{"id":165558,"date":"2015-02-19T13:25:35","date_gmt":"2015-02-19T12:25:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=165558"},"modified":"2015-02-19T13:25:35","modified_gmt":"2015-02-19T12:25:35","slug":"wirtschaftsbeirat-segeberg-jeder-zehnte-arbeitsplatz-im-kreis-koennte-unbesetzt-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wirtschaftsbeirat-segeberg-jeder-zehnte-arbeitsplatz-im-kreis-koennte-unbesetzt-bleiben\/","title":{"rendered":"Wirtschaftsbeirat Segeberg: Jeder zehnte Arbeitsplatz im Kreis k\u00f6nnte unbesetzt bleiben"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als 75 Prozent aller Arbeitspl\u00e4tze im Kreis Segeberg verteilen sich auf nur f\u00fcnf der insgesamt 97 Gemeinden. Zudem wird im Jahr 2030 aufgrund des demografischen Wandels jeder f\u00fcnfte bis zehnte Arbeitsplatz im Kreis nicht besetzt werden k\u00f6nnen. Diese auf neusten Statistiken beruhenden Zahlen pr\u00e4sentierte Sven-Henrik Braun, Fachkr\u00e4fteberater bei der IHK zu L\u00fcbeck, in der Sitzung des IHK-Wirtschaftsbeirats Segeberg im Ratssaal des Rathauses der Gemeinde Henstedt-Ulzburg. <!--more-->Um auch in Zukunft attraktiv f\u00fcr Fachkr\u00e4fte zu sein, k\u00e4me es f\u00fcr Unternehmen darauf an, \u00fcber interessante Arbeitspl\u00e4tze hinaus eine ausgewogene Work-Life-Balance sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherzustellen. Dies sei auch in kleinen Betrieben m\u00f6glich, betonte Braun. Bernd Jorkisch, Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats und IHK-Vicepr\u00e4ses, sagte: \u201eDiese Zahlen zum drohenden Fachkr\u00e4ftemangel unterstreichen nochmals: F\u00fcr uns hei\u00dft es, die Attraktivit\u00e4t des Standorts weiter zu f\u00f6rdern, um Fachkr\u00e4fte zu halten und neue zu gewinnen.\u201c<\/p>\n<p>Ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte k\u00f6nnten dabei helfen, die L\u00fccke im Arbeitsmarkt zu schlie\u00dfen, sagte Professor Dr. R\u00fcdiger Soltwedel vom B\u00fcndnis f\u00fcr Wirtschaft im Kreis Segeberg in seinem Vortrag zum Thema \u201eZukunftshoffnung Migration\u201c. Das B\u00fcndnis f\u00fcr Wirtschaft will in einem Workshop mit Best-Practice-Beispielen einen Leitfaden f\u00fcr Integration und eine gelebte Willkommenskultur erarbeiten. Ziel sei es, Firmen, Gemeinden, Kammern und Migranten \u2013 untern ihnen auch Fl\u00fcchtlinge \u2013 zusammenzubringen und Willkommenskultur zu einem Element guter Unternehmenskultur zu etablieren. \u201eWir m\u00fcssen die Fl\u00fcchtlinge, die bei uns bleiben, z\u00fcgig in die allgemeine Wertsch\u00f6pfungskette einbinden und sie nicht zur sozialen Last werden lassen\u201c, forderte Jorkisch.<\/p>\n<p>Auch der B\u00fcrgermeister von Henstedt-Ulzburg, Stefan Bauer, appellierte an die Unternehmer, Migranten in ihren Betrieben einzustellen. So k\u00f6nne der Arbeitsmarkt an diesem prosperierenden Standort neue Impulse erhalten. Mehr als 3.000 Unternehmen haben sich in Schleswig-Holsteins gr\u00f6\u00dfter Gemeinde ohne Stadtrecht bereits niedergelassen. Gerade Firmen der Branchen Kartonage\/Verpackung und Logistik lassen sich in der rund 27.900 Einwohner z\u00e4hlenden Gemeinde nieder. Zurzeit seien noch rund 50 Hektar freie Gewerbefl\u00e4chen auf dem Markt, sagte Bauer.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzend dazu erl\u00e4uterte Martin Hellriegel, Projektleiter der CIMA Beratung und Management GmbH, das Gewerbeentwicklungskonzept f\u00fcr das Regionale Entwicklungskonzept (REK) A7-S\u00fcd. Ziel sei die \u201eIdentifizierung nachfragegerechter Gewerbefl\u00e4chen\u201c. Bis November erstellt die CIMA durch die Erfassung und Bewertung von Bestands- und Potenzialfl\u00e4chen eine \u00dcbersicht s\u00e4mtlicher Gewerbefl\u00e4chen der Region.<br \/>\nSchon in wenigen Jahren k\u00f6nnten weitere Gewerbefl\u00e4chen im Norden des Kreises zur Verf\u00fcgung stehen. Ulrich Graumann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wirtschaftsentwicklungs- gesellschaft des Kreises Segeberg (WKS), berichtete \u00fcber die Konversion der Boostedter Rantzau-Kaserne. Etwa ein Drittel der fast 100 Hektar gro\u00dfen Fl\u00e4che k\u00f6nnte gelte es nach dem Abzug der Bundeswehr f\u00fcr die Gewerbetreibenden zu erschlie\u00dfen. In der bereits von der Wirtschaft genutzten ehemaliger Kaserne in Bad Segeberg, dem LeVoPark, gebe es gute Beispiele f\u00fcr die Nachnutzung einstiger milit\u00e4rischer Anlagen. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der creativevent GmbH, Ingo Micheel, gab einen Einblick in die Planungen zur Regio-Schau 2015 im LevoPark. Schon jetzt seinen mehr als 100 Anmeldungen von Ausstellern f\u00fcr die regionale Leistungsschau bei ihm eingegangen.<\/p>\n<p>Ein weiteres konkretes Arbeitsergebnis aus dem Beirat pr\u00e4sentierte die Leiterin des Bildungszentrums f\u00fcr Natur, Umwelt und l\u00e4ndliche R\u00e4ume (BNUR), Anne Benett-Sturies, den Sitzungsteilnehmern: Die Planungen f\u00fcr die Auftaktveranstaltung des im Wirtschaftsbeirat entstandenen Projektes \u201eGreen Wellcome\u201c am Donnerstag, 26. M\u00e4rz 2015, auf Gut Wensin sind abgeschlossen. Ziel ist es, passend zum neuen Konzept der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) auch das Binnenland als ein \u201eGl\u00fcckswachstumsgebiet\u201c zu etablieren und Touristen f\u00fcr die Naturerlebnisse abseits der K\u00fcsten zu begeistern.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der Sitzung forderte Jorkisch die Mitglieder des Wirtschaftsbeirats dazu auf, in ihren Unternehmen und Gremien f\u00fcr die Austragung Olympischer Spiele in Hamburg zu werben: \u201eVon den Spielen w\u00fcrde nicht nur die Metropole profitieren\u201c, betonte der Vorsitzende. \u201eOlympische Spiele in Hamburg w\u00fcrden wie ein Turbolader f\u00fcr die regionale Entwicklung wirken, da lohnt es sich zu k\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als 75 Prozent aller Arbeitspl\u00e4tze im Kreis Segeberg verteilen sich auf nur f\u00fcnf der insgesamt 97 Gemeinden. 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