{"id":18088,"date":"2010-07-02T21:51:31","date_gmt":"2010-07-02T19:51:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=18088"},"modified":"2010-07-02T21:52:36","modified_gmt":"2010-07-02T19:52:36","slug":"gesundheitsministerkonferenz-fordert-mehr-entscheidungskompetenzen-und-mitspracherechte-der-lander","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/gesundheitsministerkonferenz-fordert-mehr-entscheidungskompetenzen-und-mitspracherechte-der-lander\/","title":{"rendered":"Gesundheitsministerkonferenz fordert mehr Entscheidungskompetenzen und Mitspracherechte der L\u00e4nder"},"content":{"rendered":"<p>Hannover. Auf der gestrigen 83. Gesundheitsministerkonferenz in Hannover haben die L\u00e4nder mehr Entscheidungskompetenzen und Mitspracherechte bei der Gestaltung der medizinischen Versorgung eingefordert.<!--more--><br \/>\nGesundheitsminister Dr. Heiner Garg: \u201e&#8220;Wir sind uns einig, dass dem drohenden \u00c4rztemangel nur begegnet werden kann, wenn man f\u00fcr bessere Rahmenbedingungen sorgt. Dazu geh\u00f6rt, dass die L\u00e4nder beispielsweise zu Fragen der Bedarfsplanung in der am-bulanten Versorgung zwingend mitbeteiligt werden m\u00fcssen, um regionale Besonderhei-ten besser ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen. Auf der GMK haben die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren f\u00fcr Gesundheit der L\u00e4nder zur Erreichung dieses Ziels ein breites Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel verabschiedet&#8220;\u201c, so Garg. Hinsichtlich des zentralen Anliegens Schleswig-Holsteins, dass eine gute medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten nur dann gew\u00e4hrleistet werden kann, wenn der ambulante und der station\u00e4re Sektor als Partner auf Augenh\u00f6he verstanden werden, wurden durch die Initiativen Schleswig-Holsteins erste wichtige Schritte unternommen.<br \/>\n\u201eDie Beschl\u00fcsse zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind, das sektorale Denken zu \u00fcberwinden. Eine sektoren\u00fcbergreifende Bedarfsplanung kann aber nur dann erfolgreich sein, wenn eine Verzahnung zwischen dem ambulanten und dem station\u00e4ren Sektor nicht zu Lasten einer der Sektoren geht. Die Initiative Schleswig-Holsteins zum Zulas-sungsverfahren nach \u00a7 116 b SGB V ist deshalb ein wesentlicher Baustein. Sie hat dazu gef\u00fchrt, dass ein von allen L\u00e4ndern getragener Auftrag an die Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesgesundheitsbeh\u00f6rden (AOLG) ergangen ist, entsprechende L\u00f6sungs-m\u00f6glichkeiten unter Ber\u00fccksichtigung der Vorschl\u00e4ge Schleswig-Holsteins zu erarbei-ten\u201c, so Garg.<br \/>\nMit Blick auf die Diskussion inwieweit durch eine \u00c4nderung des \u00a7 103 Abs. 4 SGB V, der Wechsel zwischen einer freiberuflichen und angestellten T\u00e4tigkeit und zur\u00fcck erm\u00f6glicht werden k\u00f6nnte, sagte der Gesundheitsminister: \u201eBei der Frage der R\u00fcckumwandlungs-m\u00f6glichkeit h\u00e4tte ich mir einen mutigeren Schritt gew\u00fcnscht. Immerhin verst\u00e4ndigten sich alle B-L\u00e4nder darauf, pr\u00fcfen zu lassen wie durch eine \u00c4nderung des \u00a7 103 Abs. 4 SGB V bei Zustimmung der Betroffenen der Wechsel zwischen einer freiberuflichen zu einer angestellten T\u00e4tigkeit und zur\u00fcck erleichtert werden kann, ohne dass es durch diese Um-wandlung zu einer Mehrung der Arztsitze bzw. Arztstellen im jeweiligen Planungsbezirk kommt.<br \/>\nSchleswig-Holstein hat auf der 83. GMK genau die richtigen Impulse gesetzt und klar gestellt, dass die Versorgung im ambulanten Bereich grunds\u00e4tzlich durch freiberuflich t\u00e4tige \u00c4rztinnen und \u00c4rzte erfolgen soll \u2013 ohne die Augen davor zu verschlie\u00dfen, dass zunehmend \u00c4rztinnen und \u00c4rzte im Angestelltenverh\u00e4ltnis die Versorgung sicherstellen werden\u201c, so Garg abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Eine \u00dcbersicht der gefassten Beschl\u00fcsse der 83. Gesundheitsministerkonferenz k\u00f6nnen in K\u00fcrze unter www.gmkonline.de abgerufen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover. Auf der gestrigen 83. 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