{"id":193512,"date":"2015-10-12T09:00:04","date_gmt":"2015-10-12T09:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/besondere-neuigkeiten\/lka-sh-lka-schleswig-holstein-warnt-vor-bewerbern-die-keine-bewerber-sind-13\/"},"modified":"2015-10-12T09:00:04","modified_gmt":"2015-10-12T09:00:04","slug":"lka-sh-lka-schleswig-holstein-warnt-vor-bewerbern-die-keine-bewerber-sind-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/lka-sh-lka-schleswig-holstein-warnt-vor-bewerbern-die-keine-bewerber-sind-13\/","title":{"rendered":"LKA-SH: LKA Schleswig-Holstein warnt vor Bewerbern, die keine Bewerber sind"},"content":{"rendered":"<p>Kiel (ots) &#8211; Die Zentralstelle Cybercrime des LKA  Schleswig-Holstein warnt vor einer neuen Masche der digitalen  Erpressung. In bislang sechs bekannt gewordenen F\u00e4llen wurden  schleswig-holsteinische Unternehmen Opfer der Kriminellen.     In einer bundesweiten Welle erhalten Unternehmen aktuell  unscheinbare E-Mails von  angeblichen Bewerbern, die in einem guten  Deutsch verfasst sind.<!--more--> Kriminelle geben sich hier als Bewerber aus  und schreiben die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung oder die Personalabteilung des  Unternehmens direkt an. Ziel dieser Kriminellen ist es, den Computer  der Firma mit einer Schadsoftware zu infizieren, die f\u00fcr eine  Verschl\u00fcsselung der Firmendaten sorgt. Anschlie\u00dfend fordern sie zur  Entschl\u00fcsselung dieser Daten ein &#8222;L\u00f6segeld&#8220; von mehreren 100,- EUR.     Die angeblichen Bewerber erkl\u00e4ren der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, wie sie  auf ihr Unternehmen aufmerksam geworden sind und bieten weitere  Informationen zu ihrer Person \u00fcber eine in der E-Mail enthaltene  &#8222;Dropbox-Verkn\u00fcpfung&#8220; an. Beim Bet\u00e4tigen dieses Links erfolgt jedoch  keineswegs der Download der in Aussicht gestellten  Bewerberunterlagen. Vielmehr installiert sich eine Schadsoftware, die unmittelbar mit der Verschl\u00fcsselung der Firmendaten auf dem Computer  beginnt. Zus\u00e4tzlich wird ein &#8222;Erpresserschreiben&#8220; mit dem Titel:  &#8222;Your_files_are_encrypted.html&#8220; heruntergeladen. Darin wird der  Betroffene aufgefordert, eine Zahlung von mehreren 100,- EUR \u00fcber die elektronische W\u00e4hrung &#8222;Bitcoins&#8220; vorzunehmen. Im Gegenzug sichern die Erpresser zu, die zur Entschl\u00fcsselung der zuvor verschl\u00fcsselten Daten erforderlichen Informationen Preis zu geben. Die Spezialisten des  Landeskriminalamtes raten dringend davon ab, sich erpressen zu lassen und auf das Angebot der Kriminellen einzugehen.     Die Zentralstelle Cybercrime des LKA Schleswig-Holstein empfiehlt  Betroffenen:     Pr\u00fcfen Sie eingehende E-Mails sorgf\u00e4ltig, insbesondere dann, wenn  Sie \u00fcber einen Link zum Download von Unterlagen unbekannter Quellen  aufgefordert werden \u00dcberpr\u00fcfen Sie Links hinsichtlich der  tats\u00e4chlichen Zieladresse, indem Sie mit dem Zeiger der Maus \u00fcber den Link streifen (&#8222;Mouse-Over&#8220;), nicht klicken! Gehen Sie nicht auf die  Forderung der Kriminellen ein Erstatten Sie eine Anzeige bei der  n\u00e4chsten Polizeidienststelle Stellen Sie Ihre Daten aus einem Backup  wieder her, gegebenenfalls mit der Unterst\u00fctzung eines  IT-Spezialisten Sichern Sie Ihr System mit regelm\u00e4\u00dfig zu  aktualisierender Schutzsoftware (Firewall, Anti-Viren-Programm)  Informationen zum Thema erhalten Sie auch \u00fcber die Cybercrime-Hotline des LKA Schleswig-Holstein unter 0431\/160-4545, Mo.-Fr. in der Zeit  von 09:00-15:00 Uhr, auf der Internetseite der Polizei, den  Facebookseiten der Polizei Schleswig-Holstein oder allgemein unter  www.bsi-fuer-buerger.de und www.botfrei.de     R\u00fcckfragen bitte an: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein Stefan Jung Telefon: 0431\/160-4050 E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/2256\/3144782\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (ots) &#8211; Die Zentralstelle Cybercrime des LKA Schleswig-Holstein warnt vor einer neuen Masche der digitalen Erpressung. 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