{"id":203537,"date":"2016-08-04T05:44:46","date_gmt":"2016-08-04T03:44:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=203537"},"modified":"2017-01-17T23:17:14","modified_gmt":"2017-01-17T22:17:14","slug":"rund-28-000-tiere-sterben-bei-stallbraenden-peta-zeigt-bundesweit-zehn-tierhalter-an-stuttgart-1-august-2016-tod-in-den-flammen-allein-in-den-letzten-sechs-wochen-starb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/rund-28-000-tiere-sterben-bei-stallbraenden-peta-zeigt-bundesweit-zehn-tierhalter-an-stuttgart-1-august-2016-tod-in-den-flammen-allein-in-den-letzten-sechs-wochen-starb\/","title":{"rendered":"Rund 28.000 Tiere sterben bei Stallbr\u00e4nden"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rund 28.000 Tiere sterben bei Stallbr\u00e4nden \u2013 PETA zeigt bundesweit zehn Tierhalter an &#8211; <\/strong>Tod in den Flammen: Allein in den letzten sechs Wochen starben bundesweit etwa 27.000 sogenannte Legehennen, 400 Schweine, 200 Rinder und acht Papageien bei Stallbr\u00e4nden. <!--more--><\/p>\n<p>PETA zeigt bundesweit zehn Tierhalter an\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Stuttgart, 1. August 2016 \u2013 Tod in den Flammen: Allein in den letzten sechs Wochen starben bundesweit etwa 27.000 sogenannte Legehennen, 400 Schweine, 200 Rinder und acht Papageien bei Stallbr\u00e4nden. Die Tierrechtsorganisation PETA hat nun bei den jeweils zust\u00e4ndigen Staatsanwaltschaften Strafanzeigen gegen die Betreiber der zehn Stallanlagen gestellt. Der Vorwurf: Durch unzureichende Brandschutzma\u00dfnahmen wurde billigend in Kauf genommen, dass die Tiere bei einem Feuer qualvoll verbrennen oder ersticken.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201eEs ist unertr\u00e4glich, dass nahezu jeden Monat tausende Tiere, auf engstem Raum in ausbeuterischer Weise zusammengepfercht, bei Br\u00e4nden in Massenanlagen umkommen\u201c, so Dr. Edmund Haferbeck, Manager der Wissenschafts- und Rechtsabteilung bei PETA. \u201eJedes Tier, das bei einem Feuer in einem Stall umkommt, ist ein grob fahrl\u00e4ssig get\u00f6tetes Lebewesen.\u201c\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Br\u00e4nde ereigneten sich in den R\u00e4umen Dortmund, Gera, Heilbronn, Aachen, Regensburg, Halle, Verden, L\u00fcbeck, Ansbach und Paderborn. Die Papageien starben in einem kommerziellen Papageienzuchtbetrieb bei Schw\u00e4bisch Hall.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 PETA hat in den letzten zwei Jahren circa 70 Strafanzeigen wegen Anlagenbr\u00e4nden in der \u201eNutztierhaltung\u201c erstattet. Jeder Tierhalter hat daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass die von ihm betriebenen Anlagen Tag und Nacht ordnungsgem\u00e4\u00df betrieben werden \u2013 erst recht, wenn darin leidensf\u00e4hige Mitgesch\u00f6pfe untergebracht sind. Es sind vor allem Sorglosigkeiten wie leichtfertig herbeigef\u00fchrte technische Defekte, die zu solch verheerenden Br\u00e4nden f\u00fchren.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Tierrechtsorganisation kritisierte in der Vergangenheit wiederholt die bestehenden Brandschutzverordnungen, da ein Schutz der Tiere so gut wie nicht geregelt ist. Zudem werden selbst diese unzureichenden Schutzma\u00dfnahmen in der Praxis meist nicht umgesetzt. Durch eine kritische Lage der L\u00f6schwasserversorgung kommt es bei derartigen Br\u00e4nden h\u00e4ufiger zu Zeitverz\u00f6gerungen, die eine Rettung der Tiere verhindern. Es ist noch zu ermitteln, ob dies auch bei den aktuellen Trag\u00f6dien der Fall war.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 F\u00fcr die Ern\u00e4hrungsindustrie sind Tiere ein reines Produktionsgut. Verbrennen oder ersticken in einem Stall Tiere, wird allein der entstandene Sachschaden berechnet. In der Tierhaltungsindustrie bedeutet jedoch nicht nur ein Brandfall Leid und Tod. Egal ob Rind, Schwein oder Gefl\u00fcgel, egal ob konventionelle oder \u00f6kologische Haltung: Obgleich Tiere leidensf\u00e4hige Lebewesen sind, werden sie ausschlie\u00dflich anhand ihrer Leistung und ihres Nutzens f\u00fcr den Menschen beurteilt. F\u00fcr die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern werden sie ausgebeutet und bereits get\u00f6tet, obwohl sie ihr nat\u00fcrliches Lebensalter nicht ann\u00e4hernd erreicht haben. Im Schlachthaus ist das Leiden jedoch noch nicht beendet: Kopf\u00fcber an einem Bein aufgeh\u00e4ngt wird ihnen die Kehle durchtrennt, Millionen Tiere sind dabei nicht ausreichend bet\u00e4ubt.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, gegessen zu werden. Veganer f\u00fchren nicht nur ein ges\u00fcnderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachth\u00f6fen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ern\u00e4hrung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die gr\u00f6\u00dfte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Weitere Informationen:\u00a0 Veganblog.de\/Warum-PETA-Anzeige-erstattet-Braende\u00a0\u00a0 Veganstart.deDie Tierrechtsorganisation PETA hat nun bei den jeweils zust\u00e4ndigen Staatsanwaltschaften Strafanzeigen gegen die Betreiber der zehn Stallanlagen gestellt. Der Vorwurf: Durch unzureichende Brandschutzma\u00dfnahmen wurde billigend in Kauf genommen, dass die Tiere bei einem Feuer qualvoll verbrennen oder ersticken.<\/p>\n<p>\u201eEs ist unertr\u00e4glich, dass nahezu jeden Monat tausende Tiere, auf engstem Raum in ausbeuterischer Weise zusammengepfercht, bei Br\u00e4nden in Massenanlagen umkommen\u201c, so Dr. Edmund Haferbeck, Manager der Wissenschafts- und Rechtsabteilung bei PETA. \u201eJedes Tier, das bei einem Feuer in einem Stall umkommt, ist ein grob fahrl\u00e4ssig get\u00f6tetes Lebewesen.\u201c<\/p>\n<p>Die Br\u00e4nde ereigneten sich in den R\u00e4umen Dortmund, Gera, Heilbronn, Aachen, Regensburg, Halle, Verden, L\u00fcbeck, Ansbach und Paderborn. Die Papageien starben in einem kommerziellen Papageienzuchtbetrieb bei Schw\u00e4bisch Hall.<\/p>\n<p>PETA hat in den letzten zwei Jahren circa 70 Strafanzeigen wegen Anlagenbr\u00e4nden in der \u201eNutztierhaltung\u201c erstattet. Jeder Tierhalter hat daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass die von ihm betriebenen Anlagen Tag und Nacht ordnungsgem\u00e4\u00df betrieben werden \u2013 erst recht, wenn darin leidensf\u00e4hige Mitgesch\u00f6pfe untergebracht sind. Es sind vor allem Sorglosigkeiten wie leichtfertig herbeigef\u00fchrte technische Defekte, die zu solch verheerenden Br\u00e4nden f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Tierrechtsorganisation kritisierte in der Vergangenheit wiederholt die bestehenden Brandschutzverordnungen, da ein Schutz der Tiere so gut wie nicht geregelt ist. Zudem werden selbst diese unzureichenden Schutzma\u00dfnahmen in der Praxis meist nicht umgesetzt. Durch eine kritische Lage der L\u00f6schwasserversorgung kommt es bei derartigen Br\u00e4nden h\u00e4ufiger zu Zeitverz\u00f6gerungen, die eine Rettung der Tiere verhindern. Es ist noch zu ermitteln, ob dies auch bei den aktuellen Trag\u00f6dien der Fall war.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Ern\u00e4hrungsindustrie sind Tiere ein reines Produktionsgut. Verbrennen oder ersticken in einem Stall Tiere, wird allein der entstandene Sachschaden berechnet. In der Tierhaltungsindustrie bedeutet jedoch nicht nur ein Brandfall Leid und Tod. Egal ob Rind, Schwein oder Gefl\u00fcgel, egal ob konventionelle oder \u00f6kologische Haltung: Obgleich Tiere leidensf\u00e4hige Lebewesen sind, werden sie ausschlie\u00dflich anhand ihrer Leistung und ihres Nutzens f\u00fcr den Menschen beurteilt. F\u00fcr die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern werden sie ausgebeutet und bereits get\u00f6tet, obwohl sie ihr nat\u00fcrliches Lebensalter nicht ann\u00e4hernd erreicht haben. Im Schlachthaus ist das Leiden jedoch noch nicht beendet: Kopf\u00fcber an einem Bein aufgeh\u00e4ngt wird ihnen die Kehle durchtrennt, Millionen Tiere sind dabei nicht ausreichend bet\u00e4ubt.<\/p>\n<p>PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, gegessen zu werden. Veganer f\u00fchren nicht nur ein ges\u00fcnderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachth\u00f6fen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ern\u00e4hrung spielend leicht. 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