{"id":173715,"date":"2015-04-29T21:17:17","date_gmt":"2015-04-29T19:17:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=173715"},"modified":"2015-04-29T21:18:04","modified_gmt":"2015-04-29T19:18:04","slug":"bedeutende-foerderung-der-luebeck-1500-ausstellung-durch-ernst-von-siemens-kunststiftung-montag-27-april-2015-11-uhr-st-annen-museum-museumsquartier-luebeck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bedeutende-foerderung-der-luebeck-1500-ausstellung-durch-ernst-von-siemens-kunststiftung-montag-27-april-2015-11-uhr-st-annen-museum-museumsquartier-luebeck\/","title":{"rendered":"Bedeutende F\u00f6rderung der L\u00fcbeck 1500-Ausstellung durch Ernst von Siemens Kunststiftung Montag, 27. April 2015, 11 Uhr St. Annen-Museum \/ Museumsquartier, L\u00fcbeck"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/1912-7-8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-173718\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/1912-7-8-216x216.jpg\" alt=\"1912-7+8\" width=\"216\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/1912-7-8-216x216.jpg 216w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/1912-7-8-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a>Die L\u00fcbecker Museen bereiten sich auf die gr\u00f6\u00dfte und bedeutendste Ausstellung der\u00a0vergangenen Jahre vor: Am 20. September startet im Museumsquartier L\u00fcbeck 1500.\u00a0Kunstmetropole im Ostseeraum. Die Schau ist der H\u00f6hepunkt des Jubil\u00e4umsjahres \u201e500\u00a0Jahre Kloster \u2013 100 Jahre Museum\u201c und besch\u00e4ftigt sich mit Kunst und Kultur des sp\u00e4ten\u00a0Mittelalters. Zu sehen sind spektakul\u00e4re Exponate aus ganz Europa. Die Ernst von Siemens\u00a0Kunststiftung, M\u00fcnchen, unterst\u00fctzt diese Ausstellung mit einer namhaften Summe.<!--more--> Der\u00a0symbolische F\u00f6rderungsbeginn fand heute im Rahmen eines Pressetermins in Anwesenheit\u00a0von Kultursenatorin Kathrin Weiher und Vertretern der Ernst von Siemens Kunststiftung im\u00a0Remter des St. Annen-Museums statt.<\/p>\n<p>&#8222;L\u00fcbeck 1500 ist eine einmalige und nicht wiederkehrende Chance, die Sch\u00e4tze des St.\u00a0Annen Museums in neuem und internationalem Kontext zu pr\u00e4sentieren. Die Kunst der\u00a0bedeutenden Handelsmetropole wird neu erschlossen, wertvolle Exponate restauriert und\u00a0konserviert und wieder weit \u00fcber L\u00fcbeck hinaus bekannt gemacht. Die F\u00f6rderung der Ernst\u00a0vom Siemens Kunststiftung, die Mittel der Siemens AG inkludiert, unterst\u00fctzt eine<br \/>\nJahrhundertausstellung!&#8220; freut sich Dr. Martin Hoernes, Generalsekret\u00e4r der Ernst von\u00a0Siemens Kunststiftung.<br \/>\n.<br \/>\nProf. Dr. Hans Wi\u00dfkirchen, Leitender Direktor der L\u00fcbecker Museen, betonte: \u201eIch danke der Ernst von Siemens Kunststiftung f\u00fcr die gro\u00dfherzige F\u00f6rderung der Ausstellung. Wir sehen\u00a0darin eine gro\u00dfe Wertsch\u00e4tzung der Sammlung des St. Annen-Museums und nehmen dies als\u00a0Ansporn daf\u00fcr, diese Sch\u00e4tze noch mehr Menschen als bisher nahe zu bringen.\u201c<\/p>\n<p>Das in den Jahren 1502 bis 1515 zur Unterbringung der unverheirateten T\u00f6chter L\u00fcbecker\u00a0Kaufleute errichtete St. Annen-Kloster beherbergt seit 1915 eines der sch\u00f6nsten Museen\u00a0Deutschlands. Nirgendwo sonst besticht ein derart harmonischer Zusammenklang von\u00a0Geb\u00e4ude und Exponaten, von sp\u00e4tgotischer Klosterarchitektur und sakraler Kunst wie hier\u00a0im nahezu unversehrten Erdgeschoss. Es pr\u00e4sentiert einen einzigartigen \u00dcberblick \u00fcber die\u00a0Kunst des Mittelalters in L\u00fcbeck vom 13. bis zur ersten H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Schau L\u00fcbeck 1500 versammelt insgesamt etwa 100 hochkar\u00e4tige Werke. Rund\u00a0die H\u00e4lfte davon stammt aus der Sammlung des St. Annen-Museum und dient als Grundlage\u00a0der Ausstellung. Bei 15 St\u00fccken sind noch erhebliche restauratorische und konservatorische\u00a0Arbeiten notwendig, bevor sie den Weg in die Ausstellung finden. Die Restaurierung\u00a0zahlreicher Exponate erfolgt im Rahmen des Programms &#8222;Kunst auf Lager&#8220;, dem die Ernst\u00a0von Siemens Kunststiftung und die Kulturstiftung der L\u00e4nder eng verbunden sind.<\/p>\n<p>Restaurierungsbed\u00fcrftige, lange nicht gezeigte Best\u00e4nde werden so wieder f\u00fcr die\u00a0\u00d6ffentlichkeit sichtbar. Notwendig sind insbesondere Festigungsarbeiten an Malerei und\u00a0Fassung der Skulpturen.<\/p>\n<p>In den kommenden Monaten haben Besucher des Museums Gelegenheit, der Restauratorin\u00a0Emily Schwedersky \u00fcber die Schulter zu schauen und die hochinteressante, anspruchsvolle\u00a0Arbeit zu verfolgen. Die Schaurestaurierungen finden in den R\u00e4umen des St. Annen-Museums, im Remter und in der Sakristei, statt. Bis Mitte September m\u00fcssen die Exponate\u00a0fertig gestellt sein.<\/p>\n<p>\u201eDie Jubil\u00e4umsausstellung des St. Annen-Museums, L\u00fcbeck 1500. Kunstmetropole imOstseeraum, demonstriert die internationale Bedeutung der mittelalterlichen\u00a0Sammlungsbest\u00e4nde des St. Annen-Museums. Dies wird durch die Gegen\u00fcberstellung mit\u00a0einer Vielzahl von Ausleihen aus dem gesamten Ostseeraum verdeutlicht. Die damit\u00a0verbundenen Arbeiten lassen sich nur durch die gro\u00dfz\u00fcgige Unterst\u00fctzung der Ernst von<br \/>\nSiemens Kunststiftung bew\u00e4ltigen, die wir auch im Sinne einer nachhaltigen Pflege der\u00a0Sch\u00e4tze verstehen\u201c, hob Dr. Jan Richter, Kurator der Ausstellung, hervor.<\/p>\n<p>L\u00fcbeck bot im ausgehenden Mittelalter einer Vielzahl von K\u00fcnstlern ideale\u00a0Arbeitsbedingungen. Von hier aus verbreiteten Bildschnitzer, Maler, Goldschmiede und\u00a0Buchdrucker ihre Werke \u00fcber ganz Nordeuropa. Keine der gro\u00dfen nordischen und baltischen\u00a0Sammlungen hat je eine Ausstellung durchgef\u00fchrt, die die Bedeutung L\u00fcbecks als\u00a0mittelalterliche Kunstmetropole f\u00fcr den nordischen Raum thematisiert.<\/p>\n<p>Bis zum 10. Januar 2016 zeigt die Ausstellung Exponate, die erstmals in L\u00fcbeck\u00a0zusammengef\u00fchrt werden. Hierzu z\u00e4hlen spektakul\u00e4re Kunstwerke, darunter ein\u00a0Altaraufsatz von Bernt Notke aus Kopenhagen sowie drei bisher nie zusammen ausgestellte\u00a0St. J\u00fcrgen Reliquiare, aber auch s\u00fcddeutsche Werke von Veit Sto\u00df und Tilmann\u00a0Riemenschneider, die vorbildhaft f\u00fcr L\u00fcbecker K\u00fcnstler waren. Hochkar\u00e4tige Leihgaben\u00a0kommen unter anderem aus dem Bodemuseum in Berlin, dem British Museum und der\u00a0National Gallery in London, der Pinacoteca di Brera in Mailand und dem Nationalmuseum in\u00a0Kopenhagen.<\/p>\n<p>Neben der Ernst von Siemens Kunststiftung wird die Ausstellung L\u00fcbeck 1500.\u00a0Kunstmetropole im Ostseeraum gef\u00f6rdert von der Possehl-Stiftung, der Kulturstiftung der\u00a0L\u00e4nder, dem Ministerium f\u00fcr Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein, der\u00a0Gemeinn\u00fctzigen Sparkassenstiftung zu L\u00fcbeck, dem B\u00fcndnis KUNST AUF LAGER, der\u00a0Universit\u00e4t Hamburg, dem Deutschen Verband f\u00fcr Frau und Kultur e.V. Gruppe L\u00fcbeck, dem\u00a0Verein der Freunde der Museen f\u00fcr Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt L\u00fcbeck e.V.,\u00a0der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie der Reinhold-Jarchow-Stiftung.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Ausstellung unter\u00a0\/\/<a href=\"http:\/\/www.luebeck1500.de\" target=\"_blank\">www.luebeck1500.de<\/a><\/p>\n<p>die Liste der Exponate:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/1500-Restaurierungen-_EvS.doc\">1500 Restaurierungen _EvS<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die L\u00fcbecker Museen bereiten sich auf die gr\u00f6\u00dfte und bedeutendste Ausstellung der\u00a0vergangenen Jahre vor: Am 20. 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