{"id":186022,"date":"2015-08-24T09:56:36","date_gmt":"2015-08-24T07:56:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=186022"},"modified":"2015-08-29T09:58:36","modified_gmt":"2015-08-29T07:58:36","slug":"cdu-bildungsarbeitskreis-in-flensburg-land-muss-den-hochschulen-mehr-mittel-und-freiheiten-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/cdu-bildungsarbeitskreis-in-flensburg-land-muss-den-hochschulen-mehr-mittel-und-freiheiten-geben\/","title":{"rendered":"CDU-Bildungsarbeitskreis in Flensburg: Land muss den Hochschulen mehr Mittel und Freiheiten geben"},"content":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des heutigen (24. August 2015) Besuchs des Fraktionsarbeitskreises Bildung bei den beiden Flensburger Hochschulen, an dem auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel G\u00fcnther teilnahm, erkl\u00e4rte die Vorsitzende des Arbeitskreises, Heike Franzen, im Anschluss an den Besuch:\u00a0\u201eWir haben uns heute davon \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, welche Anstrengungen hier in Flensburg von den Hochschulen unternommen werden, um die Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs im n\u00e4chsten Jahr zu bew\u00e4ltigen. <!--more--><\/p>\n<p>Die Rahmenbedingungen seitens des Landes sind daf\u00fcr nicht optimal, zumal die zus\u00e4tzlichen Mittel, die die Hochschulen seit langem zu Recht angemeldet haben, erst ab dem Haushaltsjahr 2016 flie\u00dfen werden.\u201c<\/p>\n<p>Dass das Land die Mittel \u00fcberhaupt zur Verf\u00fcgung stelle, sei der Hartn\u00e4ckigkeit der Hochschulen zu verdanken, betonte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Daniel G\u00fcnther. \u201eEs ist bedauerlich, dass der Antrag der CDU-Fraktion, ein 30-Millionen-Sofortprogramm bereits mit dem aktuellen Nachtragshaushalt auf den Weg zu bringen, im Landtag nicht die n\u00f6tige Mehrheit gefunden hat\u201c, so der Fraktionschef.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Daniel G\u00fcnther, und die Mitglieder des Fraktionsarbeitskreises Bildung waren am heutigen Tage nach Flensburg gekommen, um sich vor Ort ein Bild \u00fcber die aktuelle Situation an den Hochschulen zu verschaffen. An dem Besuch in Flensburg nahmen neben Fraktionschef G\u00fcnther, der FAK-Vorsitzenden Franzen und dem hochschulpolitischen Sprecher Dornquast auch die CDU-Abgeordneten Petra Nicolaisen und Peter S\u00f6nnichsen teil.<\/p>\n<p>Zentrales Thema der Gespr\u00e4che an der\u00a0Europa-Universit\u00e4t Flensburg war die<\/p>\n<p>Internationalisierung der Studieng\u00e4nge. Das Pr\u00e4sidium der EUF pr\u00e4sentierte den G\u00e4sten die Planungen f\u00fcr den interdisziplin\u00e4ren Bachelorstudiengang mit dem Arbeitstitel \u201eEuropa\u201c.\u00a0Der gesellschafts- und kulturwissenschaftlich ausgerichtete Studiengang soll zum Wintersemester\u00a02016\/17 an den Start gehen.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der Europa-Universit\u00e4t Flensburg, Prof. Dr. Werner Reinhart, freut sich auf das zus\u00e4tzliche Studienangebot: \u201eMit dem europawissenschaftlichen Bachelorstudiengang schaffen wir an der EUF p\u00fcnktlich zum Schulabschluss des doppelten Abiturjahrgangs neue, international ausgerichtete Studienpl\u00e4tze\u201c, so Reinhart.<\/p>\n<p>Auch an der Fachhochschule Flensburg wurde der Besuch der CDU-Politiker begr\u00fc\u00dft. \u201eWir freuen uns immer sehr, wenn sich Vertreter der Landespolitik bei uns vor Ort ein Bild \u00fcber unsere Arbeit, \u00fcber unsere Leistungen, aber auch unsere Problemlagen machen\u201c, betonte der Pr\u00e4sident der Fachhochschule, Prof. Dr. Holger Watter.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Besuchs warb er bei den\u00a0Bildungspolitikern f\u00fcr eine h\u00f6here Masterquote an den Fachhochschulen:<\/p>\n<p>\u201eUm im nationalen und internationalen\u00a0Bildungswettbewerb als Fachhochschule mithalten zu k\u00f6nnen, brauchen wir eine h\u00f6here Masterquote.\u00a0W\u00e4hrend bei den Universit\u00e4ten der Master als Regelabschluss gilt und an den Fachhochschulen der Bachelor, d\u00fcrfen die Fachhochschulen nur mit einer kleinen Quote auch zum Master ausbilden. Obwohl alle Abschl\u00fcsse gleichwertig sind und selbst das Bundesverfassungsgericht keine Unterscheidungsmerkmale zwischen den Hochschultypen mehr erkennen kann.<\/p>\n<p>Um Chancengleichheit im europ\u00e4ischen Wettbewerb zu erm\u00f6glichen, m\u00fcssen die Hochschulen so mit Ressourcen ausgestattet werden, dass alle leistungsstarken und leistungsf\u00e4higen Studierenden einen Masterabschluss an Fachhochschulen erwerben k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rte Watter.<\/p>\n<p>Ein weiteres Thema des Besuches war der Entwurf f\u00fcr ein neues Hochschulgesetz, der sich nach der Ersten Lesung derzeit in der parlamentarischen Anh\u00f6rung befindet. Dieser mache deutlich, dass die Landesregierung kein Vertrauen in die schleswig-holsteinischen Hochschulen und die dort handelnden Personen habe, stellte der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Volker Dornquast, w\u00e4hrend des Besuches fest.<\/p>\n<p>\u201eStatt den Hochschulen mehr Autonomie und mehr Rechte zuzugestehen, werden ihnen immer neue Vorschriften gemacht. Nach der langen Dauer f\u00fcr die \u00dcberarbeitung des Hochschulgesetzes h\u00e4tten wir uns von der Landesregierung mehr Innovation erwartet. In unserem vorgelegten Eckpunktepapier haben wir uns unter anderem f\u00fcr mehr Autonomie, mehr Freiheiten, mehr Zust\u00e4ndigkeiten in der Selbstverwaltung auch bei Personal und der Semesterstruktur ausgesprochen.<\/p>\n<p>Wir wollen, dass qualifizierten Absolventinnen und Absolventen einer Fachhochschule der ungehinderte Zugang zur Promotion erm\u00f6glicht wird. Die Zusammenarbeit von Universit\u00e4ten und Fachhochschulen bei der Promotion ist bereits g\u00e4ngige Praxis und sollte vonseiten des Landes weiter unterst\u00fctzt werden\u201c, unterstrich der Hochschulexperte Dornquast.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des heutigen (24. 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