{"id":167364,"date":"2015-03-03T10:42:21","date_gmt":"2015-03-03T09:42:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=167364"},"modified":"2015-03-03T10:42:21","modified_gmt":"2015-03-03T09:42:21","slug":"willkommen-wolf-reicht-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/willkommen-wolf-reicht-nicht\/","title":{"rendered":"\u201e&#8217;Willkommen Wolf&#8216; reicht nicht\u201c"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_167365\" aria-describedby=\"caption-attachment-167365\" style=\"width: 216px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/rolfes_wolf_wr_12_3556.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-167365\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/rolfes_wolf_wr_12_3556-216x216.jpg\" alt=\"Foto: Rolfes\/DJV\" width=\"216\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/rolfes_wolf_wr_12_3556-216x216.jpg 216w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/rolfes_wolf_wr_12_3556-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-167365\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Rolfes\/DJV<\/figcaption><\/figure>\n<p>In Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind W\u00f6lfe in j\u00fcngster Zeit nah an menschliche Siedlungen gekommen. Von der vielbeschworenen Scheu war nichts zu merken, was zu gro\u00dfer Verunsicherung der Bev\u00f6lkerung gef\u00fchrt hat. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat gegen\u00fcber der Zeitung \u201eWelt am Sonntag\u201c aktuell Stellung genommen. DJV-Pr\u00e4sidiumsmitglied Dr. Gert Dittrich betonte gegen\u00fcber der Zeitung: &#8222;Es reicht nicht aus, zu sagen &#8218;Willkommen Wolf&#8216;. Und es reicht auch nicht, bei fehlender Scheu gleich von abnormem Verhalten zu reden. Die Best\u00e4nde wachsen schnell und halbstarke W\u00f6lfe wandern ab. Diese agieren dabei unerfahren und neugierig, \u00e4hnlich wie junge Hunde.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Der Wolf sei ein gro\u00dfes Raubtier. Und die Menschen h\u00e4tten verlernt, mit diesem umzugehen. Viele Menschen nutzten die Natur heutzutage nur noch als sch\u00f6ne Kulisse f\u00fcr ihre Freizeitaktivit\u00e4ten, so Dr. Dittrich. Der DJV-Wolfsexperte machte darauf aufmerksam, dass erst aus dem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Natur ein Respekt vor m\u00f6glichen Gefahren resultiere. Wenn sich der Wolf in der dicht besiedelten Kulturlandschaft Deutschlands weiter ausbreitet, wird es laut DJV h\u00e4ufiger zu Begegnungen zwischen Mensch und Wolf kommen. Dr. Dittrich: \u201eMit der R\u00fcckkehr des Wolfes ist ganz besonders f\u00fcr Haus- und Nutztiere ein Risiko verbunden. Aber niemand kann ausschlie\u00dfen, dass es zu \u00dcbergriffen auf Menschen kommen kann. Da fordere ich die zust\u00e4ndigen Politiker auf, dass auch so ehrlich zu sagen.\u201c<\/p>\n<p>Ein professionelles, L\u00e4nder \u00fcbergreifendes Wolfsmanagement ist laut DJV die Grundlage f\u00fcr ein Fr\u00fchwarnsystem bei auff\u00e4lligen W\u00f6lfen. Vor diesem Hintergrund ruft der DJV J\u00e4ger auf, sich noch intensiver als bisher am Wolfsmonitoring zu beteiligen. \u201eZahlreiche J\u00e4ger sind bereits als Wolfsbeauftragte geschult. Sie helfen bei Fragen weiter und liefern zudem Hinweise auf Wolfsvorkommen&#8220;, so Dittrich. \u201eDer Wolf ist gekommen, um in Deutschland zu bleiben. Er muss die Scheu vor dem Menschen wieder lernen und wir m\u00fcssen uns auf ihn einstellen\u201c. Laut DJV m\u00fcsse deshalb intensiver \u00fcber m\u00f6gliche Vergr\u00e4mungsma\u00dfnahmen nachgedacht werden.<br \/>\nBegegnungen zwischen Mensch und Wolf \u00a0werden zunehmen, wenn sich der Wolf in der dicht besiedelten Kulturlandschaft\u00a0Deutschlands weiter ausbreitet.<\/p>\n<p>(Foto: Rolfes\/DJV)<\/p>\n<p>Wie man sich richtig verh\u00e4lt, wenn man auf einen neugierigen Wolf trifft, erkl\u00e4rt\u00a0Dr. Norman Stier im DJV-Interview auf\u00a0<a href=\"http:\/\/www.jagdverband.de\" target=\"_blank\">www.jagdverband.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind W\u00f6lfe in j\u00fcngster Zeit nah an menschliche Siedlungen gekommen. 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