{"id":199624,"date":"2016-02-04T14:33:21","date_gmt":"2016-02-04T13:33:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=199624"},"modified":"2016-02-08T14:36:15","modified_gmt":"2016-02-08T13:36:15","slug":"hiller-ohm-und-luebecker-wirtschaft-zukunft-des-elbe-luebeck-kanals-sichern-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/hiller-ohm-und-luebecker-wirtschaft-zukunft-des-elbe-luebeck-kanals-sichern-2\/","title":{"rendered":"Hiller-Ohm und L\u00fcbecker Wirtschaft: Zukunft des Elbe-L\u00fcbeck-Kanals sichern"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_199625\" aria-describedby=\"caption-attachment-199625\" style=\"width: 509px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/160203-Gespr\u00e4ch-zum-Elbe-L\u00fcbeck-Kanal.jpg\" rel=\"attachment wp-att-199625\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-199625\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/160203-Gespr\u00e4ch-zum-Elbe-L\u00fcbeck-Kanal-509x340.jpg\" alt=\"Gabriele Hiller-Ohm, MdB, im Gespr\u00e4ch mit (v.l.n.r.) Ludwig Striewe (ATR Landhandel), J\u00fcrgen Schlichting (Vorsitzender Nautischer Verein L\u00fcbeck), Ulfbenno Kr\u00fcger (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer L\u00fcbecker Hafen-Gesellschaft mbH), Hans-Wolfgang Wiese (Leiter L\u00fcbeck Port Authority), R\u00fcdiger Schacht (IHK zu L\u00fcbeck) und Gustav Herzog, MdB (Foto: Hiller-Ohm) \" width=\"509\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/160203-Gespr\u00e4ch-zum-Elbe-L\u00fcbeck-Kanal-509x340.jpg 509w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/160203-Gespr\u00e4ch-zum-Elbe-L\u00fcbeck-Kanal-320x214.jpg 320w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/160203-Gespr\u00e4ch-zum-Elbe-L\u00fcbeck-Kanal-768x513.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-199625\" class=\"wp-caption-text\">Gabriele Hiller-Ohm, MdB, im Gespr\u00e4ch mit (v.l.n.r.) Ludwig Striewe (ATR Landhandel), J\u00fcrgen Schlichting (Vorsitzender Nautischer Verein L\u00fcbeck), Ulfbenno Kr\u00fcger (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer L\u00fcbecker Hafen-Gesellschaft mbH), Hans-Wolfgang Wiese (Leiter L\u00fcbeck Port Authority), R\u00fcdiger Schacht (IHK zu L\u00fcbeck) und Gustav Herzog, MdB (Foto: Hiller-Ohm)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Hiller-Ohm und L\u00fcbecker Wirtschaft: Zukunft des Elbe-L\u00fcbeck-Kanals sichern &#8211;\u00a0<\/strong><br \/>\nIm M\u00e4rz 2016 legt die Bundesregierung den neuen Bundesverkehrswegeplan vor, der die vorrangigen Verkehrsprojekte der n\u00e4chsten Jahre festlegt. Damit entscheidet sich auch, ob der Elbe-L\u00fcbeck-Kanal eine Zukunft als effiziente und umweltfreundliche Verkehrsader zwischen Ostsee und deutschem Binnenschifffahrtsnetz hat.<!--more-->Die f\u00fcr L\u00fcbeck und die \u00c4mter Berkenthin und Sandesneben zust\u00e4ndige Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) hat sich dazu bereits im September 2015 mit Vertretern der L\u00fcbecker Wirtschaft und der Hansestadt in Berlin zu einem gemeinsamen Gespr\u00e4ch mit dem Hauptberichterstatter der SPD-Fraktion f\u00fcr den Bundesverkehrswegeplan Gustav Herzog getroffen. Dazu erkl\u00e4rt Gabriele Hiller-Ohm:<\/p>\n<p>\u201eDer Elbe-L\u00fcbeck-Kanal hat gro\u00dfes Potential. Das hat die L\u00fcbecker IHK mit einem Letter of Intent der Wirtschaft aufgezeigt. Rund 35 Unternehmen aus der Region, aber auch dar\u00fcber hinaus, haben eine Absichtserkl\u00e4rung unterzeichnet, den ausgebauten Kanal st\u00e4rker nutzen zu wollen. Mit der dringend notwendigen Modernisierung des Kanals st\u00fcnde der Wirtschaft ein effizienter Verkehrsweg zwischen Ostsee und deutschem sowie europ\u00e4ischem Wasserstra\u00dfennetz zur Verf\u00fcgung. Bis zu 200.000 LKWs j\u00e4hrlich k\u00f6nnten so von den Stra\u00dfen unserer Region verschwinden und zus\u00e4tzliche G\u00fcter \u00fcber den L\u00fcbecker Hafen umgeschlagen werden. Gemeinsam mit der L\u00fcbecker Wirtschaft setze ich mich deshalb daf\u00fcr ein, dass der Kanal im vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans aufgenommen wird.<\/p>\n<p>Der Teufelskreis, dass die Wirtschaft den Kanal nicht umfassend nutzen kann, muss endlich durchbrochen werden. Viele G\u00fcterschiffe aus Russland fahren momentan bis in die niederl\u00e4ndischen H\u00e4fen, um dann ins deutsche Wasserstra\u00dfennetz zu gelangen. Dies w\u00e4re \u00fcber den Elbe-L\u00fcbeck-Kanal deutlich schneller und g\u00fcnstiger m\u00f6glich. Auch die Abfertigung von Binnenschiffen, die im Hamburger Hafen schon auf Engp\u00e4sse sto\u00dfen, ist im L\u00fcbecker Hafen gut m\u00f6glich. Die im Jahr 2014 \u00fcber den Kanal transportierten 665.000 G\u00fcter-Tonnen k\u00f6nnten auf drei Millionen Tonnen steigen, wie eine Potentialanalyse im Auftrag der IHK L\u00fcbeck aufgezeigt hat. Nach dem erfolgten Neubau der Schleuse Lauenburg m\u00fcssen daf\u00fcr sechs weitere Schleusen, die ohnehin in den kommenden Jahren bauf\u00e4llig werden, auf 115 Meter ausgebaut werden, damit moderne Gro\u00dfmotorg\u00fcterschiffe von 110 Meter L\u00e4nge den Kanal befahren k\u00f6nnen. Zudem m\u00fcssten noch acht Kanal-Br\u00fccken angehoben und das Kanalbett vertieft werden, um einen zweilagigen Containertransport zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Kluge Verkehrspolitik darf nicht nur auf bestehende Tonnagezahlen schauen, sondern muss auch Potentiale erkennen und f\u00f6rdern. Der Elbe-L\u00fcbeck-Kanal geh\u00f6rt zum Kern-Netz der europ\u00e4ischen Verkehrskorridore. Wenn der Bund in den Kanal investiert, stehen damit auch EU-Gelder zur Verf\u00fcgung. Diese Chance muss genutzt werden \u2013 die Zukunft des Elbe-L\u00fcbeck-Kanals darf nicht verspielt werden!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hiller-Ohm und L\u00fcbecker Wirtschaft: Zukunft des Elbe-L\u00fcbeck-Kanals sichern &#8211;<br \/>\nIm M\u00e4rz 2016 legt die Bundesregierung den neuen Bundesverkehrswegeplan vor, der die vorrangigen Verkehrsprojekte der n\u00e4chsten Jahre festlegt. 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