{"id":203531,"date":"2016-08-04T05:28:53","date_gmt":"2016-08-04T03:28:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=203531"},"modified":"2016-08-08T05:30:41","modified_gmt":"2016-08-08T03:30:41","slug":"zum-wert-von-parks-gaerten-und-baeumen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/zum-wert-von-parks-gaerten-und-baeumen\/","title":{"rendered":"Zum Wert von Parks,  G\u00e4rten und B\u00e4umen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zum\u00a0Wert von Parks, \u00a0G\u00e4rten und B\u00e4umen &#8211;\u00a0<\/strong>Den Artikel \u201eL\u00fcbeck gr\u00fcner Schatz\u201c kommentiert Silke M\u00e4hlenhoff, GR\u00dcNES B\u00fcrgerschaftsmitglied im Ausschuss f\u00fcr Umwelt, Sicherheit und Ordnung:\u00a0\u201eEs ist erfreulich, dass die Stadtverwaltung endlich Parks, G\u00e4rten und Stra\u00dfenb\u00e4ume als wertvoll erkennt. Aber wo bleibt der Stolz auf diesen Schatz?<!--more--><\/p>\n<p>In den Wallanlagen gibt es keinen Hinweis auf deren geschichtliche Bedeutung, denn die Anlage wurde von verschiedenen ber\u00fchmten Gartenk\u00fcnstlern in den vergangenen zweihundert Jahren gestaltet.<\/p>\n<p>Fl\u00e4chen, die f\u00fcr die Bebauung vorgesehen sind, werden ohne R\u00fccksicht auf Verluste an Gr\u00fcn beplant. Es fehlt an Kreativit\u00e4t bei der Gestaltung und Mut im Umgang mit den Bauherren.<\/p>\n<p>Das letzte traurige Beispiel ist das Gel\u00e4nde der Wasserkunst, dessen Baumbestand nicht in die Bebauung einbezogen wurde. H\u00f6henlinien werden nicht als Herausforderung zur Gestaltung empfunden, sondern als Hindernis wegger\u00e4umt.<\/p>\n<p>Ebenso traurig der Verlust einer \u00fcber hundert Meter langen, alten Hainbuchenhecke, die den ehemaligen Viehhof hinter dem Bahnhof begrenzte. Sie stand als geschichtlicher Hinweis und als gr\u00fcnes Verbindungselement vom Steinrader Friedhof in den Stadtteil. Sie wird durch einzelne B\u00e4umchen in einem Parkstreifen \u201eersetzt\u201c.<\/p>\n<p>Der gr\u00fcne Schatz wird nicht gehegt und gepflegt.<\/p>\n<p>Die Neupflanzungen auf dem Brolingplatz, immerhin sechs stattliche Zierkirschen, weisen kein Jahr nach der Pflanzung Trockensch\u00e4den auf. Sie wurden im trockenen Fr\u00fchjahr nicht gegossen. Nun haben sie Gie\u00dfringe, aber der Schaden ist da: wenig Bl\u00e4tter, trockene Zweigspitzen.<\/p>\n<p>Die neu gepflanzten Linden an der Wisbystra\u00dfe stehen zwar in gr\u00f6\u00dferen Baumscheiben, aber bisher sind sie noch\u00a0\u00a0keinmal gegossen worden. Wird hier von der Verwaltung auf den feuchten Sommer gesetzt?<\/p>\n<p>Und die alten Linden im Steinrader Weg werden kreuz und quer im Wurzelbereich zugeparkt, bis direkt an den Stamm. Sch\u00e4den sind unvermeidbar, wenn nicht endlich eine klare Parkordnung geschaffen wird. Die sollte nach dem Ausbau des Hauptsammlers eingerichtet werden und ist immer noch nicht in Sicht. Nun nimmt der Parkdruck dort mit den Neubauten zu und das Ende der Linden ist absehbar.<br \/>\nWir brauchen Pflegewerke f\u00fcr die Gr\u00fcnanlagen, mehr MitarbeiterInnen f\u00fcr die Pflege und mehr \u00d6ffentlichkeitsarbeit, um alle B\u00fcrgerInnen \u00fcber den Wert, auch ganz konkret den finanziellen Wert eines Baumes, aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Gerade der Klimawandel macht Gr\u00fcnanlagen und G\u00e4rten in der Stadt, und nicht nur in der Altstadt, besonders wichtig und wertvoll. Wir brauchen gut gepflegte alte Anlagen und ebenso neue Gr\u00fcnfl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Die Diskussion, wie teuer eine Gr\u00fcnanlage sein darf, wie unl\u00e4ngst beim Schulgarten gef\u00fchrt, ist f\u00fcr eine Stadt, die auf ihre Geschichte stolz ist, unw\u00fcrdig. Gr\u00fcnanlagen erz\u00e4hlen\u00a0Geschichte!<br \/>\nDie Diskussion, wer eine Gr\u00fcnanlage im Baugebiet am G\u00fcterbahnhof finanzieren soll, ist kleinlich. Wer Wohnraum schaffen will, muss f\u00fcr eine angenehme Umgebung sorgen, dazu geh\u00f6ren Parkanlagen und G\u00e4rten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Wert von Parks,  G\u00e4rten und B\u00e4umen &#8211; Den Artikel \u201eL\u00fcbeck gr\u00fcner Schatz\u201c kommentiert Silke M\u00e4hlenhoff, GR\u00dcNES B\u00fcrgerschaftsmitglied im Ausschuss f\u00fcr Umwelt, Sicherheit und Ordnung: \u201eEs ist erfreulich, dass die Stadtverwaltung endlich Parks, G\u00e4rten und Stra\u00dfenb\u00e4ume als wertvoll erkennt. 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