{"id":190355,"date":"2015-10-12T15:01:38","date_gmt":"2015-10-12T13:01:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=190355"},"modified":"2015-10-12T15:01:38","modified_gmt":"2015-10-12T13:01:38","slug":"verdi-lehnt-drittes-angebot-vom-omnibus-verband-nord-ab-autokraft-setzt-weiterhin-auf-einigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/verdi-lehnt-drittes-angebot-vom-omnibus-verband-nord-ab-autokraft-setzt-weiterhin-auf-einigung\/","title":{"rendered":"Verdi lehnt drittes Angebot vom Omnibus Verband Nord ab &#8211; Autokraft setzt weiterhin auf Einigung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Verdi lehnt drittes Angebot vom Omnibus Verband Nord ab &#8211;\u00a0Autokraft setzt weiterhin auf Einigung<\/strong> &#8211;\u00a0Die f\u00fcnfte Runde der Tarifverhandlungen im Omnibus Verband Nord (OVN) ist ergebnislos zu Ende gegangen. Verdi hat die Verhandlungen f\u00fcr gescheitert erkl\u00e4rt.<br \/>\nAutokraft-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Frank Priewe kann die Ablehnung in keiner Weise nachvollziehen und erkl\u00e4rt dazu heute: \u201eWir haben Wort gehalten und ein verbessertes Angebot vorgelegt. Dabei haben wir uns massiv bewegt. Wir bieten 150 Euro und diese werden schlichtweg ausgeschlagen. Verdi verkennt v\u00f6llig die wirtschaftliche Situation der Branche. Damit s\u00e4gt verdi an den Arbeitspl\u00e4tzen unserer Mitarbeiter. Wir bleiben gespr\u00e4chsbereit.\u201c<!--more-->Die Besch\u00e4ftigten in Bussen, Werkst\u00e4tten und Verwaltungen sollen mehr Geld bekommen. Das steht f\u00fcr Autokraft v\u00f6llig au\u00dfer Frage. Im Rahmen der letzten Tarifverhandlungen wurde bereits f\u00fcr 2015 der Lohn um 3,1 Prozent erh\u00f6ht. Die Arbeitgeber haben ein neues Angebot vorgelegt: ab 1. Dezember 2015 \u00a0150 Euro auf drei Stufen \u00fcber 30 Monate. Laufzeitende w\u00e4re damit der 31. Dezember 2017.<\/p>\n<p>Weder Verkehrsunternehmen noch \u00f6ffentliche Auftraggeber sind in der Lage, die verdi-Forderungen zu erf\u00fcllen. F\u00fcr 12 Monate einen Tarifabschluss in H\u00f6he von 12 Prozent zu vereinbaren, ist f\u00fcr die schleswig-holsteiner Busbranche nicht finanzierbar. Die Konsequenzen beginnend bei Angebotsk\u00fcrzung bis Arbeitsplatzabbau kann die Autokraft nicht akzeptieren.<br \/>\nUm die Kunden vor weiteren Streiks zu bewahren haben die Arbeitgeber verdi aufgefordert, sich gemeinsam auf ein Schlichtungsverfahren zu verst\u00e4ndigen. Dieses Angebot hat verdi ebenfalls abgelehnt. \u201eWir k\u00f6nnen nicht nachvollziehen, warum verdi die Schlichtung kategorisch ablehnt, sondern stattdessen Streiks vorzieht. Eine Schlichtung sollte an dieser Stelle in aller Interesse sein. Es sollte alles getan werden um weitere Beeintr\u00e4chtigungen f\u00fcr die Fahrg\u00e4ste zu vermeiden\u201c<\/p>\n<p>Priewe kritisiert das Vorgehen von ver.di und verweist auf die k\u00fcrzliche Einigung mit dem privaten Omnibusgewerbe in Rheinland-Pfalz.\u00a0\u201eVerdi feiert hier einen Lohntarifabschluss mit einer Laufzeit von 24 Monaten und j\u00e4hrlichen Steigerungen von 2,2 Prozent und 2,0 Prozent zu Recht als gro\u00dfen Erfolg. Diese haben wir mit unserem gestrigen Angebot \u00fcberschritten. Ich verstehe daher die realit\u00e4tsfernen Forderungen bei uns im Norden nicht. Ver.di selbst zeigt in Rheinland-Pfalz, dass es anders geht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verdi lehnt drittes Angebot vom Omnibus Verband Nord ab &#8211; Autokraft setzt weiterhin auf Einigung &#8211; Die f\u00fcnfte Runde der Tarifverhandlungen im Omnibus Verband Nord (OVN) ist ergebnislos zu Ende gegangen. 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