenAutoren.jpg\" alt=\"CornelsenAutoren\" \/><br \/>\nInterview mit Cornelsen-Autor J\u00f6rg-Peter Schr\u00f6der <\/p>\n<p>Stress ist f\u00fcr viele ein leidiges Dauerthema, das sich nicht einfach &#8222;wegmanagen&#8220; l\u00e4sst. Bei positiver Einstellung kann Stress ungeheure Energien freisetzen &#8211; bei negativer Einstellung macht er krank. Dr. J\u00f6rg-Peter Schr\u00f6der ist Arzt, arbeitet im Gesundheitsmanagement und als Trainer. K\u00fcrzlich ist sein Ratgeber Stressmanagement im Cornelsen Verlag erschienen&#8230;.<!--more-->Durch welche SOS-Warnsignale kann sich Stress \u00e4u\u00dfern? <\/p>\n<p>Schr\u00f6der: Die Symptome reichen von Nackenverspannungen, R\u00fcckenschmerzen, Spannungskopfschmerz, Magenschleimhautentz\u00fcndungen, Schwindelanf\u00e4llen, depressiver Verstimmung bis hin zu Aggression, Unausgeglichenheit, Furcht und Unsicherheit. Sie sind die Voraussetzung f\u00fcr eine notwendige Ver\u00e4nderung der eingeschliffenen Verhaltenspfade. Gleichzeitig aber auch eine Chance f\u00fcr Ver\u00e4nderung, wenn sie in sinnvolle Handlungen m\u00fcnden. Eine Stress-Inventur hilft, wieder die Balance im Leben herzustellen. <\/p>\n<p>Wie lernt man ad\u00e4quater mit Stress umzugehen? <\/p>\n<p>Schr\u00f6der: Hierzu bedarf es eines ganz pers\u00f6nlichen und situationsgerechten Weges. Es gibt keine Patentrezepte oder pauschale L\u00f6sungsans\u00e4tze im Umgang mit Stress. Achtsamkeit ist eine der Grundvoraussetzungen, die Dinge wahrzunehmen, die schief laufen im Leben. Stressbew\u00e4ltigung bedeutet Lebensmanagement im Alltag &#8211; im Einklang mit uns selbst. Der Umgang mit Stress bedeutet auch eine Verhaltens\u00e4nderung und damit Transformation. In einem gesunden Mix aus An- und Entspannung sollte man Ma\u00dfnahmen f\u00fcr das eigene Selbstmanagement aufsetzen, damit man sich ver\u00e4ndern kann.<\/p>\n<p>Wie gelangt man zu mehr Gelassenheit? <\/p>\n<p>Schr\u00f6der: Grunds\u00e4tzlich m\u00fcssen wir die Situation, wie sie ist, akzeptieren. Wir m\u00fcssen die Verantwortung \u00fcbernehmen und proaktiv handeln. Dies hat mit emotionaler Antwort-F\u00e4higkeit auf Stressoren zu tun. Eine Standortbestimmung sorgt f\u00fcr Orientierung. Diese Selbstbesinnung soll helfen, dass wir wieder an uns selbst andocken, eine Revision des Lebensrhythmus betreiben und die Lebenspriorit\u00e4ten neu justieren. Entspannungsverfahren, Yoga, Autogenes Training und Meditation helfen, gelassener zu werden. <\/p>\n<p>Welche Wege f\u00fchren aus der Stress-Falle? <\/p>\n<p>Schr\u00f6der: Stress bedeutet eine Destabilisierung des energetischen Flie\u00dfgleichgewichts im K\u00f6rper. Sind Stress-Symptome fr\u00fchzeitig erkannt, kann ein situationsgerechter L\u00f6sungsansatz entwickelt und konkrete Schritte zur Bew\u00e4ltigung eingeleitet werden. F\u00fcr eine nachhaltige Wirkung werden diese individuellen Bew\u00e4ltigungsstrategien kurz-, mittel- und langfristig aufgesetzt. Das Drosseln der Erregung verhindert, in die Stress-Spirale einzusteigen. Hilfreich ist auch, Stress-Situationen zu minimieren oder auszuschalten. Langfristig ist man mit einem Perspektivenwechsel, der \u00c4nderung des Blickwinkels gut beraten. Nicht schneller-h\u00f6her-weiter, sondern situationsad\u00e4quat handeln ist die Devise. <\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Literatur von J\u00f6rg-Peter Schr\u00f6der: <br \/>\nStressmanagement (6,95 Euro; Cornelsen Verlag; ISBN 3-589-21930-0). <br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>Interview mit Cornelsen-Autor Klaus Derksen <\/p>\n<p>Von Giftlisten und Zeugniscodes &#8211; Arbeitszeugnisse verstehen <\/p>\n<p>Die angespannte Arbeitsmarktsituation macht deutlich: Viele Arbeitssuchende stehen wenigen Stellenangeboten gegen\u00fcber. Gleichwertige Qualifikationen bei Job-Aspiranten sind dabei kein Einzelfall. Daher entscheiden zunehmend Arbeitszeugnisse dar\u00fcber, ob man den anvisierten Job bekommt oder nicht. Klaus Derksen ber\u00e4t in seiner Position als Personalvermittler t\u00e4glich Unternehmen und Arbeitssuchende. Erst k\u00fcrzlich ist sein Ratgeber Arbeitszeugnisse im Cornelsen Verlag erschienen. <\/p>\n<p>Wie sollte ein gutes Arbeitszeugnis aufgebaut sein? <\/p>\n<p>Derksen: Arbeitszeugnisse sollten unbedingt auf dem entsprechenden Firmenpapier geschrieben sein. Folgende Punkte m\u00fcssen in jedem Falle Ber\u00fccksichtigung finden: 1) Die \u00dcberschrift: Ausbildungszeugnis, Zwischenzeugnis. 2) Die Einleitung: Name und Besch\u00e4ftigungsdaten, Position, Kurzportrait des Unternehmens. 3) T\u00e4tigkeitsbeschreibung. 4) Beurteilung des Arbeitnehmers (Leistung, Fachwissen, F\u00fchrungsleistung, Sozialverhalten, sonstiges). 5) Schlussformulierung. 6) Ort, Datum, Unterschrift. <\/p>\n<p>&#8222;Benotung&#8220; ohne Noten &#8211; Wie funktioniert das? <\/p>\n<p>Derksen: Nat\u00fcrlich gibt es Noten. Diese d\u00fcrfen in Deutschland aber nicht ohne weiteres sichtbar gemacht werden, weil im Falle einer Gerichts\u00fcberpr\u00fcfung ein derartiges Zeugnis sofort f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt werden w\u00fcrde. Nach der Rechtsprechung muss ein Zeugnis wohlwollend formuliert sein und darf den Arbeitnehmer in seinem k\u00fcnftigen beruflichen Fortkommen nicht behindern. Also greifen die Personaler zu einer Verschl\u00fcsselung: dem Zeugniscode. <\/p>\n<p>Sind alle Personaler mit den Zeugniscodes vertraut? <\/p>\n<p>Derksen: Ich habe in meiner T\u00e4tigkeit als Personalvermittler etwa 12.000 solcher Zeungisse gelesen und muss warnen: Etwa zwei Drittel der Zeugnisschreiber in den Personalabteilungen wenden die Formulierungen und Codes fehlerhaft an oder legen sie falsch aus. Eine fatale Auswirkung f\u00fcr Jobsuchende! <\/p>\n<p>K\u00f6nnen Arbeitszeugnisse die beruflichen Chancen beeinflussen? <\/p>\n<p>Derksen: Arbeitszeugnisse sind ausgezeichnete &#8222;Nachweise&#8220;, insofern die Kenntnisse und F\u00e4higkeiten des Arbeitnehmers erw\u00e4hnt werden. Darum empfehle ich Arbeitnehmern, \u00fcber den wahren Inhalt ihres Arbeitszeugnisses Bescheid zu wissen. Gerade wenn man sich um einen neuen Job bewirbt. <\/p>\n<p>Kann die Zeugnisannahme verweigert werden? <\/p>\n<p>Derksen: Ja, nat\u00fcrlich. Wird das Zeugnis nicht freiwillig vom Arbeitgeber \u00fcberarbeitet, bleibt nur der Klageweg. Der Arbeitnehmer hat dort allerdings die Beweislast. Er muss nachweisen, besser gewesen zu sein, als im Zeugnis ausgedr\u00fcckt. Als Beweismittel k\u00f6nnen hierf\u00fcr Bef\u00f6rderungen, Notizen von Personalgespr\u00e4chen aber auch Aussagen der ehemaligen Kollegen vorgetragen werden.<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Literatur von Klaus Derksen: <br \/>\nArbeitszeugnisse (6,95 Euro; Cornelsen Verlag; ISBN 3-589-21958-0). <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Cornelsen-Autor J\u00f6rg-Peter Schr\u00f6der Stress ist f\u00fcr viele ein leidiges Dauerthema, das sich nicht einfach &#8222;wegmanagen&#8220; l\u00e4sst. 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