{"id":16774,"date":"2010-06-04T19:07:47","date_gmt":"2010-06-04T17:07:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2010\/06\/bejagungsschneisen-mussen-beihilfefahig-bleiben-jager-und-landwirte-appellieren-an-bundeslandwirtschaftsministerin-ilse-aigner\/"},"modified":"2010-06-04T19:32:19","modified_gmt":"2010-06-04T17:32:19","slug":"bejagungsschneisen-mussen-beihilfefahig-bleiben-jager-und-landwirte-appellieren-an-bundeslandwirtschaftsministerin-ilse-aigner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bejagungsschneisen-mussen-beihilfefahig-bleiben-jager-und-landwirte-appellieren-an-bundeslandwirtschaftsministerin-ilse-aigner\/","title":{"rendered":"Bejagungsschneisen m\u00fcssen beihilfef\u00e4hig bleiben! &#8211; J\u00e4ger und Landwirte appellieren an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner &#8211;"},"content":{"rendered":"<p>(DBV\/DJV\/BAGJE) Wildschweine k\u00f6nnen inzwischen wegen der guten Nahrungssituation und milden Wintern ihren Bestand regional verdreifachen. Sie erobern zunehmend die Agrarlandschaft als Lebensraum. Damit steigt das Risiko von Wildsch\u00e4den und Schweinepest. <!--more-->Um gerade in Regionen mit gro\u00dfen Schl\u00e4gen die Bejagungsm\u00f6glichkeiten zu verbessern, legen Landwirte Schneisen als Sichtachsen in den Maisfl\u00e4chen an. Der Pr\u00e4sident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) Gerd Sonnleitner, der Pr\u00e4sident des Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV), Jochen Borchert und der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE), Bernhard Haase, appellieren nun in einem Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, dieses dringend notwendige Instrument nicht zu gef\u00e4hrden. Hintergrund ist, dass die zust\u00e4ndige Bund-L\u00e4nder Arbeitsgruppe eine Anerkennung von Bejagungsschneisen als Teil der Maisfl\u00e4che f\u00fcr alle fl\u00e4chenbezogenen Beihilfen abgelehnt hat.<\/p>\n<p>Die Anlage der Sichtschneisen w\u00fcrde die Maisfl\u00e4che unterbrechen und w\u00e4re somit einem eigenen Schlag zuzuordnen. Ob diese eigenen Fl\u00e4chen dann als f\u00f6rderf\u00e4hig anerkannt werden k\u00f6nnen, hinge von der Gr\u00f6\u00dfe dieser neu gebildeten Schl\u00e4ge ab, zumindest m\u00fcssten diese Fl\u00e4chen jedoch herausgerechnet werden. Unter dieser Pr\u00e4misse wird kein Landwirt mehr Bejagungsschneisen anlegen, da der b\u00fcrokratische Aufwand und das Risiko einer Sanktion wegen ungenauer Herausrechnung der Fl\u00e4chen zu hoch sind, f\u00fcrchten die unterzeichnenden Verb\u00e4nde.<\/p>\n<p>Die Position der F\u00f6rderreferenten gef\u00e4hrde auch massiv das vom BMELV initiierte und von DBV und DJV gemeinsam getragene \u201eModellvorhaben Schwarzwildbewirtschaftung in der Agrarlandschaft\u201c. Hier werden Konzepte entwickelt, wie Landwirte, Grundeigent\u00fcmer und J\u00e4ger gemeinsam Schwarzwild in der Agrarlandschaft effektiv bejagen k\u00f6nnen. Erste Ergebnisse stimmen optimistisch, dass die Bejagungsschneisen tats\u00e4chlich einen wertvollen Beitrag zur besseren Bejagbarkeit liefern. \u00c4hnlich wie die zu Recht als f\u00f6rderf\u00e4hig anerkannten Feldlerchenfenster tragen die Bejagungsschneisen au\u00dferdem zur F\u00f6rderung der Brutvogelpopulationen in gro\u00dfen Maisschl\u00e4gen bei. Die drei Verb\u00e4nde bitten die Ministerin in ihrem gemeinsamen Brief daher, dringend darauf hinzuwirken, dass die Anlage von Bejagungsschneisen in einer Fl\u00e4che sich nicht negativ auf die Beihilfef\u00e4higkeit auswirkt. Das Instrument sei dringend notwendig, um die Schwarzwildbest\u00e4nde in der Agrarlandschaft effektiv bejagen zu k\u00f6nnen. S\u00e4mtliche Appelle an J\u00e4ger und Landwirte, vor Ort konstruktiv zusammenzuarbeiten, w\u00e4ren zwecklos, wenn dieses Problem nicht gel\u00f6st werden k\u00f6nne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(DBV\/DJV\/BAGJE) Wildschweine k\u00f6nnen inzwischen wegen der guten Nahrungssituation und milden Wintern ihren Bestand regional verdreifachen. 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