{"id":2123,"date":"2006-03-27T08:34:00","date_gmt":"2006-03-27T08:34:00","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=2023"},"modified":"2006-03-27T08:34:00","modified_gmt":"2006-03-27T08:34:00","slug":"matthias_schlubeck_und_die_staatsphilharmonie_arad_mit_die_zauberpanflte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/matthias_schlubeck_und_die_staatsphilharmonie_arad_mit_die_zauberpanflte\/","title":{"rendered":"Matthias Schlubeck und die Staatsphilharmonie Arad mit &#8222;Die ZauberPANfl\u00f6te&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"ZPanfloete\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/ZPanfloete.jpg\" alt=\"ZPanfloete\" \/><br \/>\nMit seinem aktuellen Programm &#8222;Die ZauberPANfl\u00f6te&#8220; interpretiert Matthias Schlubeck (erster deutscher Konzertexamen-Hochschulabsolvent im Fach Panfl\u00f6te) bekannte Opernarien aus Mozarts&#8216; &#8222;Don Giovanni&#8220; und &#8222;Die Zauberfl\u00f6te&#8220;.<br \/>\nZwar ist es kein Novum, Arien ohne den eigentlichen Liedtext darstellen zu wollen.<br \/>\nDen Solopart jedoch ausgerechnet mit einem Instrument auszuf\u00fcllen, welchem eher der Ruf des Folkloristischen und der Lagerfeuerromantik anhaftet, ist mit dem Anspruch verbunden, dem nat\u00fcrlichsten und facettenreichsten Instrument -die menschliche Stimme- ebenb\u00fcrtig zu sein.<\/p>\n<p><!--more-->Dar\u00fcber hinaus beinhalten die beiden Programmteile Mozarts&#8216; Konzerte f\u00fcr Fl\u00f6te und Orchester in G-, und in D-Dur (KV 313 &#038; 314). Obgleich die Fl\u00f6te in den solistischen Kompositionen des Tondichters nur einen eher bescheidenen Platz einnimmt, so sind diese beiden Konzerte die wohl bekanntesten und bedeutendsten Werke ihrer Gattung.<br \/>\nDie kompositorische Leichtigkeit, welche in diesen Konzerten zum Ausdruck kommen soll, ist eine weitere Herausforderung f\u00fcr den Panfl\u00f6tisten Matthias Schlubeck.<\/p>\n<p>Einmal mehr steht in diesem Jahr Mozart auf dem Konzertprogramm, kombiniert mit dem Erlebnis dass die Panfl\u00f6te, das uralte Instrument der antiken Hirtenkulturen, ebenso vielseitig konzertant einsetzbar ist.<\/p>\n<p>Matthias Schlubeck wird musikalisch umrahmt von der rum\u00e4nischen Staatsphilharmonie Arad.<br \/>\nDie k\u00fcnstlerische Gesamtleitung hat der Dirigent und Komponist Horst-Hans B\u00e4cker (Bonn).<\/p>\n<p>Die Tourneedaten:<br \/>\n28. M\u00e4rz 2006 \tMainz, Kurf\u00fcrstliches Schloss<br \/>\n29. M\u00e4rz 2006 \tBonn, Stadthalle Bad Godesberg<br \/>\n30. M\u00e4rz 2006 \tWuppertal, Historische Stadthalle (Gro\u00dfer Saal)<br \/>\n31. M\u00e4rz 2006 \tHannover, Marktkirche<br \/>\n01. April 2006 \tL\u00fcbeck, Kolosseum<br \/>\n02. April 2006 \tBielefeld, Ringlokschuppen<\/p>\n<p>Konzertbeginn: jeweils 20.00 Uhr<\/p>\n<p>Eintrittskarten an allen bekannten Vorverkaufstellen, \u00fcber Ticket-Online und \u00fcber Homepage der Movimento: www.musikerdienste.de F\u00fcr Hannover gibt es zus\u00e4tzlich Karten in der &#8222;Wiedereintrittsstelle&#8220; (in der Buchhandlung an der Marktkirche), Hanns-Lilje-Platz 4, 30159 Hannover In Hannover, L\u00fcbeck und Bielefeld sind Preisnachl\u00e4sse ebenso f\u00fcr ALG II-Empf\u00e4nger vorgesehen.<\/p>\n<p>\nBiographie Matthias Schlubeck<br \/>\nMatthias Schlubeck, 1973 in Wuppertal geboren, nahm bereits 1979 ersten Panfl\u00f6tenunterricht bei Erich zur Eck. Wiederholt bekam er Panfl\u00f6tenunterricht bei Jean-Claude Mara in S\u00fcd-Frankreich. Im Sommer 1990 belegte er einen Meisterkurs in Frankreich bei Gheorghe Zamfir.<br \/>\n1993 und 1994 besuchte er Kurse bei Nicolai P\u00eervu und Damian Luca. Bei dem Rum\u00e4nen Damian Luca erhielt er daraufhin zeitweise Unterricht in Holland.<br \/>\nAls Jungstudent begann er 1991 bei Prof. Manfredo Zimmermann an der Musikhochschule in Wuppertal. Im Januar 1997 bestand er dort die Pr\u00fcfung der &#8222;Instrumental-P\u00e4dagogik&#8220; mit sehr guten Noten und die K\u00fcnstlerische Abschlusspr\u00fcfung sogar mit Auszeichnung. Darauf folgte im November 1998 sein Konzertexamen. Damit ist er in Deutschland der erste Musiker mit einem Hochschulabschluss im Fach Panfl\u00f6te.<br \/>\nIm November 1999 erhielt Matthias Schlubeck den F\u00f6rderpreis der Stadt Wuppertal. Seit 1989 gibt er regelm\u00e4\u00dfig Konzerte in Kombination mit Orgel, Klavier, Harfe, Orchester usw..<br \/>\nKonzertreisen f\u00fchrten ihn bereits in die Schweiz, nach \u00d6sterreich, Belgien, Frankreich, Italien, Litauen, Spanien, Tschechien und in die USA. Au\u00dferdem wirkte er inzwischen bei einigen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit.<br \/>\nMatthias Schlubeck gilt mittlerweile als einer der f\u00fchrenden Panfl\u00f6tisten der Welt und hat sich besonders im Bereich der Interpretation Klassischer Musik auf der Panfl\u00f6te einen Namen gemacht.<\/p>\n<p>Biographie Horst-Hans B\u00e4cker:<br \/>\nDer 1959 in Bukarest (Rum\u00e4nien) geborene Dirigent Horst-Hans B\u00e4cker erhielt im Alter von f\u00fcnf Jahren den ersten Klavierunterricht bei Tamas Vesmas. Im Sommer 1973 verlie\u00df B\u00e4cker mit seinen Eltern Rum\u00e4nien und kam nach Deutschland, wo er ab 1981 Komposition bei Professor Ludwig Werner Weiand, an der Hochschule in Wuppertal studierte.<br \/>\nDie folgende Ausbildungsphase verbrachte B\u00e4cker zwischen, 1983 und 1986, am Mozarteum in Salzburg, wo er Komposition, bei Professor Gyula Horvath, Ensembleleitung bei Professor Kurt Prestel und Auff\u00fchrungspraxis Alter Musik, bei Professor Nikolaus Harnoncourt studierte.<br \/>\nB\u00e4cker gr\u00fcndete 1984 das Salzburger Vokalensemble und leitete den Kammerchor bis zu seinem Weggang aus Salzburg.<br \/>\nDie abschlie\u00dfende Ausbildung in Komposition erhielt B\u00e4cker in den Jahren 1986 bis 1989, bei Professor J\u00fcrg Baur an der Musikhochschule Rheinland in K\u00f6ln. Seit seiner Zeit an der Hochschule in K\u00f6ln erh\u00e4lt B\u00e4cker Kompositionsauftr\u00e4ge von Musikern und Kammer-Ensembles aus der ganzen Welt.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus hat er im Auftrag einiger europ\u00e4ischer St\u00e4dte Musik zu besonderen Anl\u00e4ssen komponiert. Mit seiner Komposition Aus der Tiefe ruf ich, Herr, zu Dir war B\u00e4cker Preistr\u00e4ger beim Kompositionswettbewerb De Profundis in K\u00f6ln.<br \/>\n1996 gr\u00fcndete Horst-Hans B\u00e4cker ein Symphonieorchester aus dem zwei Jahre sp\u00e4ter das Orchester Internationale Philharmonie hervorging und zu dessen Chefdirigent er zur gleichen Zeit bestellt wurde.<br \/>\nRegelm\u00e4\u00dfige Gastdirigate f\u00fchren ihn u. a. zu der Philharmonie Banatul in Temeswar, der Philharmonie Moldova in Iasi, zu den Philharmonien Oradea, Hermannstadt und Craiova in Rum\u00e4nien, zum Nordungarischen Symphonieorchester in Ungarn und zum Chor und Orchester der Camerata Antiqua de Curitiba (Brasilien).<br \/>\nUnter den zahlreichen Solisten mit denen B\u00e4cker zusammengearbeitet hat, sind einige dauerhafte musikalische Partnerschaften entstanden unter anderen mit der rum\u00e4nischen Geigerin Christina Anghelescu und den Geigern Bogdan Dragus und Ion Mazur, mit der kanadischen Gitarristin Dale Kavanagh, dem deutschkanadischen Amadeus Guitar Duo und dem britischen Gitarrenduo Eden-Stell.<\/p>\n<p>Die Panfl\u00f6te<br \/>\nDie Panfl\u00f6te ist wohl eines der \u00e4ltesten Instrumente \u00fcberhaupt. Auf der ganzen Welt ist dieses Instrument in den verschiedensten Formen und Materialien anzutreffen. So gibt es Panfl\u00f6ten in B\u00fcndelform, in Flo\u00dfform und im Bogen gebaute Instrumente, Panfl\u00f6ten aus Stein, Knochen, Holz, Bambus usw. . Die lateinamerikanischen Panfl\u00f6ten werden sogar teilweise zwei- und dreireihig gebaut. Au\u00dferdem existieren auch Panfl\u00f6ten, die nur jeden zweiten Ton einer Tonleiter enthalten, von denen man also zwei Instrumente ben\u00f6tigt, die von zwei Spielern im Wechsel geblasen werden.<br \/>\nDie rum\u00e4nische Form der Panfl\u00f6te ist wohl die am weitesten entwickelte Panfl\u00f6tenform, auf der sich nicht nur Folklore spielen l\u00e4sst. Die Bauart und eine ausgereifte Spieltechnik erm\u00f6glichen es, die Panfl\u00f6te auch im Bereich der Literatur bzw. in der klassischen Musik einzusetzen. Eine besondere St\u00e4rke dieses Instrumentes liegt dabei in den enormen dynamischen und klangfarblichen M\u00f6glichkeiten.<br \/>\nDie rum\u00e4nische Panfl\u00f6te wird meistens aus Bambus gebaut und traditionell diatonisch in G-Dur gestimmt. Mit Hilfe einer speziellen Anblastechnik lassen sich aber auch die T\u00f6ne erzeugen, die nicht in der G-Dur Tonleiter enthalten sind. Hierzu muss der Spieler einen Teil der R\u00f6hre abdecken, in dem er entweder die Unterlippe benutzt oder den Winkel der Fl\u00f6te zu den Lippen ver\u00e4ndert. Mit Hilfe dieser Technik ist es m\u00f6glich, nicht nur alle Halbt\u00f6ne spielen zu k\u00f6nnen, sondern auch alle Zwischent\u00f6ne und T\u00f6ne unterhalb des Halbtones zu spielen. So wird eine Panfl\u00f6te vor Konzerten normalerweise nicht extra gestimmt, da sich der Spieler mit Hilfe dieser Anblastechnik an die meisten Instrumente anpassen kann. Falls eine Panfl\u00f6te aber doch einmal gestimmt werden muss, ist dieses sehr zeitaufwendig. Da die L\u00e4nge der klingenden R\u00f6hre die Tonh\u00f6he bestimmt, muss man zum Stimmen die jeweilige R\u00f6hre in ihrer L\u00e4nge ver\u00e4ndern. Zu diesem Zweck befindet sich am Boden der Panfl\u00f6te eine Schicht Bienenwachs. Soll der Ton nun h\u00f6her werden, muss man etwas Wachs hinzuf\u00fcgen, klingt die R\u00f6hre zu hoch, kratzt man mit speziellen &#8222;Stimmst\u00f6cken&#8220; etwas aus der R\u00f6hre heraus. Dieser Vorgang ist, wie man sich sicherlich vorstellen kann, sehr zeitaufwendig.<br \/>\nWie bei vielen anderen Instrumenten auch, gibt es die Panfl\u00f6te in den verschiedensten Gr\u00f6\u00dfen: von der Sopran-Panfl\u00f6te bis zur Kontraba\u00df-Panfl\u00f6te, wobei die einzelnen Fl\u00f6ten einen Tonumfang von 20 bis 27 T\u00f6nen\/R\u00f6hren haben, was einem Tonumfang von bis zu dreieinhalb Oktaven entspricht. Diese verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen sind aber erst in den letzten Jahrzehnten entstanden.<br \/>\nIn West-Europa ist die Panfl\u00f6te durch den Rum\u00e4nen Gheorghe Zamfir bekannt geworden. In Rum\u00e4nien wird die Panfl\u00f6te auch heute noch in der Folklore gespielt. Rum\u00e4nische Panfl\u00f6tisten wie Gheorghe Zamfir, Damian Luca, Simion Stanciu &#8222;Syrinx&#8220;, Nicolai P\u00eervu u.a. haben wohl wesentlich zur Weiterentwicklung dieses Instrumentes beigetragen.<br \/>\nIn der griechischen Mythologie existiert eine Legende, die von der Entstehung der Panfl\u00f6te erz\u00e4hlt: &#8222;Die Legende des Gottes Pan&#8220;. Diese erz\u00e4hlt von dem Halbgott Pan, einem Wesen von h\u00e4sslichem \u00c4u\u00dferen, halb Mensch, halb Tier, mit H\u00f6rnern und Bocksf\u00fc\u00dfen. Wo Pan auftauchte verbreitete er Panik (daher auch das Wort &#8222;PANik&#8220;) und nicht nur die Menschen fl\u00fcchteten vor  ihm. Eines Tages stieg Pan vom Olymp herab und fand in den W\u00e4ldern Arkadiens eine Nymphe namens &#8222;Syrinx&#8220; schlafend unter einem Baum. Als er sie sah, verliebte er sich in sie, und als diese aufwachte, erschrak sie sehr und fl\u00fcchtete vor Pan. An einem Flussufer angekommen, fand sie keinen Ausweg mehr vor dem nahenden Pan und bat den Gott des Flusses um Hilfe. Dieser verwandelte Syrinx in Schilfrohr. Als nun Pan an das Flussufer kam, konnte er Syrinx nirgendwo finden, h\u00f6rte aber den Wind durch das Schilfrohr streichen, was ihn an Syrinx erinnerte. Er brach ein paar Schilfrohre ab, hielt sie zusammen, setzte sie an die Lippen und blies \u00fcber sie hinweg. Er klagte auf diesem neuen Instrument sein Leid \u00fcber die verlorene Syrinx. So hei\u00dft die Panfl\u00f6te im Griechischen deshalb auch &#8222;Syrinx&#8220;.<br \/>\nTrotz der Weiterentwicklung der Instrumente hat sich an der Einfachheit der Panfl\u00f6te nichts ge\u00e4ndert. Die Panfl\u00f6te wird ohne mechanische Hilfsmittel wie Klappen oder \u00e4hnliches gespielt. Durch die Direktheit der Tonerzeugung kommt die Panfl\u00f6te der menschlichen Stimme sehr nahe.<br \/>\nDas ist es wohl, was die Zuh\u00f6rer an diesem Instrument so fasziniert und erstaunt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit seinem aktuellen Programm &#8222;Die ZauberPANfl\u00f6te&#8220; interpretiert Matthias Schlubeck (erster deutscher Konzertexamen-Hochschulabsolvent im Fach Panfl\u00f6te) bekannte Opernarien aus Mozarts&#8216; &#8222;Don<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2123","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tipps-informationen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2123","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2123"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2123\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2123"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2123"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}