{"id":179269,"date":"2015-05-07T08:15:52","date_gmt":"2015-05-07T08:15:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2015\/05\/fw-od-orkantief-zoran-stuermte-ueber-den-kreis-stormarnzwei-entwurzelte-pappeln-in-stapelfeld-sorgten-fuer-grosseinsatz-der-feuerwehr-6\/"},"modified":"2015-05-07T08:15:52","modified_gmt":"2015-05-07T08:15:52","slug":"fw-od-orkantief-zoran-stuermte-ueber-den-kreis-stormarnzwei-entwurzelte-pappeln-in-stapelfeld-sorgten-fuer-grosseinsatz-der-feuerwehr-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fw-od-orkantief-zoran-stuermte-ueber-den-kreis-stormarnzwei-entwurzelte-pappeln-in-stapelfeld-sorgten-fuer-grosseinsatz-der-feuerwehr-6\/","title":{"rendered":"FW-OD: Orkantief &#8222;Zoran&#8220; st\u00fcrmte \u00fcber den Kreis Stormarn:\n\nZwei entwurzelte Pappeln in Stapelfeld sorgten f\u00fcr Gro\u00dfeinsatz der Feuerwehr"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Neun Stunden waren die Kr\u00e4fte von Feuerwehr und THW damit besch\u00e4ftigt die schwer besch\u00e4digte Dachkonstruktion des Wohnhauses von der tonnenschweren Last der umgest\u00fcrzten B\u00e4ume zu befreien.\n(Foto: KFV Strormarn\/O.Heydasch)\" src=\"http:\/\/www.presseportal.de\/bild\/322277-preview-pressemitteilung-baumaufhausstaperlfeld05-mai2015137.jpg\" \/><\/p>\n<p>Travenbr\u00fcck (ots) &#8211;     Die Meteorologen hatten das Unwetter zeitnah vorausgesagt. Und so  kam es dann auch: Mai-Sturm &#8222;Zoran&#8220;  st\u00fcrmte am sp\u00e4ten  Dienstagnachmittag \u00fcber den Kreis Stormarn hinweg und bescherte den  Einsatzkr\u00e4ften bis in die fr\u00fchen Morgenstunden des Mittwoch 212  Eins\u00e4tze.<!--more--> &#8222;Ab 17.20 Uhr gingen die Notrufe bei uns praktisch im  Minutentakt ein&#8220;, sagte ein Disponent der Leitstelle S\u00fcd  in Bad  Oldesloe. Zuvor war das Orkantief &#8222;Zoran&#8220; mit Windgeschwindigkeiten  von bis zu 100 Kilometer pro Stunde und Starkregen \u00fcber den  n\u00f6rdlichen Teil des Kreises hinweg gezogen. Der Sturm richtete  schwere Sch\u00e4den an; insbesondere Windbruch wurde von den Feuerwehren  beseitigt. Hunderte von umgest\u00fcrzten B\u00e4umen mussten von Hausd\u00e4chern,  Gleisanlagen und Stra\u00dfen ger\u00e4umt und zers\u00e4gt werden. Au\u00dferdem kam es  zu etlichen \u00dcberschwemmungen von Stra\u00dfen, vollgelaufenen Kellern  und herabst\u00fcrzenden Dachziegeln und Fassaden-Teilen. Mancherorts waren  die Kr\u00e4fte stundenlang in Eins\u00e4tze gebunden. So wie in Stapelfeld.  Hier waren gegen 18.20 Uhr zwei fast 40 Meter hohe Pappeln auf ein  Zweifamilienhaus an der Reinbeker Stra\u00dfe gest\u00fcrzt. Die  Dachkonstruktion des Geb\u00e4udes wurde dabei schwer besch\u00e4digt; eine  angrenzende Scheune total zertr\u00fcmmert.  Eine heftige Windb\u00f6 hatte die zusammenstehenden B\u00e4ume mit einem Stammumfang von jeweils  mehr als  zwei Metern entwurzelt. Die aus dem Erdreich gerissenen Wurzeln  zerst\u00f6rten etwa 50 Quadratmeter Gartenfl\u00e4che und hoben einen  abgestellten Lieferwagen mehrere Meter in die H\u00f6he.  Da niemand  wusste, ob sich unter den B\u00e4umen Personen befinden, stoppten Nachbarn einen zuf\u00e4llig auf  Bewegungsfahrt befindlichen Kranwagen des  Technischen Hilfswerks (THW) und baten die zweik\u00f6pfige Besatzung um  Hilfe. Die Feuerwehren  aus Stapelfeld und Braak waren zu diesem  Zeitpunkt  in einem Einsatz an der Sieker Landstra\u00dfe gebunden. Hier  hatte der Orkan zahlreiche B\u00e4ume geknickt, alle Fahrbahnen waren  blockiert. Beide Wehren wurden sofort nach Bekanntwerden der  Ereignisse in Stapelfeld an die Reinbeker Stra\u00dfe beordert.  Unterdessen hatten sich die Kameraden des THW davon \u00fcberzeugt, dass  sich unter den B\u00e4umen keine Personen befanden und auch in dem  betroffenen Geb\u00e4ude niemand zu Schaden gekommen war. Die aufw\u00e4ndige  Bergung des Lieferwagens von der Baumwurzel \u00fcbernahm das THW mittels  Kranwagen, w\u00e4hrend sich die Kr\u00e4fte der Feuerwehr um die   Sicherung  des besch\u00e4digten Geb\u00e4udes k\u00fcmmerten. &#8222;Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung bei  diesem Einsatz bestand f\u00fcr uns darin, dass wir zun\u00e4chst  den Druck  auf  die schwerbesch\u00e4digte Dachkonstruktion des Geb\u00e4udes durch die  tonnenschwere Belastung der beiden riesigen B\u00e4ume minimieren  mussten&#8220;, sagte Einsatzleiter Marcus Claus. Die meterdicken Pappeln  mussten also in gro\u00dfer H\u00f6he zers\u00e4gt und dann geborgen werden. Die  Einsatzleitung entschied sich deshalb, das THW in den Einsatz  einzubinden und von der Feuerwehr Oststeinbek den Hubarbeits- und  R\u00fcstwagen (HuRW) zur Unterst\u00fctzung anzufordern. Nun konnten die  Pappeln St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zers\u00e4gt; St\u00e4mme und Astwerk vom Dach entfernt werden. Die S\u00e4gearbeiten in gro\u00dfer H\u00f6he gestalteten sich schwierig  und zeitaufwendig. Immer wieder wurden die Kameraden an den  Motors\u00e4gen untereinander abgel\u00f6st, um das Risiko von Verletzungen zu  vermeiden. In den Nachstunden r\u00fcckten weitere Spezialkr\u00e4fte  des THW  mit einem gr\u00f6\u00dferen Kran an, da die Auslege-M\u00f6glichkeiten des  vorhandenen Krans nicht mehr ausreichten. Insgesamt waren 75 Kr\u00e4fte  der Feuerwehren Braak, Stapelfeld, Oststeinbek und den Brunsbeker  Ortswehren Langeloge und Kronshorst , sowie 20 Kameraden des THW in  den Einsatz eingebunden, sagte der Sieker Amtswehrf\u00fchrer Stefan  Majohr, der mithalf diesen nicht ganz allt\u00e4glichen Einsatz zu  koordinieren. Am fr\u00fchen Mittwochmorgen um 03.30 Uhr, nach  neunst\u00fcndigem Einsatz hatten es die Helfer geschafft: Die beiden  Pappeln waren zers\u00e4gt, die gro\u00dffl\u00e4chigen Besch\u00e4digungen im Dach mit  Planen abgedeckt.     R\u00fcckfragen bitte an:  Kreisfeuerwehrverband Stormarn Otto Heydasch Telefon: 0177 677 31 78 E-Mail: Otto.Heydasch@kfv-stormarn.de<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/68032\/3015884\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Travenbr\u00fcck (ots) &#8211; Die Meteorologen hatten das Unwetter zeitnah vorausgesagt. 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