{"id":17454,"date":"2010-06-19T17:02:01","date_gmt":"2010-06-19T15:02:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=17454"},"modified":"2010-06-19T17:02:01","modified_gmt":"2010-06-19T15:02:01","slug":"europas-unternehmen-halten-dem-euro-die-stange-turbulente-lage-in-sudeuropa-stimmt-finanzchefs-aber-skeptisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/europas-unternehmen-halten-dem-euro-die-stange-turbulente-lage-in-sudeuropa-stimmt-finanzchefs-aber-skeptisch\/","title":{"rendered":"Europas Unternehmen halten dem Euro die Stange &#8211; Turbulente Lage in S\u00fcdeuropa stimmt Finanzchefs aber skeptisch"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"border: 0pt none;\" src=\"http:\/\/img.pte.at\/\/lowrespics\/1276868795i11983.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"196\" align=\"middle\" \/>R\u00fcckkehr  zur Drachme wohl keine Option f\u00fcr Griechenland (Foto:  pixelio.de,  stefanschwarz)Durham\/Tilburg (pte\/19.06.2010\/06:05) &#8211;<\/p>\n<p><!-- LIVING AD - VIDEOADD CONTENT START \/\/-->Die Instabilit\u00e4t des Euro hat auf das Gem\u00fct der europ\u00e4ischen Unternehmen  geschlagen. Trotzdem ist die \u00fcberwiegende Mehrheit der Finanzchefs  (CFOs) der Einheitsw\u00e4hrung positiv gestimmt, wie die Universit\u00e4t Tilburg  in Zusammenarbeit mit der Duke University und dem CFO Magazine  aufzeigt. Ein Grund daf\u00fcr ist nicht zuletzt, dass die aktuelle  Euro-Schw\u00e4che dem Gro\u00dfteil der Unternehmen Vorteile bringt, statt zu  schaden. Dennoch bef\u00fcrwortet knapp ein Drittel, Griechenland aus dem  Euro auszuschlie\u00dfen. Die wirtschaftliche Lage in S\u00fcdeuropa wird als  ernste Bedrohung f\u00fcr die finanzielle Stabilit\u00e4t in Europa erkannt.<!--more--><strong>Kaum mehr Luft nach unten<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Es kann schon legal kein  Land aus dem Euro ausgeschlossen werden&#8220;, stellt Ulrich Leuchtmann,  Senior Strategist der Commerzbank, im Gespr\u00e4ch mit pressetext klar. Aber  selbst in der Theorie sei die M\u00f6glichkeit eines Austritts kaum  vorstellbar. &#8222;Die Einf\u00fchrung einer neuen W\u00e4hrung w\u00fcrde f\u00fcr Griechenland  und besonders das griechische Bankensystem ein enormes Risiko  darstellen&#8220;, erkl\u00e4rt der Devisenexperte. Zudem sei die technische  Umstellung &#8211; etwa auf eine im Vergleich zum Euro schw\u00e4chere griechische  Drachme &#8211; fraglich.<\/p>\n<p>&#8222;Die Luft nach unten ist vorerst raus&#8220;, sagt  Leuchtmann. Zuletzt \u00fcbten die Nachrichten \u00fcber die s\u00fcdeurop\u00e4ische  Schuldenkrise keinen wesentlichen Druck mehr auf den Eurokurs aus. Bis  zu einem Niveau von rund 1,24 Dollar konnte sich die  Gemeinschaftsw\u00e4hrung sogar erholen. &#8222;Schlie\u00dflich kann auch nicht mehr  viel verkauft werden, weil die meisten bereits verkauft haben&#8220;, meint  Leuchtmann gegen\u00fcber pressetext. Der Belastungsfaktor durch die  Schuldenkrise in den Peripheriel\u00e4ndern bleibe aber bestehen.<\/p>\n<p><strong>Arbeitsmarkt:  Korrektur nach oben<\/strong><\/p>\n<p>Sollte sich die Finanzlage von Spanien  oder Italien in den kommenden Monaten weiter verschlechtern, rechnen  Europas Unternehmen mit negativen Folgen, teilen die Universit\u00e4ten Duke  und Tilburg mit. Die Notma\u00dfnahmen der europ\u00e4ischen Staatschefs und  Zentralbanken h\u00e4tten aber positiven Einfluss auf Wirtschaft und Euro.  Die Finanzvorst\u00e4nde in den Firmen rechnen gegen\u00fcber dem Vorjahr mit 13  Prozent h\u00f6heren Gewinnen, sieben Prozent mehr Investitionen und sechs  Prozent h\u00f6heren Dividenden.<\/p>\n<p>Selbst die Besch\u00e4ftigungserwartungen  wurden zuletzt nach oben korrigiert. W\u00e4hrend im Vorjahr noch ein  drastischer Stellenr\u00fcckgang prognostiziert wurde (pressetext berichtete:  <a href=\"http:\/\/pressetext.com\/news\/090606001\/\" target=\"_blank\">http:\/\/pressetext.com\/news\/090606001\/<\/a>),  soll die Zahl der festangestellten Mitarbeiter nun &#8222;mehr oder weniger  stabil bleiben&#8220;. Gleichzeitig w\u00fcrden sogar um zwei Prozent mehr  Aushilfskr\u00e4fte besch\u00e4ftigt. Trotz dieser positiven Signale werden die  Wirtschaftsaussichten mittlerweile wieder deutlich pessimistischer  beurteilt als noch im Fr\u00fchjahr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fcckkehr zur Drachme wohl keine Option f\u00fcr Griechenland (Foto: pixelio.de, stefanschwarz)Durham\/Tilburg (pte\/19.06.2010\/06:05) &#8211; Die Instabilit\u00e4t des Euro hat auf das<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-17454","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17454","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17454"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17454\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17454"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17454"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17454"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}