{"id":2135,"date":"2006-03-29T09:34:30","date_gmt":"2006-03-29T09:34:30","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=2035"},"modified":"2006-03-29T09:34:30","modified_gmt":"2006-03-29T09:34:30","slug":"vogelgrippe_fast_ganz_lbeck_jetzt_beobachtungsgebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/vogelgrippe_fast_ganz_lbeck_jetzt_beobachtungsgebiet\/","title":{"rendered":"Vogelgrippe: Fast ganz L\u00fcbeck jetzt Beobachtungsgebiet"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Gefl\u00fcgelpBeobg\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/GefluegelpBeobg.jpg\" alt=\"Gefl\u00fcgelpBeobg\" \/><br \/>\nNachdem am Montag, 27. M\u00e4rz 2006, bei einem im Nachbarkreis Nordwest-Mecklenburg in L\u00fcdersdorf, Ortsteil Palingen, gefundenen Wanderfalken der Verdacht des Ausbruchs der Wildgefl\u00fcgelpest amtlich festgestellt wurde, ist der L\u00fcbecker Stadtteil Schlutup jetzt als Sperrbezirk ausgewiesen worden. Zudem ist nahezu das gesamte L\u00fcbecker Stadtgebiet als Beobachtungsgebiet festgelegt worden. Davon ausgenommen sind nur die Gebiete s\u00fcdlich der A 20, Kronsforde und Krummesse sowie Travem\u00fcnde.<!--more-->Beim Wanderfalken hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) eine Infektion mit den Virustyp H5N1 festgestellt. Ob es sich dabei um die hoch ansteckende Variante des Erregers oder den niedrig ansteckenden Typ handelt, konnte das nationale Referenzlabor bislang allerdings nicht feststellen.<br \/>\nDie Ausweisung des Sperrbezirks und des Beobachtungsgebietes betrifft in erster Linie Gefl\u00fcgelhalter. Allerdings gilt zum Schutz vor der Ausbreitung der Vogelgrippe ab sofort ein Anleinzwang f\u00fcr Hunde im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet. Au\u00dferdem d\u00fcrfen Katzen in diesen Gebieten nicht frei umher laufen. Innensenator Thorsten Gei\u00dfler betonte: &#8222;Es besteht auch weiterhin kein Grund zur Panik bez\u00fcglich der Vogelgrippe. Nach derzeitigem Wissensstand ist kein Fall bekannt, bei dem das Virus durch Hund oder Katze auf den Menschen \u00fcbertragen wurde.&#8220;<br \/>\n\u00dcber die Festlegung des Sperrbezirks und Beobachtungsgebietes sind heute Vormittag die Mitglieder des F\u00fchrungsstabes Vogelgrippe unter der Leitung von Innensenator Thorsten Gei\u00dfler informiert worden.<br \/>\nF\u00fcr die Dauer von 21 Tagen im Sperrgebiet und 15 Tagen im Beobachtungsgebiet darf lebendes Gefl\u00fcgel das Sperr- und Beobachtungsgebiet nicht verlassen und danach bis zum 30. Tag nur mit Genehmigung der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde, dem Bereich Gewerbeangelegenheiten der Hansestadt L\u00fcbeck. Gefl\u00fcgelprodukte der im Sperrgebiet gehaltenen Tiere d\u00fcrfen das Sperrgebiet f\u00fcr 21 Tage nicht verlassen. Das betrifft Gefl\u00fcgelprodukte wie frisches Fleisch, aber nicht Eier. <br \/>\nDie gewerblichen Gefl\u00fcgelhalter in den betroffenen Gebieten werden noch heute weitere Informationen erhalten.<br \/>\nUm das Gebiet Palingen, in dem der Verdacht des Ausbruchs der Gefl\u00fcgelpest amtlich festgestellt wurde, wird ein Beobachtungsgebiet auf dem Gebiet der Hansestadt L\u00fcbeck festgelegt. Das Beobachtungsgebiet wird wie folgt begrenzt:<br \/>\nim Norden:\t durch die Grenze zwischen den Stadtteilen Ivendorf und Travem\u00fcnde-R\u00f6nnau<br \/>\nim Westen:\t durch die Kreisgrenze des Kreises Ostholstein und des Kreises Stormarn<br \/>\nim S\u00fcden: \tdurch die Autobahn A 20<br \/>\nim Osten: \tdurch die Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern und die Kreisgrenze des Kreises Herzogtum-Lauenburg.<br \/>\nDas Beobachtungsgebiet betrifft damit die Ortsteile Siems, D\u00e4nischburg, K\u00fccknitz, Herrenwyk, Dummersdorf, P\u00f6ppendorf, Ivendorf, Gothmund, Israelsdorf, Karlshof, St. Gertrud, St. J\u00fcrgen, Brandenbaum, Eichholz, Strecknitz, Blankensee, Wulfsdorf, Vorrade, Genin, Moisling, Buntekuh, St. Lorenz, Sch\u00f6nb\u00f6cken, Krempelsdorf, Dornbreite, Gro\u00df-Steinrade, Vorwerk, Innenstadt.<br \/>\nAn den Hauptzufahrtswegen zu dem Beobachtungsgebiet werden von Mittwoch, 29. M\u00e4rz 2006, an durch Mitarbeiter des Bereichs Verkehr der Hansestadt L\u00fcbeck und der Autobahnmeisterei f\u00fcr die Dauer von 30 Tagen nach Festlegung des Beobachtungsgebietes Schilder mit der deutlichen und haltbaren Aufschrift &#8222;Wildgefl\u00fcgelpest-Beobachtungsgebiet&#8220; gut sichtbar angebracht. Zudem werden an den Zufahrten zum Sperrbezirk in Schlutup Schilder mit der Aufschrift &#8220; Wildvogel-Gefl\u00fcgelpest-Sperrbezirk&#8220; angebracht.<br \/>\nGefl\u00fcgelhalter werden noch einmal daran erinnert, ihre Tiere zu melden. Die Anordnung schreibt dazu vor: Wer Gefl\u00fcgel (Enten, G\u00e4nse, Fasane, H\u00fchner, Perlh\u00fchner, Rebh\u00fchner, Tauben, Truth\u00fchner, Wachteln) h\u00e4lt, hat dies unter Angabe der Nutzungsart und des Standortes der Tiere sowie der Gr\u00f6\u00dfe des Bestandes unverz\u00fcglich beim Bereich Gewerbeangelegenheiten, Telefon (0451) 122-12 49, Telefax (0451) 122-45 36, anzuzeigen.<br \/>\nNach wie vor werden tote V\u00f6gel eingesammelt und so genannte Indikatorv\u00f6gel zur weiteren Untersuchung nach Neum\u00fcnster ins Landeslabor Schleswig-Holstein gebracht. Zu den Indikatorv\u00f6geln z\u00e4hlen Schw\u00e4ne, Wasserv\u00f6gel wie Enten und G\u00e4nse, Greifv\u00f6gel und Haustiergefl\u00fcgel.<br \/>\nDer Bereich Gewerbeangelegenheiten weist darauf hin, tote Schw\u00e4ne, Enten und anderes Wassergefl\u00fcgel sowie Greifv\u00f6gel auch weiterhin unter der Rufnummer der Leitstelle der Feuerwehr (0451) 49 49-0 zu melden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem am Montag, 27. 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