{"id":1793,"date":"2005-11-17T19:55:07","date_gmt":"2005-11-17T19:55:07","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=1693"},"modified":"2005-11-17T19:55:07","modified_gmt":"2005-11-17T19:55:07","slug":"richtfest_fr_kamps_grobckerei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/richtfest_fr_kamps_grobckerei\/","title":{"rendered":"Richtfest f\u00fcr Kamps Gro\u00dfb\u00e4ckerei"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"KampsRichtfest\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/KampsRichtfest.JPG\" alt=\"KampsRichtfest\" \/><br \/>\nIm Foto von links.: Dr. Gerd Meyer, Massimo Ambanelli, Karl Heinz Dullinger (Fa. Kamps)<\/p>\n<p>Text und foto: TBF\/Wolfgang Freywald<\/p>\n<p>In L\u00fcdersdorf backt Kamps ab 2006 Lieken Urkorn und Golden Toast f\u00fcr Nord- und Ostdeutschland<br \/>\n&#8222;Unser wirtschaftliches Engagement in L\u00fcdersdorf steht f\u00fcr unser Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir werden ab 2006 einer der gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber der Region sein: 250 Mitarbeiter werden Golden Toast und Lieken Urkorn Produkte f\u00fcr den Lebensmitteleinzelhandel in den Metropolen Berlin und Hamburg sowie in Mecklenburg- Vorpommern und Schleswig-Holstein backen&#8220;, so Karl-Heinz Dullinger, Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Kamps AG. &#8222;Wir wollen unsere Marktf\u00fchrerschaft ausbauen und setzen auf modernste Technik in Verbindung mit besten Rezepturen, hochwertigen Rohstoffen und traditionellem B\u00e4cker Know-how.&#8220;<!--more-->B\u00fcrgermeister Erhard Huzel: &#8222;Auf einer Grundst\u00fccksfl\u00e4che von 80.000 Quadratmetern und einer Geb\u00e4udefl\u00e4che von 26.000 Quadratmetern wird Kamps k\u00fcnftig in L\u00fcdersdorf t\u00e4glich 300 Tonnen Mehl zu Brot und Backwaren und Bake off-Produkten f\u00fcr 800 Filialen des Lebensmitteleinzelhandels verbacken.&#8220;<\/p>\n<p>Das Investitionsvolumen der neuen Gro\u00dfb\u00e4ckerei in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 90 Mio. Euro. Der Produktionsstandort wird mit modernsten Produktionsanlagen ausger\u00fcstet. So wird beispielsweise ein 22 Meter hohes Tiefk\u00fchl-Hochregallager bei Minus 28\u00b0 Celsius f\u00fcr optimale Bedingungen der so genannten Bake off-Backwaren sorgen. Mit diesem &#8222;Kamps-Tower&#8220; setzt Kamps ein neues Markenzeichen in L\u00fcdersdorf. Die Kamps-Gruppe ist der f\u00fchrende Backwarenspezialist in Deutschland und versorgt t\u00e4glich \u00fcber 23.000 Superm\u00e4rkte mit verpackten Brot und Backwaren. Dar\u00fcber hinaus betreibt Kamps rund 1.000 Backshops in Deutschland. Kamps backt in 17 eigenen Gro\u00dfb\u00e4ckereien t\u00e4glich Brot und Backwaren f\u00fcr den Lebensmitteleinzelhandel. <\/p>\n<p>Kamps-Ansiedlung ist ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr die Region L\u00fcbeck! <\/p>\n<p>(IHK zu Schwerin &#8211; &#8222;Die zeitlichen Abl\u00e4ufe bei diesem Ansiedlungsprojekt sind absolut rekordverd\u00e4chtig. Sie zeigen, dass in Westmecklenburg ein deutlich frischerer Wind weht als in den meisten westdeutschen Standorten,&#8220; sagte IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus-Michael Rothe anl\u00e4sslich des heutigen Richtfests der Gro\u00dfb\u00e4ckerei Kamps in L\u00fcdersdorf. <\/p>\n<p>Bereits am 1. M\u00e4rz 2004, nur zwei Wochen nach dem ersten Kontakt der Kamps AG mit der IHK zu Schwerin, wurden s\u00e4mtliche wesentlichen Fragen vom Grundsatz her in einer Sternkonferenz mit allen Beteiligten gekl\u00e4rt. Die konzerninterne Entscheidung f\u00fcr L\u00fcdersdorf konnte so schon sechs Wochen sp\u00e4ter fallen. Vom ersten Kontakt der Kamps AG mit der IHK zu Schwerin Mitte Februar 2004 bis zum heutigen Richtfest sind gerade eindreiviertel Jahre vergangen. <\/p>\n<p>Klaus-Michael Rothe hob die gute und effiziente Zusammenarbeit von Unternehmen, Landes- und Kommunalbeh\u00f6rden sowie der Schweriner IHK hervor: &#8222;Mit der offiziellen Einrichtung und gesetzlichen Verankerung Westmecklenburgs als -Testregion f\u00fcr B\u00fcrokratieabbau- haben wir jetzt nochmals einen kr\u00e4ftigen Schlag nachgelegt. Weitere Investoren sind uns also mehr als willkommen, damit wir uns in den Planungs- und Umsetzungsabl\u00e4ufen vielleicht noch einmal selber \u00fcbertreffen k\u00f6nnen!&#8220; <\/p>\n<p>Mit einer Investitionssumme von 92 Millionen Euro und der Schaffung von 250 Arbeitspl\u00e4tzen ist die Ansiedlung der Kamps AG in L\u00fcdersdorf eines der gr\u00f6\u00dften Investitionsprojekte in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen 15 Jahren. Besonders wichtig f\u00fcr die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist dieser Ansiedlungserfolg auch deshalb, weil er im Ern\u00e4hrungsgewerbe stattfindet. Mit mittlerweile fast 16.000 schwerpunktm\u00e4\u00dfig in Westmecklenburg besch\u00e4ftigten Mitarbeitern ist dieser Wirtschaftszweig die wichtigste Industriebranche f\u00fcr Mecklenburg-Vorpommern. Zum Vergleich: Im Schiffbau sind landesweit weniger als 5.000 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt. <\/p>\n<p>Mit Blick auf die Unstimmigkeiten zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie innerhalb der &#8222;Region L\u00fcbeck&#8220; f\u00fcr welche die Ansiedlung gesorgt hatte, mahnte IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rothe einen st\u00e4rkeren Korpsgeist in der Region an: &#8222;Eine langfristig erfolgreiche Entwicklung der Region L\u00fcbeck setzt voraus, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die Ansiedlung der Kamps AG ist gerade auch f\u00fcr die Hansestadt L\u00fcbeck und die westlich der Landesgrenze gelegenen Teile der Region ein Gl\u00fccksfall und eine Riesenchance. Ich begr\u00fc\u00dfe es au\u00dferordentlich, dass dies nach den teilweise heftigen Auseinandersetzungen der vergangenen Zeit heute in der gesamten Region \u00fcberwiegend so gesehen wird,&#8220; sagte Rothe. <\/p>\n<p>Ausdr\u00fccklich wies der IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer die immer wieder ge\u00e4u\u00dferte Kritik an den in Mecklenburg-Vorpommern gew\u00e4hrten h\u00f6heren F\u00f6rders\u00e4tzen der Investitionsf\u00f6rderung zur\u00fcck. Rothe w\u00f6rtlich: &#8222;Nach den uns vorliegenden sicheren Zahlen haben sich seit 1990 insgesamt nur 15 Unternehmen, auch gef\u00f6rdert durch die sog. Gemeinschaftsaufgabe, aus Schleswig-Holstein in Mecklenburg &#8211; Vorpommern angesiedelt. In allen diesen F\u00e4llen handelte es sich aber um Investitionen, die gleichzeitig mit einer deutlichen Erweiterung der Kapazit\u00e4ten und damit der Schaffung zus\u00e4tzlicher Arbeitspl\u00e4tze verbunden waren. Und in den allermeisten F\u00e4llen waren zum Teil jahrelange Beh\u00f6rdenquerelen der Unternehmen an ihren alten Standorten die eigentliche Ursache f\u00fcr einen neuen Start bei uns in der Region. Wir k\u00f6nnen und werden daher nicht akzeptieren, dass mit der oft v\u00f6llig unsachlichen Kritik am angeblichen >F\u00f6rdergef\u00e4lle< Ostdeutschland zum S\u00fcndenbock f\u00fcr eingerostete Verwaltungs- und Gesellschaftsstrukturen in Westdeutschland gemacht wird. Im \u00dcbrigen gilt es in diesem Zusammenhang auch an die sog. >Zonenrandf\u00f6rderung< zu erinnern, von der westdeutsche Regionen zur Zeit der deutschen Teilung weit \u00fcber das unmittelbare Grenzgebiet hinaus jahrzehntelang profitiert haben.\"\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Foto von links.: Dr. Gerd Meyer, Massimo Ambanelli, Karl Heinz Dullinger (Fa. 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