{"id":192291,"date":"2015-10-31T10:21:33","date_gmt":"2015-10-31T09:21:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=192291"},"modified":"2015-11-03T10:23:42","modified_gmt":"2015-11-03T09:23:42","slug":"in-deutschland-steckt-mehr-gemeinsam-fuer-fachkraefte-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/in-deutschland-steckt-mehr-gemeinsam-fuer-fachkraefte-in-deutschland\/","title":{"rendered":"In Deutschland steckt mehr:  Gemeinsam f\u00fcr Fachkr\u00e4fte in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Deutschland steckt mehr: \u00a0Gemeinsam f\u00fcr Fachkr\u00e4fte in Deutschland &#8211; \u00a0<\/strong>Die Unternehmen in Deutschland sehen im drohenden Fachkr\u00e4ftemangel eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft. Besonders der Mittelstand in Schleswig-Holstein verst\u00e4rkt derzeit seine Anstrengungen bei der Suche nach L\u00f6sungen gegen den Engpass. Au\u00dfer der Erschlie\u00dfung neuer Potenziale und der Anwerbung von Mitarbeitern aus anderen Regionen ger\u00e4t auch zunehmend das Thema Bindung von Fachkr\u00e4ften in den Fokus.<!--more--> In einer gemeinsamen Veranstaltung in den R\u00e4umen des L\u00fcbecker Geb\u00e4udedienstleistungsspezialisten Bockholdt KG informierten die Spitzen von IHK zu L\u00fcbeck und Handwerkskammer L\u00fcbeck sowie Spitzenpolitiker aus Bund und Land Unternehmer \u00fcber die M\u00f6glichkeiten, Mitarbeiter langfristig an ihren Arbeitgeber zu binden.<\/p>\n<p>Es war eine der Veranstaltungen im Zuge der Fachkr\u00e4ftewoche 2015 in Schleswig-Holstein, welche das Innovationsb\u00fcro Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Region im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Arbeit und Soziales initiiert hat. Die bundesweite Aktion vom 26. Oktober bis 1. November 2015 steht unter dem Motto: \u201eIn Deutschland steckt mehr\u201c.<\/p>\n<p>Staatsekret\u00e4r Thorben Albrecht aus dem Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales erkl\u00e4rt: \u201eFachkr\u00e4ftesicherung ist eine der gro\u00dfen Herausforderungen f\u00fcr die Deutsche Wirtschaft. Aber wir k\u00f6nnen sie meistern, wenn es uns gelingt, die Potenziale am Arbeitsmarkt zu nutzen. Genau darum geht es bei unserer Fachkr\u00e4ftewoche. Wir zeigen praktische Beispiele, die es erm\u00f6glichen, dass gute Erfahrungen weitergegeben werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer erinnerte in dem Zusammenhang an die Fachkr\u00e4fteinitiative \u201eZukunft im Norden\u201c, mit der sich die Landesregierung seit Jahren der Herausforderung im breiten Schulterschluss mit Wirtschaft, Gewerkschaften, Hochschulen, Arbeitsagentur und anderen Partnern stelle: \u201eDie F\u00e4higkeit, Fachkr\u00e4fte zu gewinnen und zu halten, wird ein entscheidender Standort- und Wettbewerbsfaktor f\u00fcr alle Wirtschaftssektoren und Unternehmen. Bis 2030 wird in Schleswig-Holstein eine Fachkr\u00e4ftel\u00fccke von rund 97.000 Fachkr\u00e4ften mit hoher und mittlerer Qualifikation erwartet, allein 85.000 Menschen mit Berufsausbildung werden uns branchen\u00fcbergreifend fehlen.\u201c<\/p>\n<p>Die IHK zu L\u00fcbeck und die HWK L\u00fcbeck unterst\u00fctzen ihre Mitglieder aktiv bei der Suche nach L\u00f6sungen gegen Engp\u00e4sse. So bieten beide Kammern mit Unterst\u00fctzung der EU und des Landes Schleswig-Holstein Hilfen bei der Entwicklung von Strategien zur Rekrutierung, Bindung und Entwicklung von Fachkr\u00e4ften durch eigens daf\u00fcr eingestellte Berater an. \u201eF\u00fcr die Attraktivit\u00e4t eines Unternehmens ist nicht allein ein bekannter Markenname entscheidend. Will ein Arbeitgeber gute Mitarbeiter langfristig an sich binden, muss er ihnen einen Mehrwert bieten. Individuelle Angebote kann auch der Mittelstand seinen Besch\u00e4ftigten unterbreiten, nicht immer nur der Gro\u00dfkonzern\u201c, betonte IHK-Pr\u00e4ses Friederike C. K\u00fchn. Die M\u00f6glichkeiten sind weit gefasst, angefangen bei flexiblen Arbeitszeitmodellen, die die Betreuung von Kindern und Angeh\u00f6rigen erlauben, \u00fcber Teilzeit-Regelungen bis zu Karrierem\u00f6glichkeiten durch Fortbildungen und Verantwortungs\u00fcbertragung. An den Gast aus Berlin gerichtet, sagte K\u00fchn: \u201eIn unserer Region sind die Unternehmen sehr weit. Die Mitglieder der HanseBelt Initiative haben eine einzigartige Unternehmenskultur geschaffen, die zur Attraktivit\u00e4t der Arbeitgeber beitr\u00e4gt.\u201c<\/p>\n<p>Gastgeberin G\u00fclten Bockholdt erg\u00e4nzte: \u201eWir praktizieren erfolgreich Fachkr\u00e4ftesicherung in Anlehnung an das Motto der Fachkr\u00e4ftewoche, denn auch in den Bockholdt-Mitarbeitern steckt mehr. Wir identifizieren seit Jahren viele Potenziale unserer Mitarbeiter und unterst\u00fctzen ihre fachliche und pers\u00f6nliche Entwicklung durch individualisierte und ma\u00dfgeschneiderte Bockholdt-Karriere-Pl\u00e4ne. Denn Fachwissen und Werte f\u00f6rdern hei\u00dft auch gemeinsam Unternehmenserfolg gestalten.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die Handwerkskammer L\u00fcbeck sagte Vizepr\u00e4sident Ralf Stamer: \u201eDie entscheidenden Stichworte f\u00fcr ein erfolgreiches Agieren auf dem Fachkr\u00e4ftemarkt sind seit jeher finden \u2013 f\u00f6rdern und festhalten. Wir m\u00fcssen Jugendliche, aber auch Migranten und diejenigen, die schon etwas \u00e4lter sind, f\u00fcr das Handwerk begeistern, ihnen eine gute Ausbildung oder Fortbildung bieten, um sie durch gute Arbeit und mit guten Perspektiven in unseren Betrieben zu halten. Dabei kann das Handwerk in der Gunst potentieller Fachkr\u00e4fte durchaus punkten: Unsere Handwerksbetriebe sind in der Regel klein und mittelst\u00e4ndisch strukturiert, h\u00e4ufig inhabergef\u00fchrt und haben den Begriff der sozialen Marktwirtschaft verinnerlicht. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter k\u00f6nnen t\u00e4glich sehen, mit den H\u00e4nden begreifen, was sie geschaffen haben. Auch bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Integration von Jugendlichen oder Migranten leisten die Handwerkerinnen und Handwerker Vorbildliches. Unsere Unternehmenskultur steht f\u00fcr Toleranz, Verst\u00e4ndnis und Flexibilit\u00e4t. Unsere Aufgabe bleibt es, in den Betrieben die bestm\u00f6glichen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Fachkr\u00e4fte von morgen zu schaffen\u201c.<\/p>\n<p>\u00dcber das Innovationsb\u00fcro Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Region:<br \/>\nDas Innovationsb\u00fcro Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Region unterst\u00fctzt im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Arbeit und Soziales regionale Netzwerke und Initiativen zur Fachkr\u00e4ftesicherung. Durch regionale und bundesweite Veranstaltungen treibt das Fachkr\u00e4fteb\u00fcro die Vernetzung voran und bietet regelm\u00e4\u00dfig Foren zum Austausch. Das oberste Ziel ist dabei vor allem die Entwicklung regionaler L\u00f6sungsans\u00e4tze zur Fachkr\u00e4ftesicherung und -bindung. Weitere Informationen finden Sie unter www.fachkraeftebuero.de.<\/p>\n<p>\u00dcber die \u201eFachkr\u00e4ftewoche 2015\u201c:<br \/>\nUnter dem Motto \u201eIn Deutschland steckt mehr\u201c veranstaltete die Partnerschaft f\u00fcr Fachkr\u00e4fte in Deutschland vom 26. Oktober bis zum 1. November 2015 eine bundesweite Aktionswoche. Auf zahlreichen Veranstaltungen k\u00f6nnen Unternehmen und Interessierte Erfahrungen austauschen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Potenziale im Bereich Fachkr\u00e4ftesicherung bereits existieren und wie diese in Zukunft besser genutzt werden k\u00f6nnen. Thematisch zeigt die Fachkr\u00e4ftewoche, wie attraktive Arbeitsbedingungen und der Erhalt der Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit durch Qualifizierung zur erfolgreichen Fachkr\u00e4ftesicherung beitragen. Das komplette Programm der Fachkr\u00e4ftewoche findet sich im Internet unter www.fachkraeftewoche.de.<\/p>\n<p>\u00dcber die Partnerschaft f\u00fcr Fachkr\u00e4fte in Deutschland:<br \/>\nDie Partnerschaft f\u00fcr Fachkr\u00e4fte in Deutschland hat das Ziel, Fachkr\u00e4ftepotenziale zu mobilisieren. Frauen mit Familienaufgaben, \u00e4ltere Erwerbst\u00e4tige, Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund sowie qualifizierte Zuwanderer sollen bessere und dauerhafte Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhalten. Mitglieder der Partnerschaft sind das Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales, das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung, das Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb\u00e4nde, der Zentralverband des Deutschen Handwerks, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, die Industriegewerkschaft Metall sowie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland steckt mehr:  Gemeinsam f\u00fcr Fachkr\u00e4fte in Deutschland &#8211;  Die Unternehmen in Deutschland sehen im drohenden Fachkr\u00e4ftemangel eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft. 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