{"id":16723,"date":"2010-06-03T18:15:22","date_gmt":"2010-06-03T16:15:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=16723"},"modified":"2010-06-03T18:31:19","modified_gmt":"2010-06-03T16:31:19","slug":"a-w-tozer-wie-der-teufel-eine-stadt-einnimmt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/a-w-tozer-wie-der-teufel-eine-stadt-einnimmt\/","title":{"rendered":"A.W. Tozer: Wie der Teufel eine Stadt einnimmt"},"content":{"rendered":"<h3><a href=\"http:\/\/distomos.blogspot.com\/2009\/07\/wie-der-teufel-eine-stadt-einnimmt.html\">Wie   der Teufel eine Stadt einnimmt<\/a><\/h3>\n<div>A. W.   Tozer (1897-1963) beobachtete bereits vor Jahrzehnten, wie der   Evangelikalismus Probleme mit dem W\u00e4chterdienst hat. Der W\u00e4chterdienst   kommt dann zum Erliegen, wenn man Christen st\u00e4ndig einredet, sie d\u00fcrften   nicht mehr pr\u00fcfen &#8211; indem man das biblische Gebot \u201erichtet nicht\u201c aus   dem Zusammenhang rei\u00dft \u2013 oder ihnen sagt, das Pr\u00fcfen sei eine  \u201enegative\u201c  Haltung und als Christ solle man schlie\u00dflich eine positive  Haltung  pflegen.<!--more--> Schon zu den Lebzeiten Tozers galten alle Verk\u00fcndiger  des  wahren Evangeliums als Spalter und Unruhestifter. Unsere heutige  Zeit  unterscheidet sich in diesem Punkt wenig von der Zeit, in der  Tozer  lebte. Was uns heute jedoch von den damaligen Evangelikalen   unterscheidet, ist ein so starkes Streben nach Einheit, dass man sich   ernsthaft pr\u00fcfen sollte, wem wir heute mehr glauben: dem lebendigen Wort   Gottes oder den Einfl\u00fcsterungen Satans.<\/p>\n<p>Im Folgenden einige   Ausz\u00fcge aus dem Kapitel \u201e<em>Kontroversen k\u00f6nnen einem heiligen Zweck   dienen<\/em>\u201c von A. W. Tozer:<\/p>\n<blockquote><p>Um eine Stadt   einzunehmen, muss der Feind zun\u00e4chst ihren Widerstand schw\u00e4chen oder   brechen; das Gleiche gilt f\u00fcr die evangelikale Bewegung, zu allen Zeiten   und an allen Orten. F\u00fcr Satan ist es unm\u00f6glich die Festung Gottes   einzunehmen, solange treue W\u00e4chter auf ihren Mauern stehen, um ihre   Soldaten zum Kampf zu rufen. Die Gemeinde wird niemals fallen, solange   sie widersteht. Das wei\u00df der Teufel; folglich ist ihm jede Strategie   recht, um ihren Widerstand zu brechen.<\/p>\n<p>Heute jedoch ist Satans   Strategie verschieden. Obgleich er noch die alten Methoden anwendet, wo   immer man ihn gew\u00e4hren l\u00e4sst, so wendet er doch eine effektivere  Methode  an, um unseren Widerstand zu l\u00e4hmen, indem er an unsere  Tugenden  appelliert, insbesondere an unsere N\u00e4chstenliebe.<\/p>\n<p>Zu  allererst  bringt er eine Gef\u00fchlsduselei hervor, die der Vorstellung,  wer Christus  ist, v\u00f6llig unangemessen ist; Christus wird als sanft,  l\u00e4chelnd und  tolerant dargestellt. Der Feind erinnert uns daran, dass  Christus als  ein \u201eLamm zur Schlachtbank gef\u00fchrt wurde\u2026 und er seinen  Mund nicht  auftat\u201c, um uns dann weismachen zu wollen, dass wir ebenso  handeln  sollen. Wenn wir dann merken, dass er einen Fu\u00df in unser Haus  gesetzt  hat und wir ihm widerstehen, dann appelliert er an unser  Verlangen,  christus\u00e4hnlich sein zu wollen. \u201eDu darfst nicht negativ  denken\u201c, sagt  er uns. Jesus sagte: \u201eWer nicht gegen uns ist, ist f\u00fcr  uns.\u201c Und er  sagte auch: \u201eRichtet nicht, und wie kannst du ein guter  Christ sein und  ein kritisches Urteil \u00fcber das Reden und Handeln  anderer Christen  abgeben? Kontroversen spalten den Leib Christi. Die  Liebe ist von Gott,  meine Kinder, also liebt jeden, und alles wird gut  sein.\u201c<\/p>\n<p>So  redet der Teufel und verdreht die Heilige Schrift zu  seinen Zwecken. Es  ist mehr als tragisch, wie viele unter Gottes Volk  auf diese liebliche  Rede hereinfallen. Der Hirte f\u00fcrchtet sich davor,  seinen Stab  einzusetzen, und der Wolf schnappt sich die Schafe. Der  W\u00e4chter wird  verzaubert und glaubt, es g\u00e4be keine Gefahr mehr, und so  wird die Stadt  kampflos eingenommen. Auf diese Weise zerst\u00f6rt Satan  uns, indem er an  unsere Tugenden appelliert.<\/p>\n<p>Lasse einen Mann  aufstehen, der die  einzigartige Botschaft, dass Jesus Christus HERR  ist, und die absolute  Notwendigkeit des Gehorsams ihm gegen\u00fcber  verk\u00fcndigt, und sofort wird  dieser Mann als Verbreiter von Hass und als  Spalter von den Menschen  gebrandmarkt werden. Der Teufel hat so  erfolgreich Gehirnw\u00e4sche an einer  Gro\u00dfzahl geistlicher Leiter  vollzogen, dass sie nun zu \u00e4ngstlich  geworden sind, dem Teufel zu  widerstehen. Und der Teufel, ganz wie er in  seinem Wesen ist, zieht aus  ihrer Feigheit jeden Vorteil und errichtet  allerorts seine  Baalsalt\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Bibel ist ein Buch von  Kontroversen. Die  alttestamentlichen Propheten waren M\u00e4nner, die  Auseinandersetzungen  nicht aus dem Weg gingen. Als unser Herr in dieser  Welt wandelte, stand  er in einem t\u00f6dlichen Konflikt mit dem Teufel. Die  Apostel, die  Kirchenv\u00e4ter und die Reformatoren waren kontroverse M\u00e4nner.  Bis aufs  Blut bek\u00e4mpften sie den Teufel und hielten f\u00fcr die  nachfolgenden  Generationen die Fackeln der Wahrheit am Brennen.<\/p>\n<p>Wird  unser  Beitrag in der Geschichte als unehrenhaft eingehen, weil wir es   zugelassen haben, dass die Fackeln der Wahrheit erloschen?<\/p><\/blockquote>\n<p>aus   dem Buch: A.W. Tozer, <em>The Set of The Sail<\/em>, Christian   Publications, Camp Hill, Pensylvania, 1986, S.114-116 (auszugsweise)<\/p>\n<\/div>\n<div><a title=\"Post bearbeiten\" href=\"http:\/\/www.blogger.com\/post-edit.g?blogID=680445721887773031&amp;postID=534370123962329750\"> <\/a><\/div>\n<div>Labels: <a rel=\"tag\" href=\"http:\/\/distomos.blogspot.com\/search\/label\/A.%20W.%20Tozer\">A.  W. Tozer<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie der Teufel eine Stadt einnimmt A. W. 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