{"id":177914,"date":"2015-06-04T22:41:42","date_gmt":"2015-06-04T20:41:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=177914"},"modified":"2015-06-04T22:57:16","modified_gmt":"2015-06-04T20:57:16","slug":"clustermanagements-tourismus-fuer-kmu-in-schleswig-holstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/clustermanagements-tourismus-fuer-kmu-in-schleswig-holstein\/","title":{"rendered":"\u201aClustermanagements Tourismus\u2018 f\u00fcr KMU in Schleswig-Holstein"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-16120\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/DEHOGA-Logo-Neu-mit-Kogge.jpg\" alt=\"DEHOGA-Logo-Neu mit Kogge\" width=\"318\" height=\"58\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/DEHOGA-Logo-Neu-mit-Kogge.jpg 1186w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/DEHOGA-Logo-Neu-mit-Kogge-320x58.jpg 320w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/DEHOGA-Logo-Neu-mit-Kogge-426x77.jpg 426w\" sizes=\"auto, (max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/>Wirtschaftsminister Reinhard Meyer sieht den Tourismus in Schleswig-Holstein auf gutem Weg, zu einem Ganzjahresreiseziel zu werden. Jetzt soll die Etablierung eines \u201aClustermanagements Tourismus\u2018 die Wettbewerbsf\u00e4higkeit vor allem der vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit einem Service- und Vernetzungsangebot st\u00e4rken, um das gesetzte Ziel 30-30-3 bis 2025 zu erreichen.<!--more-->Dr. J\u00f6rn Klimant, Vorsitzender des TVSH, berichtete bei der Vorstellung des Sparkassen-Tourismusbarometers Schleswig-Holstein am 5. Mai Erfreuliches: \u201eWir haben uns im K\u00fcstenl\u00e4ndervergleich deutlich vor Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen platzieren und die Trendumkehr weiter forcieren k\u00f6nnen. Bundesweit konnten wir das beste Ergebnis aller Fl\u00e4chenl\u00e4nder erzielen.\u201c Kritik wurde an der Unternehmerkompetenz ge\u00fcbt. H\u00e4ufig untersch\u00e4tzten F\u00fchrungskr\u00e4fte und Unternehmer der KMU die Bedeutung langfristiger Planung.<\/p>\n<p>Wie sich Orte und das Gastgewerbe aufstellen m\u00fcssen, um attraktiv f\u00fcr die G\u00e4ste zu sein, erl\u00e4uterte Jan S\u00f6nnichsen von der hcb hospitality competence berlin GmbH f\u00fcr die DEHOGA SH Mitglieder: \u201cDer Deutschlandtourismus ist und bleibt ein Wachstumsmarkt. Der Wettbewerb und die Erwartungshaltung der G\u00e4ste steigen mit einem ver\u00e4nderten Reiseverhalten und einer wachsenden Reiseerfahrung. Wer sich richtig aufstellt und positioniert, hat durchaus gute Zukunftsperspektiven. Die stetig sinkenden Aufenthaltsdauern bzw. der Trend zu mehreren Kurzurlauben im Jahr spielt insbesondere dem Produkttyp \u201aHotel\u2018 in die Karten. Mit dem Kurzurlaub ist aber in der Regel auch die Erwartungshaltung einer hohen \u201aErlebnisdichte\u2018 verbunden. Hierbei kann das Erleben sowohl Aktivit\u00e4t als auch Entspannung bedeuten. Eines sollte es aber sein \u2013 au\u00dferallt\u00e4glich. Es geht f\u00fcr die Destinationen und das Gastgewerbe somit um das Kreieren von au\u00dferallt\u00e4glichen Erlebnissen.\u201c<\/p>\n<p>Frank Behrens, Vizepr\u00e4sident und Vorsitzender der Fachgruppe \u201aTourismus\u2018 im DEHOGA SH, nennt mit St. Peter-Ording, Scharbeutz und Heiligenhafen gelungene Beispiele f\u00fcr Destinations- und Produktentwicklungen: \u201eAn den Standorten zeigt sich, wie die Entwicklung neuer Hotelprodukte auf der einen Seite und eine umfassende Bestandsentwicklung auf der anderen Seite das Fundament f\u00fcr eine zukunftsorientierte Destinationsentwicklung bilden. Die zuvor starke Saisonabh\u00e4ngigkeit entwickelt sich zunehmend zu einem Ganzjahres-Tourismus.\u201c<\/p>\n<p>Das Berliner Unternehmen hcb ber\u00e4t auch andere Standorte in Schleswig-Holstein.<strong> \u201e<\/strong>In Heiligenhafen und Olpenitz ergeben sich v\u00f6llig unterschiedliche Aufgabenstellungen an die Destinationsentwicklung. In Heiligenhafen handelt es sich um eine Repositionierung mit bereits bestehenden touristischen Infrastrukturen eingebunden in einen st\u00e4dtischen Kontext. Der ehemalige Marinest\u00fctzpunkt Olpenitz ist eine Neupositionierung auf der Brache vor den Toren der Stadt Kappeln. Wir als hcb unterst\u00fctzen die Stadt bzw. den privaten Investor bei der touristischen Entwicklung, indem wir die Umsetzung der formulierten Ziele in konkrete Projekte koordinieren. Im ersten Schritt geht es bei der Destinationsentwicklung stets um die Formulierung machbarer Ziele und die gezielte Auswahl von Impulsprojekten.<\/p>\n<p>Bei der touristischen Entwicklung spielt das Gastgewerbe mit seinen Angebotsstrukturen Beherbergung und Gastronomie die tragende S\u00e4ule jeder Destination. \u201eAlle sich im Land besonders positiv entwickelnden Destinationen sind von einem hohen Innovationsgrad in diesem Bereich gepr\u00e4gt. In Schleswig-Holstein gibt es viele Destinationen, die einen Impuls mit neuen Hotels und Kapazit\u00e4ten sehr gut vertragen w\u00fcrden. Immer wieder zeigt sich, wie sich neue Hotelprodukte positiv auf die gesamte Hotellandschaft einer Destination und somit auf die Region insgesamt auswirken\u201c, erkl\u00e4rt der Stratege S\u00f6nnichsen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die K\u00fcstenst\u00e4dte immer attraktiver gestaltet werden, fragten wir nach den Chancen f\u00fcr das Binnenland. Jan S\u00f6nnichsen: <strong>\u201e<\/strong>Im Sinne der touristischen Entwicklungspotentiale innerhalb des Reiselandes Schleswig-Holstein haben die K\u00fcstenregionen einen riesigen Wettbewerbsvorteil und auch Wettbewerbsvorsprung. Das Binnenland stellt heute und auch zuk\u00fcnftig eine Nische dar. Es muss sehr genau herausgearbeitet werden, welche spezifischen Nischen mit \u201abesonderen Produkten\u2018 besetzt werden k\u00f6nnen. Am Ende braucht es immer auch eine Finanzierung. Und insbesondere die Banken sind f\u00fcr ihren offenen und ehrlichen Blick ja bekannt.\u201c Aber Jan S\u00f6nnichsen ist zuversichtlich: \u201eEines hat Wirtschaftsminister Meyer bereits erreicht. Der Tourismus, Jahrzehnte eher eine Randnotiz im politischen Kiel, hat es wieder auf die Tagesordnung der Landespolitik geschafft. Alle sind nun aufgefordert, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Insbesondere die Destinations- und Produktentwickler sollten dies als Chance begreifen, die eigenen Hausaufgaben vor Ort ordentlich zu erledigen und gegen\u00fcber der Politik und Verwaltung mit fundierten und nachvollziehbaren Forderungen aufzuwarten.\u201c<\/p>\n<p>Neueste \u201aZahlen-Daten-Fakten 2014\u2018 zum Deutschlandtourismus stehen unter: <a href=\"http:\/\/inx.odav.de\/inxmail30\/d\/d.pdf?q000fp7000000000c0000ig0000000000hzbcwfy8\">http:\/\/inx.odav.de\/inxmail30\/d\/d.pdf?q000fp7000000000c0000ig0000000000hzbcwfy8<\/a><\/p>\n<p>Neues Zahlen zum Schleswig-Holstein Tourismus stehen unter:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sparkassen-tourismusbarometer-sh.de\/download\/tourismusbarometer_2015.pdf\">www.sparkassen-tourismusbarometer-sh.de\/download\/tourismusbarometer_2015.pdf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaftsminister Reinhard Meyer sieht den Tourismus in Schleswig-Holstein auf gutem Weg, zu einem Ganzjahresreiseziel zu werden. 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