{"id":192854,"date":"2015-11-06T18:06:19","date_gmt":"2015-11-06T17:06:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=192854"},"modified":"2015-11-09T18:09:25","modified_gmt":"2015-11-09T17:09:25","slug":"musik-erreicht-eine-andere-ebene-als-worte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/musik-erreicht-eine-andere-ebene-als-worte\/","title":{"rendered":"\u201eMusik erreicht eine andere Ebene als Worte\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/PM_Foto_2015_11_05_Abschied_Kirchenmusikerin_Claudia_Nolte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-192855\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/PM_Foto_2015_11_05_Abschied_Kirchenmusikerin_Claudia_Nolte-508x340.jpg\" alt=\"PM_Foto_2015_11_05_Abschied_Kirchenmusikerin_Claudia_Nolte\" width=\"426\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/PM_Foto_2015_11_05_Abschied_Kirchenmusikerin_Claudia_Nolte-508x340.jpg 508w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/PM_Foto_2015_11_05_Abschied_Kirchenmusikerin_Claudia_Nolte-320x214.jpg 320w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/PM_Foto_2015_11_05_Abschied_Kirchenmusikerin_Claudia_Nolte.jpg 550w\" sizes=\"auto, (max-width: 426px) 100vw, 426px\" \/><\/a> erreicht eine andere Ebene als Worte\u201c &#8211; <\/strong><em>Die L\u00fcbecker Kirchenmusikerin Claudia Nolte verabschiedet sich am 2. Advent in den Ruhestand &#8211; <\/em><strong>Orgelspiel, Chorarbeit, Taufen, Hochzeiten oder Trauerfeiern \u2013 die Aufgaben einer Kirchenmusikerin sind vielf\u00e4ltig, erf\u00fcllend und bedeuten viel Freiheit. Freiheit in der musikalischen Gestaltung von Andachten oder Konzerten. Freiheit in der Form, wie Glaube vertont werden kann. Claudia Nolte kann davon mehr als ein Lied singen. Nach 39 Jahren in der Gemeinde in St. J\u00fcrgen geht die Organistin nun in den wohlverdienten Ruhestand.<\/strong><!--more-->\u201eSchon fr\u00fch wusste ich, dass ich einmal Orgel spielen m\u00f6chte\u201c, sagt Claudia Nolte. Das Klavierspiel sei dabei eher \u201eMittel zum Zweck\u201c gewesen. Ihre Karriere in der Kirchenmusik startete im Kinderchor ihrer Heimatgemeinde. Im Alter von 13 Jahren begann sie mit dem ersehnten Orgelspiel, und schon als Jugendliche durfte sie den Organisten ihrer Kirchengemeinde in Uelzen vertreten. Geh\u00f6rbildung, Orgelbau und Musiktheorie &#8211; 1971 bestand sie noch vor ihrem Abitur die sogenannte C-Kirchenmusikerpr\u00fcfung. Bei der Berufswahl \u201ehin- und hergerissen\u201c zwischen Musik oder Medizin, entschied sie sich im Alter von 19 Jahren endg\u00fcltig f\u00fcr ein Studium der Kirchenmusik. Das brachte sie nach L\u00fcbeck.<\/p>\n<p>An der ehemaligen Schleswig-Holsteinischen Musikakademie und Norddeutschen Orgelschule L\u00fcbeck gab sie ihrer Leidenschaft f\u00fcr den himmlischen Klang im Kirchenraum ein berufliches Fundament. 1976 war das Jahr, in dem ihre Arbeit als Kirchenmusikerin in der St.-J\u00fcrgen-Gemeinde begann. Nicht nur als Organistin wirkte sie fortan, sondern auch als Chorleiterin: Aus der zun\u00e4chst siebenk\u00f6pfigen Chorgruppe ist in den Jahren eine Kantorei mit mehr als 50 Mitgliedern erwachsen. Bereits in ihrer Anfangszeit in St. J\u00fcrgen absolvierte sie ihr A-Examen, das sie f\u00fcr weitere Leitungsaufgaben qualifizierte. Schon bald nach Beginn war sie im Kirchenvorstand aktiv und arbeitete zudem im Beirat f\u00fcr Kirchenmusik.<\/p>\n<p>Mit Kantaten, Motetten und Messen im Gep\u00e4ck, ging es mit dem Chor sogar schon einmal auf Konzertreise nach Italien. Musik bewirke so viel, so Nolte: \u201eMusik schafft Gemeinschaft. Und Musik erreicht eine andere Ebene als Worte\u201c, sagte die 63-J\u00e4hrige, \u201esie \u00f6ffnet Herzen.\u201c Mit der musikalischen Sprache k\u00f6nne man religi\u00f6se Botschaften anders vermitteln. Zu dem Psalm \u201eIch hebe meine Augen auf zu den Bergen\u201c fallen ihr gleich drei St\u00fccke ein, die diese Worte zum Klingen bringen.<\/p>\n<p>Sie liebt Bach, Mozart und Mendelssohn. Auf die Frage nach ihren Lieblingsst\u00fccken antwortet sie: \u201eEs ist immer das St\u00fcck, an dem ich gerade arbeite.\u201c Im Moment ist es die G-Dur-Messe von Franz Schubert, die sie gemeinsam mit der Kantorei, einem Streicher-Ensemble und drei Solisten gestaltet. \u201eMit schlichten, volksliedhaften Melodien, die eing\u00e4ngig sind und mit denen sich jeder wohlf\u00fchlt, der sie h\u00f6rt. Das trifft einen direkt ins Herz.\u201c<\/p>\n<p>Nolte genie\u00dft neben der musikalischen Freiheit, die ihr der Beruf zugesteht, auch die Freiheit auf dem R\u00fccken der Pferde, die Natur und das Erleben vom Wechsel der Jahreszeiten. Und was steht nun in ihrer n\u00e4chsten Lebensphase an? \u201eIch freue mich darauf, viel Zeit zu haben zum Musikh\u00f6ren und f\u00fcr Konzertbesuche.\u201c Und dass sie dabei immer den \u00dcberblick beh\u00e4lt, garantiert das Programmheft \u201eMusik in L\u00fcbecks Kirchen\u201c, das auch in Zukunft von ihr mitbearbeitet werden wird.<\/p>\n<p>Wer an ihrem Abschiedsgottesdienst teilnehmen m\u00f6chte, ist herzlich eingeladen. Die Kirchengemeinde in St. J\u00fcrgen feiert ihn am Sonntag, 6. Dezember 2015, um 15 Uhr in der St.-J\u00fcrgen-Kapelle (Ratzeburger Allee 21) \u2013 und die Kantorei ist nat\u00fcrlich auch mit dabei.<\/p>\n<p>Das angeh\u00e4ngte Bild ist honorarfrei zu verwenden.<\/p>\n<p><em>Bildunterschrift: Macht Lust auf Kirchenmusik: Organistin und Chorleiterin Claudia Nolte vor ihrem Arbeitsplatz, der L\u00fcbecker St.-J\u00fcrgen-Kapelle. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>erreicht eine andere Ebene als Worte\u201c &#8211; Die L\u00fcbecker Kirchenmusikerin Claudia Nolte verabschiedet sich am 2. 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