{"id":177770,"date":"2015-06-03T14:46:40","date_gmt":"2015-06-03T12:46:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=177770"},"modified":"2015-06-03T14:52:20","modified_gmt":"2015-06-03T12:52:20","slug":"in-dieser-woche-kommt-der-sommer-aber-was-sind-die-gefahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/in-dieser-woche-kommt-der-sommer-aber-was-sind-die-gefahren\/","title":{"rendered":"In dieser Woche kommt der Sommer. Aber was sind die Gefahren?"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-177791 alignleft\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Sommer-am-Strand_1009.jpg\" alt=\"Sommer-am-Strand_1009\" width=\"283\" height=\"425\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Sommer-am-Strand_1009.jpg 366w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Sommer-am-Strand_1009-213x320.jpg 213w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Sommer-am-Strand_1009-226x340.jpg 226w\" sizes=\"auto, (max-width: 283px) 100vw, 283px\" \/>Text: Oliver Dierberg<\/strong> &#8211; Der Sommer kommt, mit all den Freuden und Gefahren!<\/p>\n<div><strong><u>Waldbrandgefahren:<\/u><\/strong><\/div>\n<div>\n<p class=\"justified-l-r\">Wegen der anhaltenden Trockenheit bei h\u00f6heren Temperaturen steigt in den Sommermonaten oft die Gefahr von Waldbr\u00e4nden. Zur Warnung ver\u00f6ffentlicht der Deutsche Wetterdienst je Tag und Ort einen sogenannten Waldbrand-Gefahrenindex mit f\u00fcnf Gef\u00e4hrdungsstufen. Die niedrigste Stufe 1 bedeutet eine \u201esehr geringe Gefahr\u201c. Bei der h\u00f6chsten Stufe 5 ist eine \u201esehr hohe Waldbrandgefahr\u201c erreicht.<\/p>\n<p class=\"justified-l-r\"><!--more-->Meteorologische Daten, die regional vorhandenen Bodenverh\u00e4ltnisse, der Vegetationsstand und die Waldart stellen die Berechnungsgrundlagen f\u00fcr die Waldbrandstufen dar. Aufgrund der extremen Hitze und der andauernden Trockenheit spitzt sich die Lage ab Stufe 4 (\u201ehohe Gefahr\u201c) extrem zu.<\/p>\n<h2 class=\"justified-l-r\"><u><strong>Wie k\u00f6nnen Waldbr\u00e4nde vermieden werden?<\/strong><\/u><\/h2>\n<p class=\"justified-l-r\">Die Entstehung von Waldbr\u00e4nden zu vermeiden ist deshalb nun oberstes Ziel. Die Feuerwehr weist daher auf folgendes hin:<\/p>\n<ul class=\"list-text box justified-l-r\">\n<li class=\"text\">In den W\u00e4ldern besteht absolutes Rauchverbot: Zigarettenglut und Rauchzeugreste k\u00f6nnen verheerende Folgen haben.<\/li>\n<li class=\"text\">Auch bei Fahrten mit der Bahn oder dem Auto durch Waldgebiete d\u00fcrfen keine Rauchzeugreste aus dem Fenster geworfen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"justified-l-r\">Weiter zu beachten:<\/p>\n<ul class=\"list-text box justified-l-r\">\n<li class=\"text\">Grill- oder Feuerstellen au\u00dferhalb dieses Bereiches sind ordnungsgem\u00e4\u00df zu beaufsichtigen und gegebenenfalls zu l\u00f6schen, insbesondere wenn vom Funkenflug eine Gefahr ausgeht.<\/li>\n<li class=\"text\">Flaschen oder Glasscherben d\u00fcrfen nicht im Wald zur\u00fcckgelassen werden. Durch den Brennglaseffekt kann es auch hier zur Brandentstehung kommen.<\/li>\n<li class=\"text\">Mit Kraftfahrzeugen soll nicht auf Waldwegen oder auf Grasfl\u00e4chen gefahren werden. Vom hei\u00dfen Auspuff bzw. dem Katalysator geht eine nicht unerhebliche Brandgefahr aus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wird ein Brand entdeckt, sofort die Feuerwehr \u00fcber Notruf 112 rufen \u2013 denn es z\u00e4hlt jede Minute.<\/p>\n<\/div>\n<div><strong><u>Grillen:<\/u><\/strong><\/div>\n<div>\n<p>Allein in Deutschland werden jeden Sommer Millionen Grillfeuer entfacht: Doch die Gefahren werden oft str\u00e4flich \u00fcbersehen. Bis zu 3000 Grillunf\u00e4lle mit teils schwersten Verbrennungen behandeln Mediziner jedes Jahr. Oft sind Brandbeschleuniger im Spiel wie eine aktuelle Studie zeigt.<\/p>\n<p>Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Verbrennungsmedizin empfiehlt (Quelle:DGV):<\/p>\n<ol>\n<li>Benutzen Sie keine fl\u00fcssigen Brandbeschleuniger, aber auch keine gelartige Grillpasten! Wird etwa Spiritus in die Glut oder das Feuer nachgegossen, kann durch den Flammenr\u00fcckschlag der Beh\u00e4lter explodieren und aus der Hand gerissen werden.<\/li>\n<li>Stellen Sie den Grill kippsicher im Windschatten auf! So vermeiden Sie Stichflammen durch Luftb\u00f6en.<\/li>\n<li>Verwenden Sie Schutzhandschuhe und lange Grillzangen!<\/li>\n<li>Kinder d\u00fcrfen nicht in der N\u00e4he des Grills spielen! Der Sicherheitsabstand sollte mindestens drei Meter betragen.<\/li>\n<li>Halten Sie immer L\u00f6schmittel bereit! Ein Eimer mit Wasser, Sand, eine L\u00f6schdecke oder ein Feuerl\u00f6scher geh\u00f6ren griffbereit zum Grillen dazu. Um entflammte Kleidung zu l\u00f6schen, wird das Opfer auf dem Boden gerollt.<\/li>\n<li>Sollte Fett in Brand geraten, l\u00f6schen Sie es nicht mit Wasser, sondern durch Abdecken!<\/li>\n<\/ol>\n<div><\/div>\n<div><strong><u>Krebsgefahr beim Sonnen?:<\/u><\/strong><\/div>\n<div>\n<p>Fast \u00fcberall in Deutschland blauer Himmel und pralle Sonne: Doch so sch\u00f6n der Sommer sein mag, er birgt auch Gefahren. stern.de erkl\u00e4rt, wie man Sonnenbrand, Hitzschlag, Wespenstich und Co. vorbeugt und was man tun kann, wenn es doch passiert ist. Von Angelika Unger<\/p>\n<p>Sonnenbrand Fast jeder hat es schon mal erlebt: Zu lange in der Sonne gewesen, und schon f\u00e4rbt sich die Haut krebsrot und beginnt zu brennen. Sonnenbrand gilt vielen als harmlos &#8211; zu Unrecht: Schlimme Sonnenbr\u00e4nde sind Verbrennungen zweiten Grades und k\u00f6nnen Fieber und Sch\u00fcttelfrost ausl\u00f6sen.<\/p>\n<h4>Was tun?<\/h4>\n<p>Ein k\u00fchlendes Gel, eine kalte Dusche oder feuchte T\u00fccher bringen erste Linderung. Betroffene sollten viel trinken und die verbrannten Hautstellen im Freien bedecken, damit sie nicht noch mehr Sonne abbekommen.<\/p>\n<p>Ist die Haut so stark verbrannt, dass sich Blasen bilden, oder leiden Sie an Fieber oder starken Schmerzen, sollte ein Arzt konsultiert werden. Er kann beispielsweise eine Kortisonsalbe verschreiben.<\/p>\n<h4>Wie vorbeugen?<\/h4>\n<p>Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sch\u00fctzt vor Sonnenbrand. Nicht vergessen: Sie muss regelm\u00e4\u00dfig erneuert werden, sonst wirkt sie nicht zuverl\u00e4ssig. Der beste Schutz vor Sonnenbrand ist aber, so trivial es klingen mag: Ab in den Schatten oder ins Haus!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong><u>Sonnenstich<\/u>:<\/strong><\/h3>\n<p>Wenn die pralle Sonne zu lange auf den Kopf geschienen ist, kann man einen Sonnenstich bekommen &#8211; eine Reizung der Hirnh\u00e4ute, die durch die angestaute Hitze im Kopf entsteht. Besonders gef\u00e4hrdet sind Kleinkinder, Glatzk\u00f6pfe und Menschen mit blonden Haaren.<\/p>\n<p>Betroffene haben einen hochroten, hei\u00dfen Kopf, einen steifen Nacken und Kopfschmerzen, oft ist ihnen \u00fcbel und schwindelig. In schweren F\u00e4llen kann man bei einem Sonnenstich sogar bewusstlos werden.<\/p>\n<h4>Was tun?<\/h4>\n<p>Wichtigste Ma\u00dfnahme: Sofort in den Schatten! Da eine gef\u00e4hrliche Gehirnschwellung entstehen kann, sollte ein Arzt gerufen werden. Bis dieser eintrifft, sollte der Betroffene mit aufrechtem Oberk\u00f6rper an einem k\u00fchlen und ruhigen Ort warten. Kopf und Nacken k\u00f6nnen mit feuchten T\u00fcchern gek\u00fchlt werden. Wird der Betroffene bewusstlos, lagern Sie ihn in stabiler Seitenlage und rufen Sie sofort den Rettungsdienst.<\/p>\n<h4>Wie vorbeugen?<\/h4>\n<p>Der beste Schutz vor einem Sonnenstich: Rechtzeitig raus aus der Sonne! Wer nicht in den Schatten oder ins Haus fl\u00fcchten kann, sollte eine Kopfbedeckung tragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><u><strong>Hitze-Ersch\u00f6pfung<\/strong><\/u>:<\/h3>\n<p>Die Hitze-Ersch\u00f6pfung ist eine Vorstufe des Hitzschlags. Sie kann entstehen, wenn der K\u00f6rper viel Fl\u00fcssigkeit und Salz verloren hat. Daher tritt sie oft bei Sportlern auf, die sich bei hei\u00dfem Wetter \u00fcberanstrengt und dabei stark geschwitzt haben. Besonders gef\u00e4hrdet sind auch alte Menschen, deren K\u00f6rper Durst oft erst sp\u00e4t registriert und die daher zu wenig trinken.<\/p>\n<p>Betroffene klagen \u00fcber Benommenheit, \u00dcbelkeit und Kopfschmerzen. Ihre Haut ist meist blass und nass geschwitzt, Puls und Atmung sind schnell, der Blutdruck niedrig. Die K\u00f6rpertemperatur kann bis auf 40 Grad steigen.<\/p>\n<h4>Was tun?<\/h4>\n<p>Die Erste-Hilfe-Ma\u00dfnahmen gleichen denen beim Hitzschlag: Den Betroffenen in den Schatten oder nach drinnen bringen, beengende Kleidung lockern, mit feuchten T\u00fcchern k\u00fchlen und nicht zu kalte Getr\u00e4nke reichen, am besten Mineralwasser ohne Kohlens\u00e4ure. Bewusstlose in der stabilen Seitenlage lagern. Und immer den Rettungsdienst alarmieren &#8211; Hitze-Ersch\u00f6pfung ist keine Lappalie!<\/p>\n<h4>Wie vorbeugen?<\/h4>\n<p>Viel trinken ist besonders wichtig, um die Hitze-Ersch\u00f6pfung zu vermeiden. Meiden Sie au\u00dferdem gro\u00dfe Anstrengungen bei hei\u00dfem Wetter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><u><strong>Hitzschlag<\/strong><\/u>:<\/h3>\n<p>Hitzschlag ist ein W\u00e4rmestau im gesamten K\u00f6rper. Er tritt vor allem auf, wenn man sich k\u00f6rperlich anstrengt und der K\u00f6rper die W\u00e4rme nicht nach au\u00dfen abgeben kann &#8211; etwa bei schw\u00fclem Wetter, in \u00fcberhitzten R\u00e4umen oder Autos oder bei zu warmer Kleidung.<\/p>\n<p>Betroffene erkennt man an einem hochroten Kopf, hei\u00dfer, trockener Haut und einer extrem hohen K\u00f6pertemperatur von \u00fcber 40 Grad. Sie sind oft verwirrt, \u00fcbergeben sich und werden schlie\u00dflich bewusstlos.<\/p>\n<h4>Was tun?<\/h4>\n<p>Ein Hitzschlag ist lebensgef\u00e4hrlich &#8211; rufen Sie unbedingt sofort einen Notarzt! Die h\u00f6chste Priorit\u00e4t hat nun, die K\u00f6rpertemperatur so schnell wie m\u00f6glich zu senken. Fiebersenkende Mittel sind bei einem Hitzschlag tabu &#8211; k\u00fchlen Sie den Betroffenden stattdessen, indem Sie kalte nasse T\u00fccher auf den K\u00f6rper legen. Und nat\u00fcrlich gilt auch beim Hitzschlag: Den Betroffenen in eine k\u00fchle Umgebung bringen und beengende Kleidung entfernen.<\/p>\n<h4>Wie vorbeugen?<\/h4>\n<p>Wie beim Sonnenstich und der Hitze-Ersch\u00f6pfung gilt: Meiden Sie die pralle Sonne, trinken Sie genug und tragen Sie luftige Kleidung. Trinken Sie keinen Alkohol und haushalten Sie mit Ihren Kr\u00e4ften &#8211; die Hitze stellt eine starke Belastung f\u00fcr den K\u00f6rper dar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><u><strong>Bienen und Wespen<\/strong><\/u>: (Genauere Informationen im vorherigen Artikel)<\/h3>\n<p>Bienen und Wespen sind friedliebende Tiere, die Menschen gew\u00f6hnlich nicht angreifen. Wenn Sie sich bedroht f\u00fchlen, stechen sie zu &#8211; etwa wenn man versehentlich auf sie tritt oder heftig um sich schl\u00e4gt.<\/p>\n<p>F\u00fcr normal empfindliche Menschen sind Insektenstiche unangenehm, aber harmlos: Die juckende und ger\u00f6tete Schwellung rund um den Stich klingt meist nach einigen Stunden wieder ab. Gef\u00e4hrlich kann es aber werden, wenn ein Insekt sich am Rand einer Flasche oder eines Glases niederl\u00e4sst. Sticht das Insekt in die Zunge oder wird gar verschluckt, k\u00f6nnen Zunge oder Luftr\u00f6hre anschwellen &#8211; Erstickungsgefahr!<\/p>\n<p>Eine akute Gefahr ist ein Bienen- oder Wespenstich f\u00fcr alle, die allergisch auf Insektengift reagieren. Ihnen droht ein lebensgef\u00e4hrlicher allergischer Schock!<\/p>\n<h4>Was tun?<\/h4>\n<p>Wenn Bienen stechen, bleibt gew\u00f6hnlich der Stachel mit der Giftblase in der Haut stecken. Entfernen Sie ihn so schnell wie m\u00f6glich, etwa indem Sie mit dem Fingernagel \u00fcber die Einstichstelle kratzen. Eine kalte Kompresse oder ein k\u00fchlendes Gel aus der apotheke lindern den Juckreiz. Beliebte Hausmittel: eine halbe Zwiebel aufschneiden und auflegen.<\/p>\n<p>Hat das Insekt in die Atemwege gestochen, rufen Sie sofort den Rettungsdienst! K\u00fchlen verlangsamt die Schwellung. Eisw\u00fcrfel lutschen und ein kaltes Tuch um den Hals.<\/p>\n<p>Wenn Sie wissen, dass Sie allergisch auf Insektengift reagieren, nehmen Sie sofort, wie mit dem Arzt besprochen, ihre Medikamente ein.<\/p>\n<h4>Wie vorbeugen?<\/h4>\n<p>Bienen und Wespen lieben S\u00fc\u00dfes. Daher sollten Sie Kuchen, Obst oder Limonade nicht im Freien herumstehen lassen. Bevor Sie aus Gl\u00e4sern oder Flaschen trinken, kontrollieren Sie, ob sich ein Insekt am Rand niedergelassen hat. Besonders vorsichtig sollten Sie bei Getr\u00e4nkedosen sein: manchmal kriechen die Tiere hinein.<\/p>\n<p>Falls Sie auf Bienen oder Wespen treffen, bewahren Sie Ruhe. Machen Sie die Tiere nicht aggressiv, indem sie um sich schlagen. Gegen Stiche in den Fu\u00df hilft festes Schuhwerk.<\/p>\n<p>Wer allergisch auf Insektengift reagiert, sollte im Sommer immer ein Notfallset bei sich tragen, bestehend aus einem Antihistaminikum in Tablettenform, einem Kortisonpr\u00e4parat und einem Adrenalinspray. Um die Ursachen zu bek\u00e4mpfen, kann eine spezifische Immuntherapie (&#8222;Allergie-Impfung&#8220;) sinnvoll sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><u><strong>Zeckenbiss<\/strong><\/u>:<\/h3>\n<p>Zecken sind Spinnentiere, die im Unterholz lauern. Als Parasiten ern\u00e4hren sie sich vom Blut ihrer Wirte. Zwar ist ihr Biss ungef\u00e4hrlich, sie k\u00f6nnen jedoch Krankheiten \u00fcbertragen: die Infektionskrankheit Borreliose und die Hirnhautentz\u00fcndung FSME, die unbehandelt sogar t\u00f6dlich enden kann.<\/p>\n<h4>Was tun?<\/h4>\n<p>Auf keinen Fall sollten Sie zu Hausmitteln wie Klebstoff oder \u00d6l greifen, um die Zecke zu entfernen. Da die Tiere im Todeskampf manchmal besonders viel Fl\u00fcssigkeit absondern, steigt die Gefahr, sich anzustecken. Drehen Sie die Zecke vielmehr mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange vorsichtig aus der Haut und desinfizieren sie die Biss-Stelle danach.<\/p>\n<p>Wurden Sie in einem FSME-Risikogebiet von einer Zecke gebissen und sind nicht geimpft, gehen Sie sofort zum Arzt. Das sollten Sie auch dann tun, wenn Sie Hautver\u00e4nderungen an der Biss-Stelle bemerken: Dahinter k\u00f6nnte eine Borreliose stecken.<\/p>\n<h4>Wie vorbeugen?<\/h4>\n<p>Vermeiden Sie es m\u00f6glichst, im Unterholz umherzukriechen, oder tragen sie zumindest geschlossene und eng anliegende Kleidung, damit die Zecken nicht so leicht zuschlagen k\u00f6nnen. Suchen Sie Ihren K\u00f6rper ab, wenn Sie im Wald oder im hohen Gras unterwegs waren: Zecken wandern gew\u00f6hnlich auf der Haut umher, bevor sie bei\u00dfen &#8211; wer sie rechtzeitig bemerkt, kann sie einfach abstreifen. Wer in einem FSME-Risikogebiet lebt oder unterwegs ist, sollte sich impfen zu lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><u><strong>Scherbe im Fu\u00df<\/strong><\/u>:<\/h3>\n<p>Barfu\u00dflaufen tut den F\u00fc\u00dfen gut &#8211; doch es birgt auch Gefahren. Im hohen Gras oder im Sand k\u00f6nnen sich Glasscherben oder andere scharfe Gegenst\u00e4nde verbergen, an denen man sich den Fu\u00df verletzen kann.<\/p>\n<h4>Was tun?<\/h4>\n<p>Allenfalls kleine Scherben sollte man selbst zu entfernen versuchen &#8211; ansonsten gilt: Finger weg! Ist die Scherbe l\u00e4nger als einen Zentimeter oder schon tief in den Fu\u00df eingedrungen, kann es stark nachbluten, wenn man sie herauszieht. Stattdessen den Fu\u00df hoch lagern und einen Arzt rufen. Wichtige Frage: Ist die Tetanus-Impfung noch wirksam? Wenn nicht, muss der Arzt sofort Gegenma\u00dfnahmen ergreifen, sonst droht der gef\u00e4hrliche Wundstarrkrampf.<\/p>\n<h4>Wie vorbeugen?<\/h4>\n<p>Die beste Vorbeugung ist ebenso simpel wie wirkungsvoll: Tragen Sie Schuhe &#8211; oder wenn Sie barfu\u00df laufen, schauen Sie genau, wo sie hintreten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text: Oliver Dierberg &#8211; Der Sommer kommt, mit all den Freuden und Gefahren! 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